Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

Kurt

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

Beitrag von Kurt » 23. Juni 2007 19:41

Elisabeth Buchs hat geschrieben: Hallo Kurt
...
Auch ein CT würde ich nur machen lassen, wenn es gar nicht anders gehen würde, jedoch ein Mü eher als MR.
...

Elisabeth Buchs
Hallo Frau Buchs,

ich hatte fast mit dieser Antwort gerechnet.
Röntgen CT ist definitiv eine gehörige Strahlenbelastung -- MR überhaupt keine.
Es sind nach gegenwärtigem Stand keinerlei negative Wirkungen von MR
bekannt, egal wie lange und wie oft man untersucht wird -- von
Röntgenstrahlung aber sehr wohl.

Ich verstehe nicht, wie sie angesichts der eindeutigen Faktenlage
zu so einem Ergebnis kommen und der Röntgen CT den Vorzug geben
gegenüber der MR.
Insbesondere vor dem Hintergrund, vor dem SIE immer wieder betonen,
dass nur eine Langzeiteinwikung einen Effekt bei ES erzielt und Experimente
mit wenigen Minuten oder wenigen 10 Minuten keinerlei Aussagekraft haben.
Daraus kann ich unmittelbar den Schluss ziehen, dass eine MR-Untersuchung
keine Wirkung auf ES erzielt
und hätte Sie mit Ihren eigenen Argumenten widerlegt.
Ich könnte allerdings, wenn ich wollte, auch behaupten, eine MR-Untersuchung
hat auf niemanden eine negative Wirkung (gehabt).
Dann haben Sie es leichter, mir zu widersprechen ;-)

Kurt

Elisabeth Buchs
Beiträge: 1639
Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

Beitrag von Elisabeth Buchs » 23. Juni 2007 21:48

Kurt hat geschrieben:
Elisabeth Buchs hat geschrieben: Hallo Kurt
...
Auch ein CT würde ich nur machen lassen, wenn es gar nicht anders gehen würde, jedoch ein Mü eher als MR.
...

Elisabeth Buchs
Hallo Frau Buchs,

ich hatte fast mit dieser Antwort gerechnet.
Röntgen CT ist definitiv eine gehörige Strahlenbelastung -- MR überhaupt keine.
Es sind nach gegenwärtigem Stand keinerlei negative Wirkungen von MR
bekannt, egal wie lange und wie oft man untersucht wird -- von
Röntgenstrahlung aber sehr wohl.

Erstens handelt es sich nur um den gegenwärtigen Stand industrienaher Experten, andere sehen das anders, zweitens wäre es doch Pech, wenn man kaputt wäre, wenn sich herausstellen würde, dass der zukünftige Stand ein anderer ist und drittens soll es ja nach den selben industrienahen Experten keine Menschen geben mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen von EMF unterhalb der Grenzwerte, was nicht meinen Erfahrungen entspricht. Die Entscheidung ob MR oder nicht, ist deshalb allein meine Verantwortung.

Ich verstehe nicht, wie sie angesichts der eindeutigen Faktenlage
zu so einem Ergebnis kommen und der Röntgen CT den Vorzug geben
gegenüber der MR.
Insbesondere vor dem Hintergrund, vor dem SIE immer wieder betonen,
dass nur eine Langzeiteinwikung einen Effekt bei ES erzielt und Experimente
mit wenigen Minuten oder wenigen 10 Minuten keinerlei Aussagekraft haben.

Die Behandlungen auf der Magnetfeldmatte waren 3 x 8 Minuten pro Tag, ich habe diese getestet, weil ich dachte, dass kurzzeitige Einwirkungen keine nachteilige Wirkung haben können. Zwar hätte ich kaum in mehreren Durchgängen angeben können, wann Feld ein oder aus, jedoch haben die Behandlungen meine Elektrosensibilität verstärkt, was ich nun durch diverse Massnahmen wieder reduzieren konnte.

Daraus kann ich unmittelbar den Schluss ziehen, dass eine MR-Untersuchung
keine Wirkung auf ES erzielt
und hätte Sie mit Ihren eigenen Argumenten widerlegt.
Ich könnte allerdings, wenn ich wollte, auch behaupten, eine MR-Untersuchung
hat auf niemanden eine negative Wirkung (gehabt).
Dann haben Sie es leichter, mir zu widersprechen ;-)

Widerlegen oder zustimmen könnte ich erst, wenn ich eine MR-Untersuchung würde durchführen lassen, ansonsten handelt es sich um eine Vorsorgemassnahme von mir aufgrund negativer Erfahrungen mit (schwächeren) Magnetfeldern.

