Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

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Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Eva Weber » 22. März 2026 11:52

Meinung:
Wer unter Funk leidet - bei mir sind es nun 21 Jahre - der weiß, warum er noch da ist. Er ist dazu da, sich beschimpfen, als Phobiker und was sonst noch hinstellen zu lassen. Wer die heutige Funklage und deren weitere Entwicklung aus Erfahrung als beeinträchtigend für Mensch und Natur ansieht, hat schlechteste Karten. Er hat sie mMn auch in Zukunft und zwar sogar dahingehend, dass Auswirkungen sozusagen einfach nicht existent sind - elegant umschrieben, nicht bewiesen. Denn im Grunde interessieren weder Mensch noch Natur, sondern alleine die Technik, die fortzuführen ist. Je abhängiger die Bürger davon in allen Dingen gemacht werden, umso in jeder Hinsicht lukrativer.

Der Strahlenschutz (nicht ionisierender) hat die stets fürsorgliche Empfehlung: Gehen Sie zum Arzt! Und wie viele Ärzte sind es von hundert, bei Glück fünf, die ein paar Minuten zuhören? Lt. Fact Sheet 296 WHO wird versucht, die Symptome zu behandeln. Das Einzige was helfen würde, nämlich die Strahlung zu verringern, wird leider nicht empfohlen, vielmehr sogar abgelehnt. Es ist also alles in trockenen Tüchern. Der Schutz künstlicher, gepulster elektromagnetischer Felder ist mMn bis in ferne Zukunft sicher gewährleistet.

Meine Meinung, natürlich total hinterwäldlerisch: FUNK DA WO NÖTIG UND NICHT FÜR JEDEN SCHMARREN!!

Eva Weber

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 20. März 2026 13:38

Krank durch Funk - Eine persönliche Fallstudie aus England
Er war gesund und aktiv und arbeitete in der Technologiebranche. Innerhalb von fünf Jahren wurde er durch elektromagnetische Felder zu einem arbeitsunfähig kranken Mann. David Ashton nutzte sorglos sein Mobiltelefon und schnurloses Festnetztelefon, unterzog sich dann während einer längeren Krankheitszeit mehreren Behandlungsversuchen, erduldete Fehlbehandlungen und stieß durch Zufall auf die Krankheitsursache elektromagnetische Felder (EMF).

Die Fachzeitschrift Frontiers in Public Health veröffentlichte peer-reviewed den Fallbericht von David Ashton über Elektrohypersensibilität:

Ashton D (2025) Self-diagnosing electromagnetic hypersensitivity—A case study. Front. Public Health 13:1535513. doi: 10.3389/fpubh.2025.1535513.

>>> Deutsche Übersetzung

2007 begannen die Symptome von David Ashton mit Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Später kamen weitere Symptome wie Schlaflosigkeit hinzu. In den ersten Krankheitsjahren nahm er als Reaktion auf die Symptome viele Schmerzmittel ein. Daraufhin hoffte er, über die nationale Gesundheitsversorgung (NHS, National Health Service) Hilfe zu erhalten, vergeblich. Medikamente (Antidepressiva, Antikonvulsiva und Präparate gegen Schwindel) verschlimmerten seinen Zustand, Behandlungen bei einem kognitiven Verhaltenstherapeuten und Psychologen brachten keine Besserung. Drei Jahre beanspruchte er die nationale Krankenversorgung, drei Jahre wurde er von Arzt zu Arzt überwiesen, ohne eine Diagnose oder Besserung zu erreichen.

Danach wandte er sich der alternativen Medizin zu, erhielt aber auch dort keinen Hinweis zu den Risiken von EMF. Das Internet gab den ersten Tipp. Zögerliche EMF-Reduzierungen brachten noch nicht die Wende, weshalb er diese Theorie zuerst verwarf. Der Zufall half dann weiter: David Ashton begann eine Elektrotherapie. Diese Behandlung vertrug er anfangs gut, im Laufe der Sitzungen reagierte er aber immer empfindlicher darauf, bis sie sehr schmerzhaft wurde. Sein Zustand verschlechterte sich. Diese Erfahrungen waren der Auslöser, sich nochmals mit EMFs zu befassen.

