Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???
Als erstes müsste mal klar sein, was das Hauptziel der Mobilfunkanlagen ist. Ist es nur Mobilfunk, oder geht es darum, die geschwächten weiter zu schwächen bzw. zu eliminieren?
Mit der Einführung der Mehrfachabdeckung wurde ein aussergewöhnlich, sinnloser Wettbewerb geschaffen, der enorm Resourcen verschwendet. Mehrfachabdeckung bedeutet im Fall Schweiz, dass drei bis fünf Steuerkanäle senden anstelle von einem. Und eine Mindestabdeckung wurde verfügt.
Es ist etwa vergleichbar mit einer flächendeckenden Einführung von fünf Bussbetriebs-Netzen, was zu fünffachem Verkehrsaufkommen auf den Strassen und bei den Bussbahnhöfen führt. Viele der Busse fahren leer herum, oder nur mit wenigen Personen besetzt...
Die meisten werden verstehen, dass das Unsinn ist.
Mit der Einführung der Mehrfachabdeckung wurde ein aussergewöhnlich, sinnloser Wettbewerb geschaffen, der enorm Resourcen verschwendet. Mehrfachabdeckung bedeutet im Fall Schweiz, dass drei bis fünf Steuerkanäle senden anstelle von einem. Und eine Mindestabdeckung wurde verfügt.
Es ist etwa vergleichbar mit einer flächendeckenden Einführung von fünf Bussbetriebs-Netzen, was zu fünffachem Verkehrsaufkommen auf den Strassen und bei den Bussbahnhöfen führt. Viele der Busse fahren leer herum, oder nur mit wenigen Personen besetzt...
Die meisten werden verstehen, dass das Unsinn ist.
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Hans-U. Jakob
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- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Die Annahme dass sich Dual-Bandantennen die Sendeleistung teilen ist falsch. Diese Antennenart hat immer 2 oder 4 Eingänge, die separat angespiesen werden. Das heisst es befinden sich je nach Typ, 2 oder 4 Antennen unter demselben Deckel.NIS hat geschrieben:Multi-, Dual- und Tribandantennen sind schon lange im Einsatz. Sehr häufig werden Dualband Antennen verwendet (z.B. Kathrein 742264 oder 742265), sie können für 900MHz + 1800 oder 2100MHz eingesetzt werden. Sie sind desshalb häufig im Einsatz, weil eben GSM1800 durch UMTS ersetzt wird. Durch das Studium von 600 Baugesuchsdossiers müsste die prozuentale Verteilung der verschiedenen Antennentypen in etwa bekannt sein.
Die Ansteueuerung sieht sieht dann in der Regel so aus, dass unter demselben Deckel 1000 Watt ERP für GSM und 2000Watt ERP für UMTS abgestrahlt werden.
UMTS benötigt entweder die 3-fache Sendeleistung oder die 3-fache Anzahl Antennen von GSM.
Alles andere sind unwahre Parteibehauptungen, die jeweils vor Gericht mit Leichtigkeit widerlegbar sind. Ich bin da schon mit ganzen Kisten voller Dossiers aufgefahren. Ich freue mich schon auf die dummen Gesichter beim nächsten mal.
Quelle: 600 von uns behandelte Antennen-Dossiers.
Gruss, Hans-U. Jakob
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Ja lieber Marc, da muss ich arg Sie enttäuschen.Marc hat geschrieben:Bin gegen den Mobilfunk, doch es muss eine Lösung gefunden werden.
Um glaubwürdig zu bleiben sollte ein Roundtable mit den Mobilfunkbetreibern statt finden. So wie es heute ist, gibt es zwei Lager. Entweder man ist strikte dagegen oder dafür. Die Befürworter sind leider zu zahlreich und ein entgegen halten schwierig, ohne gleich ein Pfahlbauer aus Phyn zu sein.
Wenn wir einen Konsens finden, wird die Problematik ernst genommen. Dann haben wir auch Medien die sich interessieren.
Da können Sie ebensogut mit den Mafiosis in Palermo das Strafgesetzbuch diskutieren. Da schaut gerade das Selbe heraus.
Man hat Ihren Vorschlag sowohl in Basel wie in Salzburg probiert. Was ist passiert? Die Mobilfunker haben innerhalb von 12 Monaten sämtliche Abmachungen gebrochen.
