Soeben in der Tagesschau gehört, dass ein flächendeckender Breitbandaschluss (ADSL) zur Grundversorgung von Swisscom gehört und auch an diesen Orten eingerichtet werden soll, die bisher nicht damit versorgt worden sind (von drahtlos haben sie nix gesagt). Ebenfalls erhalten bleiben und zur Grundversorgung gehören sollen die Telefonkabinen.
Das bedeutet doch schlechtere Marktchancen z.B. für WiMAX als DSL-Ersatz. Auch z.B. Musik downloaden werden unter diesen Bedingungen die Leute gerne am heimischen PC und nicht per UMTS. Unerfreulich bleibt jedoch die Aussicht auf vermehrtes VoIP mit W-Lan.
Ich habe mich geärgert über den Artikel im heutigen K-Tipp "Geld sparen mit ADSL-Teilet": "Verfügt die ADSL-Box über ein Funkmodul (WLAN) lassen sich praktisch unbeschränkt viele PC's drahtlos anschliessen. Jeder Rechner der dann ins Web soll, benötigt ebenfalls WLAN, in Notebooks oft schon serienmässig vorhanden. Die moderen Funknetzwerke haben in Gebäuden eine Reichweite von bis zu 30 m und durchdringen oft mehrere Wände. Kommt die Verbindung zwischen zwei Wohnungen nicht zu zu Stande, können so genannte Repeater als Zwischenstationen fungieren und die Funkreichweite verdoppeln. Alle beteiligten Funkgeräte müssen dann WDS (Wireless Distribution System) unterstützen".
Zum Schluss wird dann noch erwähnt: "Alternativ und ohne Elektrosmog lassen sich zwei Wohnungen auch per LAN-Kabel verbinden."
Elisabeth Buchs
Erfreuliche Mitteilung
-
mips
Re: Erfreuliche Mitteilung
Liebe Elisabeth,
leider bedeutet das nicht, dass WiMAX schlechter Marktchancen hat. Im Gegenteil, es könnte durch aus auch sein, dass der Breitbandanschluss zu entlegenen Orten mit einer stark gerichteten WiMAX- Verbindung erstellt wird. Das WiMAX, wie es technologisch heute zur Verfügung steht ist eh nicht für mobile Teilnehmer ausgelegt.
Die Zuordnung von Breitbandanschlüssen zur Grundversorgung dekt sich mit der Strategie der Kommunikationsindustrie, längerfristig das herkömliche Festnetz durch VoIP gänzlich zu ersetzen.
leider bedeutet das nicht, dass WiMAX schlechter Marktchancen hat. Im Gegenteil, es könnte durch aus auch sein, dass der Breitbandanschluss zu entlegenen Orten mit einer stark gerichteten WiMAX- Verbindung erstellt wird. Das WiMAX, wie es technologisch heute zur Verfügung steht ist eh nicht für mobile Teilnehmer ausgelegt.
Die Zuordnung von Breitbandanschlüssen zur Grundversorgung dekt sich mit der Strategie der Kommunikationsindustrie, längerfristig das herkömliche Festnetz durch VoIP gänzlich zu ersetzen.
-
thron
An K-Tipp-Redaktion: Bitte Grundsatz-Diskussion führen!
Zum Artikel "Geld sparen mit ADSL-Teilet":
Die K-Tipp-redaktion sollte sich mal die grundsatzfrage stellen, welche der 2 folgenden konsuminfo-kernanliegen mehr zu gewichten ist:
- geld sparen
- gesundheits-gefährdung
…was habe ich davon wenn ich im monat XXX SFR telefonkosten mit WLAN-VoIP spare, dafür aber von temporären stoffwechsel-störungen bis zur unheilbaren esmog-stoffwechsel-schädigung alles einfangen kann?
.…ggf. davon sogar arbeitsunfähig werde?
…oder die oma resp. einen kranken nebenan vorzeitig ins grab funke?
