Quelle:
Stern Ausgabe Nr. 10 27.02.2014
Schalt doch mal ab – Digitale Entgiftung ist möglich
Unter dieser Headline findet man im neuesten Stern Ausgabe Nr. 10 v. 27.02.2014
einen mehrseitigen Artikel, der die ständige mobile Erreichbarkeit thematisiert.
„Wer immer erreichbar und immer online ist, macht sich verrückt. Wertvolle Tipps, wie Sie dem E-Mail- und Handy-Stress entkommen“, lautet die Ankündigung auf der Titelseite.
Twittern und chatten wir uns blöde? Werden unsere Kinder E-Zombies? Wann wird aus Online Sucht?
Wir haben viele Fragen. Fast jeder Deutsche hat ein Mobiltelefon, shoppt online, schreibt
Mails. Die digitale Revolution verändert uns und unseren Alltag, und wir kriegen es kaum noch mit.
Geht das denn noch: ein Leben ohne Smartphone, ohne E-Mail?
Stern-Autorin Frauke Hunfeld hat es versucht – gemeinsam mit 300 Internetmillionären aus dem Silicon Valley.
Der Beitrag beleuchtet in anschaulicher Weise das Suchtpotenzial der ständigen Erreichbarkeit!
Schalt doch mal ab – Digitale Entgiftung ist möglich
Ist digitale Entgiftung etwa gar nicht erwünscht?
In letzter Zeit erlauben sich immer mehr Medien über die absolute Abhängigkeit von digitaler Kommunikation zu schreiben.
Hüpfen diese nun aus dem Gleis oder was ist los?
Sprechen sie nicht mit ihrem Aufruf zur Mäßigung der gewünschten totalen Vernetzung und Verstrahlung und Verfügbarkeit von Mensch und Natur Hohn?
Sehen die Medien nicht, dass ein ständiger nicht zu bremsender Aufbau dieser Technik in Wohnungen und Öffentlichkeit erfolgt und "erwünscht" ist, der gerade dies fördert, was sie mittlerweile beklagen?
Hoffentlich kommen sie nicht noch mit Politik, Strahlenschutz und Betreibern in Konflikt? Man bedenke, Wlan to Go, zusätzliche massive Verstrahlung im öffentlichen Raum etc. Alles das ist noch nicht abgeschlossen!
Und da sollen plötzlich die Nutzer vernünftig werden? Man weist ihnen die Schuld zu. Die meisten sind doch schon süchtig und können es bedauerlicherweise gar nicht mehr ändern, so wie das Sucht nun mal an sich hat. 1200 Surfer können alleine am Münchner Marienplatz zur gleichen Zeit ins Netz, ganz abgesehen von der Batterie von Masten auf dem Kaufhof, die den Marienplatz noch beglücken. Alles kostenlos! Welch Glück für die Menschheit? Alles bietet man, nur kein verträgliches Umfeld mehr. Hirn wird nicht mehr gebraucht, Daumen genügen! Alles gefördert nach allen Regeln der Kunst!
Und da kommen plötzlich die Medien und erwachen aus ihrem Dauerschlaf. Die Politik stört sich an ihrem Gequassel m.E. nicht, genau so wenig wie die Strahlenschutzbehörden, weil sie wissen, dass es sowieso nichts nützt. Aber vielleicht erhalten die Medien von den Mobilfunkbetreibern bald einen Wink mit dem Zaunpfahl, indem sie sie auf möglicherweise sinkende Werbeeinnahmen hinweisen.
Kürzlich musste ich am Marienplatz etwas abholen. Schwindel und totales Benommensein schon wenn ich aus der S-Bahn aussteige und dann oben noch Funk, Funk und nochmals Funk.
Was man aus dieser schönen Stadt macht gehört bestraft!
Eva Weber
Hüpfen diese nun aus dem Gleis oder was ist los?
Sprechen sie nicht mit ihrem Aufruf zur Mäßigung der gewünschten totalen Vernetzung und Verstrahlung und Verfügbarkeit von Mensch und Natur Hohn?
Sehen die Medien nicht, dass ein ständiger nicht zu bremsender Aufbau dieser Technik in Wohnungen und Öffentlichkeit erfolgt und "erwünscht" ist, der gerade dies fördert, was sie mittlerweile beklagen?
Hoffentlich kommen sie nicht noch mit Politik, Strahlenschutz und Betreibern in Konflikt? Man bedenke, Wlan to Go, zusätzliche massive Verstrahlung im öffentlichen Raum etc. Alles das ist noch nicht abgeschlossen!
Und da sollen plötzlich die Nutzer vernünftig werden? Man weist ihnen die Schuld zu. Die meisten sind doch schon süchtig und können es bedauerlicherweise gar nicht mehr ändern, so wie das Sucht nun mal an sich hat. 1200 Surfer können alleine am Münchner Marienplatz zur gleichen Zeit ins Netz, ganz abgesehen von der Batterie von Masten auf dem Kaufhof, die den Marienplatz noch beglücken. Alles kostenlos! Welch Glück für die Menschheit? Alles bietet man, nur kein verträgliches Umfeld mehr. Hirn wird nicht mehr gebraucht, Daumen genügen! Alles gefördert nach allen Regeln der Kunst!
Und da kommen plötzlich die Medien und erwachen aus ihrem Dauerschlaf. Die Politik stört sich an ihrem Gequassel m.E. nicht, genau so wenig wie die Strahlenschutzbehörden, weil sie wissen, dass es sowieso nichts nützt. Aber vielleicht erhalten die Medien von den Mobilfunkbetreibern bald einen Wink mit dem Zaunpfahl, indem sie sie auf möglicherweise sinkende Werbeeinnahmen hinweisen.
Kürzlich musste ich am Marienplatz etwas abholen. Schwindel und totales Benommensein schon wenn ich aus der S-Bahn aussteige und dann oben noch Funk, Funk und nochmals Funk.
Was man aus dieser schönen Stadt macht gehört bestraft!
Eva Weber