Mit mehreren Messgeräten konnte er klären, dass er EMFs durch WLAN, DECT-Schnurlostelefon, Mobilfunkstrahlung aus benachbarten Grundstücken, Stromzähler und Mobilfunkantennen von einem Wohnblock ausgesetzt ist. In Folge reduzierte David Ashton seine Exposition gegenüber EMF und hält seit zehn Jahren an diesem Zustand fest. An öffentlichen Orten mit relativ hohen EMF-Werten kann er sich aufhalten, aber er beschränkt seine Zeit dort.

Mehr siehe: https://www.diagnose-funk.org/aktuelles ... ewsid=2340

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 31. Januar 2026 18:19

Mit 74 Jahren lebt sie aus einem Grund in ihrem Auto, den nur wenige Menschen verstehen

Marie-Françoise Forey, 74, verließ ihr Haus in Glos-sur-Risle (Eure), um in ihrem Twingo zu übernachten. Die Installation eines nahegelegenen Mobilfunkmastes löst bei ihr schwere Symptome aus, die sie auf eine Allergie gegen elektromagnetische Felder zurückführt.

Ein Albtraum, der im Oktober 2025 begann
Alles änderte sich, als die provisorische Antenne in Freneuse-sur-Risle dauerhaft installiert wurde. Schon bald litt sie unter unaufhörlichen Kopfschmerzen, Nasenbluten und Ohnmachtsanfällen. Trotz der in ihrem Haus getroffenen Schutzmaßnahmen (strahlenabweisende Farbe, abgeschirmte Kabel) hielten die Symptome an und verschlimmerten sich. Am 7. November 2025 legte sie verzweifelt eine Matratze in ihr Auto, das zwei Kilometer von der Antenne entfernt geparkt war. „Ich gehe nur noch maximal 15 bis 30 Minuten ins Haus, um mich zu schützen. Diese Antenne ist extrem giftig“, sagte sie gegenüber L’Éveil Normand .

Elektromagnetische Überempfindlichkeit, schlecht erkannt
Bei Marie-Françoise wurde Elektrosensibilität (EHS) diagnostiziert. Sie gehört damit zu Tausenden von Menschen, die überzeugt sind, dass elektromagnetische Wellen sie krank machen. Obwohl wissenschaftlich umstritten, veranlasst diese Empfindlichkeit angeblich 4 % der Bevölkerung dazu, ihre Wohnungen oder Wohnräume umzubauen. In Frankreich werden für diese Menschen mitunter sogenannte „weiße Zonen“ eingerichtet. Die Verlegung eines Mobilfunkmastes, eines strategisch wichtigen Infrastrukturbauwerks, erweist sich jedoch trotz behördlicher Einsprüche als nahezu unmöglich.

Leben im Twingo im Winter
Trotz der eisigen Kälte (mit gefühlten -8 °C in manchen Nächten) weigert sich die Rentnerin, zu ihrer Tochter zu ziehen: „Das wäre mein fünfter Umzug, ich habe genug.“ Sie verbringt die Nächte abwechselnd in ihrem Auto und hält sich nur selten in Innenräumen auf, wenn ihre Symptome vorübergehend nachlassen. Ihr Fahrzeug wird zu ihrem Schutzraum: Wärmedecke, Thermoskanne, batteriebetriebenes Radio. „Im Auto fühle ich mich wieder lebendig. Es ist meine Freiheit“, sagt sie und lehnt Notlösungen wie eine vorübergehende Unterkunft ab.

Ein einsamer Kampf gegen die Moderne
Marie-Françoise Forey verkörpert die Notlage derer mit elektromagnetischer Hypersensibilität, die zwischen technologischem Fortschritt und nachlassender Gesundheit gefangen sind. Ihre Entscheidung – Auto oder Haus – wirft Fragen nach unserer Abhängigkeit von allgegenwärtigen elektromagnetischen Wellen und der fehlenden offiziellen Anerkennung ihres Leidens auf.

