Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
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Elisabeth Buchs
Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
Nicht nur das Finden einer elektrosmogarmen Wohnung oder eines Hauses wird für Elektrosensible immer schwieriger, auch ein entsprechender Arbeitsplatz ist sehr schwierig zu finden. Wer die allgegenwärtigen Leuchtstoffröhren schlecht verträgt, darauf achten muss, dass keine erhöhten Magnetfelder durch die Stromversorung vorhanden sind und es schon gar keine Mobilfunkantenne in der Nähe haben sollte, hat zusätzlich zur ungünstigen Situation auf dem Arbeitsmarkt eine sehr grosse Einschränkung. Ein technischer Fortschritt Richtung weniger Elektrosmog ist jedoch eindeutig die Erfindung des LCD-Flachbildschirms.
Was soll eine Elektrosensible tun, die schon jetzt wegen Mobilfunkantennen und DECT unter einer doppelten Lage von Swiss Shield-Baldachin schläft, bis jetzt jedoch an einem elektrosmogarmen Arbeitsplatz arbeitete und nun wollen sie dort eine DECT-Anlage einrichten?
Wegen der anderen Nutzung der Frequenzen und allfälligen Störungen ist der Einsatz von CT1+ statt DECT eine zweifelhafte Lösung, die eine Privatperson noch riskieren kann, ein Betrieb jedoch weniger. Doch was gibt es für Alternativen?
Von einem Elektrosmog-Spezialisten wurde nun "Mobile Pro" empfohlen (Name und Adresse der Firma bei mir erhältlich). Dies sei ein Teleserver und mache die Mobiltelefone der Mitarbeiter und jedes unternehmensexterne Telefon zum internen Teilnehmer. Mitarbeiter sind unter einer Nummer erreichbar, ungeachtet, ob sie gerade im Büro, unterwegs oder im Heimbüro sind. Anstelle von DECT wird das bestehende Handy als Mobilapparat genutzt. Auf der Homepage der Firma sind kaum technische Angaben zu finden. Jedoch würde das bedeuten, dass jeder Mitarbeiter ein Handy mitführen müsste und Handytarife entstehen würden, auch nicht optimal.
Vielleicht gäbe es noch die Möglichkeit der Abschirmung der DECT-Basisstationen z.B. durch einen Schirmschlauch (oder auch nur eine Biscuit-Dose). Es soll auch Bluetooth-Schnurlostelefone geben, hat jemand schon einmal ein solches gesehen? Es würde mich auch interessieren, wie hoch dort die entstehende Elektrosmog-Belastung wäre und ob diese für Anwendungen in Heim-Institutionen geeignet wären.
Ich hoffe, dass sich für die Betroffene eine Lösung findet, denn wenn das DECT-System eingeführt wird, würde das ein Arbeiten mit ständigen gesundheitlichen Beschwerden bedeuten, wie Dauerkopfschmerzen und Müdigkeit, was auf Dauer nicht möglich wäre und eine Kündigung, Arbeitslosigkeit, Schwierigkeiten bei der neuerlichen Stellensuche und evt. sogar Arbeitsunfähigkeit bewirken könnte.
Wenn es doch wenigstens für stark Elektrosensible einen elektrosmogarmen Ort gäbe, wo sie beschwerdefrei leben und arbeiten könnten, das würde auch das hoffungslose und aussichtslose Gefühl gerade für jüngere Elektrosensible wegen des ständigen Aufrüstens etwas mindern, man hätte wenigstens noch eine Auswegmöglichkeit.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Was soll eine Elektrosensible tun, die schon jetzt wegen Mobilfunkantennen und DECT unter einer doppelten Lage von Swiss Shield-Baldachin schläft, bis jetzt jedoch an einem elektrosmogarmen Arbeitsplatz arbeitete und nun wollen sie dort eine DECT-Anlage einrichten?
Wegen der anderen Nutzung der Frequenzen und allfälligen Störungen ist der Einsatz von CT1+ statt DECT eine zweifelhafte Lösung, die eine Privatperson noch riskieren kann, ein Betrieb jedoch weniger. Doch was gibt es für Alternativen?
Von einem Elektrosmog-Spezialisten wurde nun "Mobile Pro" empfohlen (Name und Adresse der Firma bei mir erhältlich). Dies sei ein Teleserver und mache die Mobiltelefone der Mitarbeiter und jedes unternehmensexterne Telefon zum internen Teilnehmer. Mitarbeiter sind unter einer Nummer erreichbar, ungeachtet, ob sie gerade im Büro, unterwegs oder im Heimbüro sind. Anstelle von DECT wird das bestehende Handy als Mobilapparat genutzt. Auf der Homepage der Firma sind kaum technische Angaben zu finden. Jedoch würde das bedeuten, dass jeder Mitarbeiter ein Handy mitführen müsste und Handytarife entstehen würden, auch nicht optimal.
Vielleicht gäbe es noch die Möglichkeit der Abschirmung der DECT-Basisstationen z.B. durch einen Schirmschlauch (oder auch nur eine Biscuit-Dose). Es soll auch Bluetooth-Schnurlostelefone geben, hat jemand schon einmal ein solches gesehen? Es würde mich auch interessieren, wie hoch dort die entstehende Elektrosmog-Belastung wäre und ob diese für Anwendungen in Heim-Institutionen geeignet wären.
Ich hoffe, dass sich für die Betroffene eine Lösung findet, denn wenn das DECT-System eingeführt wird, würde das ein Arbeiten mit ständigen gesundheitlichen Beschwerden bedeuten, wie Dauerkopfschmerzen und Müdigkeit, was auf Dauer nicht möglich wäre und eine Kündigung, Arbeitslosigkeit, Schwierigkeiten bei der neuerlichen Stellensuche und evt. sogar Arbeitsunfähigkeit bewirken könnte.
Wenn es doch wenigstens für stark Elektrosensible einen elektrosmogarmen Ort gäbe, wo sie beschwerdefrei leben und arbeiten könnten, das würde auch das hoffungslose und aussichtslose Gefühl gerade für jüngere Elektrosensible wegen des ständigen Aufrüstens etwas mindern, man hätte wenigstens noch eine Auswegmöglichkeit.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Chris
Re: Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
Schön blamabel für einen fortschrittlichen Staat wie die Schweiz, wenn wir jetzt schon um ein geschütztes Refugium für Elektrosensible bitten müssen, damit diesen das Weiterleben unter menschenwürdigen Bedingungen ermöglicht wird!
