Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beobachter

Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Beobachter » 17. August 2020 20:50

Thema dieses abgetrennten Strangs soll der Blick auf die Geschichte des pseudowissenschaftlichen Bannspruchs sein, dass die Symptome nicht eine Folge der Strahlung sondern der Angst vor Strahlung seien.
Beoabachter hat geschrieben:
17. August 2020 15:25
Hans-U. Jakob hat geschrieben:
16. August 2020 10:57
Erste Online-Kritiken auf die Premiere des Dokumentarfilms «Die unsichtbare Bedrohung»

Etwas gemässigter drückte sich der ebenfalls aus dem Busch geklopfte Star-Wissenschaftler der Mobilfunker aus. Prof. Dr. Martin Röösli twitterte noch gleichentags: Zitat: Der Kurzwellensender Schwarzenburg strahlte intensiv um die ganze Welt. Ein Film zum Widerstand aus Sicht der Betroffenen. Naturgemäss nicht objektiv aber sehr anschaulich für die Keimzelle der Kontroverse zu nichtionisierender Strahlung in der Schweiz. https://www.gigaherz.tv/5G/Die-unsichtb ... ung-CH.php Ende Zitat.
Sehr anschaulich wurde im Film auf einen Schöpfungsmoment der Keimzelle jenes Virus verwiesen, das seither in der Kontroverse zu nichtionisiernder Strahlung nicht nur in der Schweiz in verstrahlten Gehirnen den Nährboden für seine Ansteckungen sucht. Beinahe wäre es ein Halbgott gewesen, so jenseitig starr wurde sein Blick, als er wie von einer Vison umdünstet also sprach, die Symptome kämen von der Angst vor der Strahlung.
Das war eine Szene (bei Video-Laufzeit 41:54) aus dem Jahr 1995.
Kennt jemand ein früheres oder späteres Ereignis einer Äußerung dieser Art zur Ursache von Beschwerden, die in Verbindung mit Belastung durch Hochfrequenzstrahlung auftraten? Wann und von wem wurde dieser pseudowissenschaftliche Bannspruch vorgebracht?

Eva Weber
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Re: Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Eva Weber » 18. August 2020 19:59

Beobachter hat geschrieben: Thema dieses abgetrennten Strangs soll der Blick auf die Geschichte des pseudowissenschaftlichen Bannspruchs sein, dass die Symptome nicht eine Folge der Strahlung sondern der Angst vor Strahlung seien.
Ich widerspreche ausdrücklich dem stets gleichbleibendem wissenschaftlichen Argument, dass die Symptome durch Angst vor Strahlung hervorgerufen seien.

Da ich 33 Jahre in den Area-Control Centern der Flugsicherung gearbeitet habe - gerne, keineswegs verängstigt - und trotzdem unbesehen als Phobikerin beurteilt wurde, die lediglich Angst vor Antennen und Funk hat, ist anzunehmen, dass der so bewertende hochrangige Umweltmediziner der Meinung war, dort werde mit Bambustrommel und Hellsehen gearbeitet. Anders kann ich mir das gar nicht vorstellen. Dies ist allerdings schon über ein Jahrzehnt her, dennoch viel an Erkenntnis scheint nicht dazugekommen zu sein. Da fällt mir immer der lange Kampf der Radarsoldaten ein. Deren Schädigung lag doch eigentlich auf der Hand.

Übrigens habe ich, nachdem mir die Aufrüstung mit UMTS so zusetzte, mein Handy nie mehr benutzt. Das war 2005.

Ich zweifle nicht daran, dass die zuständige Wissenschaft genauso weitermacht - man stelle sich vor, wenn da etwas anderes gesagt würde. Das geht ja gar nicht!

Eva Weber

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Re: Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Beobachter » 19. August 2020 12:41

Eva Weber hat geschrieben:
18. August 2020 19:59
Beobachter hat geschrieben: Thema dieses abgetrennten Strangs soll der Blick auf die Geschichte des pseudowissenschaftlichen Bannspruchs sein, dass die Symptome nicht eine Folge der Strahlung sondern der Angst vor Strahlung seien.
Ich widerspreche ausdrücklich dem stets gleichbleibendem wissenschaftlichen Argument, dass die Symptome durch Angst vor Strahlung hervorgerufen seien.
Auf welcher Grundlage bezeichnen Sie die Behauptung, dass die Symptome von der Angst vor Strahlung kämen, als "wissenschaftliches Argument"?
Eva Weber hat geschrieben:
18. August 2020 19:59
Beobachter hat geschrieben: Thema dieses abgetrennten Strangs soll der Blick auf die Geschichte des pseudowissenschaftlichen Bannspruchs sein, dass die Symptome nicht eine Folge der Strahlung sondern der Angst vor Strahlung seien.
Da ich 33 Jahre in den Area-Control Centern der Flugsicherung gearbeitet habe - gerne, keineswegs verängstigt - und trotzdem unbesehen als Phobikerin beurteilt wurde, die lediglich Angst vor Antennen und Funk hat, ist anzunehmen, dass der so bewertende hochrangige Umweltmediziner ...
Wer und wann war das? Hat er seine Beurteilung begründet, evtl. schriftlich?

