Ich bin zwar selbst keine Skifahrerin, aber das, worüber im Fernsehen berichtet wird, finde ich wieder einmal sehr fragwürdig:
Auf Skipisten, die selbst ein Skilaie in abgeschiedenen Weiten höherer Gebirgsregionen vermutet, kann ganz normal mit Handys telefoniert werden. Bei Ski-Unfällen holt man Hilfe per Handy (an sich eine tolle Sache, wenn nicht diese vertrackte Technik dahinter stünde).
Das heiß doch, dass da überall Handymasten aufgestellt sein müssen, - mitten in der Natur, auf Bergen, wo es weite Distanzen zu überwinden gibt. Wie stark müssen da doch die Masten strahlen, um das alles abzudecken (da darf dann wirklich kein Funkloch sein).
Und das Neueste sind ja wohl sogar Rettungssysteme, die über Mobilfunk-systeme funktionieren: Wenn Menschen in Lawinen geraten, sollen sie immer noch via Mobilfunk (dann kein normales Handy mehr) Notfunk senden können.
Also da muss ja alles vollgepflastert sein mit sog. "Basis-Stationen".
Wie sieht das wirklich aus?
M.K.
Handys auf den Skipisten
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Hans-U.Jakob
Re: Handys auf den Skipisten
Liebe Margaretha,
Sie haben das vollkommen richtig erkannt.
Das hinterste Bergtal ist heute mit Mobilfunkstrahlung verseucht. (pardon, "erschlossen")
Hier gehen die Betreiber besonders rücksichtslos vor und montieren ihre Antennen direkt an die Fassaden von abgelegenen Heustadeln oder Sennhütten auf nur 3m über Boden.
Strahlungsintensitäten von 30 bis 40 Volt pro Meter sind auf den betroffenen Bergweiden und Wiesen keine Seltenheit mehr.
Bergbauern gibt es ja ohnenin zu viele und dies müssen zu Gunsten der Industrie-Flachlandbauern unbedingt dezimiert werden.
Hans-U. Jakob
Sie haben das vollkommen richtig erkannt.
Das hinterste Bergtal ist heute mit Mobilfunkstrahlung verseucht. (pardon, "erschlossen")
Hier gehen die Betreiber besonders rücksichtslos vor und montieren ihre Antennen direkt an die Fassaden von abgelegenen Heustadeln oder Sennhütten auf nur 3m über Boden.
Strahlungsintensitäten von 30 bis 40 Volt pro Meter sind auf den betroffenen Bergweiden und Wiesen keine Seltenheit mehr.
Bergbauern gibt es ja ohnenin zu viele und dies müssen zu Gunsten der Industrie-Flachlandbauern unbedingt dezimiert werden.
Hans-U. Jakob
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Margarete Kaufmann
Re: Handys auf den Skipisten
Jetzt wird mir der Fall 'Falera' auch noch verständlicher, von dem Sie am 4.10.2003 ausführlich berichteten.
Womöglich ist es auch diesen abgeschiedenen Bergbauern so ergangen, dass die Mobilfunk-Firmen schon für den Winterbetrieb vorausplanten. (Ich weiß nicht, ob das dort eine Skiregion ist.)
Es ist ein Graus! Nicht einmal die Natur bleibt von dieser Invasion verschont. Und die Erholung bleibt auf der Strecke, obwohl sie für die heutigen Menschen doch umso wichtiger wäre.
Danke für Ihre Antwort
Margarete Kaufmann
Womöglich ist es auch diesen abgeschiedenen Bergbauern so ergangen, dass die Mobilfunk-Firmen schon für den Winterbetrieb vorausplanten. (Ich weiß nicht, ob das dort eine Skiregion ist.)
Es ist ein Graus! Nicht einmal die Natur bleibt von dieser Invasion verschont. Und die Erholung bleibt auf der Strecke, obwohl sie für die heutigen Menschen doch umso wichtiger wäre.
Danke für Ihre Antwort
Margarete Kaufmann