Handystudien eventuell gefälscht
Beweggründe der Laborantin
Hallo mal wieder,
vorab, wer wenig Zeit hat, lese noch mal die beiden ersten Beiträge von Blue Sky, da wurde es schon auf den Punkt gebracht.
Falls die Vorwürfe gegen die Fachkraft wirklich zutreffen sollten, warum tat sie das?
Ist sie derart schlimm von Elektrosmog betroffen? Ist sie beteiligt an Unternehmen der Abschirm- oder Messtechnik oder der Baubiologie? Wurde sie von solchen Unternehmen geschmiert? Herrschte der Glaube vor, ausgerechnet diese eine weitere Studie würde zu einer Abkehr vom Mobilfunk führen oder Heerscharen von Konsumenten würden von nun an deren Umsätze in maßlose Höhen treiben? Unvorstellbar!
Riskiert sie dafür ihren Arbeitsplatz, den sie ja angeblich jetzt sofort selbst gekündigt hat ? Rechtfertigt das, eine Strafanzeige zu riskieren? Riskiert sie Schadenersatzforderungen? Unvorstellbar!
Warum tat sie es dann?
Wurde die Aufdeckung der Manipulation von der Mobilfunkwirtschaft filigran geplant, weil dadurch womöglich auch andere Studien vorübergehend in Misskredit fallen könnten? Und/oder weil die Mobilfunker erwarten mussten, dass es auch ohne willkürliche Hinzufügung von Daten sowieso zu einem unerwünschten Resultat kommen würde? Wurde die Fachkraft zu diesem Zweck bestochen? Mit Vorteilen, welche einen Arbeitsplatzverlust und sonstige negativen Nachwirkungen einschließlich Strafverfolgung und Schadenersatzforderungen mehr als aufwiegen? Unvorstellbar! Oder?
Genauso unvorstellbar wie das Abhörphänomen bei der Deutschen Telekom, der Bestechungsskandal bei Siemens, bei Betriebsräten etc. oder der Beschäftigung von Lobbyisten in Ministerien der deutschen Bundesregierung. Um nur ein paar aktuelle Fälle zu erwähnen, die gerade in meiner Erinnerung schweben. Ich vergesse ja recht schnell. Na, gut, nichts Genaues weiß man nicht. Aber ist wirklich alles unvorstellbar?
Schöne Grüße
Ulido
vorab, wer wenig Zeit hat, lese noch mal die beiden ersten Beiträge von Blue Sky, da wurde es schon auf den Punkt gebracht.
Falls die Vorwürfe gegen die Fachkraft wirklich zutreffen sollten, warum tat sie das?
Ist sie derart schlimm von Elektrosmog betroffen? Ist sie beteiligt an Unternehmen der Abschirm- oder Messtechnik oder der Baubiologie? Wurde sie von solchen Unternehmen geschmiert? Herrschte der Glaube vor, ausgerechnet diese eine weitere Studie würde zu einer Abkehr vom Mobilfunk führen oder Heerscharen von Konsumenten würden von nun an deren Umsätze in maßlose Höhen treiben? Unvorstellbar!
Riskiert sie dafür ihren Arbeitsplatz, den sie ja angeblich jetzt sofort selbst gekündigt hat ? Rechtfertigt das, eine Strafanzeige zu riskieren? Riskiert sie Schadenersatzforderungen? Unvorstellbar!
Warum tat sie es dann?
Wurde die Aufdeckung der Manipulation von der Mobilfunkwirtschaft filigran geplant, weil dadurch womöglich auch andere Studien vorübergehend in Misskredit fallen könnten? Und/oder weil die Mobilfunker erwarten mussten, dass es auch ohne willkürliche Hinzufügung von Daten sowieso zu einem unerwünschten Resultat kommen würde? Wurde die Fachkraft zu diesem Zweck bestochen? Mit Vorteilen, welche einen Arbeitsplatzverlust und sonstige negativen Nachwirkungen einschließlich Strafverfolgung und Schadenersatzforderungen mehr als aufwiegen? Unvorstellbar! Oder?
Genauso unvorstellbar wie das Abhörphänomen bei der Deutschen Telekom, der Bestechungsskandal bei Siemens, bei Betriebsräten etc. oder der Beschäftigung von Lobbyisten in Ministerien der deutschen Bundesregierung. Um nur ein paar aktuelle Fälle zu erwähnen, die gerade in meiner Erinnerung schweben. Ich vergesse ja recht schnell. Na, gut, nichts Genaues weiß man nicht. Aber ist wirklich alles unvorstellbar?
