Es wurde auch schon argumentiert, dass der wissenschaftliche Beweis bezüglich der gesundheitsgefährdung von Rauchen auch erst vor 2-3 Jahren erbracht werden konnte.
Wer hat nähere Informationen zu diesem Sachverhalt (wer hat wann und wie den wissenschaftlich anerkannten Nachweis erbracht, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet)?
Wissenschaftlicher Nachweis
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Pegasus
Re: Wissenschaftlicher Nachweis
Wie man dieser Tage im Radio vernehmen konnte, wusste man über das Medikament VIOX schon im Jahre 2000, dass das Todesfall-Risiko relativ hoch war. Bis zur Sperrung hat es leider ca 4 Jahre gedauert....
Wie lange dauerts noch bis zu einem Eingeständnis der Betreibergesellschaften?
Zum Thema Rauchen nur soviel: auch da sind wir in öffentlichen Lokalen den Rücksichtslosen ausgeliefert!@mips: Leider weiss ich nichts und kann deshalb nicht näher auf Ihre Frage eingehen.
Gruss Pegasus
Wie lange dauerts noch bis zu einem Eingeständnis der Betreibergesellschaften?
Zum Thema Rauchen nur soviel: auch da sind wir in öffentlichen Lokalen den Rücksichtslosen ausgeliefert!@mips: Leider weiss ich nichts und kann deshalb nicht näher auf Ihre Frage eingehen.
Gruss Pegasus
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Evi
Re: Wissenschaftlicher Nachweis
Aber ich weiss was:
In den 60er Jahren lief im Schweizer Fernsehen eine Sendereihe „Praktische Medizin“, die von Walter Plüss mitgestaltet und von Mäni Weber moderiert wurde. Diese Sendung gehörte zum Besten, was das Schweizer Fernsehen je geliefert hat. Man ging in Arztpraxen und Spitäler und übertrug damals Aufsehen erregende Operationen in die Schweizer Stuben. Erfolgreich war die Sendung schon deshalb, weil dem Zuschauer alles so erklärt wurde, dass es auch ein Laie verstehen konnte. Beteiligt waren an diesen Sendungen stets renommierte Ärzte und Professoren.
Ich erinnere mich dabei an eine Sendung, in der es um Lungenkrebs ging, habe nur den Namen des Mediziners nach so langer Zeit Jahren verständlicherweise vergessen. Er erklärte bereits damals die Zusammenhänge zwischen Rauchen und Lungenkrebs, veranschaulichte seine Darlegung durch die Erfahrungen mit Tierversuchen, wo Ratten zielgerichtet dem Zigarettenrauch ausgesetzt worden waren und prompt an Lungenkrebs erkrankten. Ein Satz ist mir trotz der mehr als 40 Jahre, die dazwischen liegen, im Gedächtnis geblieben:
„Wir haben die Ratten dem Zigarettenrauch ausgesetzt. Die Ratten sind ja nicht so dumm, dass sie von selber rauchen würden, so dumm ist nur der Mensch.... “
Daraus lässt sich ableiten, dass man in medizinischen Kreisen schon vor 40 Jahren die krebserregende Wirkung von Tabak kannte. Denn es ist schwerlich anzunehmen, dass dieser Arzt der Erste oder der Letze war, der davon wusste, es ist auch kaum denkbar, dass die Ergebnisse, dass Tabak extrem Krebs gefährdend ist, erst vor 2 Jahren gesichert waren.
Vielmehr war es die Industrie, die trotz besseren Wissens diese Zusammenhänge geleugnet und so lange unter dem Deckel gehalten hat, bis es nicht mehr ging. Und die WHO und die Gesundheitsbehörden haben die Massnahmen gegen das Rauchen genauso lange verzögert, wie sie es heute bei den Gefahren durch die elektromagnetischen Strahlung des Mobilfunks und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erneut tun. Noch was: den Rauch kann man sehen und riechen, die Strahlung nicht.
Dass das Vertrauen in die WHO und in die Stellen, deren Aufgabe es wäre, das Volk in Sachen Gesundheit zu schützen, seither erschüttert ist, darf niemanden wundern. Statements, die von dorther kommen, sind heute wie damals erst recht mit grosser Vorsicht zu geniessen .
