Der österreichische Verband der Mobilfunkbranche stellt auf seiner Webseite eine Datenbank mit Immissions-Messwerten zur Verfügung. Dafür hat der TÜV Austria von 2009 bis September 2012 Hochfrequenzfelder in ganz Österreich gemessen. Im Auftrag des Branchenverbandes Forum Mobilkommunikation (FMK) wurden an insgesamt 449 Orten unter anderem die Immissionen von Radio, TV, Behördenfunk, Mobilfunk und Schnurlostelefonen erhoben. Die gemessenen Werte liegen meist bei einigen Zehntausendstel der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen und in Österreich verbindlichen Grenzwerte.
Der höchste Wert der Messreihe waren 0,004 Watt pro Quadratmeter, was weniger als ein Promille der im 900-MHz-Bereich zulässigen 4,5 Watt pro Quadratmeter ist. "Ziel der Messreihe war es, objektive Fakten und Daten für die transparente Information der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen um damit Diskussionen rund um Mobilfunkstationen zu versachlichen", sagte FMK-Geschäftsführerin Margit Kropik.
Die Website enthält zudem technische Angaben zu Frequenzbereichen und eingesetzten Messgeräten. Die Messdaten sind auch in den Senderkataster des FMK eingepflegt worden. Bei den blau markierten Messpunkten können Messdatum und Grenzwerte-Ausschöpfung abgelesen werden.
In Deutschland hat die Bundesnetzagentur eine EMF-Datenbank mit Standorten und Messwerten veröffentlicht.
QUELLE
AT Mobilfunker veröffentlichen Immissions-Messwerte
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Re: AT Mobilfunker veröffentlichen Immissions-Messwerte
Warum geben Sie die Feldstärke nicht gleich in KW pro Qudratmillimeter an?Peter B hat geschrieben:Der österreichische Verband der Mobilfunkbranche stellt auf seiner Webseite eine Datenbank mit Immissions-Messwerten zur Verfügung. Dafür hat der TÜV Austria von 2009 bis September 2012 Hochfrequenzfelder in ganz Österreich gemessen. Im Auftrag des Branchenverbandes Forum Mobilkommunikation (FMK) wurden an insgesamt 449 Orten unter anderem die Immissionen von Radio, TV, Behördenfunk, Mobilfunk und Schnurlostelefonen erhoben. Die gemessenen Werte liegen meist bei einigen Zehntausendstel der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen und in Österreich verbindlichen Grenzwerte.
Der höchste Wert der Messreihe waren 0,004 Watt pro Quadratmeter, was weniger als ein Promille der im 900-MHz-Bereich zulässigen 4,5 Watt pro Quadratmeter ist. "Ziel der Messreihe war es, objektive Fakten und Daten für die transparente Information der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen um damit Diskussionen rund um Mobilfunkstationen zu versachlichen", sagte FMK-Geschäftsführerin Margit Kropik.
Die Website enthält zudem technische Angaben zu Frequenzbereichen und eingesetzten Messgeräten. Die Messdaten sind auch in den Senderkataster des FMK eingepflegt worden. Bei den blau markierten Messpunkten können Messdatum und Grenzwerte-Ausschöpfung abgelesen werden.
In Deutschland hat die Bundesnetzagentur eine EMF-Datenbank mit Standorten und Messwerten veröffentlicht.
QUELLE
Das wäre doch noch viel eindrücklicher.
Nun im Ernst, Sie Spassvogel:
0.004W/m2 entsprechen den in der Schweiz geläufigen 1.22V (Volt pro Meter) bei einem Grenzwert von 4V/m. (bei 900MHz)
Dann kennen wir sämtliche Tricks, welche Mobilfunker bei der Aufnahme ihrer Strahlenkataster anwenden.
Der beliebteste davon ist, unten auf der Strasse 1.5m über Boden zu messen, anstatt im 6 Stock auf der Senderseite, wo dann der Grenzwert oft überschritten ist.
Denken Sie daran, ohne Lug und Trug und Korruption am Laufmeter wäre Mobilfunk gar nicht möglich.
Wenn Sie, Peter B., Menschen für dumm verkaufen wollen, sind Sie bei uns im falschen Forum.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)
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Mahner
Fragwürdige Messungen!
- Hans-U. Jakob hat Folgendes geschrieben:
Der beliebteste davon ist, unten auf der Strasse 1.5m über Boden zu messen, anstatt im 6 Stock auf der Senderseite, wo dann der Grenzwert oft überschritten ist.
Fragwürdige Messungen!
Auch in der BRD werden die Messungen auf max. 1,50 Meter Höhe vorgenommen, was bekanntlich bezüglich der EMF-Belastung innerhalb der Wohnräume keine relevanten Werte widerspiegelt.