Ich bin jetzt 20 Jahre (seit 1987) dabei. Wenn ich jedes Mal 5 Franken bekommen hätte, wenn ich angelogen wurde, wäre ich jetzt Millionär.
Hans-U. Jakob
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NIS
Dass sich Dual-Antennen die Leistung teilen würden, davon war nie die Rede!
Und aus dem Zeitalter mit Summenleistungsberechnung sind wir längst heraus!
Präzise müsste es heissen 1000 Watt ERP GSM900 und 2000Watt ERP UMTS, denn die Kombination GSM1800 und UMTS ist bei den Dualban-Antennen nicht möglich. Dazu bräuchte es Multiband- oder Tribandantennen.
Hierdrüber könnten Sie sich jetzt bereits Gedanken machen, wie dagegen vorgegangen werden könnte. Denn nach dem momentanem Stand der Dinge, wird es für UMTS900 keine neue Baueingabe brauchen, sofern damit GSM900 exakt ersetzt wird. Es ändert ja nur die Modulation.
Und aus dem Zeitalter mit Summenleistungsberechnung sind wir längst heraus!
Präzise müsste es heissen 1000 Watt ERP GSM900 und 2000Watt ERP UMTS, denn die Kombination GSM1800 und UMTS ist bei den Dualban-Antennen nicht möglich. Dazu bräuchte es Multiband- oder Tribandantennen.
Hierdrüber könnten Sie sich jetzt bereits Gedanken machen, wie dagegen vorgegangen werden könnte. Denn nach dem momentanem Stand der Dinge, wird es für UMTS900 keine neue Baueingabe brauchen, sofern damit GSM900 exakt ersetzt wird. Es ändert ja nur die Modulation.
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Netzfreischalter
Genau solche Aussagen sind es, die einen Autor soweit selbst diskreditieren, dass eigentlich jede weitere Antwort überlfüssig ist....paul hat geschrieben:Als erstes müsste mal klar sein, was das Hauptziel der Mobilfunkanlagen ist. Ist es nur Mobilfunk, oder geht es darum, die geschwächten weiter zu schwächen bzw. zu eliminieren?
Das Ganze nennt sich einfach Konkurrenzkampf mehrerer Firmen mit dem gleichen Produkt und Zielpublikum. Dass es grundsätzlich Schwachsinn (da Ressourcenverschwendung) ist, ist klar, aber das zählt für die Aktionäre der einzelen Betreiberfirmen und deren Vewaltungsräte nicht. So funktioniert die Wirtschaft leider, es braucht weder logisch noch sonstwas zu sein, solange Profit rausspringt.
(Eine Firma, die von Jahr zu Jahr gleich viel Umsatz und Gewinn macht, ist ja heutzutage eine Firma der es - gutdeutsch - beschiessen geht. Wachstum ist das Ziel, Rücksicht ein Hinderniss.)
[Ich muss dabei immer wieder an meine Wirtschaft+Recht Lehrerin aus dem Gymnasium denken: "Die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht umgekehrt". Da kann man ja nur lachen.]
Genau solche Aussagen sind dämliches GeschwafelNetzfreischalter hat geschrieben: Genau solche Aussagen sind es, die einen Autor soweit selbst diskreditieren, dass eigentlich jede weitere Antwort überlfüssig ist....
(Apropos "Umgangston")
Aha!Netzfreischalter hat geschrieben: Das Ganze nennt sich einfach Konkurrenzkampf mehrerer Firmen mit dem gleichen Produkt und Zielpublikum.
Na also, sag ich doch?Netzfreischalter hat geschrieben: Dass es grundsätzlich Schwachsinn (da Ressourcenverschwendung) ist, ist klar,
So funktioniert die Wirtschaft, einverstanden. Aber es ist der Staat, der die Rahmenbedingungen schafft. Eine Firma ist Gewinn orientiert, das ist immer so. Das Problem ist, dass der Staat (BAKOM) einen solchen Wetbewerb lanciert hatte. Man hätte EIN Mobilfunknetz für mehrere Betreiber erstellen können. Es gibt ja auch nicht mehrere, sich konkurenzierende Anbieter von Wasser- oder Strom-Infrastruktur.Netzfreischalter hat geschrieben: aber das zählt für die Aktionäre der einzelen Betreiberfirmen und deren Vewaltungsräte nicht. So funktioniert die Wirtschaft leider, es braucht weder logisch noch sonstwas zu sein, solange Profit rausspringt.
