Elektrosmogfreie Wohngegende in der Schweiz!
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Alfred Hegnauer
Elektrosmogfreie Wohngegende in der Schweiz!
Gesucht wird Elektrosmogfreie Wohngegenden in der Schweiz!
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Elisabeth Buchs
Re: Elektrosmogfreie Wohngegende in der Schweiz!
Hallo Herr Hegnauer
Mein elektrosensibler Kollege sagt: jetzt muss ein Elektrosensibler in Euromillions gewinnen, damit wir uns ein elektrosmogfreies Tal kaufen können.
Wie verzweifelt muss man sein, damit man bereit ist, auch an einem solch abgelegenen Ort wohnen zu wollen - wenn man nur keine gesundheitlichen Beschwerden mehr hat wegen Elektrosmog.
Handlungsbedarf für unsere Regierung: es gibt Menschen, die durch die NIS-Verordnung nicht im geringsten geschützt, im Stich gelassen und noch als eingebildete Kranke bezeichnet werden. Ich werde dieses Jahr entweder ein Gespräch von Betroffenen mit Parlamentariern organisieren, sollte dies nicht zustande kommen, einen Brief mit Fallbeispielen zusenden und wenn genügend Helfer dazu bereit sind, wollen wir während der Session einen Info-Stand beim Bundeshaus stellen.
Mir bekannte (noch) elektrosmogarme Wohngegenden sind die Fafleralp im Lötschental, das Gasterntal, das Calfeisental, Region beim Klöntalersee, Seicourts im Jura, Richenthal (teilweise habe ich Berichte darüber geschrieben in diesem Forum, zu finden unter "Suche"). Doch wie wintertauglich diese Gegenden sind, wie es aussieht mit der Infrastruktur (Laden, Arzt) mit den Arbeitsmöglichkeiten und Schulen ist eine andere Sache. Es ist ungewiss, ob dort Häuser zu mieten, kaufen oder bauen wären. Auch die niederfrequenten Felder sollten beachtet werden wie aus eigener unerfreulicher Erfahrung die elektrischen Weidezäune. Ausserdem soll WiMAX scheinbar gerade ländliche Gebiete ohne ADSL "versorgen".
Ein anderer Kollege sagt, in der Schweiz ist doch in jedem Tal und jedem Ort irgendein Privater, der dann handytelefonieren, drahtlos ins Internet gehen usw. möchte, auf diese wird abgestellt. Möglicherweise spielt es auch noch eine Rolle, dass die Schaffung elektrosmogarmer Gebiete verhindert werden soll, weil sich dann herausstellen könnte, dass unserer gesundheitlichen Beschwerden wirklich vom Elektrosmog kommen und wie viel gesünder und belastbarer man in solchen Gegenden ist. Möglicherweise wäre es im Ausland noch besser mit den elektrosmogarmen Gebieten z.B. das deutsche Wiesenthal.
In der Schweiz gibt es immer mehr Leute, die "die Faust im Sack" machen. Es gibt Stimmen, die behaupten, mittels Handy solle die totale Kontrolle über die Leute erreicht werden, andere sagen, der Elektrosmog diene zum Dezimieren der Aelteren und Kranken. Die vielen IV- und Fürsorge-Fälle (dieses Problem soll nun mit Totsparen auf eigene Art gelöst werden), die kränkelnde Bevölkerung mit den ständig steigenden Krankenkassenprämien. Umweltbelastungen sind ein sehr grosses Problem geworden. Schon lange ist z.B. bekannt, dass Dieselfahrzeuge Feinstaub verursachen, weshalb wurde keine Filterpflicht eingeführt, dafür jetzt wo es reichlich spät ist, befristete Sofortmassnahmen wie Tempo 80 auf Autobahnen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Mein elektrosensibler Kollege sagt: jetzt muss ein Elektrosensibler in Euromillions gewinnen, damit wir uns ein elektrosmogfreies Tal kaufen können.
Wie verzweifelt muss man sein, damit man bereit ist, auch an einem solch abgelegenen Ort wohnen zu wollen - wenn man nur keine gesundheitlichen Beschwerden mehr hat wegen Elektrosmog.
Handlungsbedarf für unsere Regierung: es gibt Menschen, die durch die NIS-Verordnung nicht im geringsten geschützt, im Stich gelassen und noch als eingebildete Kranke bezeichnet werden. Ich werde dieses Jahr entweder ein Gespräch von Betroffenen mit Parlamentariern organisieren, sollte dies nicht zustande kommen, einen Brief mit Fallbeispielen zusenden und wenn genügend Helfer dazu bereit sind, wollen wir während der Session einen Info-Stand beim Bundeshaus stellen.