Während die Mobilfunkanbieter 5G einführen, fliehen Tausende weiterhin buchstäblich vor den Wellen, die sie als giftig empfinden. Ein Paradoxon des 21. Jahrhunderts: Mit 74 Jahren im Auto schlafen, um die Gesundheit wiederzuerlangen.

Quelle: https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/o ... f606&ei=11

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Eva Weber » 28. August 2025 12:18

Kommentar hat geschrieben: Interpellation
Menschen mit elektromagnetischer Hypersensibilität anerkennen und schützen
Stellungnahme zum Vorstoss
https://www.parlament.ch/DE/ratsbetrieb ... d=20253876
Meinung:
Ich frage mich in letzter Zeit oft, wie es möglich ist, dass 'Bedienstete von Strahlenschutzämtern bzgl. Überschüttung der Erde und des erdnahen Umfeldes mit nicht ionisierender Strahlung noch schlafen können. Geschützt werden doch weder Mensch noch Natur. Geschützt werden doch m.E. der ungehinderte Aufbau und die allseits geförderte Nutzung von künstlicher, gepulster Strahlung. Dabei ist doch völlig egal, wie es den Menschen geht. Es ist doch durch viele Berichte ersichtlich, wie stark sich Krankheiten mehren. Der Mensch ist ein elektrisches Wesen. Nun versucht man wenigstens Smartphones in Schulen zu verbieten. Doch das wird schwierig genug und dass die Geräte auch strahlen, wird konsequent nie angesprochen. Wichtig ist alleine, dass jedes Fleckchen mit Strahlung für X-Frequenzbereiche gut versorgt ist.

Neuerdings fast ohne Unterbrechung Vibrieren Tag und Nacht. Man merkt das sogar auf der Haut. Das zu allen Beschwerden dazu, die man seit nun zwei Jahrzehnten nach Aufrüstung mit UMTS und Weiterem schon hat.

Hier hat eine Technik übernommen, die die Bevölkerung vollkommen abhängig macht. Wichtig ist, dass man den Nutzern erklärt: "Alles weit unter den Grenzwerten, also keine Auswirkungen - bis heute." Also, das was da Elektrosensible alles feststellen, ist nur Psyche, Angst, Einbildung. Dabei muss man Nerven wie ein Strick haben, um bei der angeblichen gesundheitlichen Vorsorge nicht aus der Haut zu fahren.

Beim Menschen gibt es angeblich keine Auswirkungen, nicht bei Tieren, nicht bei Insekten, nicht bei Bäumen, also eine insgesamt herrliche Verträglichkeit.

Eva Weber

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Kommentar » 22. August 2025 21:03

Interpellation
Menschen mit elektromagnetischer Hypersensibilität anerkennen und schützen
Stellungnahme zum Vorstoss
https://www.parlament.ch/DE/ratsbetrieb ... d=20253876

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Eva Weber » 22. August 2025 18:12

Elektrosensibilität - eine einzige Zumutung!

Die Auswirkungen von künstlichen gepulsten Wellen (Mobilfunkstrahlung) sind in meinen Augen eine ungeheure Zumutung für Mensch und Natur. So oft können Betroffene ihre Beschwerden und die dadurch aufgezwungene Art des Daseins gar nicht schildern, als dass das das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) zu einer anderen Antwort als "gehen sie zum Arzt" bewegen würde. Nun, erzähle einem Arzt von deiner Pein und dem Zusammenhang mit Funk, den du deutlich siehst, er wird dir sagen, dass es das nicht gibt oder im anderen Fall hört er dir sogar zu und sagt kein Wort. Wohlgemerkt es gibt wenige Ausnahmen, die dich nicht gleich für verrückt erklären. Doch selbst da kein Hinweis im Wartezimmer: "Bitte Handy abschalten".

Es wird lange Zeit dauern, bis sich hier etwas ändert. Wahrscheinlich ändert sich sogar nie etwas. Denn künstliche, gepulste elektromagnetische Wellen unterhalb der thermischen Grenzwerte sind ohne Auswirkung - bis heute - usw. Zwar werden die Menschen immer kränker und verbrauchen lt. den Krankenkassen immer mehr Medikamente. Aggressionen und Gewalttaten selbst gegen Helfende werden unverständlicherweise immer mehr.