Schöne Grüße
Ulido
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- Registriert: 30. Januar 2007 10:07
Inzwischen gibt es neue Informationen beim hese-project dazu:
http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Es stellt sich nun ganz anders dar als zB. bei "Spiegel-Online" behauptet! Aber das damit erfolgte Ziel scheint erreicht, Diskreditierung von Studien und Wissenschaftlern ganz im Sinne der Mobilfunk Mafia. Man fürchtet anscheinend die baldige Veröffentlichung negativer Berichte aus der INTERPHONE Studie die lange überfällig sind?
Zuletzt war es der Leiter der Australischen INTERPHONE Studie der sagte er möchte kein Handybenutzer sein. Anscheinend soll hier nun schon mal dem geneigten Publikum eingehämmert werden, Studien die Negatives über ihr heiß geliebtes Mobilfunk Geräte verbreiten ist grundsätzlich nicht zu trauen?
Eine ziemlich üble Rolle scheint in dem Zusammenhang auch Prof. Lerchl zu spielen, habe mich eh schon gewundert was er wohl hinter seiner Gesichtsmatratze verbirgt? Interessant wäre auch seine Verbindung zu "Manfred Dworschak", der Spiegel Redakteur der anscheinend noch von der Harmlosigkeit des Mobilfunks berichten würde, wenn ihn die Strahlung schon halb Zerfressen hat...
http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Es stellt sich nun ganz anders dar als zB. bei "Spiegel-Online" behauptet! Aber das damit erfolgte Ziel scheint erreicht, Diskreditierung von Studien und Wissenschaftlern ganz im Sinne der Mobilfunk Mafia. Man fürchtet anscheinend die baldige Veröffentlichung negativer Berichte aus der INTERPHONE Studie die lange überfällig sind?
Zuletzt war es der Leiter der Australischen INTERPHONE Studie der sagte er möchte kein Handybenutzer sein. Anscheinend soll hier nun schon mal dem geneigten Publikum eingehämmert werden, Studien die Negatives über ihr heiß geliebtes Mobilfunk Geräte verbreiten ist grundsätzlich nicht zu trauen?
Eine ziemlich üble Rolle scheint in dem Zusammenhang auch Prof. Lerchl zu spielen, habe mich eh schon gewundert was er wohl hinter seiner Gesichtsmatratze verbirgt? Interessant wäre auch seine Verbindung zu "Manfred Dworschak", der Spiegel Redakteur der anscheinend noch von der Harmlosigkeit des Mobilfunks berichten würde, wenn ihn die Strahlung schon halb Zerfressen hat...
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
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Helmut Breunig
Re: Antwort von Prof. Lerchl an Prof. Rüdiger und Prof. Adlk
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Antwort von Prof. Lerchl an Prof. Rüdiger und Prof. Adlkofer:
...
Am 6. Mai habe ich allen Autoren der Studie von Schwarz et al. (UMTS-verursachte Strangbrüche; Int Arch Occup Environ Health) eine Nachricht gesendet, auf die ich keine Antwort erhielt und die folgendes zum Inhalt hatte:
"Vor kurzem erhielt ich von einem Studenten (nicht von meiner Universität) eine Datei (Abstract) zugeschickt, die Sie für einen Kongress eingereicht hatten (EBEA 2007, Bordeaux; die Autoren des Beitrags waren Elisabeth Kratochvil, Claudia Schwarz, Alexander Pilger, Franz Adlkofer and Hugo Rüdiger). Die Existenz und Validität dieser Datei wurde mir von dritter Seite unabhängig bestätigt. Die Datei enthält die Daten über die Auswirkungen von UMTS, so wie sie in der späteren Publikation in Abb. 1 gezeigt wurden, allerdings ohne negative und positive Kontrollen, also nur die Daten der exponierten und schein-exponierten Zellen. Die Daten waren mit denen in der Publikation 100% identisch (Anmerkung für die Leser: es ist üblich, Ergebnisse vor der Publikation in einer Zeitschrift auf Kongressen vorzustellen).
Die Datei war eine Word-Datei, und der Student wies mich darauf hin, dass durch einen Rechts-Klick die hinter der Abbildung liegende Excel-Datei (Anmerkung: Datenbank) geöffnet werden kann. Bei der Analyse dieser Daten fielen mir zwei Dinge sofort auf:
1) Die jeweiligen Mittelwerte und Standardabweichungen wurden aus 12 und nicht, wie in der Publikation angegeben, aus 3 Einzeldaten berechnet. Die Angaben und die statistische Analyse in der Publikation sind also allein aus diesem Grund ganz sicher falsch. ...
