Ein von Repacholi im Juni 2005 in Genf (nicht namentlich) angekündigte Artilkel von Rubin et al. ist erschienen.
Fazit: Für die ärztliche Behandlung von Elektrosensiblen eignet sich am ehesten Verhaltenstherapie.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/quer ... t=Abstract
A Systematic Review of Treatments for Electromagnetic Hypersensitivity
G. James Rubin, Jayati Das Munshi, Simon Wessely
Mobile Phones Research Unit, Division of Psychological Medicine, Institute of Psychiatry and Guy's, King's and St Thomas' School of Medicine, King's College London, London, UK
Psychotherapy and Psychosomatics 2006;75:12-18 (DOI: 10.1159/000089222)
Titel:
A systematic review of treatments for electromagnetic hypersensitivity.
Abstract
Background: Electromagnetic hypersensitivity (EHS) is a poorly understood condition in which patients report symptoms following perceived exposure to weak electromagnetic fields (EMFs) such as those produced by mobile phones or visual display units. Little is known about the aetiology of the condition although experimental data suggest that EMFs are an unlikely causal agent. In this systematic review we assessed the efficacy of any treatment for people reporting EHS. Methods: Twelve literature databases were examined to identify relevant studies. We also hand-searched conference proceedings and examined the reference sections of reviews and other papers. Only clinical trials that compared the efficacy of a potential treatment for EHS against a control condition were included in the review. Results: Nine controlled clinical trials were identified, examining the effects of cognitive behavioural therapy (4 studies), visual display unit screen filters (2 studies), 'shielding' EMF emitters (1 study), supplementary antioxidant therapy (1 study) and acupuncture (1 study). The quality of these studies was limited. Nevertheless, their results suggest that cognitive behavioural therapy is more effective than providing no treatment. None of the other therapies have had their efficacy adequately demonstrated. Conclusions: The evidence base concerning treatment options for EHS is limited and more research is needed before any definitive clinical recommendations can be made. However, the best evidence currently available suggests that cognitive behavioural therapy is effective for patients who report being hypersensitive to weak EMFs.
Copyright © 2006 S. Karger AG, Basel
Verhaltenstherapie für Elektosensible
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Elisabeth Buchs
Re: Verhaltenstherapie für Elektosensible
Das passt ja "wunderbar" zur erwähnten "Puls"-Sendung zu Schlafstörungen, denen man auch mit Verhaltenstherapie beikommen will. An Herrn Stillhard habe ich nun noch einen Brief geschrieben. Von einem Psychiater, der möglicherweise bereit wäre Elektrosensiblen mit einem Gegengutachten psychische Gesundheit zu bescheinigen, habe ich gestern vernommen, andere bekannte Personen haben sich auf diese Weise erfolgreich gegen eine Unzurechnungsfähigkeitserklärung gewehrt. Irgendwo habe ich in schwacher Erinnerung, sollte bei meinen Unterlagen noch eine oder zwei weitere Adressen vorhanden sein (Es würde mich einmal interessieren, wie andere mit der Flut von Informationen umgehen bzw. geeignetes Ordungssystem, um das Gesuchte rasch wieder zu finden). Vielleicht findet sich auch bei den Unterschriften zu den Appellen z.B. Freienbacher-Appell ein solcher Psychiater. Eigentlich sollte man meinen, dass ein Psychiater aufgrund seiner Ausbildung in der Lage sein sollte die mehr als eindeutige Absicht, die hinter der Psychiatrisierung von Elektrosensiblen steckt, zu durchschauen, ausser er liesse sich von der Industrie kaufen (jeder Mensch ist käuflich, es kommt nur auf den Preis an) und die werden sich schon die ihnen genehmen Handlanger holen, damit wir Elektrosensiblen nicht nur durch den Elektrosmog kaputtgemacht sondern zusätzlich noch als psychische Fälle schlechtgemacht werden. Da müssen wir uns wehren, solange wir noch die Kraft dazu haben.
Elisabeth Buchs
Elisabeth Buchs
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Andreas Witschi
die RICHTIG Brille...
Mit 'cognitive behavioural therapy' lassen sich demnach sämtliche Probleme auf Erden lösen, da ja am Schluss aller Erkenntnis nur zählt, wie wir die einzelnen Einflüsse wahrnehmen und an uns 'heran- bzw. herein-lassen'.
Hr. Repacholi und Helfershelfer empfehlen uns also das Aufsetzen der RICHTIGEN Brille.
Super, dann kann und darf die Industrie ungehindert so weiterfahren mit der flächendeckenden, alles durchdringenden Verstrahlung, bis sich die letzten Blutkörperchen zu 'Geldrollen'* verklumpt haben werden.
*) Geldrollen für die Industrie, denn diese hat in unserem Marktsystem den klaren Auftrag, Gewinne zu schreiben; der Bund will in dieser Frage auch nichts anderes.
Wenn das Mendrisiotto das ganze Jahr über ein Feinstaubproblem hat (wie wir es nun dieser Tage Schweiz-weit haben) - dann ist das nur eine Frage der Einstellung:
Ich muss halt mein verzweifeltes Atmungsweg-Räuspern zu lieben beginnen - und schon bin ich von der Belastung befreit...
Ich bin Hr. Repacholi sehr dankbar für seine 'cognitive behavioural' Sichtweise der Dinge - wir sind somit von allen Plaggeistern auf einen Schlag befreit - ich muss nur noch an mir selber arbeiten...
Die als 'Systematic Review of Treatments' deklarierten Äusserungen dieser Personen sind vielmehr auf einer Skala zu platzieren, deren Enden von 'Systematischer Beruhigung der Massen mit Übertragung aller neg. Folgen auf den einzelnen Betroffenen' bis 'Systematisches Verbrechen an Mensch, Tier und Pflanzen' reichen.
Für den letzteren Begriff gibt es ein treffendes Synonym, das mit Gen anfängt und zid aufhört...
Strahlungsfreie Grüsse
Andreas Witschi
Hr. Repacholi und Helfershelfer empfehlen uns also das Aufsetzen der RICHTIGEN Brille.
Super, dann kann und darf die Industrie ungehindert so weiterfahren mit der flächendeckenden, alles durchdringenden Verstrahlung, bis sich die letzten Blutkörperchen zu 'Geldrollen'* verklumpt haben werden.
*) Geldrollen für die Industrie, denn diese hat in unserem Marktsystem den klaren Auftrag, Gewinne zu schreiben; der Bund will in dieser Frage auch nichts anderes.
Wenn das Mendrisiotto das ganze Jahr über ein Feinstaubproblem hat (wie wir es nun dieser Tage Schweiz-weit haben) - dann ist das nur eine Frage der Einstellung:
Ich muss halt mein verzweifeltes Atmungsweg-Räuspern zu lieben beginnen - und schon bin ich von der Belastung befreit...
Ich bin Hr. Repacholi sehr dankbar für seine 'cognitive behavioural' Sichtweise der Dinge - wir sind somit von allen Plaggeistern auf einen Schlag befreit - ich muss nur noch an mir selber arbeiten...
Die als 'Systematic Review of Treatments' deklarierten Äusserungen dieser Personen sind vielmehr auf einer Skala zu platzieren, deren Enden von 'Systematischer Beruhigung der Massen mit Übertragung aller neg. Folgen auf den einzelnen Betroffenen' bis 'Systematisches Verbrechen an Mensch, Tier und Pflanzen' reichen.
Für den letzteren Begriff gibt es ein treffendes Synonym, das mit Gen anfängt und zid aufhört...
Strahlungsfreie Grüsse
Andreas Witschi