Forschung, und sonst nichts.
-
Conrad
Forschung, und sonst nichts.
Irgendwo soll eine Schülerin an Fruchtfliegen herausgefunden haben, dass diese unter Mobilfunkbefeldung nach der dritten Generation aussterben. Irgendwo soll es Menschen geben, die von Mobilfunkstrahlung zu Frührentnern geworden sind.
Eine Argumentation steht auf wackeligen Beinen, wenn sie keine konkreten Fakten vorlegen kann. Daran scheitert die ganze Argumentation der Mobilfunkgegner und Elektrosensiblen und wird sehr vage.
Jeder Interessierte, unvoreingenommene Bürger fragt beim Lesen eines mobilfunkkritischen Flyers zu Recht,"Und, haben Sie konkrete Beweise dafür?"
Die Front der Mobilfunkbranche hingegen teilt Fakten aus und belegt alles wissenschaftlich. Dass diese Wissenschaft beim näheren Betrachten wie die Suche nach Erdbeeren auf Bäumen anmutet, steht auf einem anderen Blatt.
Was ich hier anregen möchte: Die Mobilfunkkritiker müssen ihre EIGENE Forschung betreiben. Unterstützung könnten sie dabei von unerschrockenen pensionierten Wissenschaftlern erhalten, die nicht mehr gezungen sind sich für ihre Arbeitgeber zu beugen. Es gibt bereits einige mobilfunkkritische Forschungsergebnisse und ein Dr. Scheiner aus München, den hier sicher die meisten kennen, verwendet sie erfolgreich für seine Gutachten, doch das ist meines Erachtens viel zu wenig, um das breite öffentliche Interesse zu wecken.
Einwände die gegen private Forschung sprechen, kann ich gut verstehen:
-Ist Forschung nicht zu teuer?
Ja sie ist teuer, aber auch bezahlbar, wenn Interessierten und Betroffenen einen kleinen Beitrag in einem Fond leisten, zudem ist das Ganze als gemeinnütziges Projekt steuerbegünstigt. Das Experiment mit den Fruchtfliegen scheint wohl nicht sehr teuer gewesen zu sein.
-Die Mobilfunkbosse werden immer eine Ausrede finden, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.
Ja genau, deshalb muss ein Versuch eindeutig reproduzierbar sein. Immer dann, wenn ein Einwand kommt, wird das Experiment entsprechend modifiziert wiederholt. So kann Berufskritikern langfristig das Maul gestopft werden.
-Ist Forschung nicht ungeheuer kompliziert?
Von Blutproben erwarte ich mir mehr offene Fragen als Ergebnisse. Provokationsversuche an elektrosensiblen Menschen lehne ich grundsätzlich ab, sie machen diese nur noch kränker. Bleiben nur noch standartisierte Versuche an Tieren und Pflanzen übrig (nach Möglichkeit KEINE empfindungsfähigen Wirbeltiere). Wenn Menschen von Mobilfunkstrahlung krank werden, muss zwangsweise irgendwo ein Wirkmechanismus an Lebewesen wissenschaftlich reproduzierbar nachgewiesen werden können.
-Und noch ein Vorteil: Im Gegensatz zur Mobilfunkindustrie, die mit ihrer Forschung nur fertige, geschäftsfördende Ergebnisse liefert, kann bei privater Forschung die öffentliche Transparenz von Anfang an gesichert werden.
Vielleicht mutet mein Vorschlag wie eine Träumerei an, aber langfristig sehe ich keine tragfähige Alternative dazu, ausser die Mobilfunkkritiker möchten weiterhin als belächelte, soziale Randgruppe agieren.
Eine Argumentation steht auf wackeligen Beinen, wenn sie keine konkreten Fakten vorlegen kann. Daran scheitert die ganze Argumentation der Mobilfunkgegner und Elektrosensiblen und wird sehr vage.
Jeder Interessierte, unvoreingenommene Bürger fragt beim Lesen eines mobilfunkkritischen Flyers zu Recht,"Und, haben Sie konkrete Beweise dafür?"
Die Front der Mobilfunkbranche hingegen teilt Fakten aus und belegt alles wissenschaftlich. Dass diese Wissenschaft beim näheren Betrachten wie die Suche nach Erdbeeren auf Bäumen anmutet, steht auf einem anderen Blatt.
Was ich hier anregen möchte: Die Mobilfunkkritiker müssen ihre EIGENE Forschung betreiben. Unterstützung könnten sie dabei von unerschrockenen pensionierten Wissenschaftlern erhalten, die nicht mehr gezungen sind sich für ihre Arbeitgeber zu beugen. Es gibt bereits einige mobilfunkkritische Forschungsergebnisse und ein Dr. Scheiner aus München, den hier sicher die meisten kennen, verwendet sie erfolgreich für seine Gutachten, doch das ist meines Erachtens viel zu wenig, um das breite öffentliche Interesse zu wecken.