Ach ja, vielleicht bin ich so unduldsam, weil mir dieses fast ständige innere Vibrieren und die anderen ständigen Beschwerden nun endgültig auf die Nerven gehen. Es nützt aber alles nichts: Gehen Sie zum Arzt, der Rat des Bundesamt für Strahlenschutz.

Eva Weber

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 11. August 2025 08:41

Pegasus hat geschrieben:
10. August 2025 22:38
hier scheint der gleiche Artikel zu sein - kostenfrei:

https://www.licher-wochenblatt.de/impor ... 55,1160319

etwas paradox, dass für die Kontaktaufnahme eine Handynummer angegeben ist.
Es gibt auch Betroffene mit Handys, die sie abgestellt mit sich führen, z.B. wegen den abgeschafften Telefonkabinen wegen dringenden Telefonaten auswärts, manche Elektrosensible sind oft unterwegs, weil sie wegen dem Elektrosmog nicht dauernd zuhause sein können. So kommen Anrufe auf das abgeschaltete Handy und können dann zurückgerufen werden, kurzzeitige Strahlung on demand und nicht die besonders problematische Dauerbelastung, Datenübertragungsmodus, W-Lan, Bluetooth abgeschaltet. Uebrigens lasse sich bei neueren Smartphones 5G oft nicht mehr deaktivieren, so kann behauptet werden, die Kunden wollen das. Manche wollen auch keine Telefonleitungen ins Haus, weil sie darauf keinen Einfluss nehmen können und diese auch Störungen hinbringen können wie z.B. VDSL2, vor allem auch wenn Glasfaser nicht bis ins Haus, sondern nur bis zur Strasse, Magnetfelder z.B. bei Koaxkabeln, oft nur komplexe Abschaltmöglichkeit von W-Lan bei Modems oder weil sie wegen dem Elektrosmog oft umziehen müssen.

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Pegasus » 10. August 2025 22:38

hier scheint der gleiche Artikel zu sein - kostenfrei:

https://www.licher-wochenblatt.de/impor ... 55,1160319

etwas paradox, dass für die Kontaktaufnahme eine Handynummer angegeben ist.

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 9. August 2025 07:29

Selbsthilfegruppe aus Friedberg: Das Leid von Menschen, die elektrosensibel sind

Die Gesellschaft wird immer digitaler. Für elektrosensible Menschen ist das ein Problem, wie Betroffene einer Selbsthilfegruppe aus Friedberg wissen. Sie fordern das Recht aus ein analoges Leben.

Mehr siehe: https://www.fnp.de/lokales/wetteraukrei ... 68939.html

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 18. Mai 2025 11:20

Elektrohypersensitivität: Die Reise ins «Strahlenréduit»

Nr. 15 – 10. April 2025

Kathrin Luginbühl kämpft seit 25 Jahren für weniger Elektrosmog. Kürzlich musste sie zum fünften Mal umziehen. Ihre Beschwerden sind nicht wissenschaftlich anerkannt – doch die Forschung macht kleine Fortschritte.

Plötzliche Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Anspannung: Kathrin Luginbühl leidet unter elektromagnetischer Strahlung. Ein anerkanntes Krankheitsbild gibt es aber nicht.

In einer kalten Nacht im Februar wacht Kathrin Luginbühl mit einem Druck auf der Brust auf. Ihr Herz schlägt schnell und heftig. Sie zieht sich an, verlässt ihren Hausteil mitten in Hadlikon im Zürcher Oberland und geht zu einem Haus am Dorfrand. Hinter der Garage hat ihr eine Freundin einen Notschlafplatz eingerichtet. Luginbühl legt sich auf die Luftmatratze und kann nochmals kurz schlafen. Auf dem Weg zurück in ihr Haus spürt sie immer wieder stechende Schmerzen im Kopf. Auch der Druck auf dem Brustkorb ist nun stärker.

Für Luginbühl ist klar, dass elektromagnetische Strahlung die Schmerzen auslöst. Es sind dieselben Symptome, die sie seit Jahren kennt. Woher die Strahlung an diesem Morgen kommt, kann Luginbühl allerdings nicht genau einordnen. Aber sie weiss in diesen schwierigen Minuten: «Hadlikon ist zwar meine Heimat, doch ich kann hier nicht mehr leben.»