Eva Weber
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Re: Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Eva Weber » 19. August 2020 18:42

Beobachter hat geschrieben: Wer und wann war das? Hat er seine Beurteilung begründet, evtl. schriftlich?
Danke für ihre Antwort! Ich mache viel, aber nicht alles. Finden Sie nicht, dass Sie als anonymer Schreiber, indem Sie genaueste Auskunft von mir im Netz wünschen, ein bisschen viel verlangen?

Eva Weber

Beobachter

Re: Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Beobachter » 20. August 2020 12:34

Eva Weber hat geschrieben:
19. August 2020 18:42
Beobachter hat geschrieben: Wer und wann war das? Hat er seine Beurteilung begründet, evtl. schriftlich?
Danke für ihre Antwort! Ich mache viel, aber nicht alles. Finden Sie nicht, dass Sie als anonymer Schreiber, indem Sie genaueste Auskunft von mir im Netz wünschen, ein bisschen viel verlangen?
Eva Weber
Ich bitte um Nachsicht für die Frage, es war keine übergriffige Absicht im Spiel.
Mir ging es nur darum zu prüfen, ob es möglich wäre, in einer konkreten Angelegenheit Roß und Reiter zu benennen. Wenn etwas davon hier zu persönlich sein sollte, verstehe ich das selbstverständlich.

Eva Weber
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Re: Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Eva Weber » 21. August 2020 21:06

Beobachter hat geschrieben:
20. August 2020 12:34
Eva Weber hat geschrieben:
19. August 2020 18:42
Beobachter hat geschrieben: Wer und wann war das? Hat er seine Beurteilung begründet, evtl. schriftlich?
Danke für ihre Antwort! Ich mache viel, aber nicht alles. Finden Sie nicht, dass Sie als anonymer Schreiber, indem Sie genaueste Auskunft von mir im Netz wünschen, ein bisschen viel verlangen?
Eva Weber
Ich bitte um Nachsicht für die Frage, es war keine übergriffige Absicht im Spiel.
Mir ging es nur darum zu prüfen, ob es möglich wäre, in einer konkreten Angelegenheit Roß und Reiter zu benennen. Wenn etwas davon hier zu persönlich sein sollte, verstehe ich das selbstverständlich.
Danke für Ihr Verständnis. Schon diverse Male habe ich Roß und Reiter genannt und - es bringt gar nichts! Was immer man macht, diejenigen, die darüber befinden, berührt das nicht im Geringsten. Da gibt es andere Sorgen: Wie baut man immer mehr Funk schnellstens auf und wie vermittelt man am Besten die "bis heute einwandfreie Verträglichkeit" und bringt die
Bevölkerung zu immer umfangreicherer Nutzung?

Corona hat gerade noch gefehlt! Der ideale Vorwand Funktechnik permanent zu nutzen.

Eva Weber

Beobachter

Re: Pseudowissenschaftlicher Bannspruch gegen Funkgeschädigte

Beitrag von Beobachter » 21. August 2020 21:24

Eva Weber hat geschrieben:
21. August 2020 21:06
Danke für Ihr Verständnis. Schon diverse Male habe ich Roß und Reiter genannt und - es bringt gar nichts! Was immer man macht, diejenigen, die darüber befinden, berührt das nicht im Geringsten. Da gibt es andere Sorgen: Wie baut man immer mehr Funk schnellstens auf und wie vermittelt man am Besten die "bis heute einwandfreie Verträglichkeit" und bringt die Bevölkerung zu immer umfangreicherer Nutzung?
Corona hat gerade noch gefehlt! Der ideale Vorwand Funktechnik permanent zu nutzen.
Eva Weber
Dann wird es wohl daran liegen:
Typische Symptome für Wetterfühligkeit sind:
Kopfschmerzen
Migräneattacken
Schwindel
Schmerzen in Knochen, Gelenken und Narben
instabiler Kreislauf
Antriebslosigkeit
Konzentrationsstörungen
Müdigkeit


Wetterfühligkeit deuten und behandeln
Wie sich das Wetter auf den Körper auswirken kann

https://www.t-online.de/gesundheit/gesu ... ndeln.html

Die Ursache von Wetterfühligkeit konnte bis heute nicht geklärt werden.

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