Einwände die gegen private Forschung sprechen, kann ich gut verstehen:
-Ist Forschung nicht zu teuer?
Ja sie ist teuer, aber auch bezahlbar, wenn Interessierten und Betroffenen einen kleinen Beitrag in einem Fond leisten, zudem ist das Ganze als gemeinnütziges Projekt steuerbegünstigt. Das Experiment mit den Fruchtfliegen scheint wohl nicht sehr teuer gewesen zu sein.
-Die Mobilfunkbosse werden immer eine Ausrede finden, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.
Ja genau, deshalb muss ein Versuch eindeutig reproduzierbar sein. Immer dann, wenn ein Einwand kommt, wird das Experiment entsprechend modifiziert wiederholt. So kann Berufskritikern langfristig das Maul gestopft werden.
-Ist Forschung nicht ungeheuer kompliziert?
Von Blutproben erwarte ich mir mehr offene Fragen als Ergebnisse. Provokationsversuche an elektrosensiblen Menschen lehne ich grundsätzlich ab, sie machen diese nur noch kränker. Bleiben nur noch standartisierte Versuche an Tieren und Pflanzen übrig (nach Möglichkeit KEINE empfindungsfähigen Wirbeltiere). Wenn Menschen von Mobilfunkstrahlung krank werden, muss zwangsweise irgendwo ein Wirkmechanismus an Lebewesen wissenschaftlich reproduzierbar nachgewiesen werden können.
-Und noch ein Vorteil: Im Gegensatz zur Mobilfunkindustrie, die mit ihrer Forschung nur fertige, geschäftsfördende Ergebnisse liefert, kann bei privater Forschung die öffentliche Transparenz von Anfang an gesichert werden.
Vielleicht mutet mein Vorschlag wie eine Träumerei an, aber langfristig sehe ich keine tragfähige Alternative dazu, ausser die Mobilfunkkritiker möchten weiterhin als belächelte, soziale Randgruppe agieren.
-
Elisabeth Buchs
Re: Forschung, und sonst nichts.
Hallo Conrad
Das sehe ich genau wie Sie. Ich habe auch betreffend "eigener" Forschung einen Forumbeitrag am 2.11.05 geschrieben:
Ein wichtiger Schritt um weiterzukommen in unserem Kampf gegen den Elektrosmog wäre ein wissenschaftlicher Nachweis der Elektrosensibilität, mit einem der Charakteristik der Elektrosensibilität angepassten Provokationstest und/oder dem Finden von biologischen Parametern. Auf die bisherige Scientic Communitiy, die (absichtlich?) mit Kurzzeittests nach Eisbären in der Sahara gesucht hat, können wir nicht länger warten.
Bzw. ich werde diesbezüglich diesen Winter einen Brief schreiben an wichtige Exponenten der Elektrosmog-Szene wie Hese-Projekt, Ecolog-Insitut, Dr. Oberfeld, Dr. Eger, Dr. Scheiner, Dr. Stöcker, Dr. Waldmann, Prof. Hecht. Wer weiss noch weitere oder kennt diese vielleicht sogar persönlich?
Gerade die unerfreulichen Ereignisse im Zusammenhang mit der Elektrosensiblen-Studie des Mobilfunk-Forschungsprogramms zeigen deutlich, dass wir eigene Wissenschaftler ins Boot holen und eine eigene Finanzierung durch die Widerstandsgruppen erreichen müssen. Es stehen gewaltige wirtschaftliche Interesseren gegen eine Anerkennung der Elektrosensiblen und gesundeitlicher Schädigung durch Elektrosmog.
Wer bereit wäre, bei einem solchen Projekt mitzumachen, soll mir doch bitte privat mailen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Das sehe ich genau wie Sie. Ich habe auch betreffend "eigener" Forschung einen Forumbeitrag am 2.11.05 geschrieben:
Ein wichtiger Schritt um weiterzukommen in unserem Kampf gegen den Elektrosmog wäre ein wissenschaftlicher Nachweis der Elektrosensibilität, mit einem der Charakteristik der Elektrosensibilität angepassten Provokationstest und/oder dem Finden von biologischen Parametern. Auf die bisherige Scientic Communitiy, die (absichtlich?) mit Kurzzeittests nach Eisbären in der Sahara gesucht hat, können wir nicht länger warten.
