Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???

von Hans » 3. September 2007 01:02

6.531 heisst für mich aber 6 Komma 531 und nichts anderes. Sollte was anderes gemeint sein, muss man sich schon klar ausdrücken. Und dies wäre in diesem Fall 6'531 oder auch 6 531. Deutschland ist Deutschland und Schweiz ist Schweiz. Hier ist Schweiz und da wird der ' als Tausendertrenner genommen und mitnichten der "."! Ganz einfach und somit keinerlei Grund um irgendwem irgendwas zu unterstellen.
Gruss Hans

Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept

von unwichtig » 2. September 2007 20:23

Gast hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben: Gibt es eigentlich irgendwas, was Sie nicht auslassen um hier Unfug zu schreiben? Ich vermute wie meist um hier vom eigentlichen Thema abzulenken...

Der Dezimalpunkt wird im Deutschen als Tausender Trenner verwendet, nicht als Komma!

Es sind also 6.531 µW/m2 oder (gerundet) satte 1,57 V/m
Erstens ist dies ein Schweizer Forum und zweitens wird der Dezimalpunkt nicht als Tausender Trennzeichen verwendet.

Als Tausender Trennzeichen benutzt man normalerweise das Leerzeichen, in der Schweiz ist ausserdem der Apostroph üblich. Als Dezimaltrennzeichen ist im Deutschen das Komma üblich, international sind Punkt und Komma gleichwertig. In den Normen ist der Punkt ausdrücklich nicht als Tausender Trennzeichen vorgesehen.

Schreibweise von Zahlen
"Beispiele [Bearbeiten]

Komma als Dezimaltrennzeichen:

* 0,5
* 9,76 m
* EUR 12,45

Zahlen mit mehr als vier Stellen werden durch das geschützte schmale Leerzeichen (HTML-Code  ) in dreistellige Gruppen gegliedert (links und rechts des Kommas):

* 7 654 321,123 456 (7 654 321,123 456)
* 126 512 Einwohner (126 512 Einwohner)
* Erddurchmesser am Äquator: 12 756,2 km (12 756,2 km)

Aus Kompatibilitätsgründen wird häufig das geschützte Leerzeichen anstelle des schmalen geschützten verwendet (oben in Klammern).


Eine Ausnahme bilden Geldbeträge, bei denen sowohl ein Leerzeichen als auch der Punkt als Tausendertrennzeichen genutzt werden können:

* 7 654 321,12 € (7 654 321,12 €) oder
* 7.654.321,12 €"

Dort steht das das Komma als Dezimaltrennzeichen verwendet wird, genau wie ich sagte. Der Punkt wird bei Geldbeträgen als Tausender Trenner verwendet steht dort, sieht man aber auch öfter bei anderen hohen Zahlen. Im amerikanischen ist es genau anders rum.

Nichts desto trotz dürfte es wohl aus dem Zusammenhang erkennbar gewesen sein, dass es sich um über sechs Tausend uW/m2 handelte, die da direkt in der Wohnung unter einer Mobilfunkantenne rein zimmern! Das steht niemand auf Dauer unbeschadet durch. Immer dran denken, bei Asbest dauert es zwischen 14 und 32 Jahren nach der Exposition, bis es zum Krebs kommt! Nach allem was ich gelesen habe wird es bei Mobilfunk und Freuden, DECT/WLAN und so weiter nicht viel anders sein. Ich fürchte das wird ein ganz böses Erwachen geben...

Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept

von Gast » 2. September 2007 17:10

unwichtig hat geschrieben: Gibt es eigentlich irgendwas, was Sie nicht auslassen um hier Unfug zu schreiben? Ich vermute wie meist um hier vom eigentlichen Thema abzulenken...

Der Dezimalpunkt wird im Deutschen als Tausender Trenner verwendet, nicht als Komma!

Es sind also 6.531 µW/m2 oder (gerundet) satte 1,57 V/m
Erstens ist dies ein Schweizer Forum und zweitens wird der Dezimalpunkt nicht als Tausender Trennzeichen verwendet.

Als Tausender Trennzeichen benutzt man normalerweise das Leerzeichen, in der Schweiz ist ausserdem der Apostroph üblich. Als Dezimaltrennzeichen ist im Deutschen das Komma üblich, international sind Punkt und Komma gleichwertig. In den Normen ist der Punkt ausdrücklich nicht als Tausender Trennzeichen vorgesehen.