Ihr Entscheid zeichnete sich seit dem vergangenen Sommer ab. Damals erhielt sie das Urteil des Bundesgerichts. Dieses lehnte ihre Beschwerde gegen den Bau einer Salt-Mobilfunkantenne auf einem Wohnblock in der Nachbarschaft ab. Über sieben Jahre hatte sie sich mit weiteren Anwohner:innen dagegen gewehrt. Vergeblich – Ende Februar würde die Antenne in Betrieb gehen. Und dann, so wusste Luginbühl, würde es nicht lange dauern, bis auch Swisscom und Sunrise im Dorf ihre Antennen aufstellten.

Hadlikon war fünfzehn Jahre ohne nennenswerte Mobilfunkstrahlung ausgekommen, seit ein Bauer eine Antenne auf seinem Grundstück wieder hatte demontieren lassen. Seine Kälber waren erblindet, was er auf die Strahlung zurückführte. Manche Menschen zogen nach Hadlikon, weil sie nach einem Wohnort mit wenig Strahlung suchten.
Ein Cocktail aus Frequenzen

Wie viele andere mit ähnlichen Beschwerden sieht Luginbühl die Ursache für die plötzlichen Kopfschmerzen, die Schlafstörungen und die Anspannung in elektromagnetischer Strahlung. Sie kennt die Symptome seit den neunziger Jahren, als sie ihren Bürojob aufgeben musste, weil die PCs, Laptops und Handys die Arbeit veränderten. Sie leidet auch auf Zugfahrten, wenn alle um sie herum auf ihre Smartphones starren. Aber sie weiss auch, wie gut sie sich fühlt, wie fokussiert sie arbeiten kann, wenn ihre Umgebung weitgehend strahlenfrei ist.

Doch dies ist heute an immer weniger Orten der Fall. Der Ausbau des Mobilfunknetzes erschliesst auch abgelegene Orte. Hinzu kommen private WLAN-Router oder öffentliche Sender fürs digitale Radio. Immer weitere Anwendungen tauschen dank drahtloser Vernetzung blitzschnell Informationen aus.

Laufende Expositionsmessungen des Bundesamts für Umwelt (Bafu) zeigen, dass es sich bei der gemessenen Strahlung zumeist um einen Cocktail unterschiedlicher Frequenzen, Quellen und Stärken handelt.

Luginbühl hat zahlreiche Freund:innen, die sich selber nicht als elektrosensibel bezeichnen, ihr aber glauben. Doch sie erntet auch immer wieder Unverständnis, wenn sie Nachbar:innen sagt, sie spüre deren Router oder das drahtlose Telefon. «Aber ich kann ihnen ja auch keinen Vorwurf machen. Die Leute werden von den zuständigen Stellen nicht über die möglichen Auswirkungen der Strahlung informiert.»

Tatsächlich ist sogenannte Elektrohypersensitivität (EHS) umstritten. Bis heute fehlt eine breit abgestützte wissenschaftliche Erklärung dafür, dass Kathrin Luginbühl strahlungsbedingt Kopfschmerzen bekommt, obwohl die Grenzwerte eingehalten sind. Und doch geben Studien zahlreiche Hinweise darauf, dass EHS existiert.

Mehr siehe https://www.woz.ch/2515/elektrohypersen ... 0NFZ5CBHE2

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 26. März 2023 09:34

Strahlenkranke Freistädterin: „Kämpfe einen Tag um den anderen“

Helga Reibenberger hat ihre Existenzgrundlage verloren. Ihr momentanes Zuhause ist ein Wohnmobil ohne Strom, Gas und Wasser - bei Minusgraden eine echte Herausforderung.

FREISTADT. Ein Jahr ist es her seit unserem Bericht über Helga Reibenberger. Die Freistädterin reagiert extrem sensibel auf hochfrequente Strahlung von Handymasten oder Smartphones. Mittlerweile hat sich ihre Situation zugespitzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es, doch viel Hoffnung ist der 50-Jährigen nicht geblieben.