Bzw. ich werde diesbezüglich diesen Winter einen Brief schreiben an wichtige Exponenten der Elektrosmog-Szene wie Hese-Projekt, Ecolog-Insitut, Dr. Oberfeld, Dr. Eger, Dr. Scheiner, Dr. Stöcker, Dr. Waldmann, Prof. Hecht. Wer weiss noch weitere oder kennt diese vielleicht sogar persönlich?
Gerade die unerfreulichen Ereignisse im Zusammenhang mit der Elektrosensiblen-Studie des Mobilfunk-Forschungsprogramms zeigen deutlich, dass wir eigene Wissenschaftler ins Boot holen und eine eigene Finanzierung durch die Widerstandsgruppen erreichen müssen. Es stehen gewaltige wirtschaftliche Interesseren gegen eine Anerkennung der Elektrosensiblen und gesundeitlicher Schädigung durch Elektrosmog.
Wer bereit wäre, bei einem solchen Projekt mitzumachen, soll mir doch bitte privat mailen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
-
Evi
Re: Forschung, und sonst nichts.
-Ist Forschung nicht zu teuer?
Ja sie ist teuer, aber auch bezahlbar, wenn Interessierten und Betroffenen einen kleinen Beitrag in einem Fond leisten, zudem ist das Ganze als gemeinnütziges Projekt steuerbegünstigt. Das Experiment mit den Fruchtfliegen scheint wohl nicht sehr teuer gewesen zu sein.
Ja, aber welche Konsequenzen sind daraus entstanden? Keine! Ich bin da leider etwas pessimistisch. Denn wir stehen mit unseren kleinen Beiträgen den Millionen gegenüber, die die Industrie aufwirft, um genau das Gegenteil zu beweisen.
-Die Mobilfunkbosse werden immer eine Ausrede finden, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.
Ja genau, deshalb muss ein Versuch eindeutig reproduzierbar sein. Immer dann, wenn ein Einwand kommt, wird das Experiment entsprechend modifiziert wiederholt. So kann Berufskritikern langfristig das Maul gestopft werden.
Und Sie glauben wirklich, dass irgendjemand kommen wird, der eine modifiziert reproduzierte Studie anerkennt, wenn nicht ein renommiertes Instititut dahinter steht (mitfinanziert natürlich von der Industrie)?
Wir hätten schon genug ernsthafte Studien, die aber, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, nicht anerkannt werden, nicht anerkannt werden dürfen. Nach wie vor tönt es von den Bundesämtern, der Regierung, den Gerichten, den pro-Mobilfunk interessierten Kreisen: Es gibt noch keine wissenschaftlichen Beweise.
Wir haben schon genug vertrauenswürdige Leute, die die vorhandenen Studien gesammelt und aufgelistet haben. Mit welchem Erfolg? Sagen Sie selber, mit welchem?
Versuche mit Fruchtfliegen, so einleuchtend und klar sie sind, werden hinweggefegt, bestenfalls belächelt, aber von den verantwortlichen Stellen schlicht und einfach ignoriert.
Evi
Ja sie ist teuer, aber auch bezahlbar, wenn Interessierten und Betroffenen einen kleinen Beitrag in einem Fond leisten, zudem ist das Ganze als gemeinnütziges Projekt steuerbegünstigt. Das Experiment mit den Fruchtfliegen scheint wohl nicht sehr teuer gewesen zu sein.
Ja, aber welche Konsequenzen sind daraus entstanden? Keine! Ich bin da leider etwas pessimistisch. Denn wir stehen mit unseren kleinen Beiträgen den Millionen gegenüber, die die Industrie aufwirft, um genau das Gegenteil zu beweisen.
-Die Mobilfunkbosse werden immer eine Ausrede finden, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.
Ja genau, deshalb muss ein Versuch eindeutig reproduzierbar sein. Immer dann, wenn ein Einwand kommt, wird das Experiment entsprechend modifiziert wiederholt. So kann Berufskritikern langfristig das Maul gestopft werden.
Und Sie glauben wirklich, dass irgendjemand kommen wird, der eine modifiziert reproduzierte Studie anerkennt, wenn nicht ein renommiertes Instititut dahinter steht (mitfinanziert natürlich von der Industrie)?
Wir hätten schon genug ernsthafte Studien, die aber, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, nicht anerkannt werden, nicht anerkannt werden dürfen. Nach wie vor tönt es von den Bundesämtern, der Regierung, den Gerichten, den pro-Mobilfunk interessierten Kreisen: Es gibt noch keine wissenschaftlichen Beweise.