Man kann es auch anders nennen, denn ein solches Refugium ist nichts anderes als ein Ghetto. Wir brauchen kein Ghetto, sondern besseren Schutz mit Grenzwerten, die diesen Namen verdienen oder noch besser: eine unschädliche Technologie!!
Wann endlich machen die Politiker die Augen auf, nehmen die Ohrstöpsel heraus und schalten ihr Gewissen ein?
Chris
Man kann es auch anders nennen, denn ein solches Refugium ist nichts anderes als ein Ghetto. Wir brauchen kein Ghetto, sondern besseren Schutz mit Grenzwerten, die diesen Namen verdienen oder noch besser: eine unschädliche Technologie!!
Wann endlich machen die Politiker die Augen auf, nehmen die Ohrstöpsel heraus und schalten ihr Gewissen ein?
Chris
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gesuana
Re: Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
Hallo.
Ja , tönt grotesk und ziemlich wahnsinnig, ein Ghetto einzurichten, und es ist völlig absurd , und doch denke ich manchmal auch wie Frau Buchs.
Dieses Gefühl von "beschossen" werden mit all den beschiss...... Folgen und das ständige Flüchten an einen sauberen Ort ist unendlich energieraubend und unsinnig auf Dauer. Ich wünschte mir deshalb , solange der grössere Teil der Bevölkerung noch nicht checkt, was da geht, auch einen Ort, wo ich einfach SEIN , leben und meiner geliebten
Arbeit nachgehen könnte, wie ich es bis vor ein paar Jahren tat, in
Ruhe gelassen zu werden und mich wohl fühlen. -- Aber natürlich ist
es total "daneben"!! --
Grenzwerte und gesundheitliche Bestimmungen müss(t)en sich nach den Empfindsameren richten . Zudem bin ich je länger , je mehr davon überzeugt, dass mehr als ein Zwanzigstel der
Bevölkerung an den negativen Folgen leidet. Jeden Tag hört man
irgendwelche Berichte , die entsprechende Hinweise geben, (würde
man die erkennen!). Gestern in 10 vor 10 zum x-ten Mal der alarmierende Bericht von Aerzten über die drastische Abnahme der Fruchtbarkeit der Männer in den letzten Jahren. Der Beispiele sind so viele.
Ich bin nicht so naiv, dass ich glaubte, es gäbe für all die zunehmenden Krankheiten und Probleme keine andersweitigen Ursachen mehr, doch die Zusammenhänge sind wirklich relativ offensichtlich. Deshalb finde ich es mehr und mehr
unsinnig von Elekrosensibilität zu sprechen; nichts oder wenig zu
spüren heisst nicht, dass man nicht davon krank werden kann, im
Gegenteil , wer es spürt wird sich zu schützen versuchen und sich
vielleicht "retten" können.
liebe grüsse gesuana
Ja , tönt grotesk und ziemlich wahnsinnig, ein Ghetto einzurichten, und es ist völlig absurd , und doch denke ich manchmal auch wie Frau Buchs.
Dieses Gefühl von "beschossen" werden mit all den beschiss...... Folgen und das ständige Flüchten an einen sauberen Ort ist unendlich energieraubend und unsinnig auf Dauer. Ich wünschte mir deshalb , solange der grössere Teil der Bevölkerung noch nicht checkt, was da geht, auch einen Ort, wo ich einfach SEIN , leben und meiner geliebten
Arbeit nachgehen könnte, wie ich es bis vor ein paar Jahren tat, in
Ruhe gelassen zu werden und mich wohl fühlen. -- Aber natürlich ist
es total "daneben"!! --
Grenzwerte und gesundheitliche Bestimmungen müss(t)en sich nach den Empfindsameren richten . Zudem bin ich je länger , je mehr davon überzeugt, dass mehr als ein Zwanzigstel der
Bevölkerung an den negativen Folgen leidet. Jeden Tag hört man
irgendwelche Berichte , die entsprechende Hinweise geben, (würde
man die erkennen!). Gestern in 10 vor 10 zum x-ten Mal der alarmierende Bericht von Aerzten über die drastische Abnahme der Fruchtbarkeit der Männer in den letzten Jahren. Der Beispiele sind so viele.
Ich bin nicht so naiv, dass ich glaubte, es gäbe für all die zunehmenden Krankheiten und Probleme keine andersweitigen Ursachen mehr, doch die Zusammenhänge sind wirklich relativ offensichtlich. Deshalb finde ich es mehr und mehr
unsinnig von Elekrosensibilität zu sprechen; nichts oder wenig zu
spüren heisst nicht, dass man nicht davon krank werden kann, im
Gegenteil , wer es spürt wird sich zu schützen versuchen und sich
vielleicht "retten" können.
liebe grüsse gesuana
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Elisabeth Buchs
Re: Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
Wenn so weitergefahren wird mit Aufrüsten wird es für Sensible bald kaum mehr eine Möglichkeit geben, sich genügend zu schützen. In letzter Zeit habe ich so viele verzweifelte Anfragen von Betroffenen, die mehrmals umgezogen sind, die unter Nachbarn mit DECT und W-Lan leiden, denen leistungsstärkste Antennen mitten in den Wohngebieten hingestellt werden sollen. Da kann man schon auf den Gedanken kommen, die Befürworter und Ignoranten mit ihren Elektrosmogerzeugnissen sein zu lassen und sich auszuklinken. Betroffene haben auch nur ein Leben und wenn die Regierung erst z.B. nach 30 Jahren merken sollte, dass es so nicht weitergehen kann, wäre das zu spät und was wird in der Zwischenzeit aus uns? Die Mobilfunk-Betreiber sind bis jetzt noch nicht bereit, Zusagen abzugeben, ein bestimmtes Gebiet unversorgt zu lassen, das müsste wohl von der Regierung so vorgesehen werden, doch die wollen kaum zugeben, dass die Grenzwerte der NIS-Verordnung nicht für alle Menschen ausreichend sind. Mich würde interessieren, ob es überhaupt Menschen gibt, die bei knapp eingehaltenen Grenzwerten gesund bleiben können.
Auch vom Ghetto aus liesse es sich gut weiterkämpfen, weil man an einem elektrosmogarmen Ort viel mehr Kräfte zur Verfügung hätte. Wie ich selber erfahren habe, ist der Unterschied im Wohlbefinden und der Belastbarkeit zwischen mehr oder weniger Elektrosmog gross, wie gut müsste es einem dann erst gehen, wenn praktisch keiner vorhanden wäre. Ich habe bis jetzt schon zwei Funkloch-Projekte besichtigt, eines im Schwarzwald, daraus wurde nichts, das andere auf der Fafleralp. Schon meine Mutter war vom Elektrosmog betroffen, an meinem diesbezüglich ungünstigen Wohnort habe ich seit Geburt nie etwas anderes gehabt. Schon als noch kaum jemand von dieser Thematik gesprochen hat, habe ich den Computer an meinem Arbeitsplatz nicht vertragen.