Da wo die Hauptimmissionen, nämlich in höherer Stockwerkhöhe anzutreffen sind, wird
wohlweislich im Sinne der Verschleierung nicht gemessen, allenfalls spekuliert:
LTE- Anbieter. Info sowie IZMF informierten im September d. Js. bezüglich
einer Messkampagne auszugsweise wie folgt:
"Unter dem Leitspruch „Sicherheit durch Transparenz – LTE auf dem Prüfstand“ werden in allen 16 Bundesländern jeweils rund 80 Messpunkte unter die Lupe genommen. Die Stärke der elektromagnetischen Felder im Umfeld der LTE-Funkmasten liegt dabei im Fokus der Prüfer. Die flächendeckende Untersuchung wird vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), sowie den einzelnen Landesumweltministerien, betreut. Das Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) nimmt dabei ab diesem September die Messungen vor.[…]
Es handelt sich um eine rein präventive Maßnahme, wie Dagmar Wiebusch, IZMF-Geschäftsführerin, versichert: „Die Exposition der Bevölkerung durch den Mobilfunk liegt in Deutschland in der Regel weit unter den Grenzwerten. Strenge Genehmigungsverfahren und bundesweite Kontrollmessungen der Bundesnetzagentur stellen dies sicher.“ Dennoch veranlasst der rasante LTE-Ausbau die Behörden, sorgfältige Vorsorge zu betreiben. So werden bei den Messreihen die gesamten Mobilfunkstandards berücksichtigt. Befinden sich beim LTE-Mast auch Sendeanalagen für den GSM und/oder UMTS-Standard, fließen auch diese Immissionen in die Gesamtwertung ein. Dr. Christian Bornkessel, Leiter des Prüfzentrums am IMST, der die Messungen leitet: „So lässt sich anhand der Datenbasis ein aussagekräftiges Bild der Gesamtexposition durch alle in Betrieb befindlichen Mobilfunkdienste gewinnen.“[…]"
Mehr…
http://www.lte-anbieter.info/lte-news/l ... -messungen
Das IZMF teilte hierzu u.a. bezüglich des Messverfahrens mit:
Auszug:
Mess- und Hochrechnungsverfahren für LTE-Basisstationen
Das zugrunde liegende LTE-Messverfahren wurde vom IMST entwickelt und kommt derzeit auch im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Bundesamtes für Strahlenschutz zum Einsatz. Dabei wird an allen Messpunkten die „Schwenkmethode mit Hochrechnung auf den maximalen Betriebszustand der Anlage“ angewendet. Hierbei wird per Hand eine Messantenne durch den Raum geführt, während das Messgerät in der Betriebsart „max-hold“ arbeitet. So werden jeweils die maximalen Immissionen im Messvolumen aufgezeichnet. Da die Verkehrsauslastung einer Mobilfunkantenne im Tagesverlauf jedoch stark schwanken kann, werden die tatsächlich gemessenen Immissionen mithilfe eines speziellen Rechenverfahrens zusätzlich auf eine maximale Anlagenauslastung hochgerechnet. Diese Methode stellt sicher, dass stets die theoretisch maximal mögliche Mobilfunkexposition dargestellt wird, die ihrerseits im Alltag so gut wie nie erreicht wird.
Um ein Höchstmaß an Transparenz und eine zuverlässige Vergleichsbasis der gewonnenen Messergebnisse zu gewährleisten, wird an jedem LTE-Standort außerdem eine Außenmessung im Frequenzbereich 100 kHz bis 3 GHz durchgeführt. Erfasst werden dabei neben dem Mobilfunk auch sämtliche Immissionen aller sonstigen Hochfrequenzquellen wie beispielsweise Rundfunk, Fernsehen oder BOS-Funk.
Sämtliche Messergebnisse und ihre Bewertung aus technischer und biologischer Sicht wie auch alle Informationen zum Messverfahren stehen nach Abschluss der Messreihe unter www.izmf.de auf der IZMF-Webseite zum Download bereit.
http://www.izmf.de/de/content/lte-auf-d ... BCfstand-0
Mitglied des SSK Ausschusses 2011 war u.a. und ist per dato auch Dr. Christian Bornkessel Kamp-Linfort IMST, der für die Messkampagne verantwortlich zeichnet. Seine Nähe zum IZMF ist bekannt. Auch in 2010 war Bornkessel vom IZMF mit einer Messaktion beauftragt.
Man kann immer wieder feststellen, wenn es darum geht, Werte oder Studien zur Verharmlosung in Auftrag zu geben, werden auffallend solche Experten beauftragt, welche in amtlichen Schlüsselpositionen tätig sind, weshalb diese Form der Kollektivität einen faden Beigeschmack bietet. (Negativbeispiele: Lerchl, Eikmann, Caroline Herr,
Mühlendahl, Otto usw.)
Mitglieder des Ausschusses im Jahr 2011 waren:
Prof. Dr. Alexander Lerchl - Vorsitzender - Bremen
Dr. Christian Bornkessel Kamp-Lintfort
Prof. Dr. Heidi Danker-Hopfe Berlin
Prof. Dr. Clemens Dasenbrock Hannover
Prof. Dr. Jürgen Kiefer Gießen
Dr. Wolfgang Kimmig Hamburg
Prof. Dr. Hans Georg Krauthäuser Dresden
Prof. Dr. Norbert Leitgeb Graz
Dipl.-Päd. Holger Schütz Jülich
Dr. Harald Siekmann St. Augustin
Dr. Beate Volkmer Buxtehude
Prof. Dr. Michael Weichenthal Kiel
Seite 9
Ausschuss „Nichtionisierende Strahlen“ (A6)
des Jahresbericht 2011 der Strahlenschutzkommission
http://www.ssk.de/SharedDocs/Veroeffent ... cationFile