von Uli » 12. November 2006 14:49
Hallo, mal wieder.
Dass @ Gabriello die Aussage von @Sibylle Gabriel missversteht ist nicht ungewöhnlich und liegt nicht an Gabriello.
Es liegt aus meiner Sicht daran, dass die Menschen, die unter Elektrosmog leiden und Anzeichen des Mikrowellensyndroms aufweisen, einfach nicht aufhören, sich mit dem Begriff elektrosensibel selbst zu diskriminieren und in den Augen der anderen als schwach und minderwertig da zu stehen. Der Begriff Elektrosensitiv ist auch nicht gerade besser und deutet bestenfalls darauf hin, dass ein Mensch die die ganze EMF-Chause zwar wahrnehmend spürt aber nicht davon beeinträchtigt wird. Ich hatte im Frühsommer in meinen Beiträgen unter
read.php?f=1&i=9327&t=9246 das Thema Elektrosensibilität in anderem Zusammenhang schon mal gestreift.
Jeder, der (noch) keine gesundheitliche Beeinträchtigungen spürt oder diese nicht auf Elektrosmog zurückführt, lehnt sich beruhigt zurück, weil er glaubt, das was diese Sensibelchen (die Elektrosensiblen und Elektrosensitiven)da umtreibt, ginge ihm auf ewig am Popo vorbei.
Dem ist aber mitnichten so! Wenn er nicht aufpasst, kann jeder so werden. Der Mensch kommt nämlich nicht bereits elektrosmoggeschädigt zur Welt. (Wichtige Ausnahme: bei Exposition des Embryos mit Elektrosmog schon im Mutterleib). Ansonsten bekommt der Mensch erst im Lebenslauf durch individuelle Umstände seine Dosis Elektrosmog zugeführt. Der eine mehr und eher, der andere weniger und später. Dazu kommen noch schädigende Einflüsse aus anderen Quellen als Elektrosmog. Bis die Überdosis erreicht und das Fass voll ist. Von dem Moment an genügt leider schon der berühmte Tropfen, welcher das Fass mit Elektrosmog zum Überlaufen und zur Wirkung bringt.
Ich persönlich lege Wert darauf, nicht als sensibel bezeichnet zu werden. Mich hat die Elektrosmogerkrankung nur schon eher getroffen als die Masse der Menschen. Denen kann das noch bevorstehen.
1. Bevor ich viele Jahre dem Elektrosmog ausgesetzt war, galt ich als extremer Bergwanderer, war Jogger, bin Marathon gelaufen und ging noch verschiedenen anderen Sportarten nach. Ich war eher ein harter Naturbursche und in dem Sinne alles andere als sensibel. Mich konnte körperlich nichts umwerfen und schon gar nicht die Transformatoren und die Computer eines Rechenzentrums, über dem ich jahrelang meine Wohnung hatte. Bis mit dem Einsetzen von Herzrhythmusstörungen bei einem organisch völlig gesunden Herzen eine Lebensphase der ganz anderen Art eingeläutet wurde.
2. Joggen kann ich, mal abgesehen von den Herzrhythmusstörungen, heute nicht mehr, weil ich Kniebeschwerden habe. Vielleicht hätte ich die Gelenke mit besserem Schuhwerk und Dämpfungsmaterial noch mehr gegen Aufprall „abschirmen“ sollen. Bezeichnet mich aber deshalb irgendwer als arthrosesensibel oder meniskussensibel? Oder käme gar irgendjemand auf die Idee mich als laufsensibel oder joggingsensibel zu bezeichnen, weil ich Knieschmerzen beim Laufen habe? Die Schmerzen werden jetzt zwar durch Joggen hervorgerufen, aber nicht weil ich joggingsensibel bin, sondern höchstens weil ich jogginggeschädigt bin. Wenn ich aber Kopfschmerzen beim Aufenthalt in Handystrahlung bekomme, soll es auf einmal heißen, ich sei elektrosensibel statt elektrosmoggeschädigt. Durch die jahrelange hohe Gelenkbeanspruchung verursacht Joggen heute halt Knieschmerzen und durch die jahrelange Einwirkung von Elektrosmog verursachen Strahlen heute bei mir Kopfschmerzen.