Wir haben schon genug vertrauenswürdige Leute, die die vorhandenen Studien gesammelt und aufgelistet haben. Mit welchem Erfolg? Sagen Sie selber, mit welchem?
Versuche mit Fruchtfliegen, so einleuchtend und klar sie sind, werden hinweggefegt, bestenfalls belächelt, aber von den verantwortlichen Stellen schlicht und einfach ignoriert.
Evi
-
Pragmatiker
Re: Forschung, und sonst nichts.
> Denn wir stehen mit unseren kleinen Beiträgen den Millionen
> gegenüber, die die Industrie aufwirft, um genau das Gegenteil
> zu beweisen.
Sagt die Industrie nicht selber, das Gegenteil (=die Unschädlichkeit) lasse sich nicht beweisen? ;-}
> gegenüber, die die Industrie aufwirft, um genau das Gegenteil
> zu beweisen.
Sagt die Industrie nicht selber, das Gegenteil (=die Unschädlichkeit) lasse sich nicht beweisen? ;-}
-
karl
Re: Forschung, und sonst nichts.
Hallo Pragmatiker,
nicht die Industrie sagt das, sondern die Erkenntnistheorie. Es ist prinzipiell nicht möglich die Unschädlichkeit von irgend etwas zu beweisen.
Karl
nicht die Industrie sagt das, sondern die Erkenntnistheorie. Es ist prinzipiell nicht möglich die Unschädlichkeit von irgend etwas zu beweisen.
Karl
-
Markus
Re: Forschung, und sonst nichts.
Erkenntnistheorie hin, Erkenntnistheorie her. Es stimmt einfach nicht, dass sich die Unschädlichkeit von etwas nie beweisen lässt. Gerade am 3. Kongress vom 19. November wurde darüber ausgiebig diskutiert und da kam an den Tag, dass gerade auf dem Gebiet der Pharmazie, der Chemie u. a. der Beweis von Unschädlichkeit geliefert werden muss. Stellt sich dennoch die Schädlichkeit heraus, so werden diese Produkte aus dem Verkehr gezogen.
Die stetswiederholte Behauptung, die Unschädlichkeit lasse sich nicht beweisen, ist ein sehr beliebtes und ein bequemes Argument der Mobilfunkbetreiber.
Markus
Die stetswiederholte Behauptung, die Unschädlichkeit lasse sich nicht beweisen, ist ein sehr beliebtes und ein bequemes Argument der Mobilfunkbetreiber.
Markus
-
mail checker
nonexistent offline Mail-Adresse
Hallo 'karl',
Ihr Kürzel haben Sie mit einer Mail-Adresse hinterlegt, die wie folgt lautet:
nonexistent@offline.jp
...jetzt bin ich etwas verunsichert, ob es Sie nun existent oder nonexistent sind...
Jemand 'nonexistent' ein Mail zu schicken bis hinten nach 'jp' Japan, und dann erst recht noch 'offline' - ich weiss nicht wie das gehen soll - vielleicht mit H47N11-verseuchten Brieftauben
Wieso geben Sie eine Mail-Adresse an, wenn Sie 'nonexistent' sein wollen?
the mail checker
Ihr Kürzel haben Sie mit einer Mail-Adresse hinterlegt, die wie folgt lautet:
nonexistent@offline.jp
...jetzt bin ich etwas verunsichert, ob es Sie nun existent oder nonexistent sind...
Jemand 'nonexistent' ein Mail zu schicken bis hinten nach 'jp' Japan, und dann erst recht noch 'offline' - ich weiss nicht wie das gehen soll - vielleicht mit H47N11-verseuchten Brieftauben
Wieso geben Sie eine Mail-Adresse an, wenn Sie 'nonexistent' sein wollen?
the mail checker
-
karl
Re: nonexistent offline Mail-Adresse
An mail checker,
schon mal was von spam durch Adressbekanngabe in Foren gehört?
Gegenfrage: Warum geben SIE Ihre emai-adresse nicht bekannt?
An Markus:
Sie schreiben: "Es stimmt einfach nicht, dass sich die Unschädlichkeit von etwas nie beweisen lässt."
Dann beweisen Sie mir bitte jetzt, dass normale Atemluft unschädlich ist
Merken Sie was?
Karl
schon mal was von spam durch Adressbekanngabe in Foren gehört?
Gegenfrage: Warum geben SIE Ihre emai-adresse nicht bekannt?
An Markus:
Sie schreiben: "Es stimmt einfach nicht, dass sich die Unschädlichkeit von etwas nie beweisen lässt."
Dann beweisen Sie mir bitte jetzt, dass normale Atemluft unschädlich ist
Merken Sie was?
Karl