Existenzghettos im Technogulag

BLUE SKY
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Existenzghettos im Technogulag

Beitrag von BLUE SKY » 24. Februar 2007 13:45

Existenzghettos im Technogulag

Im Anhalt an die Diskussion
Auswandern um nicht mehr verstrahlt zu werden, wohin?
viewtopic.php?t=2731

Tatsächlich findet eine gesellschaftliche Ausgrenzung der Betroffenen in reduzierte begrenzte Lebensbereiche längst statt.
Dies vollzieht sich durch die Reaktion der Betroffenen auf die Belastungsbereiche.
Dadurch kann je nach individueller Verletzlichkeit eine sehr unterschiedliche Breite von Lebensvollzügen eingeschränkt werden.
Der persönliche gesundheitliche Reaktionsspielraum im Wechselspiel mit den Wünschen und Bedürfnissen an sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe sowie Handlungsverpflichtungen definiert die "no-go-areas" der Zwangsbestrahlungsopfer bzw. deren Zwang zur Hinnahme von Verletzungen der Menschenrechte.
Dem Sozailmobbing sind derzeit kaum auf der Basis von Gesetz und öffentlicher Ordnung - geschweige denn auf der Grundlage des sittlichen Gebotes zu Treu und Glauben - Grenzen zu setzen.
Die Ausweitung der HF-Nutzung lässt immer weniger Erholungs- und Rückzugsnischen.
"Selbstaufgabe" oder Selbstverteidigung?
Bei Ausbleiben einer solidarischen Interessensorganistation entwicklet sich ein funktioneller Gulag für öko-soziale „Pechvögel“ und „Vogelfreie“, deren Hilflosigkeit gegenüber der aggressiven Ignoranz von Verantwortlichen, Mitläufern und Gleichgültigen eine gewisse Ähnlichkeit zu den Schicksalen der unter Stalin durchgeführten Zwangsdeportierten zeigt.
Das Leben ist schön.

Ulido
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Beitrag von Ulido » 24. Februar 2007 17:53

Auswandern? Das macht letztendlich ja doch niemand von uns. Wohin auch? Und wer hätte diese Möglichkeit denn in der Realität tatsächlich?

Aber der Inhalt des vorherigen Beitrags trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf.

Ulido

unwichtig (Gast)

Beitrag von unwichtig (Gast) » 24. Februar 2007 20:13

@BLUE SKY
Das haben Sie sehr schön umschrieben.

Man kann sich kaum noch irgendwo hintrauen, muss eventuell jede Menge Geld für eigentlich völlig überflüssige Abschirmung ausgeben, da man nicht alle Nachbarn überzeugen kann auf die geliebte DECT Bratze zu verzichten.

Dazu Ausgaben für Messgeräte, abschirmende Bekleidung und so weiter.

@Ulido
Ich hätte die Möglichkeit dazu und erhalte auch schon mal entsprechende Angebote. Inzwischen denke ich positiver darüber, muss aber leider feststellen, die Verstrahlung scheint fast überall recht flächendeckend. Daher bleibt zunächst wohl erstmal nur das "Untertauchen" in dem man sich so gut es geht aus der Strahlung raus hält. Oft kann schon ein etwas ländlicherer Wohnort deutlich helfen die eigene Belastung zu reduzieren.

Rein Mathematisch ist die Wahrscheinlichkeit verstrahlt zu werden um so größer je höher die Bevölkerungsdichte.

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