(Eine Firma, die von Jahr zu Jahr gleich viel Umsatz und Gewinn macht, ist ja heutzutage eine Firma der es - gutdeutsch - beschiessen geht. Wachstum ist das Ziel, Rücksicht ein Hinderniss.)
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Die BAFU Vollzugsempfehlung enthält zahlreiche Anleitungen und weit über 100 Tricks zur Entrechtung der betroffenen Bevölkerung. Logisch, strukturiert und für den Fachmann schön durchschaubar, falls sich dieser getraut, den Mund aufzumachen.NIS hat geschrieben: Sie meinen bestimmt mit NIS die NISV. Für diese gibt es beim BAFU eine Vollzugsempfehlung. Logisch, strukturiert und nachvollziehbar aufgebaut.
Fast jede Antenne in der Stadt ist aufgrund einer AGW Überschreitung bei OMEN leistungsmässig reduziert, im Gegensatz zum ländlichen Gebiet. Die sinnvolle Aufteilung OMEN/OKA greift also und beschützt Sie vor höherer Strahlung, wenn wir den AGW nicht hätten.
Die OMEN-Berechnungen, das heisst wenn die Grenzwerte voll ausgeschöpft werden, erlauben den Mobilfunkbetreibern sogar den Einsatz von höheren Sendeleistungen als im umliegenden Ausland wo man nur eine Regelung für den sogenannten OKA (Ort für kurzfristigen Aufenthalt) kennt.
Deutsche Senderbetreiber staunen immer wieder, wie bei uns drauflos gebraten werden darf. Trotz des oberfaulen Schwindels mit den angeblich 10 mal tieferen Grenzwerten.
Quelle: Ueber 600 von uns bearbeiteten Antennendossiers.
Hans-U. Jakob (gigaherz.ch)
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Netzfreischalter
Der Umganston schliesst nicht aus, dass man anderer Meinung sein kann. Ich habe Sie ja nicht als Dummkopf, Spinner, Faschist oder sonstwas schönes bezeichnet.paul hat geschrieben:Genau solche Aussagen sind dämliches GeschwafelNetzfreischalter hat geschrieben: Genau solche Aussagen sind es, die einen Autor soweit selbst diskreditieren, dass eigentlich jede weitere Antwort überlfüssig ist....
(Apropos "Umgangston")
Ich kann aber gerne darlegen, warum ich so denke: Die Aussage vernunmöglicht jede weitere sachliche Diskussion, da man dann auch rosarote Elefanten oder Fliegende Wale ins Spiel bringen könnte. Elektrosensibilität existiert nachweislich, darüber kann man also diskutieren, genau so wie Einwirkungen EM-Strahlung auf den Organismus ect.
Da bin ich einverstanden. (Beim Wasser ist der mögliche Gewinn und Wachstumspotenzial kleiner, beim Strom ist man auf Zusammenarbeit angewiesen, da das Netz zusammenbricht, wenn jeder Stromproduzent wirtschaftet, wie es ihm grad so passt.)Das Problem ist, dass der Staat (BAKOM) einen solchen Wetbewerb lanciert hatte. Man hätte EIN Mobilfunknetz für mehrere Betreiber erstellen können. Es gibt ja auch nicht mehrere, sich konkurenzierende Anbieter von Wasser- oder Strom-Infrastruktur.
Leider ist die IST-Situation eine andere: die Politik ist von der Wirtschaft "durchzogen" und da gilt freie Marktwirtschaft traurigerweise mehr als Gesundheit der Bevölkerung (oder Umwelt usw.).
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Hans
Und dort wo dies nicht so wäre nennt man es Planwirtschaft oder auch Realsozialismus. Ob die Länder welche so was heute noch zelebrieren (China, Kuba, Nordkorea) allerdings besser zur Gesundheit der Menschen schauen, wage ich zu bezweifeln. Da habe ich lieber unsere direkte Demokratie. Da wäre es theoretisch möglich die einzelnen Standorte zu bekämpfen. Dies traue ich einem Hans-U. Jakob durchaus zu. Im Gegensatz zu einem unwichtig oder Paul fällt er durchaus positiv auf. Denn mit Sektiererei wird man kaum weiterkommen.Netzfreischalter hat geschrieben: .