Menschen werden als schwermetall-vergiftet bezeichnet, als amalgam-geschädigt, als holzschutzmittel-geschädigt, als nikotin-geschädigt. Aber doch niemals als diesbezüglich -sensibel. Und nach jahrelanger Fehl- und Überbelastung ist ein Mensch eventuell bandscheiben-geschädigt, er gilt aber nicht als bücksensibel oder trage- bzw. hebesensibel, nur weil das Bücken, Heben oder Tragen die Beschwerden bei ihm hervorruft. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Den Begriff -sensibel kenne ich im Zusammenhang von gesundheitlichen Beeinträchtigungen lediglich bei Gesundheitsstörungen, die durch Elektrosmog hervorgerufen werden. Oder weiß es jemand anders?
Warum nur lasst ihr euch mit diesem Begriff abstempeln und gebraucht ihn immer noch selbst? Das heißt doch nichts anderes, als dass die Verantwortung für die Beschwerden von den Verursachern auf den individuellen Menschen abgewälzt wird. Weil das Individuum angeblich zu schwach und sensibel ist, um ganz n o r m al e n Einflüssen zu widerstehen. Und zudem denken eben alle anderen Menschen, dass ihnen so was niemals widerfahren kann, da Sensible ja doch eine ganz besondere Spezies Mensch ist.
Ihr könnt viele Begriffe anstelle von elektrosensibel verwenden, wie elektrosmoggeschädigt, elektrosmogerkrankt, elektrosmogvergiftet,-verseucht,-beeinträchtigt oder dergleichen aber nie mehr den Begriff elektrosensibel.
Wer das aber trotzdem weiterhin tun möchte, den bitte ich sehr, auf meinen Beitrag unbedingt zu antworten, um mir die Vorteile des Begriffs -sensibel darzulegen. Das möchte ich doch mal wissen. Diese Bitte richtet sich auch an die Gigaherzverantwortlichen, denn immerhin kann man jede Sache ja auch von mehreren Standpunkten beleuchten und vielleicht erkenne ich dann ja auch einen Denkfehler bei mir.
Schöne Grüße
Uli
Hallo, mal wieder.
Dass @ Gabriello die Aussage von @Sibylle Gabriel missversteht ist nicht ungewöhnlich und liegt nicht an Gabriello.
Es liegt aus meiner Sicht daran, dass die Menschen, die unter Elektrosmog leiden und Anzeichen des Mikrowellensyndroms aufweisen, einfach nicht aufhören, sich mit dem Begriff elektrosensibel selbst zu diskriminieren und in den Augen der anderen als schwach und minderwertig da zu stehen. Der Begriff Elektrosensitiv ist auch nicht gerade besser und deutet bestenfalls darauf hin, dass ein Mensch die die ganze EMF-Chause zwar wahrnehmend spürt aber nicht davon beeinträchtigt wird. Ich hatte im Frühsommer in meinen Beiträgen unter http://forum.gigaherz.ch/read.php?f=1&i=9327&t=9246 das Thema Elektrosensibilität in anderem Zusammenhang schon mal gestreift.
Jeder, der (noch) keine gesundheitliche Beeinträchtigungen spürt oder diese nicht auf Elektrosmog zurückführt, lehnt sich beruhigt zurück, weil er glaubt, das was diese Sensibelchen (die Elektrosensiblen und Elektrosensitiven)da umtreibt, ginge ihm auf ewig am Popo vorbei.
Dem ist aber mitnichten so! Wenn er nicht aufpasst, kann jeder so werden. Der Mensch kommt nämlich nicht bereits elektrosmoggeschädigt zur Welt. (Wichtige Ausnahme: bei Exposition des Embryos mit Elektrosmog schon im Mutterleib). Ansonsten bekommt der Mensch erst im Lebenslauf durch individuelle Umstände seine Dosis Elektrosmog zugeführt. Der eine mehr und eher, der andere weniger und später. Dazu kommen noch schädigende Einflüsse aus anderen Quellen als Elektrosmog. Bis die Überdosis erreicht und das Fass voll ist. Von dem Moment an genügt leider schon der berühmte Tropfen, welcher das Fass mit Elektrosmog zum Überlaufen und zur Wirkung bringt.
