von Elisabeth Buchs » 31. Oktober 2007 22:35
Jakob Stierli hat geschrieben:Besten Dank für Ihre Antwort.
Bitte geben Sie mir ein Beispiel einer verhinderten Antennenanlage durch gigaherz.ch, an dem ich Ihre Aussagen überprüfen kann.
Ich habe leider die Erfahrung gemacht das der Antennen-Wald prächtig gedeiht, da die Pflanze "Antenne" sehr anpassungsfähig ist.
Verhindern heisst bei mir nicht das die Anlage einfach 300 Meter weiter aufgebaut wird, oder ein Formfehler in der Bauausschreibung gefunden wurde der vom Antennenbetreiber nachträglich korrigiert wurde und die Antenne später trotzdem gebaut wurde.
Jakob Stierli
Hallo Herr Stierli
Haben Sie sich eigentlich überlegt, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, dass sich Herr Jakob mit seiner ganzen Zeit und Kraft für die durch Antennen bedrohten hilfesuchenden Menschen einsetzt. Ich wünschte mir viel mehr engagierte Mitstreiter im ganzen Land, dass die Regierung nicht mehr anders könnte, als dieses masslose Aufrüsten einzudämmen.
In der Landwirtschaftszone kriegt man die Antennen fast immer weg (sollte eigentlich umgekehrt sein, dass Land-Antennen nur ausserhalb stehen sollten), bei gemeindeeigenen Gebäuden lassen sie sich durch eine Gemeindeinitiative bekämpfen, mit Heimatschutz, Naturschutz, Landschaftsschutz lässt sich auch oft etwas erreichen, ebenfalls mit der erwähnten Planungszone, all dies zusammen bewirkt, dass das Antennenstellen erschwert wird, ausserdem kennt Herr Jakob die Tricks und Kniffs der Standortdatenblätter wie kein zweiter. Was mich interessieren würde, gibt es Beispiele, wo man erreichen konnte, dass die Sendeleistung reduziert werden musste? Denn es ist im Fall der geplanten Antenne in unserem Dorf ein wesentlicher Unterschied, ob ein einziger Betreiber einen Standort voll ausschöpft mit max. knapp eingehaltenen Grenzwerten in den nächsten Häusern und die allfälligen zwei weiteren Betreiber bei zwei weiteren Standorten das selbe tun, bis das ganze Dorf verstrahlt und für Betroffene unbewohnbar wird. Im Unterschied zu städtischem Gebiet mit oftmals zum Teil höheren Gebäuden, welche Strahlung abhalten können, brettert sie bei den niedrigeren Häusern eines Dorfes oft ungehindert voll rein.
Noch eine Frage zum Schluss: was wären Ihre Ideenvorschläge "neue Ideen braucht das Land"?
Bei uns formiert sich der Widerstand, auch wenn einige schlafen, lauwarm sind und noch nicht wissen, was es heissen würde, Tag und Nacht von einer solchen Antenne bestrahlt zu werden. Am besten ist es, die Leute direkt zu kontaktieren zusätzlich zu den Flugblättern, am besten sind solche, die man schon kennt oder wo man gemeinsame Bekannte hat, diese sagen es wiederum ihren dortigen Bekannten und Nachbarn, günstig ist es Aerzte und Lehrer auf seiner Seite zu haben und vor allem auch solche, die bereit sind, für das Weiterziehen einen Finanzbeitrag zu leisten.
Elisabeth Buchs
[quote="Jakob Stierli"]Besten Dank für Ihre Antwort.
Bitte geben Sie mir ein Beispiel einer verhinderten Antennenanlage durch gigaherz.ch, an dem ich Ihre Aussagen überprüfen kann.
Ich habe leider die Erfahrung gemacht das der Antennen-Wald prächtig gedeiht, da die Pflanze "Antenne" sehr anpassungsfähig ist.
Verhindern heisst bei mir nicht das die Anlage einfach 300 Meter weiter aufgebaut wird, oder ein Formfehler in der Bauausschreibung gefunden wurde der vom Antennenbetreiber nachträglich korrigiert wurde und die Antenne später trotzdem gebaut wurde.
Jakob Stierli[/quote]
Hallo Herr Stierli
Haben Sie sich eigentlich überlegt, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, dass sich Herr Jakob mit seiner ganzen Zeit und Kraft für die durch Antennen bedrohten hilfesuchenden Menschen einsetzt. Ich wünschte mir viel mehr engagierte Mitstreiter im ganzen Land, dass die Regierung nicht mehr anders könnte, als dieses masslose Aufrüsten einzudämmen.
In der Landwirtschaftszone kriegt man die Antennen fast immer weg (sollte eigentlich umgekehrt sein, dass Land-Antennen nur ausserhalb stehen sollten), bei gemeindeeigenen Gebäuden lassen sie sich durch eine Gemeindeinitiative bekämpfen, mit Heimatschutz, Naturschutz, Landschaftsschutz lässt sich auch oft etwas erreichen, ebenfalls mit der erwähnten Planungszone, all dies zusammen bewirkt, dass das Antennenstellen erschwert wird, ausserdem kennt Herr Jakob die Tricks und Kniffs der Standortdatenblätter wie kein zweiter. Was mich interessieren würde, gibt es Beispiele, wo man erreichen konnte, dass die Sendeleistung reduziert werden musste? Denn es ist im Fall der geplanten Antenne in unserem Dorf ein wesentlicher Unterschied, ob ein einziger Betreiber einen Standort voll ausschöpft mit max. knapp eingehaltenen Grenzwerten in den nächsten Häusern und die allfälligen zwei weiteren Betreiber bei zwei weiteren Standorten das selbe tun, bis das ganze Dorf verstrahlt und für Betroffene unbewohnbar wird. Im Unterschied zu städtischem Gebiet mit oftmals zum Teil höheren Gebäuden, welche Strahlung abhalten können, brettert sie bei den niedrigeren Häusern eines Dorfes oft ungehindert voll rein.
Noch eine Frage zum Schluss: was wären Ihre Ideenvorschläge "neue Ideen braucht das Land"?
Bei uns formiert sich der Widerstand, auch wenn einige schlafen, lauwarm sind und noch nicht wissen, was es heissen würde, Tag und Nacht von einer solchen Antenne bestrahlt zu werden. Am besten ist es, die Leute direkt zu kontaktieren zusätzlich zu den Flugblättern, am besten sind solche, die man schon kennt oder wo man gemeinsame Bekannte hat, diese sagen es wiederum ihren dortigen Bekannten und Nachbarn, günstig ist es Aerzte und Lehrer auf seiner Seite zu haben und vor allem auch solche, die bereit sind, für das Weiterziehen einen Finanzbeitrag zu leisten.
Elisabeth Buchs