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Leider ist die IST-Situation eine andere: die Politik ist von der Wirtschaft "durchzogen" und da gilt freie Marktwirtschaft traurigerweise mehr als Gesundheit der Bevölkerung (oder Umwelt usw.).
Gruss Hans
Forum Admin: Bitte persönliche Anwürfe solcher Art und entsprechende Schlagworte unterlassen, die nicht weiterführen und nur böses Blut schaffen. Als Unbetroffener und Neuling sollten Sie erst recht die Meinung anderer respektieren b.z.w. wenn schon auf sachliche Art widerlegen.
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Attendorner Mobilfunk-Konzept
Das Attendorner Mobilfunk-Konzept hilft in der Realität die von Gigathlet geäusserte Behauptung zu widerlegen, je mehr Antennen - desto weniger Elektrosmog. Vor allem für kleinere Dörfer auf dem Land ist eine solche Art der Versorgung wie in Attendorn eine Möglichkeit, dass die Menschen zwar mobil telefonieren können, jedoch nicht die Nachteile von Antennen im Wohngebiet haben. Schon nur eine Antenne mitten in einem kleineren Dorf kann dieses für Elektrosensible unbewohnbar machen.
Siehe: Mobilfunkstudie bestätige Attendorner Konzept
Westfälische Rundschau 30-08-07
http://www.westfaelische-rundschau.de/w ... r=1&other=
Siehe: http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/
Elisabeth Buchs
Siehe: Mobilfunkstudie bestätige Attendorner Konzept
Westfälische Rundschau 30-08-07
http://www.westfaelische-rundschau.de/w ... r=1&other=
Siehe: http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/
Elisabeth Buchs
Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept
Hier können Messewerte von 2003 vom nova-Institut in Attendorn eingesehen werden.Elisabeth Buchs hat geschrieben:Das Attendorner Mobilfunk-Konzept hilft in der Realität die von Gigathlet geäusserte Behauptung zu widerlegen, je mehr Antennen - desto weniger Elektrosmog. Vor allem für kleinere Dörfer auf dem Land ist eine solche Art der Versorgung wie in Attendorn eine Möglichkeit, dass die Menschen zwar mobil telefonieren können, jedoch nicht die Nachteile von Antennen im Wohngebiet haben. Schon nur eine Antenne mitten in einem kleineren Dorf kann dieses für Elektrosensible unbewohnbar machen.
Siehe: Mobilfunkstudie bestätige Attendorner Konzept
Westfälische Rundschau 30-08-07
http://www.westfaelische-rundschau.de/w ... r=1&other=
Siehe: http://www.attendorn.de/mobilfunkattendorn/
Elisabeth Buchs
Grund zum Jubeln sind die Werte in keinem Fall, für jemanden der Betroffen ist kann es ratsam sein Attendorn
nicht zu betreten, wenn es sich vermeiden lässt. Interessant
an den Messungen, dass auch DECT mit einbezogen wurde.
In einer Wohnung direkt unterhalb einer Mobilfunkbasisstation wurde eine Gesamtbelastung von
satten 6.531 uW/m2 gemessen, der größte Anteil davon Mobilfunk soviel zur beliebten Lüge der geringen Belastung unter der Antenne!
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
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Ich
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Hans
Was soll ich beweisen oder widerlegen? Dass uns staatliche Eingriffe kaum weiterbringen? Dass es uns bei einer totalen staatliche Kontrolle besser geht? Dass staatlicher Monopolismus besser ist? Wo habe ich Schlagworte gebraucht? Ich habe das Kind beim Namen genannt, nichts anderes. Und so neu bin ich auch nicht mehr. Immerhin habe ich schon mehr Beiträge geschrieben als die meisten der registrierten Mitglieder.Forum Admin hat geschrieben:Bitte persönliche Anwürfe solcher Art und entsprechende Schlagworte unterlassen, die nicht weiterführen und nur böses Blut schaffen. Als Unbetroffener und Neuling sollten Sie erst recht die Meinung anderer respektieren b.z.w. wenn schon auf sachliche Art widerlegen.