Die K-Tipp-redaktion sollte sich mal die grundsatzfrage stellen, welche der 2 folgenden konsuminfo-kernanliegen mehr zu gewichten ist:
- geld sparen
- gesundheits-gefährdung
…was habe ich davon wenn ich im monat XXX SFR telefonkosten mit WLAN-VoIP spare, dafür aber von temporären stoffwechsel-störungen bis zur unheilbaren esmog-stoffwechsel-schädigung alles einfangen kann?
.…ggf. davon sogar arbeitsunfähig werde?
…oder die oma resp. einen kranken nebenan vorzeitig ins grab funke?
-
Gina
Re: An K-Tipp-Redaktion: Bitte Grundsatz-Diskussion führen!
Tja. Thron, am besten fragst Du die Redaktion gleich selber. Bei denen ist es nicht anders als bei den Tageszeitungen: sie geben sich zwar als Konsumentenschützer aus, leben aber auch von Abos, Kioskverkäufen etc. Also müssen sie eine möglichst breite Palette von Kundeninteressen abdecken. Mal was für jene, die Handykosten sparen wollen, dann was für Elektrosmog-Geplagte, dann Tipps wie man W-Lan-Gebühren sparen kann, dann was über strahlenarme DECTs, etc., etc. Wer da eine konsequente Haltung verlangt, der ist Utopist. Wenn sogar die TV-Sendung Kassensturz SMS-Services anbietet, dann darf man da nichts erhoffen.
-
Elisabeth Buchs
Unerfreuliche Mitteilung
Hallo Mips
Nach dem Lesen Deines Postings und dem Link von Gina zur Blick-Zeitung
"In der Schweiz sollen künftig Breitbandanschlüsse für das Internet zur Grundversorgung gehören. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung überarbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Die neue Konzession soll per Anfang 2008 vergeben werden."
habe ich beim Bakom angefragt. Ich erhielt dort Auskunft auf eine sehr vorsichtige und diplomatische Art, man spürte direkt, wie die auf der Hut sind vor allfälligen Gegnern, bei allem was sie sagen.
Wenn die Distanz zwischen Anschlusszentrale und entlegenem Haus zu gross sei, sei das ADSL-Signal zu schwach und da könne eine Funklösung vorgesehen werden, vor allem über die bereits bestehende Technologie UMTS, allenfalls wenn es günstiger käme vielleicht auch einmal über WiMAX. Bei der Konzession handle es sich um eine Grundversorgungskonzession, da die andere Konzession ablaufe.
Den Vernehmlassungstext finde man in den nächsten Tagen unter:
www.bk.admin.ch
Gesetzgebungsverfahren
Vernehmlassungsverfahren
Laufende Vernehmlassungsverfahren
Anhörungen
2006
UVEK
oder über Bundesgesetz, Vernehmlassungen
Mehr UMTS-Antennen in entlegene Gebiete, wo die Elektrosensiblen noch hinflüchten können.
Ist das zeitliche Zusammentreffen zwischen Konzessionsvergabe WiMAX und dem Grundversorgungsauftrag für ADSL Zufall?
Nicht nur die "grosse" WiMAX-Antenne strahlt, sondern auch die Antenne auf dem Haus des WiMAX-Nutzers. So einer kann schon morgen Dein Nachbar werden.
Statt Funkversorgung würde es einige Telefonzentralen mehr benötigen und Glasfaserkabel in die Häuser ziehen.
Noch so geringe Kosten werden eingespart für noch fettere Gewinne auf Kosten unserer Gesundheit, wir müssen dann unser letztes Geld geben für Abschirmungen, Umzüge und Arztkosten und im schlimmsten Fall mit unserem Leben zahlen, auf jeden Fall aber mit unserer Lebensqualität.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Nach dem Lesen Deines Postings und dem Link von Gina zur Blick-Zeitung
"In der Schweiz sollen künftig Breitbandanschlüsse für das Internet zur Grundversorgung gehören. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung überarbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Die neue Konzession soll per Anfang 2008 vergeben werden."
habe ich beim Bakom angefragt. Ich erhielt dort Auskunft auf eine sehr vorsichtige und diplomatische Art, man spürte direkt, wie die auf der Hut sind vor allfälligen Gegnern, bei allem was sie sagen.
