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Re: Offizielles zu Ali Baba

von Ruedi » 8. Oktober 2006 22:21

Auch wenn ich sehr skepisch auf diesen Zeppelin schaue,
so sollte man sich nicht von Vorurteilen leiten lassen, sondern
sachlich argumentieren.
Ich finde wenn Hans-U. Jakob das Projekt schlecht findet,
so sollte er als Elekrosmogspezialist etwas sachlicher argumentieren.
Denn solche Äusserungen gehören vielleicht an den Stammtisch,
aber nicht von dem Betreiber einer Elektrosmogseite in seine Seite.
Übrigens wurde in der Sendung gesagt, dass es womöglich für zukünftige
Handygenerationen geeignet sei.
Meiner Meinung wird es, vorrausgesetzt man kann es in Position halten,
für TV, Radio und WiMax geeignet sein.
Gruss

Ruedi

Re: 1000x geringer

von sunset » 2. Oktober 2006 12:03

Die Firma StratXX Holding AG existiert seit einem Jahr in Baar ZG, aber nicht StratiXX Holding AG, wie irgendwo falsch geschrieben stand. Die StratXX Holding AG weist ein Kapital von CHF 600'000 auf, das in Aktien zu 1 Rappen und zu 10 Rappen eingeteilt ist. Kamal Alavi tritt seit 9. Juni 2006 für die Firma auf, und zwar als Präsident des VR.

Wenn auf der Internetseite www.stratxxx.com nachgeschaut wird, dann ist der Zweck eines solchen Ballons eine Plattform für g e s c h ä f t l i c h e Mobilfunkanwendungen und für Mobilfunkanwendungen in E n t w i c k l u n g s l ä n d e r n . Ob die Verbreitung des "Gerüchts", es sollten die Handys der einfachen Konsumenten in der Schweiz bedient werden, Absicht von Alavi mit dem Ziel, seine Pennystocks teuer zu verkaufen, oder Dummheit der Medien war, ist noch nicht bekannt.

Re: 1000x geringer

von Hans-U. Jakob » 1. Oktober 2006 18:23

Renomimerte Geldgeber und Interessenten:
Die RUAG verfolgt da ganz andere Ziele und Zwecke. Zusammengefasst auf ein einziges Wort. Nämlich: SPIONAGE
Die Schweiz kann sich ja bekanntlich keine Spionagesatelliten leisten, deshalb das Interesse an Aladins Wunderlampe.
Und was kommt schon Gutes aus einer ETH? Etwa Dürrenbergers Forschungsstiftung oder Ibrahim Karims Doktortitel. Oder etwa die Versuche das Schweizer Hochspannungsnetz mit Powerline zu beaufschlagen. Was in der Folge die Firma ASCOM beinahe in den Ruin getrieben hat.
Meine 40-jährige Erfahrung: Je dümmer und verrückter ein Projekt, desto schneller lassen sich Geldgeber überschnörren.
Bin gespannt wo sich Aladins Ballon morgen Montag befindet.
Hans-U. Jakob

Re: 1000x geringer

von sunset » 1. Oktober 2006 17:14

Die Einmannfirma von Kamal Alavi, Stratixx Holding AG, ist in keinem schweizerischen Handelsregister eingetragen, www.zefix.ch. Im Handelsregister von Bern ist allerdings Frau Bundesrätin Leuthard als Präsidentin der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt eingetragen, www.zefix.ch und www.omk.ch/stiftungsrat.html . Diese Stiftung war es, die unter ihrer Leitung den anderen Zauberer, Karim Ibrahim, ebenfalls den schweizerischen Hochschulen zuführen wollte. Man muss gar nicht weit suchen - bereits im Mobilfunkbereich kann der Beweis gefunden werden, dass Titel, Institutionen etc. keine Garantie sind, nicht auf einen Ali Baba oder auf einen Erzähler von 1001 Märchen hereinzufallen.

Was wurde nicht in der Ostschweiz ein anderer Einmannunternehmer, welcher der Stadt Rorschach unter dem Namen "Fordgate Gruppe" einen Kasino- und Hotelkomplex mit 13'000 Arbeitsplätzen in Aussicht stellte, von Politikern und Medien hofiert. Das möglicherweise gar nie ernst gemeinte Projekt fiel wie ein Ballon ohne Helium in sich zusammen.

Für den Ballon gibt es Nutzungsarten, welche für Ruag und andere interessant sind, erwähnt wurde eine Plattform für Kameras. Wenn aber in Aussicht gestellt wird, dass der Ballon schon bald für den praktischen Einsatz als Träger einer Mobilfunk-Basisstation in Frage kommen könnte, in einem Land mit sehr vielen Gebäuden, die tief unterkellert sind, und mit Millionen von Handybesitzern, die auf ihr Gerät nicht an der Einfahrt zur Tiefgarage verzichten wollen, dann stellen sich technische Fragen, die Kamal Alavi nicht beantwortet hat. Und wenn pro Ballon CHF 30 bis 40 Mio ausgegeben werden sollen, bei einer Lebensdauer von maximal 5 Jahren, dann stellt sich die Frage, wie viele Ballons für die Abdeckung der Schweiz erforderlich wären, und es stellt sich die Folgefrage, ob nicht ein Anteil an einem Satelliten oder kleine unbemannte Jets bzw. Drohnen in 10 km Höhe wirtschaftlicher wären.