Schreibweise von Zahlen

Gruss

Forum Admin: Bitte Name oder Nickname angeben. Dies ist zwar ein Schweizer Forum, jedoch sind auch Schreiber anderer Länder herzlich willkommen (die sich an die Forenregeln halten).

Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept

von unwichtig » 2. September 2007 14:08

NIS hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben:[
Grund zum Jubeln sind die Werte in keinem Fall, für jemanden der Betroffen ist kann es ratsam sein Attendorn
nicht zu betreten, wenn es sich vermeiden lässt. Interessant
an den Messungen, dass auch DECT mit einbezogen wurde.

In einer Wohnung direkt unterhalb einer Mobilfunkbasisstation wurde eine Gesamtbelastung von
satten 6.531 uW/m2 gemessen, der größte Anteil davon Mobilfunk soviel zur beliebten Lüge der geringen Belastung unter der Antenne!
6.531 µW/m2 wären 0.05 V/m
Gibt es eigentlich irgendwas, was Sie nicht auslassen um hier Unfug zu schreiben? Ich vermute wie meist um hier vom eigentlichen Thema abzulenken...

Der Dezimalpunkt wird im Deutschen als Tausender Trenner verwendet, nicht als Komma!

Es sind also 6.531 µW/m2 oder (gerundet) satte 1,57 V/m

Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept

von NIS » 2. September 2007 11:44

unwichtig hat geschrieben:[
Grund zum Jubeln sind die Werte in keinem Fall, für jemanden der Betroffen ist kann es ratsam sein Attendorn
nicht zu betreten, wenn es sich vermeiden lässt. Interessant
an den Messungen, dass auch DECT mit einbezogen wurde.

In einer Wohnung direkt unterhalb einer Mobilfunkbasisstation wurde eine Gesamtbelastung von
satten 6.531 uW/m2 gemessen, der größte Anteil davon Mobilfunk soviel zur beliebten Lüge der geringen Belastung unter der Antenne!
6.531 µW/m2 wären 0.05 V/m

von Elisabeth Buchs » 2. September 2007 07:51

Hans hat geschrieben: Natürlich ist es Blödsinn was im Mobilsektor im Moment läuft. Aber wie viele haben sich früher über den Monopolisten PTT und Radio DRS aufgeregt und sind froh dass sie heute wählen können? Glaubt ihr das telefonieren im Festnetz für ein paar Rappen pro Minute wäre heute möglich wenn wir Planwirtschaft und somit nur eine staatliche Telefongesellschaft hätten? Wir können wählen mit welchem Festnetzanbieter wir telefonieren wollen. Genauso können wir wählen ob wir im Coop, Migros, Volg, Spar oder sonstwo einkaufen. Gleiche Auswahl beim Benzin, Radio, Zeitschriften und den Fernsehsendern. All das kann hinterfragt werden, denn alles erzeugt Doppelspurigkeiten bis zum abwinken. Macht es einen Sinn wenn LKW-Müller halbvoll den Volg in Hintertupfingen beliefert währen LKW-Meier ebenso halbvoll den Spar in Vordertupfingen beliefert? Wären beides staatlich Volksläden würde eine gut gefüllte LKW-Fahrt genügen. Macht es Sinn das diverse TV-Stationen ihre Reporter durch die Schweiz hetzen wenn irgendwo mal was passiert ist? Nö, macht es nicht. Ein TV-Sender, ein Radiokanal, ein Telecomanbieter, eine Benzingesellschaft und auch eine Ladenkette genügen, oder? Dass wir dann aber denen auf Gedeih und Verderb den Monopolisten ausgeliefert sind, muss man auch hinnehmen können. Und ob eine PTT, wenn sie allein das Handynetz betreiben würde, sorgfältiger mit uns umgehen würde? Ich glaube kaum.