Mir bekannte (noch) elektrosmogarme Wohngegenden sind die Fafleralp im Lötschental, das Gasterntal, das Calfeisental, Region beim Klöntalersee, Seicourts im Jura, Richenthal (teilweise habe ich Berichte darüber geschrieben in diesem Forum, zu finden unter "Suche"). Doch wie wintertauglich diese Gegenden sind, wie es aussieht mit der Infrastruktur (Laden, Arzt) mit den Arbeitsmöglichkeiten und Schulen ist eine andere Sache. Es ist ungewiss, ob dort Häuser zu mieten, kaufen oder bauen wären. Auch die niederfrequenten Felder sollten beachtet werden wie aus eigener unerfreulicher Erfahrung die elektrischen Weidezäune. Ausserdem soll WiMAX scheinbar gerade ländliche Gebiete ohne ADSL "versorgen".
Ein anderer Kollege sagt, in der Schweiz ist doch in jedem Tal und jedem Ort irgendein Privater, der dann handytelefonieren, drahtlos ins Internet gehen usw. möchte, auf diese wird abgestellt. Möglicherweise spielt es auch noch eine Rolle, dass die Schaffung elektrosmogarmer Gebiete verhindert werden soll, weil sich dann herausstellen könnte, dass unserer gesundheitlichen Beschwerden wirklich vom Elektrosmog kommen und wie viel gesünder und belastbarer man in solchen Gegenden ist. Möglicherweise wäre es im Ausland noch besser mit den elektrosmogarmen Gebieten z.B. das deutsche Wiesenthal.
In der Schweiz gibt es immer mehr Leute, die "die Faust im Sack" machen. Es gibt Stimmen, die behaupten, mittels Handy solle die totale Kontrolle über die Leute erreicht werden, andere sagen, der Elektrosmog diene zum Dezimieren der Aelteren und Kranken. Die vielen IV- und Fürsorge-Fälle (dieses Problem soll nun mit Totsparen auf eigene Art gelöst werden), die kränkelnde Bevölkerung mit den ständig steigenden Krankenkassenprämien. Umweltbelastungen sind ein sehr grosses Problem geworden. Schon lange ist z.B. bekannt, dass Dieselfahrzeuge Feinstaub verursachen, weshalb wurde keine Filterpflicht eingeführt, dafür jetzt wo es reichlich spät ist, befristete Sofortmassnahmen wie Tempo 80 auf Autobahnen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Evi
Re: Elektrosmogfreie Wohngegende in der Schweiz!
Genau dort liegt die Crux:
Werden elektrosmogfreie Gegenden zur Verfügung gestellt, müsste man ja die Schädlichkeit der Technologie zugeben. Exakt das aber will man ja nicht. Es wird sogar nach wie vor behauptet, die strengen Schweizer Grenzwerte würden uns genügend schützen.
Was das Ausmerzen von Alten und Kranken betrifft, könnte der Schuss aber nach hinten losgehen, denn dem voran geht eine erhebliche Belastung der Krankenkassen, des ganzen Gesundheitswesens und nicht zuletzt: ausgemerzt würden am Ende auch Kinder und Jugendliche, auch Schwangere, also jene, die dereinst für die Versorgung der dann immer noch Verbliebenen der älteren Generation verantwortlich wären.
Man sieht: die Politiker machen sich offenbar heute noch keine Sorgen, gehandelt wird erst wieder, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, wie viele andere Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen.
Evi
Werden elektrosmogfreie Gegenden zur Verfügung gestellt, müsste man ja die Schädlichkeit der Technologie zugeben. Exakt das aber will man ja nicht. Es wird sogar nach wie vor behauptet, die strengen Schweizer Grenzwerte würden uns genügend schützen.
Was das Ausmerzen von Alten und Kranken betrifft, könnte der Schuss aber nach hinten losgehen, denn dem voran geht eine erhebliche Belastung der Krankenkassen, des ganzen Gesundheitswesens und nicht zuletzt: ausgemerzt würden am Ende auch Kinder und Jugendliche, auch Schwangere, also jene, die dereinst für die Versorgung der dann immer noch Verbliebenen der älteren Generation verantwortlich wären.
Man sieht: die Politiker machen sich offenbar heute noch keine Sorgen, gehandelt wird erst wieder, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, wie viele andere Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen.
Evi
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mips
Re: Elektrosmogfreie Wohngegende in der Schweiz!
Elektrosmogfrei Wohngegend gibt es keine - elektrosmogfrei Orte sind weit ab jeglicher Bauzonen. Auch kann ein mit Netzstrom elektrifiziertes Wohnhaus nicht als elektrosmogfrei bezeichnet werden. Bei einem Berghaus mit Kleinspannung versorgen Gästezimmern, die keinen Handyempfang aufweisen kann man vielleicht als Elektrosmogfrei bezeichnen, auch wenn dort noch lange Kurz-, Mittel und Langwellensender empfangen werden können.
Ich bin aber überzeugt, dass elektrosmogarme Wohnungen für Menschen verträglich sind. Aber selbst diese sind schwer zum Finden.
