NetWarrior hat geschrieben:Seit jüngster Zeit werden in Basel alle neuen Tramwagen mit Gratis-Wlan ausgerüstet.
Der Chef der BLT (Baselland Transport) jubelt, dass sich im Moment,
nach nur einem Monat bereits 11'000 Teilnehmer via SMS angemeldet hätten.
Da musst du nur ein SMS abschicken, und schon bist du dabei.
Es gibt allerdings keine SMS-Nummer, über die du mitteilen kannst,
dass du mit WLAN nicht einverstanden bist.
Nun haben sie bereits festgestellt, dass ein WLAN-Router pro Kombination
nicht mehr ausreicht und haben bereits zwei Sender eingebaut.
Selbst ältere Semester lesen nun ihre Zeitung via Wlan und iPad.
Mensch ist das geil
Was tut man jetzt als elektrosensibler Mensch? (Hervorhebung von unsereiner)
Was
man tut, weiß ich nicht. Sie zitieren R. Steiner. Erlauben Sie daher meine folgende Anmerkung:
Das Problem, das Sie ansprechen, scheint mir allgemein die "Karfreitagsthematik" zu berühren. Ich meine damit die Erscheinung, dass Menschen aus purer Ignoranz das Leben schwer und unmöglich gemacht oder gar genommen wird. Jedem, der es bemerkt, bleibt nur s/eine Weise, des "Rette-sich-wer-kann", bei offenem Ausgang.
Das massive Auftreten von Burnout und Depressionen erscheint mir als eine der Folgen dieser technischen und sozialen Fehlkultur.
Frei zitiert: "Mein ist die Rückwirkung, spricht der Herr". Ist Mißachtung an Stelle der Achtung da, folgt die Rückwirkung entsprechend.
http://www.buergerwelle.de/assets/files ... atikan.jpg
Das mag als Bild für eine Philosphie der Hilflosigkeit erscheinen. Nun, dann soll es das sein; das entspricht dem Gefühl der weitgehenden Hilflosigkeit, in der sich sehr viele wach gewordene erleben.
Ich erachte es als praktische Philosophie für Hilfesuchende, die sich allein gelassen erleben. "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
Das Leben geht weiter. Frage es, und es antwortet, wie. Gratis.