Zwischenbericht Mainzer-Studie

Elisabeth Buchs

Zwischenbericht Mainzer-Studie

Beitrag von Elisabeth Buchs » 16. Juli 2006 15:13

Von der sogenannten Mainzer-Studie zur Elektrosensibilität siehe Forumbeiträge read.php?f=1&i=6558&t=6558 ist nun ein Zwischenbericht veröffentlicht worden:

http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... o_115.html

U.a. soll sich gezeigt haben, dass sich die elektrosensiblen Probanden als eingeschränkt bezüglich gesundheitsbezogener Lebensqualität erleben gegenüber einer sich nicht als elektrosensibel bezeichnenden Kontrollgruppe.

Es soll sich jedoch auch gezeigt haben, dass die zum Untersuchungszeitpunkt messbare Depressivität die Elektrosensibilität nicht hinreichend erklären kann.

Kommentar: So weit so gut, bzw. diesen Zwischenbericht kann ich akzeptieren. Man könnte sogar sagen, dass Elektrosensible besonders optimistisch sind, dass sie trotz der eingeschränkteren gesundheitsbezogenen Lebensqualität (ich nenne es Alltag unter erschwerten Bedingungen) nicht ausgeprägter depressiv sind, wenn ich sehe, worüber sich manchmal nicht Elektrosensible aufregen oder Sorgen machen, kann man wirklich oft nur noch lachen.

Das Problem bei dieser Studie ist, dass die Kontrollgruppe ebenfalls nicht unbelastet ist, bzw. beim Leben in einem absolut unbelasteten Gebiet würden vielleicht auch manche sich Unsensibel bezeichnende Personen einen Unterschied merken in Bezug auf Gesundheitsbeschwerden, Belastbarkeit, anderen Umgang miteiander usw.

Anfang 2007 soll die Studie mit den Laboruntersuchungen abgeschlossen sein. Ich hoffe nun sehr, dass es nicht darauf hinausläuft, dass es Elektrosensiblen einfach generell gesundheitlich weniger gut gehe als Nicht Elektrosensiblen, unabhängig von EMF. Denn DAS weiss ich ganz einfach besser, da wir in einem sonst noch guten elektrobiologischen Haus wohnen, wo manchmal Elektrozäune, die ich schlecht vertrage und mit Schlaflosigkeit reagiere in Betrieb sind und manchmal nicht, kann ich einen eindeutigen Unterschied feststellen, natürlich nicht nach wenigen Minuten, aber nach einem Tag und einer Nacht schon.

Elisabeth Buchs