Prof. Dr. Alexander Lerchl, Bremen
Quelle:
http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Von mir eingeholte Informationen dazu lauten:
Aus dem Tagungsbericht geht hervor, dass es pro Bedingung vier unabhängige Experimente gab (mit je 3 Kulturschalen, daher die 12).
Daher muss das ein Fehler [fehlerhafte Angabe] in der Veröffentlichung [nicht Fehler in der Datengrudlage] sein, wie Prof. Rüdiger auch bestätigt:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... ast_answer
Die Schlussfolgerungen der Berechnungen ändern sich nicht.
Re: Interessenlage
weitere mögliche Überkreuzungen von Interessenslagen...BLUE SKY hat geschrieben:Welches Interesse auf Seiten der MF-Lobby und ihrer Abhängigen kann deren Förderung von Tendenzen zugrunde liegen, die einer "Verprozessualisierung" der wissenschftlichen Auseinandersetzungen um die Bewertung des Gesundheitsrisikos von MF Vorschub leisten?
http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... p?id=21515
([...] und Hervorhebungen in Blau von Blue Sky, in Rot von Lerchl)
Lerchl:
Zur Gültigkeit der übrigen Studien, bei denen die Technische Assistentin und Co-Autorin beteiligt war (siehe Liste; der Name der Autorin Kratochvil war früher Diem): natürlich ist es nicht nur legitim, sondern zwingend geboten, sich alle Studien und Veröffentlichungen anzusehen, deren Daten durch die Hände dieser Mitarbeiterin gegangen sind. Dass Herr Rüdiger behauptet [Verlinkung bei izgmf], die Mitarbeiterin hätte nur für April 2008 eingestanden, Daten gefälscht zu haben, ist bestimmt nicht geeignet, die Untersuchung aller REFLEX-Studien aus Wien zu verhindern.
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
REFLEX-Studie nicht betroffen
VERUM Stiftung für Verhalten und Umwelt, Theresienstr. 6-8, 80333 München
________________________________________________________________
PRESSEMITTEILUNG
REFLEX-Studie* von den Vorgängen an der Universität Wien nicht betroffen
Der Rektor der Medizinischen Universität Wien hat die Autoren einer 2005 in der Fachzeitschrift Mutation Research publizierten Arbeit (Diem et al. 2005) aufgefordert, diese zurückzunehmen, da die Ergebnisse, die aus der Abteilung für Arbeitsmedizin der Universität Wien stammen, gefälscht sein könnten. Belege für diese Annahme sind nicht vorgelegt worden. Statt dessen verweist er auf das Fehlverhalten einer an der bestreffenden Untersuchung beteiligten Laborantin, das entsprechend dem gegenwärtigen Kenntnisstand auf den Zeitraum nach 2006 beschränkt ist.
Die Ergebnisse, die in dieser Publikation mitgeteilt werden, wurden von 2002 bis 2004, also einige Jahre vor 2006, im Rahmen des REFLEX-Projektes erarbeitet. Sie sprechen dafür, dass die Mobilfunkstrahlung in isolierten menschlichen Zellen Genschäden auslösen kann. Diese Beobachtung wurde in der Zwischenzeit in zwei anderen unabhängigen Laboratorien weitgehend bestätigt und steht darüber hinaus in Einklang mit den Ergebnissen zahlreicher weiterer Untersuchungen, die mit anderen Methoden durchgeführt wurden.
Als Koordinator des REFLEX-Projektes und Mitautor habe ich dem Rektor der Medizinischen Universität Wien mitgeteilt, dass ich mich aus den oben genannten Gründen gegenwärtig nicht in der Lage sehe, seiner Aufforderung nachzukommen. Die Publikation in Mutation Research, von deren Richtigkeit ich immer noch überzeugt bin, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht meiner Auffassung von der Verantwortung eines Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit.
Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Koordinator des REFLEX-Projektes
* REFLEX: Risk evaluation of potential environmental hazards from low energy electromagnetic field exposure using sensitive in vitro methods. Von der EU vom 01.02.2000 bis 31.05.2004 im 6. Forschungsrahmenprogrammunter der Vertragsnummer QLK4-CT-1999-01574 gefördert.