Zu den Bluetooth-Schnurlostelefonen habe ich folgende Angaben gefunden:
Z.B. von der Firma Olympia (www.olympia-life.com/cdp/overview.php) gebe es Bluetooth-Schnurlostelefone. Diese haben mit 100 mW Sendeleistung eine vergleichbare Reichweite wie DECT-Telefone, doch erlaubt der Bluetooth-Standard einen Sleep-Modus, in welchem trotz Rufbereitschaft nicht gesendet wird. Das würde ja wohl heissen, dass der Sleep-Modus auch bei mehreren Mobilteilen (Hörern) funktionieren würde. Ich habe nun der Firma ein Mail gesendet für nähere Angaben, Bezugsadressen, Kosten usw. Dies könnte eine Alternative sein, damit meine Kollegin weiterhin an ihrem bisherigen Arbeitsplatz arbeiten könnte.
Noch eine Frage an Gesuana: Haben Sie Ihre Arbeit aufgrund von Elektrosmog aufgeben müssen?
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Auch vom Ghetto aus liesse es sich gut weiterkämpfen, weil man an einem elektrosmogarmen Ort viel mehr Kräfte zur Verfügung hätte. Wie ich selber erfahren habe, ist der Unterschied im Wohlbefinden und der Belastbarkeit zwischen mehr oder weniger Elektrosmog gross, wie gut müsste es einem dann erst gehen, wenn praktisch keiner vorhanden wäre. Ich habe bis jetzt schon zwei Funkloch-Projekte besichtigt, eines im Schwarzwald, daraus wurde nichts, das andere auf der Fafleralp. Schon meine Mutter war vom Elektrosmog betroffen, an meinem diesbezüglich ungünstigen Wohnort habe ich seit Geburt nie etwas anderes gehabt. Schon als noch kaum jemand von dieser Thematik gesprochen hat, habe ich den Computer an meinem Arbeitsplatz nicht vertragen.
Zu den Bluetooth-Schnurlostelefonen habe ich folgende Angaben gefunden:
Z.B. von der Firma Olympia (www.olympia-life.com/cdp/overview.php) gebe es Bluetooth-Schnurlostelefone. Diese haben mit 100 mW Sendeleistung eine vergleichbare Reichweite wie DECT-Telefone, doch erlaubt der Bluetooth-Standard einen Sleep-Modus, in welchem trotz Rufbereitschaft nicht gesendet wird. Das würde ja wohl heissen, dass der Sleep-Modus auch bei mehreren Mobilteilen (Hörern) funktionieren würde. Ich habe nun der Firma ein Mail gesendet für nähere Angaben, Bezugsadressen, Kosten usw. Dies könnte eine Alternative sein, damit meine Kollegin weiterhin an ihrem bisherigen Arbeitsplatz arbeiten könnte.
Noch eine Frage an Gesuana: Haben Sie Ihre Arbeit aufgrund von Elektrosmog aufgeben müssen?
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Helmut Breunig
Re: Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
[Zitat]
"Deshalb finde ich es mehr und mehr
unsinnig von Elekrosensibilität zu sprechen;nichts oder wenig zu
spüren heisst nicht, dass man nicht davon krank werden kann, im
Gegenteil , wer es spürt wird sich zu schützen versuchen und sich
vielleicht "retten" können."
Der Meinung bin auch ich.
Spürsamkeit ist eine Gabe.
Wieso soll das (angeblich) "dicke Fell" zum alleinigen Masstab gemacht werden?
Was für ein Anspruch ist das überhaupt!
Wo ist die Rechtfertigung dafür?
Helmut Breunig
"Deshalb finde ich es mehr und mehr
unsinnig von Elekrosensibilität zu sprechen;nichts oder wenig zu
spüren heisst nicht, dass man nicht davon krank werden kann, im
Gegenteil , wer es spürt wird sich zu schützen versuchen und sich
vielleicht "retten" können."
Der Meinung bin auch ich.
Spürsamkeit ist eine Gabe.
Wieso soll das (angeblich) "dicke Fell" zum alleinigen Masstab gemacht werden?
Was für ein Anspruch ist das überhaupt!
Wo ist die Rechtfertigung dafür?
Helmut Breunig
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gesuana
Re: Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
Liebe Frau Buchs
Nein, zum Glück nicht!
Genau vor einem Jahr in den Sommerferien `04 wurde in unserer Schule(!) ISDN und dazu eben ein dect mit einer Zweit-
station installiert. Im Laufe der folgenden Monate fühlte ich mich
zunehmend schlechter bei der Arbeit. Im Dezember `04 kriegte ich
erstmals von meinem Zahnarzt einen Hinweis in diese Richtung und
ging ihm natürlich schleunigst nach. Guten Mutes und voller Tatendrang brachte ich die Informationen in die Schule , mit der
dringenden Bitte , das alte CT 1 wieder aus dem Schrank zu holen.
--Weil wir ISDN brauchen und es schon eingerichtet hatten, war mein Vorschlag jedoch nicht umsetzbar.-
Nie hätte ich meine Arbeit wegen eines solchen blöden kleinen Gerätes
aufgeben wollen, aber für mich war jeder Aufenthalt zu nahe an
der Basisstation eine Folter.
Ich kämpfte mich ein Jahr lang durch, veränderte in meiner Wohn-
situation soviel ich konnte zum Besseren und wartete Woche um Woche auf technische Neuheiten.
Nun sollte es mit der "zweitbesten" Lösung, dem ecomode zu klappen kommen. Wir unterrichten mehr, als dass wir telefonieren. Umso unsinniger war der völlig überflüssige Dauerbeschuss. Mir reichen die Basisstationen von aussen schon, die seins-Qualität ist bei weitem nicht mehr dieselbe wie vor Jahren!!
Ich habe aber das Gefühl , dass ich die Augen und Ohren offen halten
muss, plötzlich wird wieder etwas Neues installiert und bis jetzt
bin ich "scheinbar" die einzige, die dieses Zeugs schlecht verträgt.
(Obwohl mir Beobachtungen etwas anderes zeigen.)
Sie haben völlig recht. Gerade bei uns feiner wahrnehmenden Personen
sind die Kraftunterschiede mit oder ohne Bestrahlung frappant.
