5G: Adaptive Antennen immer noch nicht messbar!

Hans-U. Jakob
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5G: Adaptive Antennen immer noch nicht messbar!

Beitrag von Hans-U. Jakob » 19. März 2020 14:40

Ende Februar 2020 veröffentlichte METAS – unser Bundesinstitut für Metrologie (nicht Meteorologie) den seit 18 Monaten fälligen Bericht, wie 5G-Mobilfunkantennen eigentlich zu berechnen und zu messen wären.
25 Seiten in Englisch. Obschon jede Schweizerbürgerin und jeder Schweizerbürger den gesetzlichen Anspruch darauf hat, in seiner Landessprache – Deutsch, Französisch oder Italienisch – angesprochen zu werden.
Macht nichts! Der Bericht hätte ebenso gut auf Chinesisch verfasst sein können. Verstanden hat das 25-seitige Geschwurbel so oder so praktisch niemand.
https://www.gigaherz.ch/5g-adaptive-ant ... t-messbar/
Hans-U. Jakob (gigaherz.ch)

Beobachter

Re: 5G: Adaptive Antennen immer noch nicht messbar!

Beitrag von Beobachter » 4. April 2020 19:01

Hans-U. Jakob hat geschrieben:
19. März 2020 14:40
Ende Februar 2020 veröffentlichte METAS – unser Bundesinstitut für Metrologie (nicht Meteorologie) den seit 18 Monaten fälligen Bericht, wie 5G-Mobilfunkantennen eigentlich zu berechnen und zu messen wären.
25 Seiten in Englisch. Obschon jede Schweizerbürgerin und jeder Schweizerbürger den gesetzlichen Anspruch darauf hat, in seiner Landessprache – Deutsch, Französisch oder Italienisch – angesprochen zu werden.
Macht nichts! Der Bericht hätte ebenso gut auf Chinesisch verfasst sein können. Verstanden hat das 25-seitige Geschwurbel so oder so praktisch niemand.
https://www.gigaherz.ch/5g-adaptive-ant ... t-messbar/
Hans-U. Jakob (gigaherz.ch)
Beobachter hat geschrieben:
27. März 2020 18:02
5G: Adaptive Antennen sind immer noch nicht messbar
https://www.gigaherz.ch/5g-adaptive-ant ... t-messbar/
Die Folgen der "blitzartigen" Bewegung des Antennenstrahls wäre für einen davon getroffenen Organismus ähnlich der Wirkung von gepulster Strahlung.
Wissenschaftler untersuchen Auswirkungen von 5G auf Zellen
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... auf-Zellen
„Die Expositionsanlagen und das Versuchsdesign sind bei diesen Frequenzen besonders kritisch, um Artefakte zu vermeiden“, betonte Lerchl.

Beobachter

Re: 5G: Adaptive Antennen immer noch nicht messbar!

Beitrag von Beobachter » 5. April 2020 20:58

Eva Weber hat geschrieben:
4. April 2020 18:16
„Die Expositionsanlagen und das Versuchsdesign sind bei diesen Frequenzen besonders kritisch, um Artefakte zu vermeiden“, betonte Lerchl.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... auf-Zellen

Ich habe mal bei Wikipedia nachgeschaut was da alles unter "Artefact" steht:

Artefakt (aus lateinisch ars, artis „Handwerk“, und factum „das Gemachte“) steht für:
Artefakt (Archäologie), von Menschen hergestellter Gegenstand
Artefakt (Diagnostik), scheinbarer, jedoch unbeabsichtigt künstlich herbeigeführter Kausalzusammenhang
Artefakt (Fotografie), unbeabsichtigter Unterschied zur Bildquelle
Artefakt (Sozialforschung), Verfälschungen von Messergebnissen
Artefakt (Technik), unechtes, durch Eigenschaften der Methode hervorgerufenes Ergebnis
Artefakt (Computergrafik), sichtbare, unerwünschte Anzeige in digitalen Bildern
Kompressionsartefakt, erkennbare Störungen in digitalen Medien
Artefakt (UML), Modellelement in der Unified Modeling Language
Artefakt (Album) der deutschen Metalcore-Band Aclys (2004)


Meiner Meinung nach kann einem da schon Böses schwanen bei so zahlreichen möglichen Beeinträchtigungen. Am Ende wird womöglich wieder alles zerredet und Genaues weiß man eigentlich auch nicht, weil eben dieses und jenes...… , aber eine Einwirkung auf die Gesundheit ist nicht anzunehmen. Wir müssen aber weiter forschen. Also wie gehabt!

Und warum sind eigentlich Studien bei diesen Frequenzen so besonders kritisch? Was ist der Grund dafür, solche Frequenzbereiche unerprobt auf Mensch und Natur loszulassen? Ach so, dass alles noch 100 x schneller geht!

Eva Weber
„Die Expositionsanlagen und das Versuchsdesign sind bei diesen Frequenzen besonders kritisch, um Artefakte zu vermeiden“, betonte Lerchl.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... auf-Zellen

Das ist nur ein weiterer Hinweis darauf, wie wichtig bezüglich einer realistischen Bewertung der Gefahr die Frage ist, ob diese Versuche die wirklichen Bedingungen abbilden können, die für den Organismus von bestrahlten Menschen im Alltag eintreten. Was mag unter diesen Umständen Sinn und Zweck der Übung sein? Besteht ein politisches "Artefakt" nicht schon darin, dass erst geforscht wird, während man die Menschen schon bestrahlt? Mit einer Technik die von Befürwortern als unverzichtbar hingestellt und schon mal kräftig aufgerüstet wird. Wie wollte man bei entsprechenden Ergebnissen die Nutzung der Technik zurück fahren? Geht es darum, mittels eines hyperkomplexen Versuchsaufbaus die unausweichliche Auseinandersetzung durch exklusives Wissen zu beherrschen? Das war z. B. im Bereich der Erforschung der Gefahr durch radioaktive Strahlung von Anfang an der Fall. Man könnte die Aussage daher auch so verstehen: "Außer uns kann das keiner, also kann auch keiner außer uns mitreden".
Wie auch immer, diese Art der Erforschung allein kann kein realistisches Bild der Gefahr liefern.

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