von Elisabeth Buchs » 8. November 2006 21:39
Hallo Kurt
An einem Vortrag wurden fünf Risikobilder erwähnt:
Katastrophen-Modell (Kleine Ursache - grosse Wirkung)
Silent Spring Modell (Steter Tropfen höhlt den Stein)
Lineares Modell (Die Dosis macht das Gift)
Schwellenwert-Modell (Ab diesem Wert wird' s gefährlich)
Akkomodations-Modell (Man kann sich daran gewöhnen)
Sie scheinen vor allem das Schwellenwert-Modell zu favorisieren. Es ist interessant, sich als Betroffene mit diesen Modellen auseinanderzusetzen. Bezüglich EMF könnten beim Katastrophen-Modell kleine Abweichungen in Stoffwechsel und Nervensystem grosse Auswirkungen auf die individuelle Verträglichkeit von EMF haben. Kleine Auswirkungen von EMF in den Zellen könnten grosse gesundheitliche Beschwerden als Folge auslösen.
Das Silent Spring-Modell bezüglich EMF würde bedeuten, dass eine Langzeitexposition mit rel. geringen Feldern ebenso schädlich ist wie eine Kurzzeitexposition bei hohen Belastungen, z.B. mein langjähriger Aufenthalt an meinem früheren belasteten Geburts- und Wohnort.
Beim linearen Modell geht es darum, dass eine lineare Wirkung zwischen Dosis und Wirkung besteht und beim Schwellenwert-Modell, dass von einem gewissen Schwellenwert an das Schadensrisiko ansteigt, unterhalb die Dosis nicht wahrgenommen wird. Meine Erfahrungen damit sind, dass es einen solchen Schwellenwert gibt, wo ich unterhalb keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen mehr habe, (jedoch in ganz andern Grössenordnungen als die offiziellen Grenzwerte). Nicht sicher bin ich, ob das Befinden bei gar kein Elektrosmog nicht noch eine Besserung ergeben würde. Ich habe auch festgestellt, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sich mit zunehmender Belastung oberhalb meines individuellen Schwellenwertes verschlimmern.
Das Akkomodations-Modell, dass sich der Organismus daran gewöhnen kann, kann ich nicht bestätigen, es kann eine Art Scheingewöhnung stattfinden wie an meinem früheren Wohnort und wenn dann das Mass voll ist, brechen die Gesundheitsprobleme massiv aus. Sind die Probleme einmal da, verschlimmert sich die Empfindlichkeit eher, als dass eine Gewöhnung auftritt.
Vielleicht finden Sie schon irgendwo ein Haus auf dem Land bei einem näheren TV-oder Radiosender und einer weiter entfernten Mobilfunkantenne wo "meistenteils" zutrifft, sehr oft ist jedoch heute der Mobilfunk und je nach dem die DECT und W-Lan von Nachbarn die Hauptbelastung in den Häusern und Wohnungen.
Wenn Sie schreiben "solange nichts definitiv gefährliches" nachgewiesen werden kann, halten Sie nicht viel vom Vorsorgeprinzip. Wir Betroffenen können nicht auf diese restlosen Beweise warten, vor allem nicht, weil immer mehr der Verdacht aufkommt, dass nach diesen Beweisen nicht aufrichtig gesucht wird, um das ungehinderte Aufrüsten nicht zu gefährden. Den Betroffenen wird Verhaltenstherapie vorgeschlagen, um besser zu lernen mit den Beschwerden umzugehen. Von Exponenten der WHO, des BfS, es soll 35 "Expertenkomitees" geben, die einen Zusammenhang zwischen Gesundheitsbeschwerden und EMF nicht anerkennen. Arrogante oberflächliche Egomanen, denen es egal ist was wir denken und fühlen und ob sie uns schleichend und qualvoll umbringen. Ich hoffe nur, dass es eine höhere Macht gibt, die das verhindert, wenn unsere Möglichkeiten gegen diese Uebermacht nicht ausreichen.
