von Eva Weber » 2. Dezember 2013 14:16
Man sollte sich über Claus Thaler's Kommentar nicht aufregen! Wenn eine Branche nicht davor zurückschreckt, ihre Mikrowellen-Segnungen schon Kindern aufzuzwingen - siehe beabsichtigte Schenkung von Smartphones und Tablets an Schulkinder - dann ist für mich die Grenze der Verantwortungslosigkeit erreicht. "Über Kinder weiß man wenig...." Bundesamt für Strahlenschutz! Dennoch hört man von den für den Schutz der Bevölkerung zuständigen Behörden nichts hierzu. Bis vor ca. 2 Jahren konnte man bei Mobilfunk anpreisenden Presseberichten immer noch irgendwo den leisen Hinweis des BfS lesen. Das scheint vorbei zu sein.
Es gibt meinem Empfinden nach derzeit keine mehr verachtete und mehr diskriminierte Gruppe von Menschen als diejenige, die unter dieser ausufernden Technik leidet. Je mehr Menschen darunter leiden - viele wissen gar nicht, woher ihre Beschwerden kommen können und wollen es, selbst wenn noch so auffällig, nicht wahrhaben - umso heftiger wird der Kampf gegen sie sein. Sie an den Rand der Gesellschaft zu schieben ist oberstes Ziel und obendrein gibt es für diese Menschen auch keine Alternative mehr, sich irgendwo einigermaßen bewegen zu können. Erste Pflicht ist es m.E., Betroffene einer psychischen Störung (Strahlen- und Antennenphobie), durchgeführt durch entsprechend instruierte Ärzte, zuzuordnen. Dies bewirkt auch den m.E. gewünschten Effekt im persönlichen Umfeld. Die Bitte das Handy auszuschalten, z.B. in einem jahrzehntelang bestehenden Bekanntenkreis, hat nicht selten die Reaktion: "Du weißt ja, dass das psychisch ist!" Das ist m.E. eine erwünschte Folgeerscheinung, denn die meisten Betroffenen sagen dann nichts mehr, schon gar nicht öffentlich. Für diejenigen, die immer noch nicht den Mund halten, gibt es die Claus Thalers samt Umfeld!!
EINE NICHT ZU VERMEIDENDE ZUGFAHRT
Der Waggon war schwach besetzt, schon mal ein Lichtblick. Ich sah niemanden mit einem elektronischen Teil. Mir gegenüber eine ca. 45-jährige gut gekleidete Dame, die einen sehr müden Eindruck machte. Alles schien gut, es konnte vielleicht mal wieder eine gute Fahrt werden.
Ich hatte mich aber zu früh gefreut. Ca. 15 Minuten nach Fahrtantritt begann dieses dumpfe Gefühl im Kopf. Kopfschmerz, taubes Gesicht bis hin zu beginnender Übelkeit. Dieser liebe Nutzer muss hinter mir sein. Ich stand auf, siehe da, Rücken an Rücken saß ich mit ihm. Sollte ich schon wieder meinen Platz räumen? Nein, das jetzt nicht. Ich entschuldigte mich bei der Frau gegenübern dass es nun ein bisschen rascheln würde, da ich jetzt meine Rettungsdecke auspacke, ich würde aber ganz still sitzen, dass sie dann nicht gestört wird, ich hätte eben Probleme mit Funk und der hinter mir spiele mit seinem Handy. Ich hatte den Rücken also abgeschirmt und zog mir die Decke so über den Kopf, dass sie seitlich und auf dem Kopf schön überstand. Es funktionierte. Zu meiner größten Überraschung sagte mein Gegenüber, dass sie ihren Hotelaufenthalt in München vorzeitig abgebrochen hat, weil sie nicht schlafen konnte, es wäre wohl das reichlich vorhandene Wlan gewesen, das sie nicht vertrage. Da war ich schon ein wenig platt.
Der Zugbegleiter sagte bei Fahrkartenkontrolle nichts. Das fand ich gut. Könnte ja sein, dass Rettungsdecken zukünftig verboten werden.
FAZIT
In einigermaßen abschätzbarer Zeit wird m.E. keine Studie, selbst wenn sie eindeutig ist, eine Änderung der Situation zur Folge haben. Alle Hände, die diese Technik schützen, greifen, meiner Erfahrung nach, lückenlos ineinander und zeigen die ganze Rücksichtslosigkeit unmissverstandlich auf. Überzeugendes Beispiel: geschenkte Smartphones und Tablets für Kinder!
