Mobilfunk, die Bienen und die Evolution
Sollen die ruhig mal was tun für ihr Geld. So dachte ich, als vor ein paar Wochen die Mobilfunker in München ihren „Bienenversuch“ angingen. Und ich hatte ihnen innerlich ein dickes Lob spendiert.
Mittlerweile frage ich aber, was sollen Bienenversuche überhaupt noch erbringen? Egal ob von den Mobilfunklobbyisten oder von anderen durchgeführt.
Falls die Bienen unter EMF wirklich anders summen, tänzeln sollten oder sonst irgendwas Abartiges vollziehen, was würden daraus für Schlüsse und für Konsequenzen gezogen werden können?
Oder wurde der Mobilfunk deshalb modifiziert, weil elektronische Geräte (z.B. in Bussen oder Flugzeugen) beeinflusst werden? Nein, eher umgekehrt, es gibt mittlerweile eine neue Generation von Bussen.
Und so gibt es auch schon längst neue Bienengenerationen. Und zwar viele.
Die Bienenversuche, die vor ein paar Jahren noch sinnvoll gewesen sein mögen, dürften nach mindestens 10, wenn nicht mehr, neuen Generationen im letzten Jahrzehnt für die meisten Bienenvölker keinen Aussagewert mehr besitzen.
Die Tierchen haben sich angepasst bzw. die Stärksten haben überlebt. Kann sein, dass vor Jahren unter dem Einfluss von Umwelt, Chemie und EMF das große Bienensterben einsetzte und 30, 40 oder 50 Prozent dahingerafft wurden. Und vielleicht war Mobilfunk auch mal ein entscheidender Mitauslöser gewesen.
Die Nachkommen derjenigen, die überlebten sind aber jetzt widerstandsfähiger. Vielleicht gab es sogar vor Jahren schon Exemplare, die von vornherein gegen EMF nicht übermäßig empfindlich waren. Jedenfalls sind die jetzt Lebenden schon mehr oder weniger immun und jede weitere neue Generation wird noch besser angepasst sein.
Bei den Menschen würde es nach vergleichsweise rund 300-400 Jahren Hochfrequenzberieselung wahrscheinlich auch nur noch Strahlenresistente geben. Von Vorfahren, die sich trotz der Strahlung quietschfidel vermehren konnten.
Evtl. gibt es noch ausnahmsweise das eine oder andere Bienenvolk, was bisher kaum mit EMF in Berührung kam. Das würde dann ggf. noch auf einen EMF-Versuch reagieren. Aber wie gesagt, selbst dann, siehe oben, was wäre dann?
Für mich gehören Bienenexperimente hinsichtlich EMF deshalb ins Archiv.
Oder habe ich bei den zahllosen Erörterungen über Biene und Mobilfunk, von denen ich die wenigsten gelesen habe, was verpasst? Ist meine Evolutionsthese schon besprochen und widerlegt worden?
Übrigens las ich aktuell von Mäusen in Nordrhein-Westfalen, die gegen ein gängiges Mäusegift immun sind. Meine These zu den Bienenversuchen kann man irgendwann auch auf Mäuse übertragen. Nur haben die unterirdisch bei weniger Strahlung auch weniger Anpassungsbedarf.
Schöne Grüße
Ulido
Mobilfunk, die Bienen und die Evolution
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
An Ulido
Moment mal, das hatten wir doch schon. Im tausendjährigen Reich. Da durften sich auch nur noch die rein Arischen vermehren. Alles Andere galt als Rassenschande.
Und für ganz speziell ausgeprägt arische, blonde, blauöugige germanische Typen und Typinnen gab es spezielle Zuchtstätten. Lebensborne oder Liebesborne oder so ähnlich soll das geheissen haben. Vielleicht erinnert sich noch wer von der älteren Generation an die Absurditäten des damaligen CEO's aller Deutschen.
Ergo: Sollen die Mobilfunk-Lobbyisten sofort Gesetzesvorschläge ausarbeiten, dass sich alle Menschen mit Neigung zur Elektrosensibilität sterilisieren lassen müssen. So ab 13 jährig. Und besonders Unempfindliche, ab mit euch in die Zuchtstätten! Ja wozu haben wir denn sonst die Genforschung.
Auch das mit dem Sterilisieren hatten wir auch schon einmal, sogar in der Schweiz. So zwischen 1930 und 1950 wurden Zwangssterilisationen an Fahrenden vorgenommen um die sogenannte Vagantität auszurotten. Vagantität war damals eine wissenschaftlich anerkannte Krankheit. Ebenso wissenschaftlich betrieben, wie heute die Verharmlosung des Mobilfunks und anderer EM-Felder.
Hans-U. Jakob
Und für ganz speziell ausgeprägt arische, blonde, blauöugige germanische Typen und Typinnen gab es spezielle Zuchtstätten. Lebensborne oder Liebesborne oder so ähnlich soll das geheissen haben. Vielleicht erinnert sich noch wer von der älteren Generation an die Absurditäten des damaligen CEO's aller Deutschen.
Ergo: Sollen die Mobilfunk-Lobbyisten sofort Gesetzesvorschläge ausarbeiten, dass sich alle Menschen mit Neigung zur Elektrosensibilität sterilisieren lassen müssen. So ab 13 jährig. Und besonders Unempfindliche, ab mit euch in die Zuchtstätten! Ja wozu haben wir denn sonst die Genforschung.
Auch das mit dem Sterilisieren hatten wir auch schon einmal, sogar in der Schweiz. So zwischen 1930 und 1950 wurden Zwangssterilisationen an Fahrenden vorgenommen um die sogenannte Vagantität auszurotten. Vagantität war damals eine wissenschaftlich anerkannte Krankheit. Ebenso wissenschaftlich betrieben, wie heute die Verharmlosung des Mobilfunks und anderer EM-Felder.
Hans-U. Jakob