Ich hätte es nie geglaubt , ich fragte mich bis zu meiner "Auf-
klärung" dauernd :" Wo ist bloss alle meine alte Kraft hin ?"
So gesehen müssen wir unser Leben JETZT leben, wie Sie es sagen. Mir
ist jede Zeit , die ich unbestrahlt verbringen kann sehr wertvoll ge-
worden, und ich wäre smogfreien Tälern gar nicht abgeneigt.
gute Nacht gesuana
Nein, zum Glück nicht!
Genau vor einem Jahr in den Sommerferien `04 wurde in unserer Schule(!) ISDN und dazu eben ein dect mit einer Zweit-
station installiert. Im Laufe der folgenden Monate fühlte ich mich
zunehmend schlechter bei der Arbeit. Im Dezember `04 kriegte ich
erstmals von meinem Zahnarzt einen Hinweis in diese Richtung und
ging ihm natürlich schleunigst nach. Guten Mutes und voller Tatendrang brachte ich die Informationen in die Schule , mit der
dringenden Bitte , das alte CT 1 wieder aus dem Schrank zu holen.
--Weil wir ISDN brauchen und es schon eingerichtet hatten, war mein Vorschlag jedoch nicht umsetzbar.-
Nie hätte ich meine Arbeit wegen eines solchen blöden kleinen Gerätes
aufgeben wollen, aber für mich war jeder Aufenthalt zu nahe an
der Basisstation eine Folter.
Ich kämpfte mich ein Jahr lang durch, veränderte in meiner Wohn-
situation soviel ich konnte zum Besseren und wartete Woche um Woche auf technische Neuheiten.
Nun sollte es mit der "zweitbesten" Lösung, dem ecomode zu klappen kommen. Wir unterrichten mehr, als dass wir telefonieren. Umso unsinniger war der völlig überflüssige Dauerbeschuss. Mir reichen die Basisstationen von aussen schon, die seins-Qualität ist bei weitem nicht mehr dieselbe wie vor Jahren!!
Ich habe aber das Gefühl , dass ich die Augen und Ohren offen halten
muss, plötzlich wird wieder etwas Neues installiert und bis jetzt
bin ich "scheinbar" die einzige, die dieses Zeugs schlecht verträgt.
(Obwohl mir Beobachtungen etwas anderes zeigen.)
Sie haben völlig recht. Gerade bei uns feiner wahrnehmenden Personen
sind die Kraftunterschiede mit oder ohne Bestrahlung frappant.
Ich hätte es nie geglaubt , ich fragte mich bis zu meiner "Auf-
klärung" dauernd :" Wo ist bloss alle meine alte Kraft hin ?"
So gesehen müssen wir unser Leben JETZT leben, wie Sie es sagen. Mir
ist jede Zeit , die ich unbestrahlt verbringen kann sehr wertvoll ge-
worden, und ich wäre smogfreien Tälern gar nicht abgeneigt.
gute Nacht gesuana
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Helmut breunig
Re: Arbeitsplatz Schule und Elektrosensibilität
Neulich habe ich in einem Klassenzimmer Messungen vorgenommen.
Ich kenne die pädagogische Situation in der Klasse. Es gibt beträchtliche Störungen der Lernatmosphäre durch starke Unruhe der Schüler.
Es gibt eine DECT-Einstrahlung aus der Wohnung im Stockwerk. darüber. Dies war niemandem bekannt ausser mir und den Bewohnern.
Die Lehrerin hatte als Massnahme zur Beruhigung der Klasse die Pulte der Schüler in eine Ordnung im Raum gebracht, dass an den hauptsächlichen Immissionsmaxima keine Pulte standen.
An meinem Arbeitsplatz hat sich das Verhalten der Kindergruppe (Grundschüler) bemerkenswert normalisiert, seit das im Büro nebenan installierte DECT wieder durch ein analoges schnurgebundenes Telefon ersetzt wurde.
Es wurden Festleitungsanschlüsse in 3 weiteren Räumen installiert.
Solche Konsequenzen sind selten möglich - leider.
Gleichzeitig stelle ich fest, dass andernorts in Kindergärten - weil ja so praktisch für diese Arbeit - DECT installiert werden.
Bei Ansprache des Themas liegen die Reaktionen zwischen entsetzt, überrascht, ungläubig, aggressiv abwertend.
Ich selbst kann mich unmöglich in solchen Räumen langer als eine 1/2 Stunde aufhalten ohne heftige psychische Folgen davonzutragen.
So werde ich z. B. daran gehindert, bestimmte Geschäfte aufzusuchen oder das Büro der Schulleitung der Schule, in der ich Vorstandsmitglied des Schulelternrats bin.
Mit etlichen unserer kommunalen Entscheidungsträger kann ich nur schwer zur Problematik Mobilfunk ins Gespräch kommen, weil ich nicht in bestimmte mit DECT, Bluetooth etc. ausgestattete Räume gehen kann.
Wie einen Schneepflug muss ich immer zu erst einen Hinweis auf meine mir bewusste Empfindlichkeit abgeben - danach ist oft schon "Sendepause". Denn darauf einzugehen, würde ja für manchen Gesprächspartner schon zu viel vorwegnehmender Anerkennung des Problems bedeuten.
Meine Ausführungen mögen für manchen wie ein Klagelied klingen.
Doch wie soll die soziale und gesellschaftliche Brisanz erkenntlich werden, wenn wir nicht diese Hintergründe schildern.
Wir brauchen dazu eine Darstellungsebene. Dieses Forum allein reicht
dazu nicht. Hier können die entsprechenden Anregungen Platz finden.
Landesgrenzen spielen DAFÜR überhaupt keine Rolle.
Die zielgerichtete Bagatelliesierung der Schäden, die Psychiatrisierung der Opfer, die Organisation der Beschwichtigung wird u.a. in Genf bei der WHO ausgearbeitet.
Das Problem besteht für Menschen, nicht für Staatsangehörige. Wegen der globalen Perspektive wäre eine transnationale Zusammenarbeit eine gute Grundlage.
Was das Ghetto betrifft, so kann ich diese für Erholungsphasen gutheissen.
Auch entsprechende Siedlungsräume könnten wie z.B. schon bei Ökodörfern konzipiert werden. Doch wer sicherte den Bestand des Strahlungsniveaus, wenn die ganze Angelegenheit nicht anerkannt wird?
Sicherung hiesse Anerkennung. Und diese will man ersichtlich doch verweigern.
Stillschweigendes Handeln bliebe zur Not, doch würde das Risiko, dass sich die Not vergrösserte, wenn nach finanzaufwändigem Umziehen vor Ort die Situation durch Bau von Sendern verändert würde.