Ich persönlich lege Wert darauf, nicht als sensibel bezeichnet zu werden. Mich hat die Elektrosmogerkrankung nur schon eher getroffen als die Masse der Menschen. Denen kann das noch bevorstehen.
1. Bevor ich viele Jahre dem Elektrosmog ausgesetzt war, galt ich als extremer Bergwanderer, war Jogger, bin Marathon gelaufen und ging noch verschiedenen anderen Sportarten nach. Ich war eher ein harter Naturbursche und in dem Sinne alles andere als sensibel. Mich konnte körperlich nichts umwerfen und schon gar nicht die Transformatoren und die Computer eines Rechenzentrums, über dem ich jahrelang meine Wohnung hatte. Bis mit dem Einsetzen von Herzrhythmusstörungen bei einem organisch völlig gesunden Herzen eine Lebensphase der ganz anderen Art eingeläutet wurde.
2. Joggen kann ich, mal abgesehen von den Herzrhythmusstörungen, heute nicht mehr, weil ich Kniebeschwerden habe. Vielleicht hätte ich die Gelenke mit besserem Schuhwerk und Dämpfungsmaterial noch mehr gegen Aufprall „abschirmen“ sollen. Bezeichnet mich aber deshalb irgendwer als arthrosesensibel oder meniskussensibel? Oder käme gar irgendjemand auf die Idee mich als laufsensibel oder joggingsensibel zu bezeichnen, weil ich Knieschmerzen beim Laufen habe? Die Schmerzen werden jetzt zwar durch Joggen hervorgerufen, aber nicht weil ich joggingsensibel bin, sondern höchstens weil ich jogginggeschädigt bin. Wenn ich aber Kopfschmerzen beim Aufenthalt in Handystrahlung bekomme, soll es auf einmal heißen, ich sei elektrosensibel statt elektrosmoggeschädigt. Durch die jahrelange hohe Gelenkbeanspruchung verursacht Joggen heute halt Knieschmerzen und durch die jahrelange Einwirkung von Elektrosmog verursachen Strahlen heute bei mir Kopfschmerzen.
Menschen werden als schwermetall-vergiftet bezeichnet, als amalgam-geschädigt, als holzschutzmittel-geschädigt, als nikotin-geschädigt. Aber doch niemals als diesbezüglich -sensibel. Und nach jahrelanger Fehl- und Überbelastung ist ein Mensch eventuell bandscheiben-geschädigt, er gilt aber nicht als bücksensibel oder trage- bzw. hebesensibel, nur weil das Bücken, Heben oder Tragen die Beschwerden bei ihm hervorruft. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Den Begriff -sensibel kenne ich im Zusammenhang von gesundheitlichen Beeinträchtigungen lediglich bei Gesundheitsstörungen, die durch Elektrosmog hervorgerufen werden. Oder weiß es jemand anders?
Warum nur lasst ihr euch mit diesem Begriff abstempeln und gebraucht ihn immer noch selbst? Das heißt doch nichts anderes, als dass die Verantwortung für die Beschwerden von den Verursachern auf den individuellen Menschen abgewälzt wird. Weil das Individuum angeblich zu schwach und sensibel ist, um ganz n o r m al e n Einflüssen zu widerstehen. Und zudem denken eben alle anderen Menschen, dass ihnen so was niemals widerfahren kann, da Sensible ja doch eine ganz besondere Spezies Mensch ist.
Ihr könnt viele Begriffe anstelle von elektrosensibel verwenden, wie elektrosmoggeschädigt, elektrosmogerkrankt, elektrosmogvergiftet,-verseucht,-beeinträchtigt oder dergleichen aber nie mehr den Begriff elektrosensibel.
Wer das aber trotzdem weiterhin tun möchte, den bitte ich sehr, auf meinen Beitrag unbedingt zu antworten, um mir die Vorteile des Begriffs -sensibel darzulegen. Das möchte ich doch mal wissen. Diese Bitte richtet sich auch an die Gigaherzverantwortlichen, denn immerhin kann man jede Sache ja auch von mehreren Standpunkten beleuchten und vielleicht erkenne ich dann ja auch einen Denkfehler bei mir.
Schöne Grüße
Uli