Zur IV-Abstimmung vom 17. Juni 2007

Elisabeth Buchs
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Zur IV-Abstimmung vom 17. Juni 2007

Beitrag von Elisabeth Buchs » 11. Juni 2007 10:00

Zur IV-Abstimmung vom 17. Juni 2007

In einer Woche findet die Abstimmung „Aenderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, 5. IV-Revision“ statt.

Herausgepickte und ausgeschlachtete Einzelfälle von Missbrauch, das schöne Wort Integration, herausgepickte Einzelfälle von geglückter Integration, (obwohl die Wirtschaft oft nicht einmal bereit ist, ein wenig langsamer arbeitende Menschen zu beschäftigen), so die Propaganda der Befürworter dieses Gesetzesartikels, bei dem es sich um eine Sparübung an den ärmsten unserer Gesellschaft handelt.

Wer nun denkt, es treffe nur die andern, er/sie werde die IV nie benötigen, sollte überlegen, dass das keine/r von sich behaupten kann, schon gar nicht Elektrosmog-Betroffene, die zwar alles versuchen, trotz der zunehmenden Elektrosmog-Belastung, ihre Arbeit weiterhin ausführen zu können, z.B. indem sie versuchen, von daheim aus Arbeiten zu erledigen, Teilzeitstellen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten anzunehmen oder mit Einschränkungen wie z.B. elektrosmogbedingter Dauermüdigkeit und Konzentrationsschwäche über die Runden zu kommen. Sollte es jedoch einmal wirklich nicht mehr möglich sein, wäre es wichtig, dass ein Auffangnetz für die grundlegende Lebensexistenz vorhanden wäre. Oft genug leider nur über die menschenverachtende Psychoschiene möglich.

Deshalb sollte eigentlich klar sein was wir hier abstimmen: nein zum schleichenden Sozialabbbau!

Es sollte einmal bei den wirklichen Missbräuchen ansgesetzt werden wie den völlig überrissenen Gehälter mancher Manager, den Abgangsentschädigungen, der fehlenden Besteuerung von Börsengewinnen oder dem Skandalurteil, dass den während des Prozesses grösstenteils schweigenden Versager-Managern der Swissair, die unsere Fluggesellschaft gegroundet haben, zusätzlich zu den Freisprüchen noch Entschädigungen nachgeworfen werden (Hr. Schmidheiny verzichtet als einziger darauf). Auch für aufwändige Sportevents wie den Fussballmatch auf dem Jungfraujoch scheint kein Geld zu schade zu sein.

Elisabeth Buchs