Die Schwierigkeit des Broterwerbs unter solchen Sonderbedingungen sind hier ja schon angedeutet worden.
Wir brauchen mehr als Andeutungen (s.o.)
Der Titel des Vortrages von Frau Dr. Barbara Dohmen beim 3. Kongress Elektrosmog-Betroffener lautet:
"Elektrosensible sind ständig auf der Flucht - aus dem Praxisalltag einer Umweltärztin."
Wir sollten uns entscheiden zum Angriff überzugehen und gemeinsam konzipieren, diese Entscheidung in gewaltfreiem Handeln umzusetzen.
Ich bitte gigaherz um eine Stellungnahme und Korrespondenz zu meiner Anregung.
Helmut Breunig
Ich kenne die pädagogische Situation in der Klasse. Es gibt beträchtliche Störungen der Lernatmosphäre durch starke Unruhe der Schüler.
Es gibt eine DECT-Einstrahlung aus der Wohnung im Stockwerk. darüber. Dies war niemandem bekannt ausser mir und den Bewohnern.
Die Lehrerin hatte als Massnahme zur Beruhigung der Klasse die Pulte der Schüler in eine Ordnung im Raum gebracht, dass an den hauptsächlichen Immissionsmaxima keine Pulte standen.
An meinem Arbeitsplatz hat sich das Verhalten der Kindergruppe (Grundschüler) bemerkenswert normalisiert, seit das im Büro nebenan installierte DECT wieder durch ein analoges schnurgebundenes Telefon ersetzt wurde.
Es wurden Festleitungsanschlüsse in 3 weiteren Räumen installiert.
Solche Konsequenzen sind selten möglich - leider.
Gleichzeitig stelle ich fest, dass andernorts in Kindergärten - weil ja so praktisch für diese Arbeit - DECT installiert werden.
Bei Ansprache des Themas liegen die Reaktionen zwischen entsetzt, überrascht, ungläubig, aggressiv abwertend.
Ich selbst kann mich unmöglich in solchen Räumen langer als eine 1/2 Stunde aufhalten ohne heftige psychische Folgen davonzutragen.
So werde ich z. B. daran gehindert, bestimmte Geschäfte aufzusuchen oder das Büro der Schulleitung der Schule, in der ich Vorstandsmitglied des Schulelternrats bin.
Mit etlichen unserer kommunalen Entscheidungsträger kann ich nur schwer zur Problematik Mobilfunk ins Gespräch kommen, weil ich nicht in bestimmte mit DECT, Bluetooth etc. ausgestattete Räume gehen kann.
Wie einen Schneepflug muss ich immer zu erst einen Hinweis auf meine mir bewusste Empfindlichkeit abgeben - danach ist oft schon "Sendepause". Denn darauf einzugehen, würde ja für manchen Gesprächspartner schon zu viel vorwegnehmender Anerkennung des Problems bedeuten.
Meine Ausführungen mögen für manchen wie ein Klagelied klingen.
Doch wie soll die soziale und gesellschaftliche Brisanz erkenntlich werden, wenn wir nicht diese Hintergründe schildern.
Wir brauchen dazu eine Darstellungsebene. Dieses Forum allein reicht
dazu nicht. Hier können die entsprechenden Anregungen Platz finden.
Landesgrenzen spielen DAFÜR überhaupt keine Rolle.
Die zielgerichtete Bagatelliesierung der Schäden, die Psychiatrisierung der Opfer, die Organisation der Beschwichtigung wird u.a. in Genf bei der WHO ausgearbeitet.
Das Problem besteht für Menschen, nicht für Staatsangehörige. Wegen der globalen Perspektive wäre eine transnationale Zusammenarbeit eine gute Grundlage.
Was das Ghetto betrifft, so kann ich diese für Erholungsphasen gutheissen.
Auch entsprechende Siedlungsräume könnten wie z.B. schon bei Ökodörfern konzipiert werden. Doch wer sicherte den Bestand des Strahlungsniveaus, wenn die ganze Angelegenheit nicht anerkannt wird?
Sicherung hiesse Anerkennung. Und diese will man ersichtlich doch verweigern.
Stillschweigendes Handeln bliebe zur Not, doch würde das Risiko, dass sich die Not vergrösserte, wenn nach finanzaufwändigem Umziehen vor Ort die Situation durch Bau von Sendern verändert würde.
Die Schwierigkeit des Broterwerbs unter solchen Sonderbedingungen sind hier ja schon angedeutet worden.
Wir brauchen mehr als Andeutungen (s.o.)
Der Titel des Vortrages von Frau Dr. Barbara Dohmen beim 3. Kongress Elektrosmog-Betroffener lautet:
"Elektrosensible sind ständig auf der Flucht - aus dem Praxisalltag einer Umweltärztin."
Wir sollten uns entscheiden zum Angriff überzugehen und gemeinsam konzipieren, diese Entscheidung in gewaltfreiem Handeln umzusetzen.
Ich bitte gigaherz um eine Stellungnahme und Korrespondenz zu meiner Anregung.
Helmut Breunig
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Evi Gaigg
Re: Arbeitsplatz Schule und Elektrosensibilität
Guten Tag,Herr Breunig
Die Situation, wie Sie sie schildern, kennen wir auch alle zur Genüge. Die Menschen glauben erst an einen Schaden, wenn sie selbst einen erlitten haben (unter dem Motto: Mir macht das nichts, also hat es dir auch nichts zu machen), und darin liegt das Problem. Selbst dann, wenn gesundheitliche Störungen auftauchen, ist man geneigt, die Ursache überall zu suchen, nur nicht dort, wo sie sich befindet. Hans U. Jakob hat es einmal sehr treffend ausgedrückt: Wenn man ganz sicher keine Erdbeeren finden will, so sucht man sie am besten in einem Kornfeld.
Das Ganze ist schizophren im höchsten Ausmass: Wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe passiert, sei es ein Erdbeben, eine Flutkatastrophe, eine Lawinenkatastophe, eine Hungersnot, so greifen die Menschen in die Tasche, um für die Opfer zu spenden, oder in irgendeiner Weise zu helfen. Für die Not des Nächsten haben sie kein Auge und kein Ohr, obwohl ihnen morgen schon dasselbe (Gesundheitsschäden durch Mobilfunk) geschehen kann.