Will Alavi für andere Zwecke Geld sammeln bzw. sich Forschung spendieren lassen, indem er die die Lösung aller Mobilfunkprobleme nur vorschiebt?

Re: 1000x geringer

von Dino » 1. Oktober 2006 14:38

Ich kann die Reaktion von Herrn Jakob auch nicht verstehen, es ist doch sehr positiv, wenn das Thema Elektrosmog thematisiert wird und nach Alternativen gesucht wird. Sogar der BLICK schrieb ja gestern von den "bösen Handystrahlen", die so minimiert werden sollen. Damit erreicht man ein grösseres Publikum, das sich der Thematik annimmt und sensibilisiert wird, ist doch toll.

Vermutlich hat Herr Jakob noch etwas Vorurteile gegen diese Araber, seit damals einer mit Holzschnitzfiguren den Elektrosmog vertreiben wollte im Appenzellerländli und im Bernbiet.

Aber hier stehen renommierte Forscher und Geldgeber dahinter, da besteht kein Grund zum diffamieren. Lassen wir sie doch in Ruhe weiter arbeiten, ein Versuch ist es allemal Wert.

Gestern in der Mittelland Zeitung kamen auch die ersten Kritiker zu Wort, vor allem aus dem Bakom (war das anders zu erwarten?). Leider, leider ist gerade jene Seite online nicht abrufbar und deswegen kann ich sie hier nicht reinkopieren. Bei uns war die Story im 5. Bund der Samstags-Ausgabe drin.

Bald ist doch wieder Jahreskongress in Olten. Ich hoffe sehr, dass Sie es diesmal verstehen, auch die Medienschaffenden zum Kommen zu überzeugen, sonst bleibt die Nachhaltigkeit solcher Veranstaltungen doch relativ bescheiden. Viel Glück!

Re: 1000x geringer

von Klaus » 1. Oktober 2006 13:19

>... gerade mal gleichzeitig 120 Verbindungen herstellen.<

Vielleicht werden ja irgendwelche Handy-zu-Handy Schneeball-Systeme ausgebrütet, bei dennen einzelne Handys als Umsetzer fungieren können. Dann übernimmt z.B. das Handy im obersten Stockwerk die Funktion als Relais-Station zum Zeppelin, und sendet nicht nur, wenn der Besitzer es nutzt, sondern auch wenn es als Vermittler-Station benötigt wird, um 30 Verbindungen aufrecht zu halten.
Könnte eine gerechtere Verteilung der Strahlung bewirken. Jeder Handyot hat dann möglicherweise eine dauersendende Basisstation im Hosensack, und wäre halt leider der letzte auf seinem Stammbaum...

Re: 1000x geringer

von Tom » 1. Oktober 2006 12:15

Ein wenig mehr Vorsicht bei der Wortwahl (Ali Baba) ist wohl angebracht, Herr Jakob. Immerhin liest man beim angegebenen Link:

Alavis Idee hat auch Partner an Hochschulen und in der Industrie überzeugt. An der ETH Zürich arbeiten das Zentrum für Produkt-Entwicklung sowie weitere drei Institute aus dem Departement Maschinenbau mit ihm zusammen. Zudem kann er auf die Unterstützung durch die EPF Lausanne, die EMPA und die Universität Neuenburg zählen. Auch die RUAG Aerospace, der ehemalige Rüstungsbetrieb des Bundes, ist an der Planung beteiligt.

Vielleicht sollten Sie wenigsens abwarten, was bei der Zusammenarbeit der oben genannten Stellen herausschaut, als schon auf Vorrat zu schnöden.

Tom

Re: 1000x geringer

von Hans-U. Jakob » 1. Oktober 2006 09:58

Liebe Leute,
Das ganze ist leider ein Riesenschwindel eines orientalischen
Märchenerzählers.
Wenn unser Ali Baba eine Mobilfunkkonzession erhalten würde, um das
entsprechende Land zu bestrahlen, könnte er mit dieser Konzession über eine Rundstrahl-Antenne abgestrahlt, gerade mal gleichzeitig 120
Verbindungen herstellen. Erforderlich wären jedoch mehrere
Millionen.
Was möglich wäre, wenn er das Luftschiff tatsächlich im Orbit
stabilisieren könnte, wären Einpunkt zu Mehrpunktverbindungen herzustellen. Das heisst Radio-und TV-Programme anzubieten oder etwa Alarmmeldungen auf Pager abzusetzen.
Wer das Gewicht der Apparetkasten einer Basisstation kennt, kann sich
ein lautes Lachen nicht verkneifen, wenn Ali-Baba diese mit einem
Kleinflugzeug zur Erde zurückbringen will. Vor einem halben Jahr
wollte er dazu im Störungsfall noch ein Ersatzluftschiff starten lassen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch noch an die fehlende Energieversorgung
in 22km Höhe erinnert. Mit den paar Sonnenzellen könnte er gerde mal ein Bayphone versorgen.
Was unser Ali-Baba aber bestens versteht, ist, bei den Schweizern Geld
locker zu machen. Die haben ja sowieso zuviel davon.
So was (wie Geld locker machen) hatten wir schon einmal mit einen
Ibrahim Karim und seinen Zauberfiguren. Darauf sind die Leute auch schaarenweise hereingefallen.
Mit besten Grüssen, Hans-U, Jakob