Ich möchte noch mal betonen: Auch ich finde es einen Blödsinn was im Mobilsektor läuft. Nur haben wir Konsumenten es in der Hand ob wir alle diese Spiele mitmachen oder nicht. MMS ist eine Totgeburt, das gleiche kann mit Handy-TV und UMTS passieren wenn wir uns einig sind und uns dieser Technologie verweigern. Aber mit Gewalt werden wir nirgends hinkommen (ausser in den Knast). Zum Ziel führen hartnäckige Kleinarbeit. Sehr ermüdend und vermutlich auch frustrierend. Wir haben die Freiheit der Wahl, wir haben aber auch das Instrument der Einsprachen und der Initiativen und dies vom kleinen Dorf bis rauf zu nationalen Sachen.

Zum Thema Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass mehrere Kleinantennen oder Microzellen die Gesamtbelastung senken können. Dies vor allem in städtischen Gebieten. Ländliche Gebiete sollen, wie von Elisabeth vorgeschlagen, durch einen geschickt gewählten dezentralen Standort versorgt werden. Die Anbieter müssen per Gesetz gezwungen werden, in Sachen Antennenstandorte zusammenzuarbeiten.

Gruss Hans
Dass mehrere Kleinantennen (Mikrozellenversorgung) in städtischen Gebieten die Gesamtbelastung senken könnten, kann schon sein. Für Unlogik halte ich die generelle Behauptung "mehr Antennen - weniger Elektrosmog". Denn die Realität zeigt das Gegenteil. Es werden mehr und stärkere Antennen aufgestellt und das gibt mehr Elektrosmog.

Der Vergleich mit den Ladengeschäften erscheint mir nicht ganz vergleichbar, bei der Versorgung mit Antennen sollten eher Vergleiche mit dem Strassenbau und der Stromversorgung herangezogen werden.

Aufgrund des riesigen Werbeaufwands und dass man kaum mehr ein Handy findet ohne UMTS, auch nicht für diejenigen, die darauf verzichten möchten, reicht es nicht aus, solche schwerwiegenden und folgenreichen Entscheidungen nur dem freien Markt zu überlassen, denn sonst bleiben die schwächeren auf der Strecke wie in diesem Fall die Elektrosensiblen und die ärmeren, die in den strahlenbelasteten Gegenden wohnen müssen, weil sie sich kein Haus weg von den Antennen leisten können. Bei den Einsprachen nützen Gesundheitsargumente nichts, obwohl es deutliche Hinweise der wissenschaftlichen Forschung gibt und gut dokumentierte Fälle von Beschwerden aufgrund dieser Technologien, müssen sich die Einsprecher auf baurechtliche und landschaftsschützerische u.ä. Argumente abstützen und die Regierung lässt gegen Geld ständig neue Geschäftsideen zu. Das Telefonieren war vor allem vorher teurer, weil der Telekom-Bereich den Post-Bereich gestützt hat, dies hätte man auch so lösen können, ohne die drei Gesellschaften mit der entsprechend starken Bestrahlung.

Elisabeth Buchs

von Hans » 2. September 2007 01:11

Forum Admin hat geschrieben:Bitte persönliche Anwürfe solcher Art und entsprechende Schlagworte unterlassen, die nicht weiterführen und nur böses Blut schaffen. Als Unbetroffener und Neuling sollten Sie erst recht die Meinung anderer respektieren b.z.w. wenn schon auf sachliche Art widerlegen.
Was soll ich beweisen oder widerlegen? Dass uns staatliche Eingriffe kaum weiterbringen? Dass es uns bei einer totalen staatliche Kontrolle besser geht? Dass staatlicher Monopolismus besser ist? Wo habe ich Schlagworte gebraucht? Ich habe das Kind beim Namen genannt, nichts anderes. Und so neu bin ich auch nicht mehr. Immerhin habe ich schon mehr Beiträge geschrieben als die meisten der registrierten Mitglieder.

Forum Admin: beim Einwand ging es um Ihre Bemerkung: "Im Gegensatz zu einem unwichtig oder Paul fällt er durchaus positiv auf. Denn mit Sektiererei wird man kaum weiterkommen."