Dabei gibt es noch eine ganz spezielle Sorte von Menschen. Obwohl das Problem weltweit besteht, lassen sie keine Gelegenheit aus, Betroffene zu verhöhnen und ihnen somit das Recht auf den Schutz ihrer Persönlichkeit und ihrer Gesundheit abzusprechen. Dies zeigen die notorischen Lästerer und Stänkerer in anderen Foren, die bar jeglichen Mitgefühls, mittlerweile aber je länger desto mehr mit ihren Tiraden unter sich bleiben und sich nur noch gegenseitig bestätigen können. Denn viele Betroffene haben erkannt, dass sie von ihnen keine Hilfe, sondern nur verbale Nackenschläge zu erwarten haben. Aber lassen wir das!
Da 41 Staaten in Sachen Mobilfunk ein Abkommen unterschrieben haben, wird es noch schwerer, die Behörden und zwar jene an oberster Stelle, die das Sagen hätten, davon zu überzeugen, dass sie sich da auf was eingelassen haben, was ein echtes Desaster nach sich zieht. Sie wollen unter allen Umständen an ihrer Position festhalten, weil sie sonst Konventionalstrafen in Milliardenhöhe zu gewärtigen haben. Gerade dies macht es sehr schwer, auf internationaler Ebene Vorstösse mit Aussicht auf Erfolg zu unternehmen, was nicht heisst, dass man es völlig bleiben lässt. Nur ist es halt schwierig.
Nun ist es aber nicht so, dass Gigaherz ausser der Aufklärung und der Unterstützung von Mitkämpfern nichts tut. Wir haben schon im Jahr 2000 eine Petition mit zahlreichen Einzelunterschriften aus 26 Ländern, darunter 63 Wissenschaftern und 65 Organisationen an den Uno-Generalsekretär Kofi Annan gesandt und darum gebeten, die Tätigkeit der von der Industrie unterwanderten ICNIRP und deren Repräsentanten, auch die WHO und Persönlichkeiten, wie die eines Michael, unter die Lupe zu nehmen und dafür zu sorgen, dass ein unabhängiges Gremium für die Untersuchung der unhaltbaren Grenzwerte sorgt und für den Schutz der Betroffenen und Gefährdeten. Lange wurde dem Volk ja vorgelogen, die ICNIRP gehöre zur WHO und damit zur UNO.
Als wir die Unterschriften bei der UNO in Genf abgeben wollten, wies man es zurück, uns zur Übergabe zu empfangen. Auch von der UNO in Wien erhielten wir dieselbe Antwort. Schliesslich haben wir eine ganze Kiste voll unterschriebener Bögen direkt an Kofi Annan nach New York gesandt. Von dort erhielten wir nach längerer Zeit, den Bescheid, unser Anliegen der WHO vorzutragen. Wir haben das damals zurück gewiesen, denn gerade die WHO, mit Mike Repacholi, schien uns nicht die richtige Stelle zu sein, unser Anliegen entgegen zu nehmen. Er hat ja seine eigene Forschung praktisch umgekehrt, nachdem er Ehrenvorsitzender der WHO geworden war.
Nach mehreren Monaten kam dann die sehr erstaunliche Antwort von Dr. Ann Kern, WHO, die das ganze Lügengebäude zusammen fallen liess: ICNIRP ist keine Organisation von WHO und somit auch nicht der UNO. Sie ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), was leider nicht verhindert hat, dass sich die Regierungen bei der Grenzwertsetzung nach deren Empfehlung gerichtet haben. Bis heute anerkennt die ICNIRP jedoch nur die thermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung, jedoch nicht die athermischen, die biologischen. .
Lesen Sie nach unter
www.gigaherz.ch/371,
www.gigherz.ch/373
www.gigaherz.ch/645.
Sie haben schon recht, dass sich die Menschen weltweit zusammentun müssten. Wir haben das erkannt und mit unserer Aktion auch versucht. Jedoch müssen Sie eines bedenken: Eine solche Dachorganisation würde zu einem sehr schwerfälligen Apparat, denn alles unter einen Hut zu bringen und die nötigen Vorstösse zu unternehmen, kostet sehr viel Zeit, viel Geld und Kraftaufwand und würde durch leider allzuviele verschiedene Aspekte und Wünsche zusätzlich erschwert. Besonders der Faktor Zeit spielt bei einer solchen Dachorganisation bei der sicher nicht zu vermeidenden Schwerfälligkeit eine grosse Rolle.
Sie sehen ja ausserdem selbst täglich in der Praxis, wie schwer es ist, trotz UNO und anderen weltweiten Organisationen, den Weltfrieden zu erhalten. Sie haben es bisher heute alle nicht geschafft, den Frieden herzustellen, den Hunger und die Krankheiten (z.B. Aids in Afrika) zu besiegen, das Wettrüsten und den Terror zu beenden etc. Das hätte hier eine kleinere, aber immerhin eine weitere Parallele.
So wird wohl nichts anders übrig bleiben, als auf nationaler Ebene weiterhin aufzuklären, durch Publikationen, das Internet, welches ja sehr hilfreich zur schnellen Information ist, durch die Organisation von Kongressen, wie den unsrigen, der in diesem Jahr schon das 3. Mal stattfindet und andere Veranstaltungen.
Gefordert sind auch alle Geschädigten, nicht still zu leiden, sondern ihre Stimme zu erheben, wann immer und wo immer es auch sei und sich nicht durch Menschen verachtende Zeitgenossen daran hindern zu lassen, ihre Not offen zu legen – aus Angst, als Spinner oder Psychopathen angesehen zu werden.
Darum auch der Rat an Sie:
Halten Sie sich nirgends still, sondern versuchen Sie, die Menschen, die noch ahnungslos sind, über die Gefahren aufzuklären, auch wenn Sie anfänglich auf Skepsis oder gar Ablehnung stossen. Literatur, die Sie den Skeptikern in die Hände drücken können, gibt es genug, darunter auch viele Erlebnisberichte Betroffener. Auch der Hinweis, dass das Problem bereits weltweit besteht, hilft vielleicht zum besseren Verständnis. Denn es muss sich doch jeder was überlegen, wenn er hört, dass das keine lokale Sache ist, sondern eine neue, weltumgreifende Seuche.
Evi Gaigg
Die Situation, wie Sie sie schildern, kennen wir auch alle zur Genüge. Die Menschen glauben erst an einen Schaden, wenn sie selbst einen erlitten haben (unter dem Motto: Mir macht das nichts, also hat es dir auch nichts zu machen), und darin liegt das Problem. Selbst dann, wenn gesundheitliche Störungen auftauchen, ist man geneigt, die Ursache überall zu suchen, nur nicht dort, wo sie sich befindet. Hans U. Jakob hat es einmal sehr treffend ausgedrückt: Wenn man ganz sicher keine Erdbeeren finden will, so sucht man sie am besten in einem Kornfeld.
