Swisscom und Aktion Hirnbrutzeln

Pegasus

Swisscom und Aktion Hirnbrutzeln

Beitrag von Pegasus » 17. März 2004 23:42

Heute Abend war ich bei Bekannten zu einer Besprechung. Ich hörte immer wieder einen kurzen Piepston und fragte meine Gesprächspartner, ob sie ein H. auf Empfang hätten, was diese verneinten. Ich hatte leider wieder Stress-symptome und Herzrhythmusstörungen. Es stellte sich dann heraus, dass im offenen Nebenraum Einer SMS am Laufmeter schrieb."Er müsse jetzt möglichst viele SMS schreiben, denn er könne im März für eine Pauschalgebühr von Fr.5.-so viele schreiben wie er wolle.
Nun habe ich bei Swisscommobile nachgeschaut: Im April können die Abonnenten für 5.-Franken sogar jeden Abend von 21 bis 24 Uhr ohne weitere Kosten ihr Hirn braten! Was soll das Swisscom? Uns plagen schon die SMS und jetzt mutet Ihr uns dies auch noch zu? Das wird ja noch schlimmer als an Weihnachten und Neujahr! Das muss gestoppt werden! Ich möchte nicht jeden Abend im April im Keller verbringen! Das lassen wir nicht zu! Ich sage dem: vorsätzliche Körperverletzung und FOLTER! Folter ist laut Bundesverfassung Art 10.3 verboten! Ziehen sie Ihr Angebot zurück! Ist das Ihre Antwort auf unsere Kritik an Dr Berz? Ich hoffe, Sie gehen endlich auf uns ein und nehmen uns ernst!

Mit Freund-lichem Gruss
Pegasus

Maximilian

Re: Swisscom und Aktion Hirnbrutzeln

Beitrag von Maximilian » 19. März 2004 10:31

Auch hier: technische Panne (Beitrag rekonstruiert. Beitrag von Klaus (?) fehlt, bitte melden, falls Antwort erwünscht)

Herr Pegasus,
meinen Sie das ernst?
"Nun habe ich bei Swisscommobile nachgeschaut: Im April können die
Abonnenten für 5.-Franken sogar jeden Abend von 21 bis 24 Uhr ohne weitere
Kosten ihr Hirn braten!"

Lassen Sie doch den jungen Leuten ihren Spaß. Das ist doch besser, als
Fernsehsendungen mit viel Gewalt anzusehen u.s.w.
Ihre Furcht vor den Strahlen ist unbegründet. Seit über 100 Jahren wird
gefunkt. Sie werden das nicht stoppen. Die Netze werden weiter ausgebaut,
die drahtlose Kommunikation wird sich bald vervielfachen.

Schauen Sie sich nach einer Freundin um, uns Sie gehören bald auch zu den
SMS-Schreibern. Und Sie werden fiebernd die vielleicht vielversprechende
SMS-Antwort erwarten. Ihre Ängste haben Sie längst vergessen. Und mit der
Gesundheit gehts aufwärts.

Also, denken Sie positiv.

Maximilian

Klaus L.

Re: Swisscom und Aktion Hirnbrutzeln

Beitrag von Klaus L. » 19. März 2004 12:08

Ich habe gestern zweimal geantwortet: einmal zum Millionenversuch und einmal zum Swisscom -SMS-Angebot. Beides verschwunden. Jetzt weiss ich, warum. Danke für den Hinweis!

Hier mein Kommentar:
Nehmt das Ganze mit einer Dosis Humor, auch wenn für viele das Probleme leider ernst ist. Ernstes bewusst lächerlich machen gilt aber nicht! Es gehören immer noch zwei dazu: einer der den Affen am Seil herunter lässt und ein anderer, der den Affen spielt. Entscheidet, was man mit euch machen kann! Der Rat von Maximilian ist nicht tauglich. Wer hat einen besseren?

Klaus

M. K.

Re: Keinen Vogel Strauss mimen

Beitrag von M. K. » 19. März 2004 12:29

Genauso soll man auch nicht propagieren, die neuen Funk-Techniken würden sich nicht durchsetzen. Das ist, meiner Meinung nach, eher ein Blinde-Kuh-Spiel, nur um nicht wahrzunehmen, was die Tatsachen sind. Der UMTS-Ausbau geht weiter und die derzeitige Computermesse Cebit in Hannover setzt alles auf Funk. Da finde ich es etwas naiv, Meldungen zu bringen, all das ginge nicht weiter. Solche Verbal-Behauptungen helfen genauswenig weiter, wie Behauptungen, all das wäre für lebende Organismen harmlos.
Man braucht die "Errungenschaften" nicht zu bejubeln (wie ich das mit der "Liebessuche via Handy" ganz gewiss nicht bezwecken wollte - eher die Pervertierung normal menschlicher Gefühle, die wohl umso mehr degenerieren, je weiter die "Ersatz"-Handy-Dienstleistungen voranschreiten), aber man sollte auch nicht behaupten, diese Funk-Techniken würden sich schon nicht durchsetzen. Das wäre Realitätsverlust. Leider ist das so.
Also nicht zum Affen machen lassen, aber die Lianen, die wuchern, nicht ignorieren!
Margarete Kaufmann

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