In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich die Sache allerdings: Damals getrauten sich Ärzte noch Klartext zu reden. Heute muss man Mediziner, die es wagen, Elektrosensibilität als Ursache für die sich häufenden Beschwerden beim Namen zu nennen, mit der Laterne suchen.
Evi
In den 60er Jahren lief im Schweizer Fernsehen eine Sendereihe „Praktische Medizin“, die von Walter Plüss mitgestaltet und von Mäni Weber moderiert wurde. Diese Sendung gehörte zum Besten, was das Schweizer Fernsehen je geliefert hat. Man ging in Arztpraxen und Spitäler und übertrug damals Aufsehen erregende Operationen in die Schweizer Stuben. Erfolgreich war die Sendung schon deshalb, weil dem Zuschauer alles so erklärt wurde, dass es auch ein Laie verstehen konnte. Beteiligt waren an diesen Sendungen stets renommierte Ärzte und Professoren.
Ich erinnere mich dabei an eine Sendung, in der es um Lungenkrebs ging, habe nur den Namen des Mediziners nach so langer Zeit Jahren verständlicherweise vergessen. Er erklärte bereits damals die Zusammenhänge zwischen Rauchen und Lungenkrebs, veranschaulichte seine Darlegung durch die Erfahrungen mit Tierversuchen, wo Ratten zielgerichtet dem Zigarettenrauch ausgesetzt worden waren und prompt an Lungenkrebs erkrankten. Ein Satz ist mir trotz der mehr als 40 Jahre, die dazwischen liegen, im Gedächtnis geblieben:
„Wir haben die Ratten dem Zigarettenrauch ausgesetzt. Die Ratten sind ja nicht so dumm, dass sie von selber rauchen würden, so dumm ist nur der Mensch.... “
Daraus lässt sich ableiten, dass man in medizinischen Kreisen schon vor 40 Jahren die krebserregende Wirkung von Tabak kannte. Denn es ist schwerlich anzunehmen, dass dieser Arzt der Erste oder der Letze war, der davon wusste, es ist auch kaum denkbar, dass die Ergebnisse, dass Tabak extrem Krebs gefährdend ist, erst vor 2 Jahren gesichert waren.
Vielmehr war es die Industrie, die trotz besseren Wissens diese Zusammenhänge geleugnet und so lange unter dem Deckel gehalten hat, bis es nicht mehr ging. Und die WHO und die Gesundheitsbehörden haben die Massnahmen gegen das Rauchen genauso lange verzögert, wie sie es heute bei den Gefahren durch die elektromagnetischen Strahlung des Mobilfunks und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erneut tun. Noch was: den Rauch kann man sehen und riechen, die Strahlung nicht.
Dass das Vertrauen in die WHO und in die Stellen, deren Aufgabe es wäre, das Volk in Sachen Gesundheit zu schützen, seither erschüttert ist, darf niemanden wundern. Statements, die von dorther kommen, sind heute wie damals erst recht mit grosser Vorsicht zu geniessen .
In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich die Sache allerdings: Damals getrauten sich Ärzte noch Klartext zu reden. Heute muss man Mediziner, die es wagen, Elektrosensibilität als Ursache für die sich häufenden Beschwerden beim Namen zu nennen, mit der Laterne suchen.
Evi
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Helmut Breunig
Re: Wissenschaftlicher Nachweis
Hallo Evi
ja was noch?
Einstweilen:
Die neue Strahlenschutzverordnung der rot-grünen Regierung (im Bereich der ionisierenden Strahlung), die kürzlich in der BRD erlassen wurde, gründet sich auf einen Stand der Wissenschaft, der vor ~30 Jahren up to date war. Vgl z.B. die frustriert-geharnischten Kommentare in "strahlentelex".
Neuere, weil dadurch ganz überwiegend kritischere Forschungserkenntnisse, haben noch keine Berücksichtigung als Grundlagen gefunden, da sie noch nicht "allgemein wissenschaftlich anerkannt" sind.
