Mit Ihrem Leserbrief in der Berner Zeitung vom 27.03.06 haben Sie bewiesen, dass Sie von der enorm komplexen Materie keinerlei Ahnung haben. Das QS-System ist rechtswidrig. Letztendlich wird das Bundesgericht entscheiden, was es vom QS-System hält.
Auf jeden Fall empfehle ich Ihnen mal die Lektüre des folgenden Urteils des Verwaltungsgerichts Zürich vom 8. Februar 2006: VB.2006.00001 abrufbar unter www.vgrzh.ch.
Achtung: Das QS-System ist laut dem Verwaltungsgericht Zürich grundsätzlich "geeignet". Aber das wird eben das Bundesgericht entscheiden, ob dem tatsächlich so ist.
Das Vorgehen während der Übergangsphase (bis Ende 2006) wurde als offensichtlich untauglich qualifiziert. So so. Schreiben Sie doch mal etwas über das obengenannte Urteil. Vorausgesetzt, Sie kommen (nur im Ansatz) draus
Weiter empfehle ich Ihnen die Lektüre des folgenden Links: http://www.gigaherz.ch/1011
Ja ja, das QS-System "geht weiter" als vom Bundesgericht verlangt. Dabei sind mit dem QS-System Grenzwertüberschreitungen von 24 Stunden oder gar länger möglich. Rechtswidriger geht es ja wohl kaum. Niemand bewilligt Mobilfunkanlagen, wenn man weiss, dass Grenzwertüberschreitungen eintreten können. Was sind denn die NISV-Grenzwerte überhaupt wert, wenn man sie mit einem QS-System locker-flocker überschreiten kann? So einen rechtswidrigen Blödsinn können wohl nur das BAFU bzw. das Forum Mobil verlautbaren lassen.
Wir sind eben nicht so blöd wie die Mobilfunkbetreiber, Herr Hidber!
Erinnern Sie sich noch? Ich habe Ihnen doch einmal von "Gelächter" und "Baustopp bis Ende 2006" geschrieben - und das im Januar 2006. Ich hatte und habe Recht: Das Urteil des Verwaltungsgerichts Zürich vom 8. Februar 2006, VB.2006.00001, gibt mir/uns RECHT.
Aha...
Und seit wann darf man in Naturkatastrophen-Fällen (Überschwemmung durch die Aare) auf's Natel vertrauen? Im Katastrophenfall darf man grundsätzlich NIE auf die Mobilfunktechnik vertrauen. Das weiss jedes Schulkind. In Katastrophenübungen wird daher immer ohne die elenden Natels geübt, weil die Mobilfunk-Technik immer als erste aussteigt. Das lernt man sogar im Militär...
Herr Tschäppät und die anderen Politiker, die über gesunden Menschenverstand verfügen, wissen was sie tun. Oh ja.
Mit besten Grüssen
Jakob Senn, Mitglied Verein Gruppe Jakob