Lieber Herr Lüscher
Damit Sie keinen Grund haben, Gigaherz zu belächeln, hätten Sie den Beitrag, der auf der Seite Gigaherz steht, wohl doch zu Ende lesen sollen und auch alle Beiträge dazu in diesem Forum, die nach dem Zugsunglück von Oerlikon erschienen sind. Es ist nämlich umgehend eine Ergänzung und Berichtigung gefolgt, weil wir den Autor des ersten Beitrages vor Angriffen z.B Ihrer Art schützen mussten.
Noch mehr: Wir haben sogar dem 32. Rundbrief, der bereits kopiert war, sowohl einen erklärenden Kommentar des Autors und des Präsidenten beigelegt. Wir fügen hier beides zu Ihrer Orientierung an. Wenn Sie wollen, können Sie dann immer noch lächeln. Wir finden die Sache zu ernst:
Wichtiger Nachtrag zum 32. Rundbrief
Unser 32. Rundbrief war schon gedruckt, mit dem Beitrag über das Zugsunglück in Oerlikon, siehe Punkt 2:
2. Böse Vorahnungen und tragisches Ereignis
In der Zwischenzeit hat sich ergeben, dass dieses Unglück durch menschliches Versagen verursacht wurde, wie in den Medien bereits mitgeteilt wurde. Wir hätten mit einer Ergänzung zu diesem Punkt bis zur Herausgabe des nächsten Rundbriefes warten können. Wir legen aber Wert darauf, diesen Beitrag sofort mit einem Zusatzblatt zu ergänzen, damit weder Herr Masson noch die Gruppe H.U. Jakob in irgendeiner Weise angegriffen werden kann.
Herr Masson hat uns dazu den folgenden Beitrag für unser Forum
www.gigaherz.ch gesandt:
Es sollen die Bremsen selber nicht funktioniert haben vom zweiten Wagen an nach hinten, heisst es heute. Wenn nur Lokomotive und erster Wagen bremsen, werden sie weitergestossen. Dann kann die Sicherheitselektronik, welche die Schnellbremsung auslösen will, auch nichts mehr tun. Mein Verdacht war also daneben.
Aber dass es im ganzen Bewilligungsverfahren der Antennen nicht möglich sein soll, an solche Dinge zu denken, und dass keine Instanz dafür zuständig sein will, und dass von Amtes wegen nicht einmal realisiert wird, dass ungeprüfte Bedenken da sind, obgleich sie ja schriftlich vorliegen - das will mir immer noch nicht in den Kopf hinein.
Die SBB habe ich um detaillierte Stellungnahme gebeten.
A.Masson
Dazu folgender Nachtrag unseres Präsidenten, Hans u. Jakob vom 28.10.2003:
Ungewohnt rasch hat die Untersuchungsbehörde reagiert und Folgendes über verschiedene Medien verbreitet:
Es sollen die Bremsen vom zweiten Wagen an nach hinten nicht funktioniert haben, heisst es heute in den Medien. Dies, weil das Rangierpersonal vergessen habe, beim Ankuppeln von 2 zusätzlichen Wagen und der Lok, die entsprechenden Drucklufthahnen zu öffnen.
Wenn nur die Lokomotive und zwei Wagen bremsen, werden sie vom auflaufenden restlichen Zug weitergestossen. Dann kann die Sicherheitselektronik, welche die Schnellbremsung auslösen will, auch nicht mehr viel tun.
Bleibt die Frage zu stellen, wieso das Rangierpersonal derart lebenswichtige Manipulationen einfach vergisst. Ist am Ende trotzdem der hochverdichtete Elektrosmog, welcher auf den Bahnsteigen herrscht, an diesem Blackout im Gehirn schuld?
9 Stunden ununterbrochen verdeckte Mobilfunkantennen direkt über dem Kopf, dazu Tausende von Handyaner/Innen, welche ihre eminent wichtigen Botschaften übermitteln müssen, dann das Rangierfunkgerät vor dem Bauch und nicht zu vergessen, die enormen Magnetfelder des Bahnstroms. Konzentrationsstörungen und Gedächtnisverlust sind längst bekannte Folgen eines solchen Strahleninfernos.
Ganz so einfach, alles auf einen der untersten Lohnklasse abzuschieben, werden es sich die SBB nicht machen können! Es bleibt immer noch die Frage offen, weshalb der Fehler bei der anschliessenden Bremsprobe nicht entdeckt wurde??