Wie soll man auch dazu kommen in einer politischen Gesellschaft, in der sich eine Person anschicken kann Kanzlerkandidatin zu werden, die als Umweltministerin und Leiterin einer EU- und WHO-Veranstaltung zu Tschernobyl beim Zählen der Todesopfer nicht weiter als bis kurz über 30 kam ?
Nicht nur bestimmte radioaktive Isotope brauchen sehr lange bis sie "abklingen"...
Weiter:
Wieso sollten wir eigentlich insgesamt eine positive Politik für die Gesundheit der Menschen im Bereich EMF-Smog erwarten können in einer Gesellschaft, die über Jahrzehnte z.B. bleihaltige Luft eingeatmet und Blei und andere Lebensgifte mit der Nahrungskette aufgenommen hat? Wenn etwas inzwischen nachgewiesen und "anerkannt" ist, dann, dass Blei dumm macht. Offensichtlich jedoch nicht so sehr und nicht alle, dass es immerhin noch möglich war, die Verwendung von Blei stark einzuschränken. Das macht Hoffnung, hat aber gedauert...
Einmal zu bedenken, dass unter den veraussetzungen einer latenten kollektiven Vergiftung die Verantwortlichen ( u.a. Ingeneure, Mediziner und Politiker usw.) subjektiv nicht RECHTZEITIG allzuviel davon merken (konnten?), worauf sie sich mit Investitionen in die Installation der Mobilfunk-Techniken einlassen, liegt nahe.
Und jetzt "leben" die Menschen in EMF-verseuchter Umgebung, in der sie in ihren Lebensfunktionen beeinträchtigt und desorientiert werden .
Wie sollen sie sich nun am eigenen Schopf herausziehen?
Gück auf !
Helmut Breunig
ja was noch?
Einstweilen:
Die neue Strahlenschutzverordnung der rot-grünen Regierung (im Bereich der ionisierenden Strahlung), die kürzlich in der BRD erlassen wurde, gründet sich auf einen Stand der Wissenschaft, der vor ~30 Jahren up to date war. Vgl z.B. die frustriert-geharnischten Kommentare in "strahlentelex".
Neuere, weil dadurch ganz überwiegend kritischere Forschungserkenntnisse, haben noch keine Berücksichtigung als Grundlagen gefunden, da sie noch nicht "allgemein wissenschaftlich anerkannt" sind.
Wie soll man auch dazu kommen in einer politischen Gesellschaft, in der sich eine Person anschicken kann Kanzlerkandidatin zu werden, die als Umweltministerin und Leiterin einer EU- und WHO-Veranstaltung zu Tschernobyl beim Zählen der Todesopfer nicht weiter als bis kurz über 30 kam ?
Nicht nur bestimmte radioaktive Isotope brauchen sehr lange bis sie "abklingen"...
Weiter:
Wieso sollten wir eigentlich insgesamt eine positive Politik für die Gesundheit der Menschen im Bereich EMF-Smog erwarten können in einer Gesellschaft, die über Jahrzehnte z.B. bleihaltige Luft eingeatmet und Blei und andere Lebensgifte mit der Nahrungskette aufgenommen hat? Wenn etwas inzwischen nachgewiesen und "anerkannt" ist, dann, dass Blei dumm macht. Offensichtlich jedoch nicht so sehr und nicht alle, dass es immerhin noch möglich war, die Verwendung von Blei stark einzuschränken. Das macht Hoffnung, hat aber gedauert...
Einmal zu bedenken, dass unter den veraussetzungen einer latenten kollektiven Vergiftung die Verantwortlichen ( u.a. Ingeneure, Mediziner und Politiker usw.) subjektiv nicht RECHTZEITIG allzuviel davon merken (konnten?), worauf sie sich mit Investitionen in die Installation der Mobilfunk-Techniken einlassen, liegt nahe.
Und jetzt "leben" die Menschen in EMF-verseuchter Umgebung, in der sie in ihren Lebensfunktionen beeinträchtigt und desorientiert werden .
Wie sollen sie sich nun am eigenen Schopf herausziehen?
Gück auf !
Helmut Breunig