Natürlich ist es Blödsinn was im Mobilsektor im Moment läuft. Aber wie viele haben sich früher über den Monopolisten PTT und Radio DRS aufgeregt und sind froh dass sie heute wählen können? Glaubt ihr das telefonieren im Festnetz für ein paar Rappen pro Minute wäre heute möglich wenn wir Planwirtschaft und somit nur eine staatliche Telefongesellschaft hätten? Wir können wählen mit welchem Festnetzanbieter wir telefonieren wollen. Genauso können wir wählen ob wir im Coop, Migros, Volg, Spar oder sonstwo einkaufen. Gleiche Auswahl beim Benzin, Radio, Zeitschriften und den Fernsehsendern. All das kann hinterfragt werden, denn alles erzeugt Doppelspurigkeiten bis zum abwinken. Macht es einen Sinn wenn LKW-Müller halbvoll den Volg in Hintertupfingen beliefert währen LKW-Meier ebenso halbvoll den Spar in Vordertupfingen beliefert? Wären beides staatlich Volksläden würde eine gut gefüllte LKW-Fahrt genügen. Macht es Sinn das diverse TV-Stationen ihre Reporter durch die Schweiz hetzen wenn irgendwo mal was passiert ist? Nö, macht es nicht. Ein TV-Sender, ein Radiokanal, ein Telecomanbieter, eine Benzingesellschaft und auch eine Ladenkette genügen, oder? Dass wir dann aber denen auf Gedeih und Verderb den Monopolisten ausgeliefert sind, muss man auch hinnehmen können. Und ob eine PTT, wenn sie allein das Handynetz betreiben würde, sorgfältiger mit uns umgehen würde? Ich glaube kaum.

Ich möchte noch mal betonen: Auch ich finde es einen Blödsinn was im Mobilsektor läuft. Nur haben wir Konsumenten es in der Hand ob wir alle diese Spiele mitmachen oder nicht. MMS ist eine Totgeburt, das gleiche kann mit Handy-TV und UMTS passieren wenn wir uns einig sind und uns dieser Technologie verweigern. Aber mit Gewalt werden wir nirgends hinkommen (ausser in den Knast). Zum Ziel führen hartnäckige Kleinarbeit. Sehr ermüdend und vermutlich auch frustrierend. Wir haben die Freiheit der Wahl, wir haben aber auch das Instrument der Einsprachen und der Initiativen und dies vom kleinen Dorf bis rauf zu nationalen Sachen.

Zum Thema Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass mehrere Kleinantennen oder Microzellen die Gesamtbelastung senken können. Dies vor allem in städtischen Gebieten. Ländliche Gebiete sollen, wie von Elisabeth vorgeschlagen, durch einen geschickt gewählten dezentralen Standort versorgt werden. Die Anbieter müssen per Gesetz gezwungen werden, in Sachen Antennenstandorte zusammenzuarbeiten.

Gruss Hans

von Ich » 1. September 2007 22:46

Netzfreischalter hat geschrieben:Elektrosensibilität existiert nachweislich
Wirklich? Kann man diese Aussage mit seriösen Quellen belegen?

Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept

von unwichtig » 1. September 2007 22:20

Elisabeth Buchs hat geschrieben:Das Attendorner Mobilfunk-Konzept hilft in der Realität die von Gigathlet geäusserte Behauptung zu widerlegen, je mehr Antennen - desto weniger Elektrosmog. Vor allem für kleinere Dörfer auf dem Land ist eine solche Art der Versorgung wie in Attendorn eine Möglichkeit, dass die Menschen zwar mobil telefonieren können, jedoch nicht die Nachteile von Antennen im Wohngebiet haben. Schon nur eine Antenne mitten in einem kleineren Dorf kann dieses für Elektrosensible unbewohnbar machen.

Siehe: Mobilfunkstudie bestätige Attendorner Konzept

Westfälische Rundschau 30-08-07

http://www.westfaelische-rundschau.de/w ... r=1&other=

Siehe: http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/

Elisabeth Buchs
Hier können Messewerte von 2003 vom nova-Institut in Attendorn eingesehen werden.

Grund zum Jubeln sind die Werte in keinem Fall, für jemanden der Betroffen ist kann es ratsam sein Attendorn
nicht zu betreten, wenn es sich vermeiden lässt. Interessant
an den Messungen, dass auch DECT mit einbezogen wurde.

In einer Wohnung direkt unterhalb einer Mobilfunkbasisstation wurde eine Gesamtbelastung von
satten 6.531 uW/m2 gemessen, der größte Anteil davon Mobilfunk soviel zur beliebten Lüge der geringen Belastung unter der Antenne!

