von Evi Gaigg » 10. Juli 2005 12:03
Guten Tag,Herr Breunig
Die Situation, wie Sie sie schildern, kennen wir auch alle zur Genüge. Die Menschen glauben erst an einen Schaden, wenn sie selbst einen erlitten haben (unter dem Motto: Mir macht das nichts, also hat es dir auch nichts zu machen), und darin liegt das Problem. Selbst dann, wenn gesundheitliche Störungen auftauchen, ist man geneigt, die Ursache überall zu suchen, nur nicht dort, wo sie sich befindet. Hans U. Jakob hat es einmal sehr treffend ausgedrückt: Wenn man ganz sicher keine Erdbeeren finden will, so sucht man sie am besten in einem Kornfeld.
Das Ganze ist schizophren im höchsten Ausmass: Wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe passiert, sei es ein Erdbeben, eine Flutkatastrophe, eine Lawinenkatastophe, eine Hungersnot, so greifen die Menschen in die Tasche, um für die Opfer zu spenden, oder in irgendeiner Weise zu helfen. Für die Not des Nächsten haben sie kein Auge und kein Ohr, obwohl ihnen morgen schon dasselbe (Gesundheitsschäden durch Mobilfunk) geschehen kann.
Dabei gibt es noch eine ganz spezielle Sorte von Menschen. Obwohl das Problem weltweit besteht, lassen sie keine Gelegenheit aus, Betroffene zu verhöhnen und ihnen somit das Recht auf den Schutz ihrer Persönlichkeit und ihrer Gesundheit abzusprechen. Dies zeigen die notorischen Lästerer und Stänkerer in anderen Foren, die bar jeglichen Mitgefühls, mittlerweile aber je länger desto mehr mit ihren Tiraden unter sich bleiben und sich nur noch gegenseitig bestätigen können. Denn viele Betroffene haben erkannt, dass sie von ihnen keine Hilfe, sondern nur verbale Nackenschläge zu erwarten haben. Aber lassen wir das!
Da 41 Staaten in Sachen Mobilfunk ein Abkommen unterschrieben haben, wird es noch schwerer, die Behörden und zwar jene an oberster Stelle, die das Sagen hätten, davon zu überzeugen, dass sie sich da auf was eingelassen haben, was ein echtes Desaster nach sich zieht. Sie wollen unter allen Umständen an ihrer Position festhalten, weil sie sonst Konventionalstrafen in Milliardenhöhe zu gewärtigen haben. Gerade dies macht es sehr schwer, auf internationaler Ebene Vorstösse mit Aussicht auf Erfolg zu unternehmen, was nicht heisst, dass man es völlig bleiben lässt. Nur ist es halt schwierig.
Nun ist es aber nicht so, dass Gigaherz ausser der Aufklärung und der Unterstützung von Mitkämpfern nichts tut. Wir haben schon im Jahr 2000 eine Petition mit zahlreichen Einzelunterschriften aus 26 Ländern, darunter 63 Wissenschaftern und 65 Organisationen an den Uno-Generalsekretär Kofi Annan gesandt und darum gebeten, die Tätigkeit der von der Industrie unterwanderten ICNIRP und deren Repräsentanten, auch die WHO und Persönlichkeiten, wie die eines Michael, unter die Lupe zu nehmen und dafür zu sorgen, dass ein unabhängiges Gremium für die Untersuchung der unhaltbaren Grenzwerte sorgt und für den Schutz der Betroffenen und Gefährdeten. Lange wurde dem Volk ja vorgelogen, die ICNIRP gehöre zur WHO und damit zur UNO.
Als wir die Unterschriften bei der UNO in Genf abgeben wollten, wies man es zurück, uns zur Übergabe zu empfangen. Auch von der UNO in Wien erhielten wir dieselbe Antwort. Schliesslich haben wir eine ganze Kiste voll unterschriebener Bögen direkt an Kofi Annan nach New York gesandt. Von dort erhielten wir nach längerer Zeit, den Bescheid, unser Anliegen der WHO vorzutragen. Wir haben das damals zurück gewiesen, denn gerade die WHO, mit Mike Repacholi, schien uns nicht die richtige Stelle zu sein, unser Anliegen entgegen zu nehmen. Er hat ja seine eigene Forschung praktisch umgekehrt, nachdem er Ehrenvorsitzender der WHO geworden war.
Nach mehreren Monaten kam dann die sehr erstaunliche Antwort von Dr. Ann Kern, WHO, die das ganze Lügengebäude zusammen fallen liess: ICNIRP ist keine Organisation von WHO und somit auch nicht der UNO. Sie ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), was leider nicht verhindert hat, dass sich die Regierungen bei der Grenzwertsetzung nach deren Empfehlung gerichtet haben. Bis heute anerkennt die ICNIRP jedoch nur die thermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung, jedoch nicht die athermischen, die biologischen. .
Lesen Sie nach unter
www.gigaherz.ch/371,
www.gigherz.ch/373
www.gigaherz.ch/645.