Stiftung VERUM
Tel. 089 28890.236
Fax 089 28890.512
adlkofer@verum-foundation.de
http://www.verum-foundation.de
-------------------------------------------------------------
VERUM Stiftung für Verhalten und Umwelt
Private Stiftung des bürgerlichen Rechts
Firmensitz: Theresienstraße 6-8, 80333 München
Aufsichtsbehörde: Regierung von Oberbayern
Az.: Nr. I/2-K 1125 Mü-5/190 518
Stiftungsratsvorsitzender: Prof. Dr. Klaus Thurau
Geschäftsführer: Prof. Dr. Franz Adlkofer
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PRESSEMITTEILUNG
REFLEX-Studie* von den Vorgängen an der Universität Wien nicht betroffen
Der Rektor der Medizinischen Universität Wien hat die Autoren einer 2005 in der Fachzeitschrift Mutation Research publizierten Arbeit (Diem et al. 2005) aufgefordert, diese zurückzunehmen, da die Ergebnisse, die aus der Abteilung für Arbeitsmedizin der Universität Wien stammen, gefälscht sein könnten. Belege für diese Annahme sind nicht vorgelegt worden. Statt dessen verweist er auf das Fehlverhalten einer an der bestreffenden Untersuchung beteiligten Laborantin, das entsprechend dem gegenwärtigen Kenntnisstand auf den Zeitraum nach 2006 beschränkt ist.
Die Ergebnisse, die in dieser Publikation mitgeteilt werden, wurden von 2002 bis 2004, also einige Jahre vor 2006, im Rahmen des REFLEX-Projektes erarbeitet. Sie sprechen dafür, dass die Mobilfunkstrahlung in isolierten menschlichen Zellen Genschäden auslösen kann. Diese Beobachtung wurde in der Zwischenzeit in zwei anderen unabhängigen Laboratorien weitgehend bestätigt und steht darüber hinaus in Einklang mit den Ergebnissen zahlreicher weiterer Untersuchungen, die mit anderen Methoden durchgeführt wurden.
Als Koordinator des REFLEX-Projektes und Mitautor habe ich dem Rektor der Medizinischen Universität Wien mitgeteilt, dass ich mich aus den oben genannten Gründen gegenwärtig nicht in der Lage sehe, seiner Aufforderung nachzukommen. Die Publikation in Mutation Research, von deren Richtigkeit ich immer noch überzeugt bin, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht meiner Auffassung von der Verantwortung eines Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit.
Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Koordinator des REFLEX-Projektes
* REFLEX: Risk evaluation of potential environmental hazards from low energy electromagnetic field exposure using sensitive in vitro methods. Von der EU vom 01.02.2000 bis 31.05.2004 im 6. Forschungsrahmenprogrammunter der Vertragsnummer QLK4-CT-1999-01574 gefördert.
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Geschäftsführer: Prof. Dr. Franz Adlkofer
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Verblindung gegeben
Die neue Sachlage, daß nämlich die *Verblindung der hochfrequenten Kammer während aller publizierten Experimente immer gegeben war. Und daß die bisher geäußerten Zweifel auf einer gezielten Falschinformation beruhen, erledigt meiner Ansicht nach für die publizierten Daten jetzt die ganze „Fälschungs Diskussion“.Ich habe daraufhin die bisherige Dokumentation der Ereignisse überarbeitet und ergänzt.
(Siehe unten aufgeführte erweiterte Chronologie)
Herzliche Grüße
Hugo Rüdiger
Prof.Dr. Hugo W. Rüdiger
Berggasse4/33
A1090 Wien
Bei einer Befragung der beschuldigten Laborantin am 29.5.2008 durch die Professoren Rüdiger und Mosgöller (der Projektleiter des ATHEM Projektes, innerhalb dessen die UMTS Daten erarbeitet wurden) erklärt diese – abweichend von der Darstellung ihres Dienstvorgesetzten, daß sie alle publizierten Ergebnisse unter den Bedingungen einer doppelten Verblindung erhalten habe, und daß die Behauptung, sie habe die Codierung der Expositionskammer gekannt, erfunden ist. Sie habe auch niemals etwas anderes gesagt und den Dienstvorgesetzten um Richtigstellung seines Briefes gebeten, was ihr bereits am 22.Mai auch zugesagt worden sei. Daß die Verblindung tatsächlich wie vorgesehen eingehalten worden ist, kann auch aus den schriftlichen Protokollen der Laborbesprechungen abgeleitet werden, die für die zurückliegenden 8 Jahre gesammelt vorliegen.
Auf Grund dieser Sachlage, sind Datenmanipulationen auch bei den UMTS Ergebnissen schwer vorstellbar, wenn nicht unmöglich. Deshalb zieht jetzt auch Prof Adlkofer, München sein Einverständnis zur Retraktion dieser Publikation gegenüber dem Rektor und dem Herausgeber des Int Arch Occup Environ Health schriftlich zurück.
Inzwischen wurde seitens der MUW eine erneute Sitzung der(selben?) Kommission für den 19.6. 2008 angekündigt.