Das Ganze ist schizophren im höchsten Ausmass: Wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe passiert, sei es ein Erdbeben, eine Flutkatastrophe, eine Lawinenkatastophe, eine Hungersnot, so greifen die Menschen in die Tasche, um für die Opfer zu spenden, oder in irgendeiner Weise zu helfen. Für die Not des Nächsten haben sie kein Auge und kein Ohr, obwohl ihnen morgen schon dasselbe (Gesundheitsschäden durch Mobilfunk) geschehen kann.
Dabei gibt es noch eine ganz spezielle Sorte von Menschen. Obwohl das Problem weltweit besteht, lassen sie keine Gelegenheit aus, Betroffene zu verhöhnen und ihnen somit das Recht auf den Schutz ihrer Persönlichkeit und ihrer Gesundheit abzusprechen. Dies zeigen die notorischen Lästerer und Stänkerer in anderen Foren, die bar jeglichen Mitgefühls, mittlerweile aber je länger desto mehr mit ihren Tiraden unter sich bleiben und sich nur noch gegenseitig bestätigen können. Denn viele Betroffene haben erkannt, dass sie von ihnen keine Hilfe, sondern nur verbale Nackenschläge zu erwarten haben. Aber lassen wir das!
Da 41 Staaten in Sachen Mobilfunk ein Abkommen unterschrieben haben, wird es noch schwerer, die Behörden und zwar jene an oberster Stelle, die das Sagen hätten, davon zu überzeugen, dass sie sich da auf was eingelassen haben, was ein echtes Desaster nach sich zieht. Sie wollen unter allen Umständen an ihrer Position festhalten, weil sie sonst Konventionalstrafen in Milliardenhöhe zu gewärtigen haben. Gerade dies macht es sehr schwer, auf internationaler Ebene Vorstösse mit Aussicht auf Erfolg zu unternehmen, was nicht heisst, dass man es völlig bleiben lässt. Nur ist es halt schwierig.
Nun ist es aber nicht so, dass Gigaherz ausser der Aufklärung und der Unterstützung von Mitkämpfern nichts tut. Wir haben schon im Jahr 2000 eine Petition mit zahlreichen Einzelunterschriften aus 26 Ländern, darunter 63 Wissenschaftern und 65 Organisationen an den Uno-Generalsekretär Kofi Annan gesandt und darum gebeten, die Tätigkeit der von der Industrie unterwanderten ICNIRP und deren Repräsentanten, auch die WHO und Persönlichkeiten, wie die eines Michael, unter die Lupe zu nehmen und dafür zu sorgen, dass ein unabhängiges Gremium für die Untersuchung der unhaltbaren Grenzwerte sorgt und für den Schutz der Betroffenen und Gefährdeten. Lange wurde dem Volk ja vorgelogen, die ICNIRP gehöre zur WHO und damit zur UNO.
Als wir die Unterschriften bei der UNO in Genf abgeben wollten, wies man es zurück, uns zur Übergabe zu empfangen. Auch von der UNO in Wien erhielten wir dieselbe Antwort. Schliesslich haben wir eine ganze Kiste voll unterschriebener Bögen direkt an Kofi Annan nach New York gesandt. Von dort erhielten wir nach längerer Zeit, den Bescheid, unser Anliegen der WHO vorzutragen. Wir haben das damals zurück gewiesen, denn gerade die WHO, mit Mike Repacholi, schien uns nicht die richtige Stelle zu sein, unser Anliegen entgegen zu nehmen. Er hat ja seine eigene Forschung praktisch umgekehrt, nachdem er Ehrenvorsitzender der WHO geworden war.
Nach mehreren Monaten kam dann die sehr erstaunliche Antwort von Dr. Ann Kern, WHO, die das ganze Lügengebäude zusammen fallen liess: ICNIRP ist keine Organisation von WHO und somit auch nicht der UNO. Sie ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), was leider nicht verhindert hat, dass sich die Regierungen bei der Grenzwertsetzung nach deren Empfehlung gerichtet haben. Bis heute anerkennt die ICNIRP jedoch nur die thermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung, jedoch nicht die athermischen, die biologischen. .
Lesen Sie nach unter
www.gigaherz.ch/371,
www.gigherz.ch/373
www.gigaherz.ch/645.
Sie haben schon recht, dass sich die Menschen weltweit zusammentun müssten. Wir haben das erkannt und mit unserer Aktion auch versucht. Jedoch müssen Sie eines bedenken: Eine solche Dachorganisation würde zu einem sehr schwerfälligen Apparat, denn alles unter einen Hut zu bringen und die nötigen Vorstösse zu unternehmen, kostet sehr viel Zeit, viel Geld und Kraftaufwand und würde durch leider allzuviele verschiedene Aspekte und Wünsche zusätzlich erschwert. Besonders der Faktor Zeit spielt bei einer solchen Dachorganisation bei der sicher nicht zu vermeidenden Schwerfälligkeit eine grosse Rolle.
Sie sehen ja ausserdem selbst täglich in der Praxis, wie schwer es ist, trotz UNO und anderen weltweiten Organisationen, den Weltfrieden zu erhalten. Sie haben es bisher heute alle nicht geschafft, den Frieden herzustellen, den Hunger und die Krankheiten (z.B. Aids in Afrika) zu besiegen, das Wettrüsten und den Terror zu beenden etc. Das hätte hier eine kleinere, aber immerhin eine weitere Parallele.
So wird wohl nichts anders übrig bleiben, als auf nationaler Ebene weiterhin aufzuklären, durch Publikationen, das Internet, welches ja sehr hilfreich zur schnellen Information ist, durch die Organisation von Kongressen, wie den unsrigen, der in diesem Jahr schon das 3. Mal stattfindet und andere Veranstaltungen.
Gefordert sind auch alle Geschädigten, nicht still zu leiden, sondern ihre Stimme zu erheben, wann immer und wo immer es auch sei und sich nicht durch Menschen verachtende Zeitgenossen daran hindern zu lassen, ihre Not offen zu legen – aus Angst, als Spinner oder Psychopathen angesehen zu werden.
Darum auch der Rat an Sie:
Halten Sie sich nirgends still, sondern versuchen Sie, die Menschen, die noch ahnungslos sind, über die Gefahren aufzuklären, auch wenn Sie anfänglich auf Skepsis oder gar Ablehnung stossen. Literatur, die Sie den Skeptikern in die Hände drücken können, gibt es genug, darunter auch viele Erlebnisberichte Betroffener. Auch der Hinweis, dass das Problem bereits weltweit besteht, hilft vielleicht zum besseren Verständnis. Denn es muss sich doch jeder was überlegen, wenn er hört, dass das keine lokale Sache ist, sondern eine neue, weltumgreifende Seuche.
