Powerline-Adapter im KASSENSTURZ-Test

Beat

Powerline-Adapter im KASSENSTURZ-Test

Beitrag von Beat » 22. Oktober 2007 20:22

Diese auch in diesem Forum nicht unumstrittene Technik wird im morgigen Kassensturz auf SF getestet und der Beitrag ist dann später sicher online im Archiv der Kassensturz-Seite auch abrufbar. Hier schon mal der Pressetext:

Powerline-Adapter: Internet aus der Steckdose

Powerline-Adapter verbinden mehrere Computer und andere elektronische Geräte über das Stromkabel zu einem Netzwerk. Zusätzliche Leitungen müssen nicht mehr verlegt werden. Kassensturz sagt, was diese Geräte wirklich taugen.


Seite Kassensturz:

http://www.sf.tv/sf1/kassensturz/manual ... d=vorschau

charles
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Beitrag von charles » 23. Oktober 2007 10:21

Ja, sie taugen tatsächlich.

Nur, für Elektrosensible bleiben da Frequenzen auf die Leitung, die den Schlaf sehr stark beeinflussen können.

Gina

Und Nachbarn?

Beitrag von Gina » 23. Oktober 2007 12:43

Strahlen diese Adapter nur im näheren Umkreis, in der ganzen Wohnung oder gar in der Nachbarswohnung? Danke im voraus!

charles
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Beitrag von charles » 23. Oktober 2007 12:45

Auch in die Nachbarswohnung.

Michael

Beitrag von Michael » 23. Oktober 2007 17:10

Powerline Adapter strahlen nicht mehr als ein ADSL Modem

Elisabeth Buchs
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Powerline Adapter

Beitrag von Elisabeth Buchs » 23. Oktober 2007 20:56

Michael hat geschrieben:Powerline Adapter strahlen nicht mehr als ein ADSL Modem
Wirklich? Können Sie Ihre Aussage mit Werten belegen?

Bei http://www.bakom.admin.ch/dokumentation ... ml?lang=de
ist zu lesen:

Power Line Communication in Solothurn
Das BAKOM hat 2004 als Regulierungsbehörde für die Schweiz eine Messkampagne in der Umgebung der Stadt Solothurn durchgeführt. Ziel war die statistische Erfassung der Störstrahlung im Gebäudeinnern, die von elektrischen Anlagen zur Datenübertragung via PLC-Technologie verursacht wird. Die Erfassung betraf Modems nach der Spezifikation HomePlug, für die es auf dem europäischen Markt keine echte Konkurrenz gibt. Diese Modems sind für den Gebrauch in Privathaushalten bestimmt und auf dem Schweizer Markt frei im Verkauf.
Die Ergebnisse zeigen klar, dass der statistische Wert der Störstrahlung im Gebäudeinnern im ganzen Frequenzbereich (4,49 bis 20,7 MHz) hoch ist, ausser bei den Amateurfunkbändern. Die erreichten Werte überschreiten deutlich die in den deutschen Nutzungsbestimmungen NB30 festgelegten Grenzwerte. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Störstrahlungen den Empfang von Kurzwellensignalen in ihrem Versorgungsgebiet erschweren oder sogar verunmöglichen können.

Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass diese Geräte den grundlegenden Anforderungen der europäischen Richtlinien im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) nicht entsprechen und dass die HomePlug Powerline Alliance sich um eine Verbesserung der Spezifikation bemühen muss.

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Zuletzt aktualisiert am: 06.07.2007

P.S. Mit Grenzwerten sind solche für Störstrahlung gemeint.

Elisabeth Buchs

Netzfreischalter

Beitrag von Netzfreischalter » 24. Oktober 2007 12:22

Ich habe mich mit der Technologie nicht näher befasst, aber den Beitrag gestern gesehen.

Es gab ja da den Vergleich mit dem Typen der die ganze Wohnung verkabelt hat. Von diesen kilometerlangen Kabeln geth ja auch ein EM-Feld aus, also wohl auch nicht optimal?

Was Powerline betrifft. Ich verstehe nicht ganz, warum die Geräte so stark strahlen? Grundsätzlich wandeln sie die Daten einfach so um, dass sie über die Stromleitung geschickt werden können. Nun, da es sich um ein elektornisches Gerät handelt, wird es natürlich strahlen, aber wieso so ausserordentlich stark?

Für den Schlaf sehe ich da nicht unbedingt eine Gefahr. Ich schalte z.B. alle elektronischen Geräte aus, wenn ich schlafe, dazu würd auch dieses Ding gehören. Es scheint mir also jedem selbst überlassen zu sein.
(Es sei denn natürlich, es strahtl so stark, dass man noch in der Nachbarswohnung "in den Genuss" kommt.


Bin ich eigentlich der einzige der meistens zirka 4 Bestätigungscodes eingeben muss, bevor er fehlerfrei angenommen wird?

Forum Admin: Registrierte sollten ohne das Abschreiben des visuellen Code schreiben können.

unwichtig
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Beitrag von unwichtig » 1. November 2007 21:07

Netzfreischalter hat geschrieben:Ich habe mich mit der Technologie nicht näher befasst, aber den Beitrag gestern gesehen.

Es gab ja da den Vergleich mit dem Typen der die ganze Wohnung verkabelt hat. Von diesen kilometerlangen Kabeln geth ja auch ein EM-Feld aus, also wohl auch nicht optimal?
Haben Sie schon mal versucht die ungewollte Abstrahlung eines hochwertigen, meist mehrfach abgeschirmten Netzwerkkabel zu messen? Sie müssen die Antenne eines empfindlichen Messgeräts bis auf wenigen Zentimeter an das Kabel bringen um minimal etwas Messen zu können, auch wenn in dieser Distanz keine zuverlässigen Messungen möglich sind. In normaler Gebrauchsdistanz ist die Strahlung nicht mehr Messbar (minimale Auflösung von 0,01 uW/m2).

Wer trotzdem Sorgen hat kann Glasfaser verwenden, da fließt dann nur Licht durch. Bei den von ihnen erwähnten "kilometerlangen Kabeln" eh nötig, weil mit Kupfer bekommen Sie solche Distanzen nicht vernünftig überbrückt. Die Wohnung wäre auch interessant zu sehen in der kilometerlange Netzwerkkabel liegen?
Netzfreischalter hat geschrieben: Was Powerline betrifft. Ich verstehe nicht ganz, warum die Geräte so stark strahlen? Grundsätzlich wandeln sie die Daten einfach so um, dass sie über die Stromleitung geschickt werden können. Nun, da es sich um ein elektornisches Gerät handelt, wird es natürlich strahlen, aber wieso so ausserordentlich stark?
..
Ganz einfach, die Stromkabel sind in etwa 99,999% aller Haushalte nicht abgeschirmt, daher strahlen Sie munter alles was drüber geht ab. Sowohl die sinusförmige Niederfrequenz des 50 Hz Stromnetzes, als auch alles andere was wie im Fall von PLC auf moduliert wird. Aus den Verteilerdosen und Steckdosen würde ich besonders heftige Strahlung erwarten. Finger weg von dem Zeugs ist der beste Rat den man geben kann.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

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