GUTE JURISTEREI gegen MAFIA. WICHTIG!

antihandy

GUTE JURISTEREI gegen MAFIA. WICHTIG!

Beitrag von antihandy » 9. Juni 2006 13:03

Sehr geehrte Frau Buchs,
sehr geehrter Herr Jakob
liebes Gigaherz-Team,
liebe MitkämpferInnen

Die TNO-Replikation per se kann man nicht anfechten. Man kann höchstens in den Einsprachen/Beschwerden darauf hinweisen, dass die TNO-Replikation nicht im Ansatz eine Replikation ist, sondern faktisch eine neue Studie "eigener Art". Aus dieser falschen "TNO-Replikation" kann man folglich nicht die Aufhebung von Moratorien i.e.S. begründen. Die Moratorien sind jedoch rechtswidrig. Das ist "rechtlich" tatsächlich so.

Es wird ja immer bemängelt, dass die Studien "methodische Schwächen" hätten etc. Ja das ist ja sehr gut: Genau gleich verhält es sich nämich mit der "TNO-Replikation". Diese erbringt NICHT IN RECHTSGENÜGLICHER ART UND WEISE DEN NACHWEIS, DASS UMTS-STRAHLUNG NICHT SCHÄDLICH IST! Aha... Wenn man das begriffen hat, dann ist gut. Die Mobilfunkmafia kann man also mit ihren eigenen "Argumentationen" schlagen. Die sind dümmer als ein Stück Stein. Oh ja...

ABER: Das QS-System ist momentan für Beschwerden/Einsprachen viel wichtiger.

Kurz zusammengefasst:

1. Das QS-System existiert noch gar nicht. Ohne QS-System kann man rein gar nichts bewilligen!!!
2. Die externe Prüfungsstelle muss erst noch geschaffen werden. Kredite, Stellenprozente etc. Das geht bei leeren Kassen kaum. Die Aufsicht müsste eben eine staatliche bzw. unabhängige sein. Da können und dürfen die Mobilfunkbetreiber keinen Rappen daran zahlen. Also aufpassen, wenn die Mobilfunkbetreiber die Millionen für die Stellen selber übernehmen "wollen". Das geht nicht.
3. Das QS-System ist rechtswidrig. Es verstösst gegen das Vorsorgeprinzip. Zudem ist es ja keine objektive Überprüfungsmöglichkeit, weil die Mobilfunkbetreiber sich ja faktisch selber kontrollieren. So so, geht überhaupt nicht.
4. UMTS bleibt bis in alle Ewigkeit nicht genau messbar. Dies verstösst wiederum gegen das Vorsorgeprinzip (in dubio pro securitate). Anm. Gigaherz für Nichtlateiner: Im Zweifel für die Sicherheit

Ihr seht, ich verstehe beim besten Willen nicht, warum Baugesuche für Mobilfunkantennen überhaupt bewilligt werden. Versteht Ihr das vom Gigaherz-Team?! Ist ja schlussendlich egal mit welcher Argumentation man die Mobilfunkantennen bodigt. Aber verstehen tut das bei der obengenannten Argumentation keine Sau auf Gottes Erden.

Das Problem: Diese "Baudirektoren" und selbsternannten "Baujuristen" haben KEINE AHNUNG! Pure Bananenrepublik! Die sind sooo was von mobilfunkfreundlich, dass für diese eine Welt zusammenbricht, wenn eine Mobilfunkantenne nicht bewilligt wird. Die fangen an zu weinen, so schlimm ist das für die. Oh ja... Das ist verdächtig: Die Behörden setzen sich vehement für die Mobilfunkmafia ein. Das ist jedoch gerade nicht deren Aufgabe. Aha... schon recht komisch.

Dieser Nause von der CVP ist z.B. eben so ein ...., der von rein gar nichts eine Ahnung hat. Er fordert vehement, dass man Mobilfunkantennen bewilligt und zwar subito. Dümmer geht's nimmer.

Eine löbliche Ausnahme ist noch das Verwaltungsgericht Zürich und Solothurn, obwohl diese Gerichte übersehen, dass das QS-System selbst gegen das Vorsorgeprinzip verstösst, weil es faktisch Anlagegrenzwertüberschreitungen zulässt. So so...daran denkt keiner...weil die eben so mobilfunkfreundlich sind...

Gigaherz hat ja mal einen Brief des Verwaltungsgerichts ZH wegen des nicht abgeschlossenen Schriftenwechsels veröffentlicht....Aha...

Also? Das Obengenannte könnte man sinngemäss sogleich ohne weiteres nachreichen.... KEIN PROBLEM! Vieles kann man bequem per Email-Attachement versenden. Ausdrucken, unterschreiben, ins Couvert, frankieren, fertig.

Nichts ist einfacher als mit guten Argumenten diese Saumafiabande zu bodigen.

Einen strahlenden Gruss an Peter Hidber vom Forum Mobil! Er liest immer eifrig mit....

MfG

antihandy