Sie haben schon recht, dass sich die Menschen weltweit zusammentun müssten. Wir haben das erkannt und mit unserer Aktion auch versucht. Jedoch müssen Sie eines bedenken: Eine solche Dachorganisation würde zu einem sehr schwerfälligen Apparat, denn alles unter einen Hut zu bringen und die nötigen Vorstösse zu unternehmen, kostet sehr viel Zeit, viel Geld und Kraftaufwand und würde durch leider allzuviele verschiedene Aspekte und Wünsche zusätzlich erschwert. Besonders der Faktor Zeit spielt bei einer solchen Dachorganisation bei der sicher nicht zu vermeidenden Schwerfälligkeit eine grosse Rolle.
Sie sehen ja ausserdem selbst täglich in der Praxis, wie schwer es ist, trotz UNO und anderen weltweiten Organisationen, den Weltfrieden zu erhalten. Sie haben es bisher heute alle nicht geschafft, den Frieden herzustellen, den Hunger und die Krankheiten (z.B. Aids in Afrika) zu besiegen, das Wettrüsten und den Terror zu beenden etc. Das hätte hier eine kleinere, aber immerhin eine weitere Parallele.
So wird wohl nichts anders übrig bleiben, als auf nationaler Ebene weiterhin aufzuklären, durch Publikationen, das Internet, welches ja sehr hilfreich zur schnellen Information ist, durch die Organisation von Kongressen, wie den unsrigen, der in diesem Jahr schon das 3. Mal stattfindet und andere Veranstaltungen.
Gefordert sind auch alle Geschädigten, nicht still zu leiden, sondern ihre Stimme zu erheben, wann immer und wo immer es auch sei und sich nicht durch Menschen verachtende Zeitgenossen daran hindern zu lassen, ihre Not offen zu legen – aus Angst, als Spinner oder Psychopathen angesehen zu werden.
Darum auch der Rat an Sie:
Halten Sie sich nirgends still, sondern versuchen Sie, die Menschen, die noch ahnungslos sind, über die Gefahren aufzuklären, auch wenn Sie anfänglich auf Skepsis oder gar Ablehnung stossen. Literatur, die Sie den Skeptikern in die Hände drücken können, gibt es genug, darunter auch viele Erlebnisberichte Betroffener. Auch der Hinweis, dass das Problem bereits weltweit besteht, hilft vielleicht zum besseren Verständnis. Denn es muss sich doch jeder was überlegen, wenn er hört, dass das keine lokale Sache ist, sondern eine neue, weltumgreifende Seuche.
Evi Gaigg
Guten Tag,Herr Breunig
Die Situation, wie Sie sie schildern, kennen wir auch alle zur Genüge. Die Menschen glauben erst an einen Schaden, wenn sie selbst einen erlitten haben (unter dem Motto: Mir macht das nichts, also hat es dir auch nichts zu machen), und darin liegt das Problem. Selbst dann, wenn gesundheitliche Störungen auftauchen, ist man geneigt, die Ursache überall zu suchen, nur nicht dort, wo sie sich befindet. Hans U. Jakob hat es einmal sehr treffend ausgedrückt: Wenn man ganz sicher keine Erdbeeren finden will, so sucht man sie am besten in einem Kornfeld.
Das Ganze ist schizophren im höchsten Ausmass: Wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe passiert, sei es ein Erdbeben, eine Flutkatastrophe, eine Lawinenkatastophe, eine Hungersnot, so greifen die Menschen in die Tasche, um für die Opfer zu spenden, oder in irgendeiner Weise zu helfen. Für die Not des Nächsten haben sie kein Auge und kein Ohr, obwohl ihnen morgen schon dasselbe (Gesundheitsschäden durch Mobilfunk) geschehen kann.
Dabei gibt es noch eine ganz spezielle Sorte von Menschen. Obwohl das Problem weltweit besteht, lassen sie keine Gelegenheit aus, Betroffene zu verhöhnen und ihnen somit das Recht auf den Schutz ihrer Persönlichkeit und ihrer Gesundheit abzusprechen. Dies zeigen die notorischen Lästerer und Stänkerer in anderen Foren, die bar jeglichen Mitgefühls, mittlerweile aber je länger desto mehr mit ihren Tiraden unter sich bleiben und sich nur noch gegenseitig bestätigen können. Denn viele Betroffene haben erkannt, dass sie von ihnen keine Hilfe, sondern nur verbale Nackenschläge zu erwarten haben. Aber lassen wir das!
Da 41 Staaten in Sachen Mobilfunk ein Abkommen unterschrieben haben, wird es noch schwerer, die Behörden und zwar jene an oberster Stelle, die das Sagen hätten, davon zu überzeugen, dass sie sich da auf was eingelassen haben, was ein echtes Desaster nach sich zieht. Sie wollen unter allen Umständen an ihrer Position festhalten, weil sie sonst Konventionalstrafen in Milliardenhöhe zu gewärtigen haben. Gerade dies macht es sehr schwer, auf internationaler Ebene Vorstösse mit Aussicht auf Erfolg zu unternehmen, was nicht heisst, dass man es völlig bleiben lässt. Nur ist es halt schwierig.
