Im Artikel "Der unsichtbare Feind" bzw. Online, "Verstrahlt", DIE ZEIT vom 22.8.2013
ist auch die Rede von oxidativem Stress.
Ich zitiere:
„Was ist mit Studien, denen zufolge die Strahlung sogenannten oxidativen Stress in den Zellen verursacht? Der habe eine Störung des Stoffwechsels zur Folge, die das Zellwachstum behindere und Männer zeugungsunfähig mache. Alexander Lerchl hält diese Studien allesamt für Mumpitz, das Bundesamt für Strahlenschutz nennt sie diplomatisch „widersprüchlich“."
Wie kommt ein Journalist auf die Idee, dass das Wort „widersprüchlich“ in Bezug auf Studien gleichbedeutend mit „Mumpitz“, gar noch der diplomatischere Ausdruck dafür sei? In der Wissenschaft ist es so, dass eben verschiedene Studienergebnisse vorliegen, negative und positive, dann sind sie widersprüchlich. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben, nicht nur bei nichtionisierender Strahlung. Das Bundesamt für Strahlenschutz drückt sich m.E. nicht „diplomatisch“ aus, sondern völlig „richtig“!
Übrigens eine Studie zu oxidativem Stress (Fischer Ratten) heute im emf-portal allerdings das Gehirn betreffend.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2398 ... t=Abstract
Es gibt Studien, die sagen Erderwärmung käme von CO2 und es gibt solche, die gegenteiliges aussagen. Ist dann alles MUMPITZ oder sind sie „widersprüchlich“?
(Als Schreiben an Redakteur Rauner auch bei Online-Kommentaren eingestellt)
Eva Weber