Evi Gaigg
-
gesuana
Re: Arbeitsplatz Schule und Elektrosensibilität
Hallo
Es ist , wie wenn man dem andern über seine Sonnenallergie berichten
würde. "Ach , wie blöd, du Aermste, mir macht die Sonne jetzt gar
nichts . Muss aber mühsam sein für dich !?" Es ist makaber, man steht
wie vor einer gläsernen Wand, es dringt nichts durch, wie wild man
auch fuchtelt und artikuliert. Und es ist nicht Böswilligkeit oder Gleich-
gültigkeit, glaub ich, sondern einfach jenseits des Vorstellbaren, dass
es hier um ALLE geht, und dass sehr viel mehr auf dem Spiel steht als die Gesundheit einer kleinen Gruppe von Menschen durch ihre "allergischen" Reaktionen. Allergie, wie ich es mehrmals von unkom-
petenten Aerzten gehört habe, ist sowieso der total falsche Ausdruck!
Warum sollten die Leute sonst Empathie mit Katastrophengeschädigten zeigen und das grosse Leid im eigenen Land lässt sie kalt ??!
Warum nur über Selbsterfahrung etwas läuft, weiss vermutlich keiner so genau, es ist aber leider genau so!--Wer die brutale Erfahrung dann
gemacht hat, kann absolut nicht mehr nachvollziehen, dass die anderen
die Eindeutigkeit der Situation nicht auch erkennen! Es scheint, als
ob auf diesem Gebiet Erfahrungswerte nicht weitergegeben werden
könnten , um neues Leid zu verhindern. Dumm , wirklich!! Wäre es
immer nach diesem Prinzip gelaufen, hätte es keine Entwicklung auf
der Erde gegeben.
Ich versende zur Zeit an alle mir zurechnungsfähig erscheinenden
Bekannten die Broschüre " Problemfall Mobilfunk Schweiz ".
Ich bin mir nicht sicher, wie viele die (sehr klare und gut verständliche
Sprache) von gigaherz verstehen werden . Wenn ich nur einen unter
zwanzig er-reiche, ist es ein Fortschritt. Wenn dieser danach dasselbe
tut wie wir, geht es weiter.... es muss , glaube ich vorerst noch über das persönliche Engagement des einzelnen in seinem jeweiligen Umfeld
laufen , wir SIND einfach noch zu wenige. Und etwas erreichen können wir bei dieser verworrenen Sachlage nur über den Willen der Mehrheit der Bevölkerung etwas. Das wurde alles schlau eingefädelt!
Es ist absolute Knochenarbeit. Nur schon in meiner Familie und Ver-
wandtschaft habe ich einige Monate gebraucht, bis das Bewusstsein -
die Möglichkeit, "sowas" grundsätzlich in Erwägung zu ziehen, entstand.
Zähflüssig wie Leim! Aber nur bis eine bestimmte Anzahl Seelen
es erfasst hat, dann wird es rassig gehen, da bin ich sicher. Wenn
genug Wasser im Stausee ist, bricht der Damm unter der gewaltigen
Kraft !!!
Und dann werden sich die Gesetze im Nu uns anpassen und nicht mehr wir uns ihnen!- Geduld!
viele grüsse gesuana
Es ist , wie wenn man dem andern über seine Sonnenallergie berichten
würde. "Ach , wie blöd, du Aermste, mir macht die Sonne jetzt gar
nichts . Muss aber mühsam sein für dich !?" Es ist makaber, man steht
wie vor einer gläsernen Wand, es dringt nichts durch, wie wild man
auch fuchtelt und artikuliert. Und es ist nicht Böswilligkeit oder Gleich-
gültigkeit, glaub ich, sondern einfach jenseits des Vorstellbaren, dass
es hier um ALLE geht, und dass sehr viel mehr auf dem Spiel steht als die Gesundheit einer kleinen Gruppe von Menschen durch ihre "allergischen" Reaktionen. Allergie, wie ich es mehrmals von unkom-
petenten Aerzten gehört habe, ist sowieso der total falsche Ausdruck!
Warum sollten die Leute sonst Empathie mit Katastrophengeschädigten zeigen und das grosse Leid im eigenen Land lässt sie kalt ??!
Warum nur über Selbsterfahrung etwas läuft, weiss vermutlich keiner so genau, es ist aber leider genau so!--Wer die brutale Erfahrung dann
gemacht hat, kann absolut nicht mehr nachvollziehen, dass die anderen
die Eindeutigkeit der Situation nicht auch erkennen! Es scheint, als
ob auf diesem Gebiet Erfahrungswerte nicht weitergegeben werden
könnten , um neues Leid zu verhindern. Dumm , wirklich!! Wäre es
immer nach diesem Prinzip gelaufen, hätte es keine Entwicklung auf
der Erde gegeben.
Ich versende zur Zeit an alle mir zurechnungsfähig erscheinenden
Bekannten die Broschüre " Problemfall Mobilfunk Schweiz ".
Ich bin mir nicht sicher, wie viele die (sehr klare und gut verständliche
Sprache) von gigaherz verstehen werden . Wenn ich nur einen unter
zwanzig er-reiche, ist es ein Fortschritt. Wenn dieser danach dasselbe
tut wie wir, geht es weiter.... es muss , glaube ich vorerst noch über das persönliche Engagement des einzelnen in seinem jeweiligen Umfeld
laufen , wir SIND einfach noch zu wenige. Und etwas erreichen können wir bei dieser verworrenen Sachlage nur über den Willen der Mehrheit der Bevölkerung etwas. Das wurde alles schlau eingefädelt!
Es ist absolute Knochenarbeit. Nur schon in meiner Familie und Ver-
wandtschaft habe ich einige Monate gebraucht, bis das Bewusstsein -
die Möglichkeit, "sowas" grundsätzlich in Erwägung zu ziehen, entstand.
Zähflüssig wie Leim! Aber nur bis eine bestimmte Anzahl Seelen
es erfasst hat, dann wird es rassig gehen, da bin ich sicher. Wenn
genug Wasser im Stausee ist, bricht der Damm unter der gewaltigen
Kraft !!!
Und dann werden sich die Gesetze im Nu uns anpassen und nicht mehr wir uns ihnen!- Geduld!
viele grüsse gesuana