Forum Admin: beim Einwand ging es um Ihre Bemerkung: "Im Gegensatz zu einem unwichtig oder Paul fällt er durchaus positiv auf. Denn mit Sektiererei wird man kaum weiterkommen."
Natürlich ist es Blödsinn was im Mobilsektor im Moment läuft. Aber wie viele haben sich früher über den Monopolisten PTT und Radio DRS aufgeregt und sind froh dass sie heute wählen können? Glaubt ihr das telefonieren im Festnetz für ein paar Rappen pro Minute wäre heute möglich wenn wir Planwirtschaft und somit nur eine staatliche Telefongesellschaft hätten? Wir können wählen mit welchem Festnetzanbieter wir telefonieren wollen. Genauso können wir wählen ob wir im Coop, Migros, Volg, Spar oder sonstwo einkaufen. Gleiche Auswahl beim Benzin, Radio, Zeitschriften und den Fernsehsendern. All das kann hinterfragt werden, denn alles erzeugt Doppelspurigkeiten bis zum abwinken. Macht es einen Sinn wenn LKW-Müller halbvoll den Volg in Hintertupfingen beliefert währen LKW-Meier ebenso halbvoll den Spar in Vordertupfingen beliefert? Wären beides staatlich Volksläden würde eine gut gefüllte LKW-Fahrt genügen. Macht es Sinn das diverse TV-Stationen ihre Reporter durch die Schweiz hetzen wenn irgendwo mal was passiert ist? Nö, macht es nicht. Ein TV-Sender, ein Radiokanal, ein Telecomanbieter, eine Benzingesellschaft und auch eine Ladenkette genügen, oder? Dass wir dann aber denen auf Gedeih und Verderb den Monopolisten ausgeliefert sind, muss man auch hinnehmen können. Und ob eine PTT, wenn sie allein das Handynetz betreiben würde, sorgfältiger mit uns umgehen würde? Ich glaube kaum.
Ich möchte noch mal betonen: Auch ich finde es einen Blödsinn was im Mobilsektor läuft. Nur haben wir Konsumenten es in der Hand ob wir alle diese Spiele mitmachen oder nicht. MMS ist eine Totgeburt, das gleiche kann mit Handy-TV und UMTS passieren wenn wir uns einig sind und uns dieser Technologie verweigern. Aber mit Gewalt werden wir nirgends hinkommen (ausser in den Knast). Zum Ziel führen hartnäckige Kleinarbeit. Sehr ermüdend und vermutlich auch frustrierend. Wir haben die Freiheit der Wahl, wir haben aber auch das Instrument der Einsprachen und der Initiativen und dies vom kleinen Dorf bis rauf zu nationalen Sachen.
Zum Thema Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass mehrere Kleinantennen oder Microzellen die Gesamtbelastung senken können. Dies vor allem in städtischen Gebieten. Ländliche Gebiete sollen, wie von Elisabeth vorgeschlagen, durch einen geschickt gewählten dezentralen Standort versorgt werden. Die Anbieter müssen per Gesetz gezwungen werden, in Sachen Antennenstandorte zusammenzuarbeiten.
Gruss Hans
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Dass mehrere Kleinantennen (Mikrozellenversorgung) in städtischen Gebieten die Gesamtbelastung senken könnten, kann schon sein. Für Unlogik halte ich die generelle Behauptung "mehr Antennen - weniger Elektrosmog". Denn die Realität zeigt das Gegenteil. Es werden mehr und stärkere Antennen aufgestellt und das gibt mehr Elektrosmog.Hans hat geschrieben: Natürlich ist es Blödsinn was im Mobilsektor im Moment läuft. Aber wie viele haben sich früher über den Monopolisten PTT und Radio DRS aufgeregt und sind froh dass sie heute wählen können? Glaubt ihr das telefonieren im Festnetz für ein paar Rappen pro Minute wäre heute möglich wenn wir Planwirtschaft und somit nur eine staatliche Telefongesellschaft hätten? Wir können wählen mit welchem Festnetzanbieter wir telefonieren wollen. Genauso können wir wählen ob wir im Coop, Migros, Volg, Spar oder sonstwo einkaufen. Gleiche Auswahl beim Benzin, Radio, Zeitschriften und den Fernsehsendern. All das kann hinterfragt werden, denn alles erzeugt Doppelspurigkeiten bis zum abwinken. Macht es einen Sinn wenn LKW-Müller halbvoll den Volg in Hintertupfingen beliefert währen LKW-Meier ebenso halbvoll den Spar in Vordertupfingen beliefert? Wären beides staatlich Volksläden würde eine gut gefüllte LKW-Fahrt genügen. Macht es Sinn das diverse TV-Stationen ihre Reporter durch die Schweiz hetzen wenn irgendwo mal was passiert ist? Nö, macht es nicht. Ein TV-Sender, ein Radiokanal, ein Telecomanbieter, eine Benzingesellschaft und auch eine Ladenkette genügen, oder? Dass wir dann aber denen auf Gedeih und Verderb den Monopolisten ausgeliefert sind, muss man auch hinnehmen können. Und ob eine PTT, wenn sie allein das Handynetz betreiben würde, sorgfältiger mit uns umgehen würde? Ich glaube kaum.