Zum Einen müssen diese eine baubiologische Elektroinstallation aufweisen und zum Anderen sollte die Funkeinstrahlungen von TV-Sendern, Mobilfunk und nachbarlichen DECTs/WLANs 6mV/m nicht übersteigen. Bereits ein DECT in einem 15m entfernten Nachbarhaus kann diesen Wert übersteigen. Oft findet man in den untersten Wohnungen in dicht besiedeltem Gebiet (Hochhäuser) kleinere Signale von Mobilfunkanlagen (dafür haben die meisten Nachbarwohnungen ein DECT oder/und WLAN), als in freistehenden Einfamilien, die von einem 2km entfernten Sender direkt angestrahlt werden.
Leider gibt es heute noch keine Zertifikat für baubiologische Wohnungen und es werden oft Bio-Häuser angeboten, die nach dem "Standard Baubiologischer Messtechnik" bei weitem nicht als baubiologisch bezeichnet werden können. Es sind aber Bestrebungen im Gange, gestützt auf den "Standard Baubiologischer Messtechnik" (Richtwerte) und die "VDB- Richtlinien" (Anforderungen an Messmittel und Messmethoden) eine Zertifizierung mit Gütesiegel zu schaffen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, es gibt keine elektrosmogfrei Wohngegend, es gibt aber elektrosmogarme Wohnhäuser, gar Mietobjekte. Ab einer Aussenbelastung, die unter 0,6V/m liegt, ist mit spezieller Bauweise eine baubiologische Wohnung machbar - den Balkon sollten sie bei 0,6V/m nur noch für kurzzeitige Aufenthalte nutzen (Wäsche aufhängen, aber nicht zum Sonnenbaden oder Dinieren).
Auch wenn zukünftig der eine oder andere Betroffene aus Verzweiflung gar zu ungesetzlichen Aktionen greifen wird (Masten sprengen, sich an Entscheidungsträgern rächen usw), so wird es noch einige Zeit (im besten Falle 4-5 Jahre, vermutlich gar noch einiges länger) dauern, bis die gesetzlichen Rahmenbedingungen nur schon einigermassen unseren Vorstellungen entsprechen (vielleicht werden aus wirtschaftlichen Überlegungen die Grenzwerte schrittweise, verteilt auf mehrere Jahre, gesenkt) - bis dahin müssen wir uns, so gut dies möglich ist, zu schützen versuchen - aber nicht mit unwirksamen Wunderdingern.
Ich bin aber überzeugt, dass elektrosmogarme Wohnungen für Menschen verträglich sind. Aber selbst diese sind schwer zum Finden.
Zum Einen müssen diese eine baubiologische Elektroinstallation aufweisen und zum Anderen sollte die Funkeinstrahlungen von TV-Sendern, Mobilfunk und nachbarlichen DECTs/WLANs 6mV/m nicht übersteigen. Bereits ein DECT in einem 15m entfernten Nachbarhaus kann diesen Wert übersteigen. Oft findet man in den untersten Wohnungen in dicht besiedeltem Gebiet (Hochhäuser) kleinere Signale von Mobilfunkanlagen (dafür haben die meisten Nachbarwohnungen ein DECT oder/und WLAN), als in freistehenden Einfamilien, die von einem 2km entfernten Sender direkt angestrahlt werden.
Leider gibt es heute noch keine Zertifikat für baubiologische Wohnungen und es werden oft Bio-Häuser angeboten, die nach dem "Standard Baubiologischer Messtechnik" bei weitem nicht als baubiologisch bezeichnet werden können. Es sind aber Bestrebungen im Gange, gestützt auf den "Standard Baubiologischer Messtechnik" (Richtwerte) und die "VDB- Richtlinien" (Anforderungen an Messmittel und Messmethoden) eine Zertifizierung mit Gütesiegel zu schaffen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, es gibt keine elektrosmogfrei Wohngegend, es gibt aber elektrosmogarme Wohnhäuser, gar Mietobjekte. Ab einer Aussenbelastung, die unter 0,6V/m liegt, ist mit spezieller Bauweise eine baubiologische Wohnung machbar - den Balkon sollten sie bei 0,6V/m nur noch für kurzzeitige Aufenthalte nutzen (Wäsche aufhängen, aber nicht zum Sonnenbaden oder Dinieren).
Auch wenn zukünftig der eine oder andere Betroffene aus Verzweiflung gar zu ungesetzlichen Aktionen greifen wird (Masten sprengen, sich an Entscheidungsträgern rächen usw), so wird es noch einige Zeit (im besten Falle 4-5 Jahre, vermutlich gar noch einiges länger) dauern, bis die gesetzlichen Rahmenbedingungen nur schon einigermassen unseren Vorstellungen entsprechen (vielleicht werden aus wirtschaftlichen Überlegungen die Grenzwerte schrittweise, verteilt auf mehrere Jahre, gesenkt) - bis dahin müssen wir uns, so gut dies möglich ist, zu schützen versuchen - aber nicht mit unwirksamen Wunderdingern.