Quelle und mehr: http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
(Siehe unten aufgeführte erweiterte Chronologie)
Herzliche Grüße
Hugo Rüdiger
Prof.Dr. Hugo W. Rüdiger
Berggasse4/33
A1090 Wien
Bei einer Befragung der beschuldigten Laborantin am 29.5.2008 durch die Professoren Rüdiger und Mosgöller (der Projektleiter des ATHEM Projektes, innerhalb dessen die UMTS Daten erarbeitet wurden) erklärt diese – abweichend von der Darstellung ihres Dienstvorgesetzten, daß sie alle publizierten Ergebnisse unter den Bedingungen einer doppelten Verblindung erhalten habe, und daß die Behauptung, sie habe die Codierung der Expositionskammer gekannt, erfunden ist. Sie habe auch niemals etwas anderes gesagt und den Dienstvorgesetzten um Richtigstellung seines Briefes gebeten, was ihr bereits am 22.Mai auch zugesagt worden sei. Daß die Verblindung tatsächlich wie vorgesehen eingehalten worden ist, kann auch aus den schriftlichen Protokollen der Laborbesprechungen abgeleitet werden, die für die zurückliegenden 8 Jahre gesammelt vorliegen.
Auf Grund dieser Sachlage, sind Datenmanipulationen auch bei den UMTS Ergebnissen schwer vorstellbar, wenn nicht unmöglich. Deshalb zieht jetzt auch Prof Adlkofer, München sein Einverständnis zur Retraktion dieser Publikation gegenüber dem Rektor und dem Herausgeber des Int Arch Occup Environ Health schriftlich zurück.
Inzwischen wurde seitens der MUW eine erneute Sitzung der(selben?) Kommission für den 19.6. 2008 angekündigt.
Quelle und mehr: http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Interessen
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Die neue Sachlage, daß nämlich die *Verblindung der hochfrequenten Kammer während aller publizierten Experimente immer gegeben war. Und daß die bisher geäußerten Zweifel auf einer gezielten Falschinformation beruhen, erledigt meiner Ansicht nach für die publizierten Daten jetzt die ganze „Fälschungs Diskussion“.Ich habe daraufhin die bisherige Dokumentation der Ereignisse überarbeitet und ergänzt.
(Siehe unten aufgeführte erweiterte Chronologie)
Herzliche Grüße
Hugo Rüdiger
Prof.Dr. Hugo W. Rüdiger
Berggasse4/33
A1090 Wien
Bei einer Befragung der beschuldigten Laborantin am 29.5.2008 durch die Professoren Rüdiger und Mosgöller (der Projektleiter des ATHEM Projektes, innerhalb dessen die UMTS Daten erarbeitet wurden) erklärt diese – abweichend von der Darstellung ihres Dienstvorgesetzten, daß sie alle publizierten Ergebnisse unter den Bedingungen einer doppelten Verblindung erhalten habe, und daß die Behauptung, sie habe die Codierung der Expositionskammer gekannt, erfunden ist. Sie habe auch niemals etwas anderes gesagt und den Dienstvorgesetzten um Richtigstellung seines Briefes gebeten, was ihr bereits am 22.Mai auch zugesagt worden sei. Daß die Verblindung tatsächlich wie vorgesehen eingehalten worden ist, kann auch aus den schriftlichen Protokollen der Laborbesprechungen abgeleitet werden, die für die zurückliegenden 8 Jahre gesammelt vorliegen.
Auf Grund dieser Sachlage, sind Datenmanipulationen auch bei den UMTS Ergebnissen schwer vorstellbar, wenn nicht unmöglich. Deshalb zieht jetzt auch Prof Adlkofer, München sein Einverständnis zur Retraktion dieser Publikation gegenüber dem Rektor und dem Herausgeber des Int Arch Occup Environ Health schriftlich zurück.
Inzwischen wurde seitens der MUW eine erneute Sitzung der(selben?) Kommission für den 19.6. 2008 angekündigt.
Quelle und mehr: http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Zitat Lerchl vom selben Tag:
Die Mitarbeiterin, die beim Fälschen beobachtet wurde und dies auch zugegeben hat, ist an einer ganzen Reihe von Publikationen beteiligt gewesen bzw. als Co-Autorin erwähnt. Solange nicht zweifelsfrei geklärt ist, dass sie bei den übrigen Publikationen der Wiener REFLEX-Projekte nicht (Hervorhebung Lerchl; B.S.) gefälscht hat, sollte man die Ergebnisse auch nicht weiter diskutieren.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... p?id=21549