Liebe Freunde und Mitstreiter,
heute wende ich mich mit einigen kurzen Worten an Euch, da mein
Gesundheitszustand nicht mehr ermöglicht. Neben all dem anderen was gerade
ansteht, hat sich in der Zwischenzeit noch einiges mehr ereignet. Details
könnt Ihr beiliegendem Schreiben noch
genauer entnehmen.
Im Moment sitz ich etwas in der Falle, da es keine brauchbaren Funklöcher in
der Nähe mehr gibt auf die ich ausweichen könnte und für größere Fahrten ist
mein körperlicher Zustand zu schwach. Dazu bin ich auf das enge soziale Netz
dieser Gegend angewiesen, gerade im Winter wegen Gas, Lebensmittel etc. da
ich ja nicht selber einkaufen gehen kann und zudem ja nicht mal ein Auto
habe. Im Moment geht es mit Hilfe der WW-Abschirmung gerade so, aber
telefonierend vorbei fahrende Autos sind natürlich ein Problem.
Kurz und gut, bleibt spannend was sich hier ergibt. Eines weiß ich aber
sicher, werde diese Situation nutzen um unsere Forderung nach staatlich
gesicherten Funklöchern noch mehr Nachdruck zu verleihen. Die erste Runde
ist schon angelaufen, werde aber viel praktische und auch finanzielle
Unterstützung brauchen um das umzusetzen. Ein Rechtshilfefond ist bereits
gegründet (siehe unten) und weitere Aktionen geplant. Wer Zeit hat und mit
vor Ort sein kann ist herzlich willkommen, für nächste Woche brauche ich
einige Unterstützung für eine Umfrageaktion.
Telefonisch bin ich nach wie vor nicht zu erreichen, von dem her bitte nur
konkrete und ernsthafte Anfragen an Angelika Gremlich-Doblies
07661/99590.
Für Ideen und Mithilfe bin ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Euer
Uli Weiner
Bankverbindung Rechtshilfefond:
Sozietät Mann & Müller
Kto: 80 427 388 01 (IBAN: DE94 4306 0967 8042 7388 01)
BLZ: 430 609 67 (BIC: GENO DE M 1 GLS)
bei der GLS Bank
Verwendungszweck: Rechtshilfe für Ulrich Weiner
Dafür kann leider keine Spendenquittung ausgestellt werden.
Wer eine Spendenquittung benötigt kann auch eine Überweisung an die
Initiative zum Schutz vor Elektrosmog Südbaden e.V. tätigen.
Einige Aktionen können damit sicher unterstützt werden, der Rest kommt den
Schulprojekten und der weiteren Aufklärung zu Gute.
KtoNr.: 438 64 13 (IBAN: DE03 6805 1004 0004 3864 13)
Blz: 680 510 04 (BIC: SOLA DE S1 HSW)
bei der Sparkasse Hochschwarzwald
Verwendungszweck: Aktionen/Aufklärung
Bei Beträgen bis 200 Euro gilt der Kontoauszug als Nachweis beim Finanzamt.
Wenn der Betrag höher ist und eine Spendenquittung gewünscht
wird, bitte die Adresse mit im Verwendungszweck angeben, sie wird dann
automatisch zugeschickt
Liebe Freunde und Mitstreiter, vielen Dank für die vielen Zuschriften und die zugesagte Unterstützung. Ganz konkret fordere ich diese auch gleich ein und bitte jeden dem es möglich ist, bei unten stehender Aktion mit zu machen. Persönlich beruhigen kann ich euch alle, bin zwar noch nicht wieder voll fit, hab aber den Zusammenbruch überlebt. Daher habe ich mich auch entschlossen um dieses Funkloch zu kämpfen, damit die Problematik weiter bekannt wird. Denn bisher sind die meisten BI´s in der Defensive und das ist jetzt endgültig vorbei. Es gibt nur einen Weg und der geht nach vorne. Macht alle mit, denn gemeinsam schaffen wir es, denn es fehlt ohnehin nicht mehr viel. Wer über ein Wohnmobil, Wohnwagen etc. verfügt ist herzlich willkommen bzw. kann diesen
vielleicht anderen leihen, denn praktische Hilfe brauche ich auch vor Ort.
Alle anderen können gleich mit folgender Aktion starten:
Name: Telefonaktion St. Märgen nach dem Vorbild von Lk 18
Ziel: Schärfung des Bewußtseins (Augen öffnen) des Bürgermeisters und
Demonstration der Menge und Qualität der Mitstreiter bzw. von öffentlichem
Interesse.
Bitte ab Montag bei der Gemeindeverwaltung St. Mären anrufen, Telefon 07669/9118-0.
Die wichtigste Fragen als Orientierung, können natürlich beliebig erweitert werden:
Was denkt die Gemeinde zu tun bzw. hat diese schon in die Wege geleitet um
das Funkloch wieder herzustellen? Was wurde aufgrund des Faxes von Rechtsanwalt Mann unternommen? Wenn nichts, was ist geplant?
Wer ist der Grundstückseigentümer auf dessen Grund die neue Sendeanlage steht? Im Zweifelsfall auf das Umweltinformationsgesetz (UIG) berufen. Nach diesem muß die Gemeinde Auskunft erteilen.
Dies kann auch mit Fragen, ob er mich kennt? Ob er weiß was ich in seinem Gemeindegebiet mache? Ob er sich schon mal Gedanken darüber gemacht hat was es bedeutet, kaum mehr einen Ort zu haben wo man beschwerdefrei leben kann.
Wieviele Geschädigte es gibt? Ob er sich schon mal auf einem Industrieunabhängigen Vortrag informiert hat? etc. eingeleitet bzw. ergänzt werden.
Der Bürgermeister ist vom Prinzip sehr nett, aber er ist sich der Tragweite des neuen o2 Senders (noch) nicht bewußt und er war nur froh, daß der Sender nicht im Ortskern steht. Von dem her bitte immer freundlich bleiben, wobei eine Portion Hartnäckigkeit erlaubt ist.
Wenn der Grundstückseigentümer bekannt ist, diesen auch gleich anrufen.
Wenn niemand erreichbar ist, oder sich verleugnen läßt, so lange probieren bis der Bürgermeister zu sprechen ist. Die Aktion kann ruhig ein bis zwei Wochen gehen.
Bitte mir ein kurzes Gesprächsprotokoll faxen (07000/6200054) oder mailen.
Weiteres ist geplant und ich halte Euch auf dem Laufenden.
Das in Kürze
Euer
Uli
Brief des Rechtsanwaltes von Herrn Weiner an das Landratsamt
http://omega.twoday.net/stories/5322219/
Elisabeth Buchs
"Lebens"situation des elektrosensiblen Uli Weiner
-
Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
"Lebens"situation des elektrosensiblen Uli Weiner
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.