Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von jürg » 22. Februar 2005 15:20

hallo frau buchs
ich habe mich jahrelang mit esmog beschäftig aus eigenen problemen heraus. ich habe alles unternommen um mein haus esmog frei zu halten. gegen swisscom und co hat man aber wenig chancen. immer gibt es wieder etwas neues, was irgendwohingestellt wird und strahlt. in der folge habe ich ein gerät auf dem markt gefunden das damals eine neuheit war und habe das problem für mich und meine partnerin gelöst.in der zwischenzeit gibt es verschiedene ausführungen von dem gerät von ganz klein für den körper, bis ganz gross für das haus.
das thema hatte mich so gepackt dass ich einen kurs absolviert habeund selber schlafplätze und wohnungen vermesse.

ich musste sehen dass der meiste esmog bei den leuten zu hause produziert wird, mit dect und funkverbindungen für computer. hier kann man schon entscheidende verbesserungen für ein besseres klima schaffen, was sie sicher auch selber wissen.

Nun,ich denke ich erzähle ihnen nichts neues, aberkann es den sein das sie nichts diesem gerät gehört haben (werbung ist ja auf dieser seite nicht erlaubt). ich habe in der zwischenzeit so viele leute mit dem gerät in kontakt gebracht und habe nur durchwegs erstaunlich gute resultate.
wenn alle ihr esmog problem so "einfach"lösen könnten wie ich, wäre das schön
gruss jürg von allmen

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Chris » 8. Februar 2005 14:39

An Karl:

Nein, ich Ihnen keine Angabe über die verwendeten Messinstrumente machen. Aber vielleicht meldet sich hier, im Forum jemand, der Ihnen diesbezüglich weiterhelfen kann und Ihre Fragen beantwortet .

Chris

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Evi » 8. Februar 2005 08:52

An Karl:
Um all diese Fragen zu stellen, wäre es sehr nützlich gewesen, wenn Sie selbst am Symposium teilgenommen hätten. Sie können nicht erwarten, dass Zuhörer ohne weiterführendes Physikstudium Ihre Fragen in der gewünschten Ausführlichkeit beantworten können.

Unsere Aufgabe war es, die Aussagen der verschiedenen Referenten wiederzugeben, aber nicht, diese fachmännisch zu kommentieren Verschaffen Sie sich doch die Adresse von Herrn Schorpp und fragen Sie ihn alles, was Sie interessiert, selbst.

Dass vielen Leuten die Abschirmung nicht hilft oder dann nur kurzzeitig, ist eine Erfahrungstatsache. Diese Erfahrung – auch mit dem bei ihm nicht wirksamen Faradayschen Käfig – hat nun Herr Schorpp selbst gemacht.

Auf Ihre Frage: was kann aus Herrn Schorpps Geschichte nun gelernt werden? habe ich jedoch eine Antwort: Wer elektrosensibel ist, kämpft einen bitteren Kampf, weil er sich fast nirgends mehr aufhalten kann, ohne in seiner Befindlichkeit erheblich gestört zu werden, selbst dann nicht, wenn er alle möglichen ihm zur Verfügung stehenden physikalischen Hilfsmittel nützt und neue, die er auf Grund seiner Ausbildung zum Physiker finden möchte, probiert.

Evi

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Karl » 7. Februar 2005 23:46

An Chris,

Sie haben recht, ich sollte deutlicher Fragen:
Was war das Messergebnis am out-door-Schlafplatz?
Mit welchem Messgerät wurde gemessen

Danke.

An Evi,

ich habe mir den genannten Beitrag über Herrn Schorpp durchgelesen
und frage nun was folgender Satz bedeutet:
"Hat sich 1991/92 einen Mikro-Wellenresonator eingebaut, hat überall Reflexionen."

Ist das ein besonders kleiner Wellenresonator (für welche Wellen?)
oder geht es um einen Mikrowellen-Resonator (also einen Hohlleiter?)?

Überhaupt: Egal was es ist oder sein soll, was nützt er/es dem
Besitzer?

Und weiter:"Abschirmung hilft nicht wirklich, auch Faradayscher Käfig nicht, verschlimmert sogar,..."

Wieso das denn nun? Gerade wurde gesagt, dass Abschirmung und
die dadurch reduzierte EM-Belastung helfen würde.

Zugegeben, das sind nur zwei Sätze, den ich hier zitiere, aber der Rest gibt auch nicht viel mehr her. Was kann aus Herrn Schorpps Geschichte nun gelernt werden?

Karl

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Evi » 6. Februar 2005 16:33

Hallo Karl

Lesen Sie einmal unter www.gigaherz.ch/876 im Bericht über das Bamberger Symposium nach über das Schicksal von Volker Schorpp, Physiker und Selbstbetroffener. Es ist als gesichert anzunehmen, dass dieser alle nur möglichen Messungen durchgeführt und viele Abschirmungen ausprobiert hat, bevor er sich entschlossen hat, im Zelt zu übernachten.