Nun ist es aber nicht so, dass Gigaherz ausser der Aufklärung und der Unterstützung von Mitkämpfern nichts tut. Wir haben schon im Jahr 2000 eine Petition mit zahlreichen Einzelunterschriften aus 26 Ländern, darunter 63 Wissenschaftern und 65 Organisationen an den Uno-Generalsekretär Kofi Annan gesandt und darum gebeten, die Tätigkeit der von der Industrie unterwanderten ICNIRP und deren Repräsentanten, auch die WHO und Persönlichkeiten, wie die eines Michael, unter die Lupe zu nehmen und dafür zu sorgen, dass ein unabhängiges Gremium für die Untersuchung der unhaltbaren Grenzwerte sorgt und für den Schutz der Betroffenen und Gefährdeten. Lange wurde dem Volk ja vorgelogen, die ICNIRP gehöre zur WHO und damit zur UNO.
Als wir die Unterschriften bei der UNO in Genf abgeben wollten, wies man es zurück, uns zur Übergabe zu empfangen. Auch von der UNO in Wien erhielten wir dieselbe Antwort. Schliesslich haben wir eine ganze Kiste voll unterschriebener Bögen direkt an Kofi Annan nach New York gesandt. Von dort erhielten wir nach längerer Zeit, den Bescheid, unser Anliegen der WHO vorzutragen. Wir haben das damals zurück gewiesen, denn gerade die WHO, mit Mike Repacholi, schien uns nicht die richtige Stelle zu sein, unser Anliegen entgegen zu nehmen. Er hat ja seine eigene Forschung praktisch umgekehrt, nachdem er Ehrenvorsitzender der WHO geworden war.
Nach mehreren Monaten kam dann die sehr erstaunliche Antwort von Dr. Ann Kern, WHO, die das ganze Lügengebäude zusammen fallen liess: ICNIRP ist keine Organisation von WHO und somit auch nicht der UNO. Sie ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), was leider nicht verhindert hat, dass sich die Regierungen bei der Grenzwertsetzung nach deren Empfehlung gerichtet haben. Bis heute anerkennt die ICNIRP jedoch nur die thermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung, jedoch nicht die athermischen, die biologischen. .
Lesen Sie nach unter
www.gigaherz.ch/371,
www.gigherz.ch/373
www.gigaherz.ch/645.
Sie haben schon recht, dass sich die Menschen weltweit zusammentun müssten. Wir haben das erkannt und mit unserer Aktion auch versucht. Jedoch müssen Sie eines bedenken: Eine solche Dachorganisation würde zu einem sehr schwerfälligen Apparat, denn alles unter einen Hut zu bringen und die nötigen Vorstösse zu unternehmen, kostet sehr viel Zeit, viel Geld und Kraftaufwand und würde durch leider allzuviele verschiedene Aspekte und Wünsche zusätzlich erschwert. Besonders der Faktor Zeit spielt bei einer solchen Dachorganisation bei der sicher nicht zu vermeidenden Schwerfälligkeit eine grosse Rolle.
Sie sehen ja ausserdem selbst täglich in der Praxis, wie schwer es ist, trotz UNO und anderen weltweiten Organisationen, den Weltfrieden zu erhalten. Sie haben es bisher heute alle nicht geschafft, den Frieden herzustellen, den Hunger und die Krankheiten (z.B. Aids in Afrika) zu besiegen, das Wettrüsten und den Terror zu beenden etc. Das hätte hier eine kleinere, aber immerhin eine weitere Parallele.
So wird wohl nichts anders übrig bleiben, als auf nationaler Ebene weiterhin aufzuklären, durch Publikationen, das Internet, welches ja sehr hilfreich zur schnellen Information ist, durch die Organisation von Kongressen, wie den unsrigen, der in diesem Jahr schon das 3. Mal stattfindet und andere Veranstaltungen.
Gefordert sind auch alle Geschädigten, nicht still zu leiden, sondern ihre Stimme zu erheben, wann immer und wo immer es auch sei und sich nicht durch Menschen verachtende Zeitgenossen daran hindern zu lassen, ihre Not offen zu legen – aus Angst, als Spinner oder Psychopathen angesehen zu werden.
Darum auch der Rat an Sie:
Halten Sie sich nirgends still, sondern versuchen Sie, die Menschen, die noch ahnungslos sind, über die Gefahren aufzuklären, auch wenn Sie anfänglich auf Skepsis oder gar Ablehnung stossen. Literatur, die Sie den Skeptikern in die Hände drücken können, gibt es genug, darunter auch viele Erlebnisberichte Betroffener. Auch der Hinweis, dass das Problem bereits weltweit besteht, hilft vielleicht zum besseren Verständnis. Denn es muss sich doch jeder was überlegen, wenn er hört, dass das keine lokale Sache ist, sondern eine neue, weltumgreifende Seuche.
Evi Gaigg