Attendorner Mobilfunk-Konzept

von Elisabeth Buchs » 1. September 2007 20:45

Das Attendorner Mobilfunk-Konzept hilft in der Realität die von Gigathlet geäusserte Behauptung zu widerlegen, je mehr Antennen - desto weniger Elektrosmog. Vor allem für kleinere Dörfer auf dem Land ist eine solche Art der Versorgung wie in Attendorn eine Möglichkeit, dass die Menschen zwar mobil telefonieren können, jedoch nicht die Nachteile von Antennen im Wohngebiet haben. Schon nur eine Antenne mitten in einem kleineren Dorf kann dieses für Elektrosensible unbewohnbar machen.

Siehe: Mobilfunkstudie bestätige Attendorner Konzept

Westfälische Rundschau 30-08-07

http://www.westfaelische-rundschau.de/w ... r=1&other=

Siehe: http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/

Elisabeth Buchs

von Hans » 1. September 2007 18:38

Netzfreischalter hat geschrieben: .
.
.
Leider ist die IST-Situation eine andere: die Politik ist von der Wirtschaft "durchzogen" und da gilt freie Marktwirtschaft traurigerweise mehr als Gesundheit der Bevölkerung (oder Umwelt usw.).
Und dort wo dies nicht so wäre nennt man es Planwirtschaft oder auch Realsozialismus. Ob die Länder welche so was heute noch zelebrieren (China, Kuba, Nordkorea) allerdings besser zur Gesundheit der Menschen schauen, wage ich zu bezweifeln. Da habe ich lieber unsere direkte Demokratie. Da wäre es theoretisch möglich die einzelnen Standorte zu bekämpfen. Dies traue ich einem Hans-U. Jakob durchaus zu. Im Gegensatz zu einem unwichtig oder Paul fällt er durchaus positiv auf. Denn mit Sektiererei wird man kaum weiterkommen.
Gruss Hans

Forum Admin: Bitte persönliche Anwürfe solcher Art und entsprechende Schlagworte unterlassen, die nicht weiterführen und nur böses Blut schaffen. Als Unbetroffener und Neuling sollten Sie erst recht die Meinung anderer respektieren b.z.w. wenn schon auf sachliche Art widerlegen.

von Netzfreischalter » 1. September 2007 11:38

paul hat geschrieben:
Netzfreischalter hat geschrieben: Genau solche Aussagen sind es, die einen Autor soweit selbst diskreditieren, dass eigentlich jede weitere Antwort überlfüssig ist....
Genau solche Aussagen sind dämliches Geschwafel
(Apropos "Umgangston")
Der Umganston schliesst nicht aus, dass man anderer Meinung sein kann. Ich habe Sie ja nicht als Dummkopf, Spinner, Faschist oder sonstwas schönes bezeichnet.
Ich kann aber gerne darlegen, warum ich so denke: Die Aussage vernunmöglicht jede weitere sachliche Diskussion, da man dann auch rosarote Elefanten oder Fliegende Wale ins Spiel bringen könnte. Elektrosensibilität existiert nachweislich, darüber kann man also diskutieren, genau so wie Einwirkungen EM-Strahlung auf den Organismus ect.
Das Problem ist, dass der Staat (BAKOM) einen solchen Wetbewerb lanciert hatte. Man hätte EIN Mobilfunknetz für mehrere Betreiber erstellen können. Es gibt ja auch nicht mehrere, sich konkurenzierende Anbieter von Wasser- oder Strom-Infrastruktur.
Da bin ich einverstanden. (Beim Wasser ist der mögliche Gewinn und Wachstumspotenzial kleiner, beim Strom ist man auf Zusammenarbeit angewiesen, da das Netz zusammenbricht, wenn jeder Stromproduzent wirtschaftet, wie es ihm grad so passt.)
Leider ist die IST-Situation eine andere: die Politik ist von der Wirtschaft "durchzogen" und da gilt freie Marktwirtschaft traurigerweise mehr als Gesundheit der Bevölkerung (oder Umwelt usw.).

von Hans-U. Jakob » 1. September 2007 08:36

NIS hat geschrieben: Sie meinen bestimmt mit NIS die NISV. Für diese gibt es beim BAFU eine Vollzugsempfehlung. Logisch, strukturiert und nachvollziehbar aufgebaut.

