von Elisabeth Buchs » 19. September 2006 09:57
Irgendwie frage ich mich langsam, ob ich mich hier in einem Befürworter-Forum befinde: da liest man Verharmlosungen von W-Lan, absolut unbedenklich, sofern nicht auf ihren Nachttisch gestellt, Daueraufenthalt neben einem W-Lan für Sensible im Abstand von 3 m usw. Es werden Links angegeben zu Sites wie asut.
Tatsache ist, dass mein Kollege wegen eines W-Lan in der oberen Wohnung umgezogen ist, weil er dauernd Schmerzen hatte. Ein befreundetes Ehepaar leidet unter dem W-Lan des Nachbarn im zusammengebauten Nebenhaus. Wir Elektrosmog-Geschädigten sind nicht so auf die Welt gekommen, dieser gesundheitliche Kollaps ist ausgebrochen, nachdem wir zuviel Elektrosmog abbekommen haben. Deshalb sollte allgemein das Minimierungsprinzip gelten und nicht noch immer mehr aufgerüstet werden. Ich bin 28 Jahre direkt neben der Bahn mit ihren Transienten aufgewachsen. Einmal wird das Mass von Elektrosmog voll. Am Anfang sind es subtile Störungen wie eingeschränkte Belastbarkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit. Dann werden die Störungen so massiv, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist. Elektrosensible sind wie Menschen mit einem starken Sonnenbrand, die vertragen auch keine weitere Sonneneinstrahlung mehr und keine auch leichte Berührungen der Haut.
Was sind denn das für Zustände, dass Menschen, die in die Ferien wollen, zuerst umfangreiche Abklärungen machen müssen ob ihre Bahn, ihr Flugzeug W-Lan hat, ob im Hotel ein DECT oder W-Lan ist, ob beim Hotel oder Ferienhaus nahe Antennen vorhanden sind, noch zusätzlich zu Abklärungen wegen NF. Ich selber habe Hotels für mich abgehakt. In den Städten können wir uns zunehmend nur noch kurz oder nicht mehr aufhalten, W-Lan-Hotspots, die etwa DECT-Stärke haben sollen alle hundert Meter in Strassenlampen, zusätzlich zur übrigen "Strahlensuppe". Wir Geschädigten werden in unserem Radius immer mehr eingeengt, Wohnungen werden oft unbewohnbar, bis uns zuletzt bestenfalls noch der Aufenthalt in einem Haus im abgeschirmten Raum im UG übrigbleibt. Und wir sollten noch jahrzehntelang auf dieser Erde leben können. Wie wir Geschädigten uns wünschen würden, dass es all das Zeug nicht gibt, das uns nur schadet und keinerlei Nutzen bringt. Meine betroffene Kollegin schickt mir manchmal Zeitungsartikel mit Notizen: was macht uns das?
Elisabeth Buchs
Irgendwie frage ich mich langsam, ob ich mich hier in einem Befürworter-Forum befinde: da liest man Verharmlosungen von W-Lan, absolut unbedenklich, sofern nicht auf ihren Nachttisch gestellt, Daueraufenthalt neben einem W-Lan für Sensible im Abstand von 3 m usw. Es werden Links angegeben zu Sites wie asut.
Tatsache ist, dass mein Kollege wegen eines W-Lan in der oberen Wohnung umgezogen ist, weil er dauernd Schmerzen hatte. Ein befreundetes Ehepaar leidet unter dem W-Lan des Nachbarn im zusammengebauten Nebenhaus. Wir Elektrosmog-Geschädigten sind nicht so auf die Welt gekommen, dieser gesundheitliche Kollaps ist ausgebrochen, nachdem wir zuviel Elektrosmog abbekommen haben. Deshalb sollte allgemein das Minimierungsprinzip gelten und nicht noch immer mehr aufgerüstet werden. Ich bin 28 Jahre direkt neben der Bahn mit ihren Transienten aufgewachsen. Einmal wird das Mass von Elektrosmog voll. Am Anfang sind es subtile Störungen wie eingeschränkte Belastbarkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit. Dann werden die Störungen so massiv, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist. Elektrosensible sind wie Menschen mit einem starken Sonnenbrand, die vertragen auch keine weitere Sonneneinstrahlung mehr und keine auch leichte Berührungen der Haut.
Was sind denn das für Zustände, dass Menschen, die in die Ferien wollen, zuerst umfangreiche Abklärungen machen müssen ob ihre Bahn, ihr Flugzeug W-Lan hat, ob im Hotel ein DECT oder W-Lan ist, ob beim Hotel oder Ferienhaus nahe Antennen vorhanden sind, noch zusätzlich zu Abklärungen wegen NF. Ich selber habe Hotels für mich abgehakt. In den Städten können wir uns zunehmend nur noch kurz oder nicht mehr aufhalten, W-Lan-Hotspots, die etwa DECT-Stärke haben sollen alle hundert Meter in Strassenlampen, zusätzlich zur übrigen "Strahlensuppe". Wir Geschädigten werden in unserem Radius immer mehr eingeengt, Wohnungen werden oft unbewohnbar, bis uns zuletzt bestenfalls noch der Aufenthalt in einem Haus im abgeschirmten Raum im UG übrigbleibt. Und wir sollten noch jahrzehntelang auf dieser Erde leben können. Wie wir Geschädigten uns wünschen würden, dass es all das Zeug nicht gibt, das uns nur schadet und keinerlei Nutzen bringt. Meine betroffene Kollegin schickt mir manchmal Zeitungsartikel mit Notizen: was macht uns das?
Elisabeth Buchs