Elisabeth Buchs
Hallo Kurt
An einem Vortrag wurden fünf Risikobilder erwähnt:
Katastrophen-Modell (Kleine Ursache - grosse Wirkung)
Silent Spring Modell (Steter Tropfen höhlt den Stein)
Lineares Modell (Die Dosis macht das Gift)
Schwellenwert-Modell (Ab diesem Wert wird' s gefährlich)
Akkomodations-Modell (Man kann sich daran gewöhnen)
Sie scheinen vor allem das Schwellenwert-Modell zu favorisieren. Es ist interessant, sich als Betroffene mit diesen Modellen auseinanderzusetzen. Bezüglich EMF könnten beim Katastrophen-Modell kleine Abweichungen in Stoffwechsel und Nervensystem grosse Auswirkungen auf die individuelle Verträglichkeit von EMF haben. Kleine Auswirkungen von EMF in den Zellen könnten grosse gesundheitliche Beschwerden als Folge auslösen.
Das Silent Spring-Modell bezüglich EMF würde bedeuten, dass eine Langzeitexposition mit rel. geringen Feldern ebenso schädlich ist wie eine Kurzzeitexposition bei hohen Belastungen, z.B. mein langjähriger Aufenthalt an meinem früheren belasteten Geburts- und Wohnort.
Beim linearen Modell geht es darum, dass eine lineare Wirkung zwischen Dosis und Wirkung besteht und beim Schwellenwert-Modell, dass von einem gewissen Schwellenwert an das Schadensrisiko ansteigt, unterhalb die Dosis nicht wahrgenommen wird. Meine Erfahrungen damit sind, dass es einen solchen Schwellenwert gibt, wo ich unterhalb keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen mehr habe, (jedoch in ganz andern Grössenordnungen als die offiziellen Grenzwerte). Nicht sicher bin ich, ob das Befinden bei gar kein Elektrosmog nicht noch eine Besserung ergeben würde. Ich habe auch festgestellt, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sich mit zunehmender Belastung oberhalb meines individuellen Schwellenwertes verschlimmern.
Das Akkomodations-Modell, dass sich der Organismus daran gewöhnen kann, kann ich nicht bestätigen, es kann eine Art Scheingewöhnung stattfinden wie an meinem früheren Wohnort und wenn dann das Mass voll ist, brechen die Gesundheitsprobleme massiv aus. Sind die Probleme einmal da, verschlimmert sich die Empfindlichkeit eher, als dass eine Gewöhnung auftritt.
Vielleicht finden Sie schon irgendwo ein Haus auf dem Land bei einem näheren TV-oder Radiosender und einer weiter entfernten Mobilfunkantenne wo "meistenteils" zutrifft, sehr oft ist jedoch heute der Mobilfunk und je nach dem die DECT und W-Lan von Nachbarn die Hauptbelastung in den Häusern und Wohnungen.
Wenn Sie schreiben "solange nichts definitiv gefährliches" nachgewiesen werden kann, halten Sie nicht viel vom Vorsorgeprinzip. Wir Betroffenen können nicht auf diese restlosen Beweise warten, vor allem nicht, weil immer mehr der Verdacht aufkommt, dass nach diesen Beweisen nicht aufrichtig gesucht wird, um das ungehinderte Aufrüsten nicht zu gefährden. Den Betroffenen wird Verhaltenstherapie vorgeschlagen, um besser zu lernen mit den Beschwerden umzugehen. Von Exponenten der WHO, des BfS, es soll 35 "Expertenkomitees" geben, die einen Zusammenhang zwischen Gesundheitsbeschwerden und EMF nicht anerkennen. Arrogante oberflächliche Egomanen, denen es egal ist was wir denken und fühlen und ob sie uns schleichend und qualvoll umbringen. Ich hoffe nur, dass es eine höhere Macht gibt, die das verhindert, wenn unsere Möglichkeiten gegen diese Uebermacht nicht ausreichen.
Elisabeth Buchs