Fast jede Antenne in der Stadt ist aufgrund einer AGW Überschreitung bei OMEN leistungsmässig reduziert, im Gegensatz zum ländlichen Gebiet. Die sinnvolle Aufteilung OMEN/OKA greift also und beschützt Sie vor höherer Strahlung, wenn wir den AGW nicht hätten.
Die BAFU Vollzugsempfehlung enthält zahlreiche Anleitungen und weit über 100 Tricks zur Entrechtung der betroffenen Bevölkerung. Logisch, strukturiert und für den Fachmann schön durchschaubar, falls sich dieser getraut, den Mund aufzumachen.

Die OMEN-Berechnungen, das heisst wenn die Grenzwerte voll ausgeschöpft werden, erlauben den Mobilfunkbetreibern sogar den Einsatz von höheren Sendeleistungen als im umliegenden Ausland wo man nur eine Regelung für den sogenannten OKA (Ort für kurzfristigen Aufenthalt) kennt.
Deutsche Senderbetreiber staunen immer wieder, wie bei uns drauflos gebraten werden darf. Trotz des oberfaulen Schwindels mit den angeblich 10 mal tieferen Grenzwerten.

Quelle: Ueber 600 von uns bearbeiteten Antennendossiers.

Hans-U. Jakob (gigaherz.ch)

von paul » 1. September 2007 02:19

Netzfreischalter hat geschrieben: Genau solche Aussagen sind es, die einen Autor soweit selbst diskreditieren, dass eigentlich jede weitere Antwort überlfüssig ist....
Genau solche Aussagen sind dämliches Geschwafel
(Apropos "Umgangston")
Netzfreischalter hat geschrieben: Das Ganze nennt sich einfach Konkurrenzkampf mehrerer Firmen mit dem gleichen Produkt und Zielpublikum.
Aha!
Netzfreischalter hat geschrieben: Dass es grundsätzlich Schwachsinn (da Ressourcenverschwendung) ist, ist klar,
Na also, sag ich doch?
Netzfreischalter hat geschrieben: aber das zählt für die Aktionäre der einzelen Betreiberfirmen und deren Vewaltungsräte nicht. So funktioniert die Wirtschaft leider, es braucht weder logisch noch sonstwas zu sein, solange Profit rausspringt.
(Eine Firma, die von Jahr zu Jahr gleich viel Umsatz und Gewinn macht, ist ja heutzutage eine Firma der es - gutdeutsch - beschiessen geht. Wachstum ist das Ziel, Rücksicht ein Hinderniss.)
So funktioniert die Wirtschaft, einverstanden. Aber es ist der Staat, der die Rahmenbedingungen schafft. Eine Firma ist Gewinn orientiert, das ist immer so. Das Problem ist, dass der Staat (BAKOM) einen solchen Wetbewerb lanciert hatte. Man hätte EIN Mobilfunknetz für mehrere Betreiber erstellen können. Es gibt ja auch nicht mehrere, sich konkurenzierende Anbieter von Wasser- oder Strom-Infrastruktur.

von Netzfreischalter » 31. August 2007 21:17

paul hat geschrieben:Als erstes müsste mal klar sein, was das Hauptziel der Mobilfunkanlagen ist. Ist es nur Mobilfunk, oder geht es darum, die geschwächten weiter zu schwächen bzw. zu eliminieren?
Genau solche Aussagen sind es, die einen Autor soweit selbst diskreditieren, dass eigentlich jede weitere Antwort überlfüssig ist....

Das Ganze nennt sich einfach Konkurrenzkampf mehrerer Firmen mit dem gleichen Produkt und Zielpublikum. Dass es grundsätzlich Schwachsinn (da Ressourcenverschwendung) ist, ist klar, aber das zählt für die Aktionäre der einzelen Betreiberfirmen und deren Vewaltungsräte nicht. So funktioniert die Wirtschaft leider, es braucht weder logisch noch sonstwas zu sein, solange Profit rausspringt.
(Eine Firma, die von Jahr zu Jahr gleich viel Umsatz und Gewinn macht, ist ja heutzutage eine Firma der es - gutdeutsch - beschiessen geht. Wachstum ist das Ziel, Rücksicht ein Hinderniss.)

[Ich muss dabei immer wieder an meine Wirtschaft+Recht Lehrerin aus dem Gymnasium denken: "Die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht umgekehrt". Da kann man ja nur lachen.]

Nach oben