Kurt
Elisabeth Buchs

Netzfreischalter

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

Beitrag von Netzfreischalter » 23. Juni 2007 22:47

unwichtig hat geschrieben: Nein? Halten wir mal fest:

- Mit Beifahrer deutlich geringeres Unfallrisiko
- Mit Handy deutlich höheres Unfallrisiko

Also können es die Gespräche nicht sein, ergo bleibt nur die Strahlung.
Das ist schlicht und einfach ein vorschneller Schluss. Genau so könnte ich sagen, dass jetzt gezeigt ist, dass das höhere Unfallrisiko daher rührt, dass man den Gesprächspartner nicht sieht und man daher stärker an ihn denkt, was einem mehr ablenkt. Wir haben beide gleich viel Grundlage für unsere Annahme.
Bevor nicht gezeigt ist, dass die Strahlung alleine, diese Konzentrationsverminderung verursacht (und ein Telefongespräch mit einem Kabeltelefon (Voraussetzung: Kabel stört nicht) keine Auswirkung hat), kann man nicht eindeutig sagen, ob es nun das Gespräch per Handy oder die Strahlung ist. (Oder eben die Kombination von beidem).

Der sog. Skineffekt tritt bei gepulster Strahlung nicht auf, durch eben diese Pulsung. Das ist schon einige Male hier im Forum diskutiert worden, benutzen Sie die Suche anstatt jetzt wieder Fragen zu stellen.
Es tut mir aufrichtig leid, dass ich nicht so viel weiss wie Sie und nicht das ganze Forum durchgelesen habe. Ebenfalls für mein Interesse an der Thematik, entschuldige ich mich. ;) (Es gibt übrigens im ganzen Forum (ihren und meinen eingeschlossen) 4 Beiträge, in denen der Skineffekt erwähnt wird, keiner ermöglich mir festzustellen, ob dieser diese Gewöhnung nun widerlegen soll oder nicht.)

Schade, dass man keine Schreiber hier im Forum ausblenden kann. Sie wären einer der Ersten auf die ich gut verzichten könnte.

Ja, Leute die sich nicht schnell abschütteln lassen und unangenehmer Weise hinterfragen, sind verständlicherweise mühsam. Sie können ja beim Admin beantragen, dass er meine Beiträge von nun an löscht. Wobei ich noch erwähnen möchte, dass Sie niemand zwingt, mir zu antworten
.

Kurt

Re: Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

Beitrag von Kurt » 23. Juni 2007 23:46

unwichtig hat geschrieben:
Und wie so oft hat sich Kurt alles anscheinend mal wieder ausgedacht, wissenschaftlich ist es genau anders rum:

"Eine Analyse der Unfallstatistik zeigt auf, dass ganz generell das Unfallrisiko mit Beifahrern geringer ist als bei Alleinfahrten (bei Alleinfahrten ist das Risiko 1.3 fach höher)." (Quelle: DVR - Deutscher Verkehrssicherheitsrat; GB - Die gewerblichen Berufsgenossenschaften)
...
Lieber unwichtig,

ich habe an keiner Stelle darüber Aussagen gemacht, ob die Unfallhäufigkeit
mit oder ohne Beifahrer höher ist; das unterstelle SIE!
Ich hingegen habe darüber geschrieben, dass eine Unterhaltung mit
einem Beifahrer ungefährlicher ist, als mit jemandem, mit dem man
über das Handy spricht und der nicht in die Situation involviert ist.
Wie wäre es, wenn Sie bei der Sache blieben.
unwichtig hat geschrieben: Geben Sie sich mal mehr Mühe, ihre halbgaren Theorien halten einer Überprüfung meist keine 5 Sekunden stand und es ist ermüdend dies ständig tun zu müssen...
Welche Theorien? Ich stelle keine solchen auf sondern gebe das wieder,
was allgemein bekannt ist und noch nicht zu Ihnen vorgedrungen ist!
unwichtig hat geschrieben: Der sog. Skineffekt tritt bei gepulster Strahlung nicht auf, durch eben diese Pulsung. Das ist schon einige Male hier im Forum diskutiert worden....
Das ist falsch! Der Skineffekt tritt immer auf, egal ob gepulst oder
Dauerstrich. Die Pulsung ist im Vergleich zur Sendefrequenz so langsam,
dass praktisch die gesamte Leistung im Bereich der (gewünschten)
Trägerfrequenz übertragen wird. ... Wäre ja auch schlimm, wenn es
anders wäre. Dann würde nämlich jedes handy breitbandig stören.
Sie sollten sich mal die GSM oder auch DECT Spezifikationen ansehen
und hier besonderes Augenmerk auf das Phasenrauschen, auf
Oberwellen und "unwanted emissions" legen.

Kurt

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Registriert: 30. Januar 2007 10:07

Absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien?!

Beitrag von Forum Admin » 24. Juni 2007 07:11

Dieser Thread zum Thema "absichtlich falsche Elektrosensibilitäts-Studien" hat sich zunehmend auf Details zu gesundheitlichen Auswirkungen von Strahlung bzw. dem Relativieren von solchen verlegt. Um entsprechende Endlosdiskussionen zu vermeiden, sollte nun zu einem Abschluss gefunden werden.

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