von M. Hahn » 14. Juni 2004 16:21
entschuldigung, Ihre replik führt verbal recht hoch aber doch am thema vorbei. es ist in der wissenschaft in der tat vom prinzip her unmöglich, zu beweisen, dass etwas nicht existiert. übliches vorgehen in der wissenschaft ist, genau das zu behaupten (hypothese), dass etwas nicht existiert, und es wird dann der versuch gemacht, diese hypothese zu falsifizieren.
wenn man das "etwas" nicht gefunden hat, so bedeutet das zwar noch lange nicht, dass es tatsächlich nicht existiert, aber man geht einstweilen davon aus. das ist NICHT das gleiche, wie wenn man behauptete, die nicht-existenz sei bewiesen.
diesen unterschied zu verstehen ist m.e. massgeblich.
die forderung, irgend etwas nicht zu tun, bis die wissenschaft den beweis der unschädlichkeit dieses tuns geführt hat, bedeutet folgerichtig: dieses niemals zu tun.
umgekehrt: beweisen, dass etwas schädlich ist, darum geht es. und man sollte der wissenschaft nicht vorwerfen, dass sie dies derart versucht, indem sie als arbeitshypothese genau das gegenteil annimmt. anders geht es nicht.
nun muss man "nur noch" eine vorstellung haben, ab welcher rest-irrtumswahrscheinlichkeit man den beweis als erbracht ansieht. hier steckt das eigentliche problem.
dies war, wie Sie sicher erkennen, definitiv kein konkreter beitrag zur frage, ob es den beweis der gefährlichkeit von funkwellen unterhalb aktueller grenzwerte derzeit nun gibt oder nicht. man möge mir bitte nicht vorwerfen, ich hätte mich hiermit zu dieser frage irgendwie geäussert. dass die mehrzahl der forenteilnehmer diesen beweis für längst erbracht sieht, weiss ich im übrigen auch.
und ich bin auch nicht darauf bedacht, auf diesen text hin nun mit antworten "gefüttert" zu werden. das ist nicht nötig.
m.hahn
entschuldigung, Ihre replik führt verbal recht hoch aber doch am thema vorbei. es ist in der wissenschaft in der tat vom prinzip her unmöglich, zu beweisen, dass etwas nicht existiert. übliches vorgehen in der wissenschaft ist, genau das zu behaupten (hypothese), dass etwas nicht existiert, und es wird dann der versuch gemacht, diese hypothese zu falsifizieren.
wenn man das "etwas" nicht gefunden hat, so bedeutet das zwar noch lange nicht, dass es tatsächlich nicht existiert, aber man geht einstweilen davon aus. das ist NICHT das gleiche, wie wenn man behauptete, die nicht-existenz sei bewiesen.
diesen unterschied zu verstehen ist m.e. massgeblich.
die forderung, irgend etwas nicht zu tun, bis die wissenschaft den beweis der unschädlichkeit dieses tuns geführt hat, bedeutet folgerichtig: dieses niemals zu tun.
umgekehrt: beweisen, dass etwas schädlich ist, darum geht es. und man sollte der wissenschaft nicht vorwerfen, dass sie dies derart versucht, indem sie als arbeitshypothese genau das gegenteil annimmt. anders geht es nicht.
nun muss man "nur noch" eine vorstellung haben, ab welcher rest-irrtumswahrscheinlichkeit man den beweis als erbracht ansieht. hier steckt das eigentliche problem.
dies war, wie Sie sicher erkennen, definitiv kein konkreter beitrag zur frage, ob es den beweis der gefährlichkeit von funkwellen unterhalb aktueller grenzwerte derzeit nun gibt oder nicht. man möge mir bitte nicht vorwerfen, ich hätte mich hiermit zu dieser frage irgendwie geäussert. dass die mehrzahl der forenteilnehmer diesen beweis für längst erbracht sieht, weiss ich im übrigen auch.
und ich bin auch nicht darauf bedacht, auf diesen text hin nun mit antworten "gefüttert" zu werden. das ist nicht nötig.
m.hahn