UMTS-Einführung Allianz für sanften Mobilfunk fordert Morato

The Future Is Black

UMTS-Einführung Allianz für sanften Mobilfunk fordert Morato

Beitrag von The Future Is Black » 5. Dezember 2003 15:44

UMTS-Einführung Allianz für sanften Mobilfunk fordert Moratorium


Bern (sda) Eine Allianz aus Ärzten, Umwelt- und Konsumentenschutzorganisationen fordert ein Moratorium für die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration UMTS. Zuerst müssten die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung abgeklärt werden.

Gemäss den UMTS-Konzessionen müssen bis Ende des nächsten Jahres 50 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit UMTS-Signalen versorgt sein. Antennen würden neu aufgestellt oder aufgerüstet, schreiben die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), die zur Allianz gehören, in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Bevor die UMTS-Technologie breit eingeführt werde, müssten jedoch ihre gesundheitlichen Auswirkungen geklärt werden, fordert die Allianz für sanften Mobilfunk. Deshalb müsse das Nationale Forschungsprogramm «Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit» Priorität erhalten.

Die UMTS-Konzessionen müssten entsprechend abgeändert und die Versorgungspflicht deutlich herabgesetzt werden. Die Antennengegner argumentierten oft mit gesundheitlichen Problemen der Anwohnerinnen und Anwohner, heisst es in der Mitteilung. Ihre Bedenken würden oft nicht ernst genommen, sie seien aber nicht aus der Luft gegriffen.

Die Allianz beruft sich auf eine holländische Studie. Diese habe gezeigt, dass schon eine tiefe UMTS-Strahlenbelastung während kurzer Zeit eine Beeinträchtigung des Wohbefindens auslösen könne.

Der Allianz gehören neben den AefU auch die Schweizerische Energie-Stiftung, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, der WWF Schweiz, Greenpeace Schweiz und die Stiftung für Konsumentenschutz an.

(SDA-ATS)

Daniel

Re: Dazu eine Meldung aus NZZ

Beitrag von Daniel » 5. Dezember 2003 20:14

4. Dezember 2003, 11:40, NZZ Online

Ärzte wollen UMTS-Einführung vorerst verbieten
Zuerst Strahlengefahr genau abklären
Eine Allianz von Ärzten und Umweltschützern fordert ein Moratorium bei der Einführung der
neuen Mobilfunk-Technologie UMTS. Eine neue holländische Studie habe beunruhigende
Ergebnisse über die gesundheitlichen Folgen von UMTS-Strahlen geliefert.

(ap) Die in den Konzessionen vorgesehene Bestrahlung der Hälfte der Schweizer Bevölkerung mit UMTS-Signalen sei nicht verantwortbar, teilte die Organisation Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) mit. Zusammen mit dem Ärzteverband FMH und der Allianz für sanften Mobilfunk fordern sie einen Stopp der UMTS-Technologie in der Schweiz, bis deren gesundheitlichen Fragen geklärt sind.

Die UMTS-Konzessionen sollten von der Eidgenössischen Kommunikationskommission entsprechend abgeändert werden, heisst es in der Mitteilung der Ärzte. Die vorgeschriebene Versorgungspflicht von 50 Prozent der Bevölkerung müsse deutlich reduziert werden. Versorgt werden sollten aber jene Wirtschaftsbereiche, die für ihre Arbeit auf UMTS angewiesen seien.

Die Allianz begründet ihre Forderungen mit einer neuen Studie des niederländischen Physiklabors TNO, die beunruhigende Ergebnisse über die gesundheitlichen Folgen von UMTS-Strahlen geliefert habe.

http://nzz.ch/2003/1204/il/page-newzzDNSOEF7O-12.html/

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