von Evi » 8. November 2004 08:28
Aber ich weiss was:
In den 60er Jahren lief im Schweizer Fernsehen eine Sendereihe „Praktische Medizin“, die von Walter Plüss mitgestaltet und von Mäni Weber moderiert wurde. Diese Sendung gehörte zum Besten, was das Schweizer Fernsehen je geliefert hat. Man ging in Arztpraxen und Spitäler und übertrug damals Aufsehen erregende Operationen in die Schweizer Stuben. Erfolgreich war die Sendung schon deshalb, weil dem Zuschauer alles so erklärt wurde, dass es auch ein Laie verstehen konnte. Beteiligt waren an diesen Sendungen stets renommierte Ärzte und Professoren.
Ich erinnere mich dabei an eine Sendung, in der es um Lungenkrebs ging, habe nur den Namen des Mediziners nach so langer Zeit Jahren verständlicherweise vergessen. Er erklärte bereits damals die Zusammenhänge zwischen Rauchen und Lungenkrebs, veranschaulichte seine Darlegung durch die Erfahrungen mit Tierversuchen, wo Ratten zielgerichtet dem Zigarettenrauch ausgesetzt worden waren und prompt an Lungenkrebs erkrankten. Ein Satz ist mir trotz der mehr als 40 Jahre, die dazwischen liegen, im Gedächtnis geblieben:
„Wir haben die Ratten dem Zigarettenrauch ausgesetzt. Die Ratten sind ja nicht so dumm, dass sie von selber rauchen würden, so dumm ist nur der Mensch.... “
Daraus lässt sich ableiten, dass man in medizinischen Kreisen schon vor 40 Jahren die krebserregende Wirkung von Tabak kannte. Denn es ist schwerlich anzunehmen, dass dieser Arzt der Erste oder der Letze war, der davon wusste, es ist auch kaum denkbar, dass die Ergebnisse, dass Tabak extrem Krebs gefährdend ist, erst vor 2 Jahren gesichert waren.
Vielmehr war es die Industrie, die trotz besseren Wissens diese Zusammenhänge geleugnet und so lange unter dem Deckel gehalten hat, bis es nicht mehr ging. Und die WHO und die Gesundheitsbehörden haben die Massnahmen gegen das Rauchen genauso lange verzögert, wie sie es heute bei den Gefahren durch die elektromagnetischen Strahlung des Mobilfunks und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erneut tun. Noch was: den Rauch kann man sehen und riechen, die Strahlung nicht.
Dass das Vertrauen in die WHO und in die Stellen, deren Aufgabe es wäre, das Volk in Sachen Gesundheit zu schützen, seither erschüttert ist, darf niemanden wundern. Statements, die von dorther kommen, sind heute wie damals erst recht mit grosser Vorsicht zu geniessen .
In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich die Sache allerdings: Damals getrauten sich Ärzte noch Klartext zu reden. Heute muss man Mediziner, die es wagen, Elektrosensibilität als Ursache für die sich häufenden Beschwerden beim Namen zu nennen, mit der Laterne suchen.
Evi
Aber ich weiss was:
In den 60er Jahren lief im Schweizer Fernsehen eine Sendereihe „Praktische Medizin“, die von Walter Plüss mitgestaltet und von Mäni Weber moderiert wurde. Diese Sendung gehörte zum Besten, was das Schweizer Fernsehen je geliefert hat. Man ging in Arztpraxen und Spitäler und übertrug damals Aufsehen erregende Operationen in die Schweizer Stuben. Erfolgreich war die Sendung schon deshalb, weil dem Zuschauer alles so erklärt wurde, dass es auch ein Laie verstehen konnte. Beteiligt waren an diesen Sendungen stets renommierte Ärzte und Professoren.
Ich erinnere mich dabei an eine Sendung, in der es um Lungenkrebs ging, habe nur den Namen des Mediziners nach so langer Zeit Jahren verständlicherweise vergessen. Er erklärte bereits damals die Zusammenhänge zwischen Rauchen und Lungenkrebs, veranschaulichte seine Darlegung durch die Erfahrungen mit Tierversuchen, wo Ratten zielgerichtet dem Zigarettenrauch ausgesetzt worden waren und prompt an Lungenkrebs erkrankten. Ein Satz ist mir trotz der mehr als 40 Jahre, die dazwischen liegen, im Gedächtnis geblieben:
„Wir haben die Ratten dem Zigarettenrauch ausgesetzt. Die Ratten sind ja nicht so dumm, dass sie von selber rauchen würden, so dumm ist nur der Mensch.... “
Daraus lässt sich ableiten, dass man in medizinischen Kreisen schon vor 40 Jahren die krebserregende Wirkung von Tabak kannte. Denn es ist schwerlich anzunehmen, dass dieser Arzt der Erste oder der Letze war, der davon wusste, es ist auch kaum denkbar, dass die Ergebnisse, dass Tabak extrem Krebs gefährdend ist, erst vor 2 Jahren gesichert waren.
Vielmehr war es die Industrie, die trotz besseren Wissens diese Zusammenhänge geleugnet und so lange unter dem Deckel gehalten hat, bis es nicht mehr ging. Und die WHO und die Gesundheitsbehörden haben die Massnahmen gegen das Rauchen genauso lange verzögert, wie sie es heute bei den Gefahren durch die elektromagnetischen Strahlung des Mobilfunks und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erneut tun. Noch was: den Rauch kann man sehen und riechen, die Strahlung nicht.
Dass das Vertrauen in die WHO und in die Stellen, deren Aufgabe es wäre, das Volk in Sachen Gesundheit zu schützen, seither erschüttert ist, darf niemanden wundern. Statements, die von dorther kommen, sind heute wie damals erst recht mit grosser Vorsicht zu geniessen .
In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich die Sache allerdings: Damals getrauten sich Ärzte noch Klartext zu reden. Heute muss man Mediziner, die es wagen, Elektrosensibilität als Ursache für die sich häufenden Beschwerden beim Namen zu nennen, mit der Laterne suchen.
Evi