Wenn die Distanz zwischen Anschlusszentrale und entlegenem Haus zu gross sei, sei das ADSL-Signal zu schwach und da könne eine Funklösung vorgesehen werden, vor allem über die bereits bestehende Technologie UMTS, allenfalls wenn es günstiger käme vielleicht auch einmal über WiMAX. Bei der Konzession handle es sich um eine Grundversorgungskonzession, da die andere Konzession ablaufe.
Den Vernehmlassungstext finde man in den nächsten Tagen unter:
www.bk.admin.ch
Gesetzgebungsverfahren
Vernehmlassungsverfahren
Laufende Vernehmlassungsverfahren
Anhörungen
2006
UVEK
oder über Bundesgesetz, Vernehmlassungen
Mehr UMTS-Antennen in entlegene Gebiete, wo die Elektrosensiblen noch hinflüchten können.
Ist das zeitliche Zusammentreffen zwischen Konzessionsvergabe WiMAX und dem Grundversorgungsauftrag für ADSL Zufall?
Nicht nur die "grosse" WiMAX-Antenne strahlt, sondern auch die Antenne auf dem Haus des WiMAX-Nutzers. So einer kann schon morgen Dein Nachbar werden.
Statt Funkversorgung würde es einige Telefonzentralen mehr benötigen und Glasfaserkabel in die Häuser ziehen.
Noch so geringe Kosten werden eingespart für noch fettere Gewinne auf Kosten unserer Gesundheit, wir müssen dann unser letztes Geld geben für Abschirmungen, Umzüge und Arztkosten und im schlimmsten Fall mit unserem Leben zahlen, auf jeden Fall aber mit unserer Lebensqualität.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
-
Hans-U. Jakob
Re: Unerfreuliche Mitteilung
Aber, aber, Elisabeth,
Schluecht-Hanses-Heidis-Hittis-Dölfu auf der hinteren Chlapfbodenalp muss doch mit dem UMTS-Handy ganz hinten im Holzschopf kein Ersatz-Filmili anguggen können.
Magst du denn dem dieses letzte Freudeli wirklich nicht gönnen? He?
Und der Geissenpeter auf der oberen Steinbodenfluh muss doch mit der Klara in Frankfurt chatten. Den Laptop dazu wird ihm die Berghilfe schon schenken. Die macht ja gegenwärtig gross Radiowerbung für die"Mobilisierung" der Bergbevölkerung.
Und der Alp-Oehi wird doch die Milchleistung seiner Geissen dank seinem mit dem Geissenmilchverband verbundenen, in kalten Wintertagen aus Lärchenholz geschnitzten Computer, mächtig verbessern.
Du kommst einfach nicht draus.
Gruss vom Yeti vom Guggershorn alias Hans-U. Jakob
Schluecht-Hanses-Heidis-Hittis-Dölfu auf der hinteren Chlapfbodenalp muss doch mit dem UMTS-Handy ganz hinten im Holzschopf kein Ersatz-Filmili anguggen können.
Magst du denn dem dieses letzte Freudeli wirklich nicht gönnen? He?
Und der Geissenpeter auf der oberen Steinbodenfluh muss doch mit der Klara in Frankfurt chatten. Den Laptop dazu wird ihm die Berghilfe schon schenken. Die macht ja gegenwärtig gross Radiowerbung für die"Mobilisierung" der Bergbevölkerung.
Und der Alp-Oehi wird doch die Milchleistung seiner Geissen dank seinem mit dem Geissenmilchverband verbundenen, in kalten Wintertagen aus Lärchenholz geschnitzten Computer, mächtig verbessern.
Du kommst einfach nicht draus.
Gruss vom Yeti vom Guggershorn alias Hans-U. Jakob