Uebrigens: man darf gespannt sein, wie lange der Heliumballon da bleibt, wo ihn Ali-Baba gerne haben möchte. Schon mal was vom Jet-Stream gehört? Das sind Stratosphären-Winde bis 600km/h.

Re: 1000x geringer

von Flo » 30. September 2006 20:10

Warten wir doch, wie sich die Dinge entwickeln. Die Mobilfunkbetreiber könnten sich dann ihre Antennen, die sie mit viel Geld aufgebaut haben, sonstwohin stecken, falls es was wird mit dem Ballon. Aus dem Bakom kamen ja schon ein paar misstrauische Töne. Dabei müssten die doch am ehesten schauen, dass die Geschichte zu einem guten Ende geführt wird. Warten wir es ab!

Flo

1000x geringer

von Denis » 30. September 2006 17:23

Heute war sogar mal ein einseitiger Bericht im Print-BLICK darüber; die Strahlung soll 1000 mal geringer sein als jetzt. Ob man dann auch in Wohnungen trotzdem handytelefonieren kann weiss ich nicht. Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn jene, die darauf angewiesen sind ans Fenster stehen müssten. Wo ist da das Problem? Es gibt bereits jetzt keinen strahlungsfreien Ort mehr in Europa, auch die TV-Satelliten decken alles ab, die sogar aus einer Distanz von 36km, dieser Ballon soll auf 21km Höhe platziert werden.

Hier ein umfangreicher, brandneuer Bericht der ETH über das Projekt:

http://www.ethlife.ethz.ch/articles/tag ... allon.html

Re: kein Ort mehr ohne Bestrahlung

von Marcel B. » 30. September 2006 17:15

"Hat Gigaherz bereits schon Details wie hoch die Strahlenbelastung sein wird?"

Zur Zeit alles noch Spekulation, aber da der Erfinder bereits angekündigt hat, dass es neue Handys brauche, wird die Hauptststahlenquelle wohl von ein paar Tausend Antennen auf ein paar Millionen Handys verschoben.

Re: kein Ort mehr ohne Bestrahlung

von Robert » 30. September 2006 13:41

So erfreut über die Zeppeline bin ich nicht.
Denkt mal genauer nach!

Es wird danach kein einziger Ort mehr geben, der ohne Dauerberieselung ist. Nicht mal in den Bergen wird man die Ruhe finden.
Das ganze kann auch ein Trick der Mobilfunkindustrie sein um nirgends den Unterschied zu spüren ohne Strahlung.

Hat Gigaherz bereits schon Details wie hoch die Strahlenbelastung sein wird?

Re: Zeppelin DIE Lösung

von Marcel B. » 29. September 2006 23:19

Die Idee ist genial, doch die Tendenz läuft aus meiner Sicht in eine falsche Richtung: Bereits ist von ergänzenden Funk-Netzen am Boden die Rede, es geht wohl eher darum, gewisse ausgewählte "sichere" und darum lukrative Frequezbänder anzubieten und Kameras zu positionieren, das ist dann wohl auch die Erklärung dafür, warum RUAG mit an Bord ist...

Just my five cents!
Marcel

Re: Zeppelin DIE Ablenkung!

von pegasus » 29. September 2006 20:09

Mein Gefühl nach der Sendung: Hier geht es um ein ganz tolles Ablenkungsmanöver! Bin gespannt, was hinter den Kulissen vorbereitet wird, während Alle gebannt auf dieses Projekt starren.
Ich glaube nicht, dass jemand Interesse daran hat, dass die Handys 20 km weit senden müssen, denn dann verkochen die sonst schon kranken Hirne noch ganz.
Zwar würden damit die 10V/m - Tests in der sogenannten TNO-Nachfolgestudie erklärbar.
Nein! Vergesst diese Mär! Reisst der Wind den Ballon weg, wer telefoniert dann noch, wer? Oder eine einzige Rakete - Stille in der ganzen Schweiz.
Dass TV und Radio über einen solchen Ballon ausgestrahlt werden, sehe ich als wahrscheinlich an, denn es wäre wohl effizienter als die terrestrischen Signale.

Pegasus

Re: Zeppelin DIE Lösung

von Flo » 29. September 2006 11:33

Ich teile die Meinung. Einmal explodiert der Dampfkessel. Es sind durch die Mobilfunktechnologie viel mehr Menschen betroffen als durch Fluglärm, auch durch Atomkraftwerke. So steht die Frage im Raum: wielange dauert es noch, bis es kracht?

Flo

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