Gruss
Evi

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Chris » 6. Februar 2005 16:19

Also Karl, Sie scheinen die Leute für Schildbürger zu halten, die von nichts was wissen. Erst kommen Sie mit der Geschichte mit dem schützenden Drahtkäfig, dann stellen Sie die Frage, ob Abschirmung überhaupt nötig sei. Alsdann empfehlen Sie den Wechsel in ein anderes Zimmer und nun belehren Sie Betroffene, sie müssten, wenn sie im Freien übernachten, weit genug von ihren Häusern entfernt sein und fragen, ob sie überhaupt schon einmal die Belastung gemessen hätten.

Hier die Antwort: Selbstverständlich wurde die Belastung gemessen und selbstverständlich auch am Platz im Freien, z. B. in einer Waldschlucht, wo die Leute Zuflucht suchen. Wer würde schon freiwillig in Gesellschaft von Fuchs und Has übernachten, ohne sich vorher über die dortigen Belastungen zu informieren? Es nützt Betroffenen wenig, wenn die Felstärken im Inneren der Häuser niedrig sind. Sie sind eben immer noch viel zu hoch. Wäre dem nicht so, würden sich ja alle Diskussionen erübrigen.

Sie sehen, Sie sagen niemandem was wirklich Neues, schon gar nichts Hilfreiches. Einen Rat, wie sich Betroffene das Recht, in einer normalen Wohnung ohne die Belastung durch den Mobilfunk zu leben, sichern können, haben Sie schon gar nicht. Auch keinen, wie sie sich dieses bei der gegenwärtigen Ignoranz der Behörden und der Arroganz der Mobifunkfirmen erkämpfen können. Bringen Sie doch mal was Neues statt wohlfeiler, aber untauglicher Ratschläge.

Chris

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Elisabeth Buchs » 6. Februar 2005 10:12

Hallo Karl

Eine Kollegin von mir war aufgrund eines nahen Mobilfunksenders an ihrem früheren Arbeitsplatz elektrosensibel geworden und konnte in der Folge auch nicht mehr in ihrem Haus übernachten (in diesem Haus waren relativ hohe Werte für Niederfrequenz, ich habe dort gemessen und fühlte mich bei längeren Besuchen unwohl, bekam eine Unruhe, ein inneres Kribbeln, verbunden mit dem Wunsch, baldmöglichst verschwinden zu können). Meine Kollegin bekam immer wieder schubweise starke Kopfschmerzen, wenn sie irgendwo zuviel Elektrosmog abbekam und irgendwie auch noch zusammenhängend mit Luftfeuchtigkeit.

Sie fand nun für sich die Lösung, und zwar jahrelang, am Abend jeweils mit einem Camper in den Wald zu fahren, weit ab von elektrischen Leitungen und Mobilfunkantennen, dies übrigens auch bei eisiger Kälte, ohne Heizung, eingehüllt in einen Polarschlafsack, es entstand Kondenswasser, das wenn es sehr kalt war, zufror, einmal fiel ihr ein Eiszapfen aufs Gesicht. So etwas würde sicher niemand freiwillig machen, ohne wirklich verzweifelt zu sein. Sie nahm kein Messgerät mit, wir Elektrosensiblen sind in gewissem Sinn selber lebende Messgeräte. Es kam jedoch einige Male vor, dass sie merkte, dass es an einem Plätzchen im Wald nicht gut war für sie und sie mitten in der Nacht den Standort wechseln musste. Einige Male wurde sie von der Polizei aufgesucht, gab ihnen jeweils Kopien zum Thema Elektrosmog, mit der Zeit kannten sie sie und liessen sie in Ruhe. Sie konnte dadurch, dass sie in der Nacht während der Regenerationsphase aus dem Elektrosmog raus war, ihre gesundheitlichen Beschwerden erträglich halten. Nun ist sie übrigens umgezogen, kann wieder zuhause übernachten und hat ihre Empfindlichkeit, sie sagt, auch durch Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels, reduzieren können.

Ich fand die Idee meiner Kollegin das einzig erfolgsversprechende, denn ab einer gewissen Empfindlichkeit verringert sich die Möglichkeit durch Umzug beschwerdefrei leben zu können, überall kann etwas sein oder dann später hinzukommen. Ich testete diese Art von Uebernachten im Wald ebenfalls, denn wenn die Elektrozäune in der Nacht nicht in Betrieb sind, vertrage ich sie am Tag. Eine sehr unerfreuliche Erfahrung, ich vertrug, auch wenn ich mich an den besten Plätzchen aufhielt, das Eisenblech des Campers nicht, vermutlich wegen der Magnetfeldverzerrung, nachprüfbar mit einem Kompass. Vielleicht wäre es besser mit einem Wohnmobil oder einem Wohnwagen aus Alu. Ich habe letzten Sommer zehn Campingplätze ausgemessen und fand überall "einen Haken". In einem ungeschützen Zelt im Wald mit entsprechender Feuchtigkeit ist ebenfalls alles andere als optimal.