Ich möchte noch mal betonen: Auch ich finde es einen Blödsinn was im Mobilsektor läuft. Nur haben wir Konsumenten es in der Hand ob wir alle diese Spiele mitmachen oder nicht. MMS ist eine Totgeburt, das gleiche kann mit Handy-TV und UMTS passieren wenn wir uns einig sind und uns dieser Technologie verweigern. Aber mit Gewalt werden wir nirgends hinkommen (ausser in den Knast). Zum Ziel führen hartnäckige Kleinarbeit. Sehr ermüdend und vermutlich auch frustrierend. Wir haben die Freiheit der Wahl, wir haben aber auch das Instrument der Einsprachen und der Initiativen und dies vom kleinen Dorf bis rauf zu nationalen Sachen.
Zum Thema Mehr Antennen - weniger Elektrosmogbelastung???: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass mehrere Kleinantennen oder Microzellen die Gesamtbelastung senken können. Dies vor allem in städtischen Gebieten. Ländliche Gebiete sollen, wie von Elisabeth vorgeschlagen, durch einen geschickt gewählten dezentralen Standort versorgt werden. Die Anbieter müssen per Gesetz gezwungen werden, in Sachen Antennenstandorte zusammenzuarbeiten.
Gruss Hans
Der Vergleich mit den Ladengeschäften erscheint mir nicht ganz vergleichbar, bei der Versorgung mit Antennen sollten eher Vergleiche mit dem Strassenbau und der Stromversorgung herangezogen werden.
Aufgrund des riesigen Werbeaufwands und dass man kaum mehr ein Handy findet ohne UMTS, auch nicht für diejenigen, die darauf verzichten möchten, reicht es nicht aus, solche schwerwiegenden und folgenreichen Entscheidungen nur dem freien Markt zu überlassen, denn sonst bleiben die schwächeren auf der Strecke wie in diesem Fall die Elektrosensiblen und die ärmeren, die in den strahlenbelasteten Gegenden wohnen müssen, weil sie sich kein Haus weg von den Antennen leisten können. Bei den Einsprachen nützen Gesundheitsargumente nichts, obwohl es deutliche Hinweise der wissenschaftlichen Forschung gibt und gut dokumentierte Fälle von Beschwerden aufgrund dieser Technologien, müssen sich die Einsprecher auf baurechtliche und landschaftsschützerische u.ä. Argumente abstützen und die Regierung lässt gegen Geld ständig neue Geschäftsideen zu. Das Telefonieren war vor allem vorher teurer, weil der Telekom-Bereich den Post-Bereich gestützt hat, dies hätte man auch so lösen können, ohne die drei Gesellschaften mit der entsprechend starken Bestrahlung.
Elisabeth Buchs
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NIS
Re: Attendorner Mobilfunk-Konzept
6.531 µW/m2 wären 0.05 V/munwichtig hat geschrieben:[
Grund zum Jubeln sind die Werte in keinem Fall, für jemanden der Betroffen ist kann es ratsam sein Attendorn
nicht zu betreten, wenn es sich vermeiden lässt. Interessant
an den Messungen, dass auch DECT mit einbezogen wurde.
In einer Wohnung direkt unterhalb einer Mobilfunkbasisstation wurde eine Gesamtbelastung von
satten 6.531 uW/m2 gemessen, der größte Anteil davon Mobilfunk soviel zur beliebten Lüge der geringen Belastung unter der Antenne!