Eva Weber
Man sollte sich über Claus Thaler's Kommentar nicht aufregen! Wenn eine Branche nicht davor zurückschreckt, ihre Mikrowellen-Segnungen schon Kindern aufzuzwingen - siehe beabsichtigte Schenkung von Smartphones und Tablets an Schulkinder - dann ist für mich die Grenze der Verantwortungslosigkeit erreicht. "Über Kinder weiß man wenig...." Bundesamt für Strahlenschutz! Dennoch hört man von den für den Schutz der Bevölkerung zuständigen Behörden nichts hierzu. Bis vor ca. 2 Jahren konnte man bei Mobilfunk anpreisenden Presseberichten immer noch irgendwo den leisen Hinweis des BfS lesen. Das scheint vorbei zu sein.
Es gibt meinem Empfinden nach derzeit keine mehr verachtete und mehr diskriminierte Gruppe von Menschen als diejenige, die unter dieser ausufernden Technik leidet. Je mehr Menschen darunter leiden - viele wissen gar nicht, woher ihre Beschwerden kommen können und wollen es, selbst wenn noch so auffällig, nicht wahrhaben - umso heftiger wird der Kampf gegen sie sein. Sie an den Rand der Gesellschaft zu schieben ist oberstes Ziel und obendrein gibt es für diese Menschen auch keine Alternative mehr, sich irgendwo einigermaßen bewegen zu können. Erste Pflicht ist es m.E., Betroffene einer psychischen Störung (Strahlen- und Antennenphobie), durchgeführt durch entsprechend instruierte Ärzte, zuzuordnen. Dies bewirkt auch den m.E. gewünschten Effekt im persönlichen Umfeld. Die Bitte das Handy auszuschalten, z.B. in einem jahrzehntelang bestehenden Bekanntenkreis, hat nicht selten die Reaktion: "Du weißt ja, dass das psychisch ist!" Das ist m.E. eine erwünschte Folgeerscheinung, denn die meisten Betroffenen sagen dann nichts mehr, schon gar nicht öffentlich. Für diejenigen, die immer noch nicht den Mund halten, gibt es die Claus Thalers samt Umfeld!!
EINE NICHT ZU VERMEIDENDE ZUGFAHRT
Der Waggon war schwach besetzt, schon mal ein Lichtblick. Ich sah niemanden mit einem elektronischen Teil. Mir gegenüber eine ca. 45-jährige gut gekleidete Dame, die einen sehr müden Eindruck machte. Alles schien gut, es konnte vielleicht mal wieder eine gute Fahrt werden.
Ich hatte mich aber zu früh gefreut. Ca. 15 Minuten nach Fahrtantritt begann dieses dumpfe Gefühl im Kopf. Kopfschmerz, taubes Gesicht bis hin zu beginnender Übelkeit. Dieser liebe Nutzer muss hinter mir sein. Ich stand auf, siehe da, Rücken an Rücken saß ich mit ihm. Sollte ich schon wieder meinen Platz räumen? Nein, das jetzt nicht. Ich entschuldigte mich bei der Frau gegenübern dass es nun ein bisschen rascheln würde, da ich jetzt meine Rettungsdecke auspacke, ich würde aber ganz still sitzen, dass sie dann nicht gestört wird, ich hätte eben Probleme mit Funk und der hinter mir spiele mit seinem Handy. Ich hatte den Rücken also abgeschirmt und zog mir die Decke so über den Kopf, dass sie seitlich und auf dem Kopf schön überstand. Es funktionierte. Zu meiner größten Überraschung sagte mein Gegenüber, dass sie ihren Hotelaufenthalt in München vorzeitig abgebrochen hat, weil sie nicht schlafen konnte, es wäre wohl das reichlich vorhandene Wlan gewesen, das sie nicht vertrage. Da war ich schon ein wenig platt.
Der Zugbegleiter sagte bei Fahrkartenkontrolle nichts. Das fand ich gut. Könnte ja sein, dass Rettungsdecken zukünftig verboten werden.
FAZIT
In einigermaßen abschätzbarer Zeit wird m.E. keine Studie, selbst wenn sie eindeutig ist, eine Änderung der Situation zur Folge haben. Alle Hände, die diese Technik schützen, greifen, meiner Erfahrung nach, lückenlos ineinander und zeigen die ganze Rücksichtslosigkeit unmissverstandlich auf. Überzeugendes Beispiel: geschenkte Smartphones und Tablets für Kinder!
Eva Weber