Ich denke manchmal, wenn Elektroresistente nur während eines Monats einmal erleben würden, was für Elektrosensible Alltag bedeutet, würden sie manches anders sehen.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Karl » 5. Februar 2005 22:37

Hallo Chris,

also im Freien zu schlafen reduziert die Strahlenbelastung nur,
wenn man weit weg von seinem Haus/Wohnung schläft - in einem "Funkloch". Ansonsten bringt es garnichts. Im Inneren von Gebäuden ist die Feldstärke von Mobilfunksendern i. d. R. geringer, als ausserhalb.
Wie weit weg von zuhause schlafen denn Ihre Bekannten? Wurde an dem neuen Schlafplatz schon mal die Feldstärke gemessen?

Karl

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von t » 5. Februar 2005 17:55

Diese Worte könnten von mir sein, genauso fühle ich mich. Deshalb bin ich vor den Strahlen geflüchtet (umgezogen) und hoffe, die Situation sei jetzt besser.

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Peter » 5. Februar 2005 13:33

Hallo Walter,

Das verstehe ich nicht :-(. Spam ist doch digitaler Datenmüll in der In-EMail-Box, oder? Ich war aber bei dieser Firma, die übrigens in Düsseldorf ihre Labors hat (Deutschland / NRW), soviel darf ich wohl verraten. Ob natürlich bei der Präsentation für uns drei ausgesuchte Journalisten manipuliert wurde, kann ich nicht sagen. Ich bin kein Techniker, sondern Verbraucherschutz-Fachjournalist. Deshalb will ich ja versuchen, selbst einen Test zu initiieren.

mfg
Peter

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Chris » 5. Februar 2005 08:40

Hallo Karl,
Ich weiss, was Sie meinen. Aber Sie dürfen den Betroffenen schon zutrauen, dass sie von selbst auf die Idee kommen, in einem anderen Zimmer zu schlafen, bevor sie sich mit Abschirmmassnahmen in Unkosten stürzen. Ausserdem hat nicht jeder beliebig viele Zimmer zur Auswahl und diese können ebenso belastet sein. Wer im Keller schläft oder in einem Zelt im Freien, tut das auch nicht zum Spass. Ich kenne einige solcher Leute, die das tun,weil sie es anders nicht mehr aushalten. Oder halten sie das auch für unnötig?

Chris

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Walter » 4. Februar 2005 23:28

Hallo "Peter"

Ich frage mich gerade, ob das Wunderding (hauchzart, metallfrei, luftdurchlässig, Empfang des Handys völlig zum Erliegen gebracht) nicht ein Spam einer allzubekannten Firma A.....a sein könnte, bekannt für ihre vollmundigen Versprechen.

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Karl » 4. Februar 2005 22:43

Hallo Chris,

ich meine mit "Ob das wirklich nötig ist, darf bezweifelt werden.", dass es u. U. genügt, ein anderes Zimmer als Schlafzimmer zu benutzen, statt unnötigerweise Geld auszugeben für eine Massnahme mit fragwürdiger Wirkung.
Wie aus den anderen Beiträgen ersichtlich ist gibt es ja durchaus Hinweise, dass gerade eine "perfekte" Abschirmung für Störungen des Wohlbefindens verantwortlich sein kann.

Karl

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von charles claessens » 4. Februar 2005 18:11

Hallo,

das die Baldakinen bei DECT und Wlan weniger helfen ist nicht erstaunlich, wenn man sich die Dämpfungskurven der materialien anschaut.
Die üblicherweise verwendete Materialien für Baldakinen zeigen einen Abgang bei steigenden Frequenzen.
Das heisst, dass sie bei 900 MHz mehr dämpfen als bei 1800 MHz und bei 2150 MHz, oder bei höhere Frequenzen weniger.

Charlers Claessens

Re: Schutz vor Handy- und DECT-Strahlung

von Peter » 4. Februar 2005 16:21

Also Danke für die rege Beteiligung,
mir ist natürlich bewusst, dass es solche Stoffe bereits gibt. Aber den Stoff, den ich sehen durfte, gibt es definitiv noch nicht. Es ist etwas völlig Neuartiges, von dem sich der Hersteller natürlich das ganz große Geschäft verspricht. Ich glaube zurecht, denn der Stoff war hauchzart, metallfrei und luftdurchlässig wie ein Mückenschutz. Der Empfang des Mobilfunkgeräts wurde dabei völlig zum Erliegen gebracht. Außerdem hatten die im Labor daraus ein u.a. ein T-Shirt fertigen lassen, welches sich sehr angenehm auf der Haut anfühlte.

Es haben sich aber schon einige Betroffene aus Deutschland gemeldet, die testen wollen. Bei uns ist das Thema nicht so poulär wie bei euch in der Schweiz.

Gruß und gute Gesundheit
Peter

Nach oben