von Denis » 31. Dezember 2006 09:49
Wirklich eine gute Alternative? Gelesen in der SoZ von heute:
Internet aus der Steckdose – und es funktioniert!
Web-Zugang im ganzen Haus ohne Kabelsalat und sicherer als Funk
VON DANIEL METZGER
Dass das funktioniert! Staunend stehen wir vor der Steckdose, aus der nicht mehr ausschliesslich Strom fliesst, sondern auch das Internet. Das Wunder besorgt ein spezieller Netzwerkadapter der Marke Zyxel. Sein Hersteller verspricht Internet im ganzen Haus ohne mühseliges Verlegen von Kabeln und sicherer als mit Funk – eine Alternative zu WLAN also.
Die Datenübertragung übers Stromnetz war um die Jahrtausendwende eine heisse Sache. Damals kamen Energieversorger auf die Idee, ihre Leitungen für Internetanschlüsse zu nutzen. Die Technik funktionierte schon mit Babyfones, die das Weinen des Kleinkindes zu seinen Eltern transportieren.
In Deutschland sollten Neubausiedlungen mit Powerline Internet versorgt werden, in der Schweiz experimentierte die Telefonfirma Sunrise damit
Die Datensignale machen Stromleitungen zu Störsendern
Doch Powerline hat einen Neben-effekt, der den breiten Einsatz verunmöglicht. Die Datensignale machen Stromleitungen zu Störsendern. Amateurfunker reklamierten, Polizei und Feuerwehr meldeten aus dem gleichen Grund ihre Bedenken an.
Jetzt entdecken Anbieter wie Zyxel die Technik für die Hausvernetzung. Viele Nutzer wollen ihren Internetzugang in mehr als einem Zimmer ihrer Wohnung haben. Das Verlegen von Netzwerkkabeln durch Fachpersonal ist teuer. Viele Nutzer greifen lieber zu WLAN-Geräten, die aber oft Dritten ungewollt den Zugang ins Heimnetz öffnen.
Der Zyxel PLA-400 ist der elegante Ausweg. Es braucht mindestens zwei dieser Geräte. Das eine ist direkt mit dem Heimnetz verbunden, das andere steckt an einer Stromdose in einem anderen Raum. Im Test der SonntagsZeitung funktionierte der Betrieb auf Anhieb, störungsfrei und stabil. Dabei wird der Datenstrom automatisch verschlüsselt, damit kein Nachbar mithört, wenn er zufällig ebenfalls Powerline einsetzt.
Bis zu 16 Adapter können miteinander verbunden werden. Für den Hausgebrauch ist das mehr als genug. Die Geschwindigkeit reicht bei weitem für ruckelfreie Filmübertragungen und zum raschen Transport grosser Dateien. Dabei stellen die Adapter von selbst fest, ob es sich bei übermittelten Daten um Filme oder Musik handelt, und liefert diese bevorzugt aus. So stockt kein Video, wenn gleichzeitig ein Mitbewohner im Web surft.
Zyxel bietet ein Startpaket mit zwei PLA-400 für 340 Franken an. Ein einzelner Adapter kostet 195 Franken. Das ist teurer als WLANZugangsgeräte auf Einsteigerniveau. Der Kunde erhält aber mehr Sicherheit und stellt fest, dass Powerline im Hausgebrauch dem Funk oft überlegen ist. Zum Beispiel, wenn dicke Wände die WLAN-Signale blockieren
Wirklich eine gute Alternative? Gelesen in der SoZ von heute:
Internet aus der Steckdose – und es funktioniert!
Web-Zugang im ganzen Haus ohne Kabelsalat und sicherer als Funk
VON DANIEL METZGER
Dass das funktioniert! Staunend stehen wir vor der Steckdose, aus der nicht mehr ausschliesslich Strom fliesst, sondern auch das Internet. Das Wunder besorgt ein spezieller Netzwerkadapter der Marke Zyxel. Sein Hersteller verspricht Internet im ganzen Haus ohne mühseliges Verlegen von Kabeln und sicherer als mit Funk – eine Alternative zu WLAN also.
Die Datenübertragung übers Stromnetz war um die Jahrtausendwende eine heisse Sache. Damals kamen Energieversorger auf die Idee, ihre Leitungen für Internetanschlüsse zu nutzen. Die Technik funktionierte schon mit Babyfones, die das Weinen des Kleinkindes zu seinen Eltern transportieren.
In Deutschland sollten Neubausiedlungen mit Powerline Internet versorgt werden, in der Schweiz experimentierte die Telefonfirma Sunrise damit
Die Datensignale machen Stromleitungen zu Störsendern
Doch Powerline hat einen Neben-effekt, der den breiten Einsatz verunmöglicht. Die Datensignale machen Stromleitungen zu Störsendern. Amateurfunker reklamierten, Polizei und Feuerwehr meldeten aus dem gleichen Grund ihre Bedenken an.
Jetzt entdecken Anbieter wie Zyxel die Technik für die Hausvernetzung. Viele Nutzer wollen ihren Internetzugang in mehr als einem Zimmer ihrer Wohnung haben. Das Verlegen von Netzwerkkabeln durch Fachpersonal ist teuer. Viele Nutzer greifen lieber zu WLAN-Geräten, die aber oft Dritten ungewollt den Zugang ins Heimnetz öffnen.
Der Zyxel PLA-400 ist der elegante Ausweg. Es braucht mindestens zwei dieser Geräte. Das eine ist direkt mit dem Heimnetz verbunden, das andere steckt an einer Stromdose in einem anderen Raum. Im Test der SonntagsZeitung funktionierte der Betrieb auf Anhieb, störungsfrei und stabil. Dabei wird der Datenstrom automatisch verschlüsselt, damit kein Nachbar mithört, wenn er zufällig ebenfalls Powerline einsetzt.
Bis zu 16 Adapter können miteinander verbunden werden. Für den Hausgebrauch ist das mehr als genug. Die Geschwindigkeit reicht bei weitem für ruckelfreie Filmübertragungen und zum raschen Transport grosser Dateien. Dabei stellen die Adapter von selbst fest, ob es sich bei übermittelten Daten um Filme oder Musik handelt, und liefert diese bevorzugt aus. So stockt kein Video, wenn gleichzeitig ein Mitbewohner im Web surft.
Zyxel bietet ein Startpaket mit zwei PLA-400 für 340 Franken an. Ein einzelner Adapter kostet 195 Franken. Das ist teurer als WLANZugangsgeräte auf Einsteigerniveau. Der Kunde erhält aber mehr Sicherheit und stellt fest, dass Powerline im Hausgebrauch dem Funk oft überlegen ist. Zum Beispiel, wenn dicke Wände die WLAN-Signale blockieren