von Elisabeth Buchs » 11. Juni 2006 10:54
Wie bei der Titanic...
Ich bin immer noch erschüttert und empört über das Vorgehen bei dieser TNO-"Replikation". Beim K-Tipp haben sie mich als Betroffene von der Selbsthilfegruppe um die Meinung gefragt: Das erste was mir einfiel, wir sind "verseckelt" worden, da nicht so druckfähig, habe ich dann noch gesagt, ein Hohn, eine Farce und ein Unrecht. Solchermassen „angepasste“ Studien bieten jedoch nicht einmal für die dafür Verantwortlichen und Interessierten einen wirklichen Schutz, bzw. diese kann es auch treffen, wenn sie den echten UMTS-Strahlen der Antennen ausgesetzt sind, bei der TNO-Studie haben nach nur 45 Minuten bei „nur“ ein V/m auch vorher nicht Geschädigte Gesundheitsbeschwerden gezeigt. Was nicht ganz klar ist, wie das ist mit den anderslautenden Erfahrungen von uns bekannten Probanden ist. Und dies zu 60 % mit unseren Steuergeldern. Könnte man nicht eine echte Replikation unter unabhängiger Kontrolle verlangen?
Dabei hätte man aus einer solchen Studie wirklich etwas machen können: z.B. zuerst die genaue Replikation wie bei TNO.
Dann die "verfeinerte" Fassung des "Zürcher Modells".
Denn anscheinend ist die Signalart, Frequenz, Homogenität usw. wichtig bezüglich biologischer Verträglichkeit. FM UKW-Radiosender und Natel C-Sender gaben kaum zu reden. Fernsehsender wohl auch wegen der geringeren Anzahl und weit entfernt auf Hügeln, auch weniger. Jedoch kenne ich zwei Betroffene, die negativ auf Fernsehsender reagiert haben: die eine hatte einen Umsetzer nur etwa 50 m neben ihrem gemieteten Haus, ausserdem noch ein hohes Magnetfeld und ist dadurch elektrosensibel geworden. Der andere war bereits vorgeschädigt und hat an einem Ferienort, wo ein Fernsehsender rel. stark reinkommt, negativ darauf reagiert.
Als Elektrosensible hätte ich viele offene Fragen, doch wenig Hoffnung, dass diese unter solchen Umständen erforscht werden. Studien als Legitimation für weiteres ungehindertes Zumasten oder Studien dienen dazu, den „heutigen wissenschaftlichen Stand zu bestätigen“ und der ist ja gemäss WHO, dass die Beschwerden von Betroffenen nicht von EMF kommen. Dies ist jedoch eine Falschbehauptung oder sogar Lüge (wider besseres Wissen). Ich würde da gerne mithelfen, das zu beweisen anhand von auf uns Betroffene zugeschnittene Versuchesanordnungen und mithelfen, dass ein Wirkmechanismus gefunden wird, doch fehlen uns die finanziellen Möglichkeiten. Die Hinweise und Indizien reichen jedoch bereits völlig aus für ein Moratorium für weitere Antennen, wie das zum Glück die Aerzte für Umweltschutz und andere Aerzte richtig erkennen.
Wir hoffen, bald eine deutsche Uebersetzung der Studie zu haben. Weitere Auesserungen von Exponenten werden folgen. Die Widerstandsgruppen werden auf die Farce dieser Studie aufmerksam gemacht und dies bei ihren Einsprachen gegen die Antennen erwähnen.
Der Widerstand geht weiter. Wir bleiben dran. Jetzt erst recht. So nicht!
Elisabeth Buchs
Wie bei der Titanic...
Ich bin immer noch erschüttert und empört über das Vorgehen bei dieser TNO-"Replikation". Beim K-Tipp haben sie mich als Betroffene von der Selbsthilfegruppe um die Meinung gefragt: Das erste was mir einfiel, wir sind "verseckelt" worden, da nicht so druckfähig, habe ich dann noch gesagt, ein Hohn, eine Farce und ein Unrecht. Solchermassen „angepasste“ Studien bieten jedoch nicht einmal für die dafür Verantwortlichen und Interessierten einen wirklichen Schutz, bzw. diese kann es auch treffen, wenn sie den echten UMTS-Strahlen der Antennen ausgesetzt sind, bei der TNO-Studie haben nach nur 45 Minuten bei „nur“ ein V/m auch vorher nicht Geschädigte Gesundheitsbeschwerden gezeigt. Was nicht ganz klar ist, wie das ist mit den anderslautenden Erfahrungen von uns bekannten Probanden ist. Und dies zu 60 % mit unseren Steuergeldern. Könnte man nicht eine echte Replikation unter unabhängiger Kontrolle verlangen?
Dabei hätte man aus einer solchen Studie wirklich etwas machen können: z.B. zuerst die genaue Replikation wie bei TNO.
Dann die "verfeinerte" Fassung des "Zürcher Modells".
Denn anscheinend ist die Signalart, Frequenz, Homogenität usw. wichtig bezüglich biologischer Verträglichkeit. FM UKW-Radiosender und Natel C-Sender gaben kaum zu reden. Fernsehsender wohl auch wegen der geringeren Anzahl und weit entfernt auf Hügeln, auch weniger. Jedoch kenne ich zwei Betroffene, die negativ auf Fernsehsender reagiert haben: die eine hatte einen Umsetzer nur etwa 50 m neben ihrem gemieteten Haus, ausserdem noch ein hohes Magnetfeld und ist dadurch elektrosensibel geworden. Der andere war bereits vorgeschädigt und hat an einem Ferienort, wo ein Fernsehsender rel. stark reinkommt, negativ darauf reagiert.
Als Elektrosensible hätte ich viele offene Fragen, doch wenig Hoffnung, dass diese unter solchen Umständen erforscht werden. Studien als Legitimation für weiteres ungehindertes Zumasten oder Studien dienen dazu, den „heutigen wissenschaftlichen Stand zu bestätigen“ und der ist ja gemäss WHO, dass die Beschwerden von Betroffenen nicht von EMF kommen. Dies ist jedoch eine Falschbehauptung oder sogar Lüge (wider besseres Wissen). Ich würde da gerne mithelfen, das zu beweisen anhand von auf uns Betroffene zugeschnittene Versuchesanordnungen und mithelfen, dass ein Wirkmechanismus gefunden wird, doch fehlen uns die finanziellen Möglichkeiten. Die Hinweise und Indizien reichen jedoch bereits völlig aus für ein Moratorium für weitere Antennen, wie das zum Glück die Aerzte für Umweltschutz und andere Aerzte richtig erkennen.
Wir hoffen, bald eine deutsche Uebersetzung der Studie zu haben. Weitere Auesserungen von Exponenten werden folgen. Die Widerstandsgruppen werden auf die Farce dieser Studie aufmerksam gemacht und dies bei ihren Einsprachen gegen die Antennen erwähnen.
Der Widerstand geht weiter. Wir bleiben dran. Jetzt erst recht. So nicht!
Elisabeth Buchs