Tips:Was ist seit Dezember 2021, als wir über Tips für Sie eine strahlenarme Unterkunft gesucht haben, passiert?

Reibenberger:Soviel vorweg: Ich lebe noch, aber von meinem bisherigen Leben ist mir nichts geblieben. Ich habe wegen der Strahlung meine Wohnung aufgeben müssen, mein Büro verloren, alles, was noch übrig ist, sind ein paar Bananenschachteln voller Dinge in einer gemieteten Garage und das, was ich anhabe.

Tips: Wo wohnen Sie?

Reibenberger: In einem Wohnmobil, einem Kastenwagen, ohne Strom, ohne Wasser und ohne Gas, auf dem Gelände eines aufgelassenen Bauernhofs, wo die Strahlung nicht ganz so schlimm ist.

Tips:Wie verbringen Sie den Tag?

Reibenberger: Ich mache mir im Freien vor dem Wohnmobil ein Frühstück, meist ein Müsli, und koche mir Tee auf dem Gaskocher. Dann fahre ich nach Freistadt, weg vom Wohnmobil, weil ich auch dort Funkstrahlen spüre. Ich treffe ein paar Leute, laufe im Wald herum, gehe duschen. Mit Hilfe von Freunden kann ich meine grundlegenden Lebensfunktionen aufrecht erhalten. Das Mittagessen hole ich mir in Gasthäusern, dort kennt man mich schon und schaut, dass ich möglichst schnell wieder hinauskomme.

Tips: Wie konnte es passieren, dass Sie so aus der Bahn geworfen wurden?

Reibenberger: Ich hatte ein normales Leben, eine kleine Mietwohnung, war als Selbstständige im Wasserrechtsbereich tätig, hatte ein bisschen was Erspartes. Von einem Moment auf den anderen habe ich plötzlich die hochfrequente Strahlung nicht mehr ausgehalten und jetzt geht einfach gar nichts mehr.

Tips:Welche Beschwerden macht Ihnen die Strahlung?

Reibenberger: Ich spüre ein Kribbeln und Brennen am ganzen Körper und auch im Körper, mir wird schlecht, ich habe Kopfweh, Knochenschmerzen, manchmal bekomme ich auch Ausschlag, es ist wie eine allergische Reaktion.

Tips:Gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten für Ihre Elektrohypersensibilität?

Reibenberger:Ich habe mich sehr darum bemüht, aber die Schulmedizin kennt bei uns keine Erkrankung durch diese Art von Strahlen. Daher versuche ich es mit alternativer Medizin. Ein Arzt aus Freistadt behandelt mich kostenlos und auch eine Energetikerin versucht mir zu helfen.

Tips: Was ist neben der Beschwerden Ihr größtes Problem?

Reibenberger:Eine gemauerte, menschenwürdige Unterkunft für mich zu finden. Meine Bekannten und Freunde haben für mich schon unzählige Kontakte angezapft, Bürgermeister, Amtsleiter, Kollegen der Bezirkshauptmannschaft haben sich schon darum bemüht, ein Quartier möglichst ohne WLAN und ohne Sichtkontakt zu Mobilfunkmasten zu finden. Wir haben auch schon sehr viele Quartiere, auch Wochenend-und Ferienhäuser, besichtigt, aber leider bisher ohne Erfolg.

Tips: Gibt es Hilfe von den Behörden oder der Politik?

Reibenberger: Es hat schon Kontakte vom Bundespräsidenten über das Gesundheits- und Sozialministerium gegeben, mit Landespolitikern, wissenschaftlichen Instituten bis hin zu Unis und zur Akademie der Wissenschaften, zu bekannten Journalisten und sogar zu Licht ins Dunkel, aber überall heißt es, es tut ihnen sehr leid und man ist sehr betroffen, aber dafür besteht keine Zuständigkeit. Bei manchen Stellen gab es gar keine Reaktion. Mir ist schon klar, dass mir niemand eine Wohnung oder einen Stellplatz für das Wohnmobil suchen kann, aber um das wäre es mir auch gar nicht gegangen. Wichtig wäre es mir, dass sich jemand sachlich mit dem Problem der krankmachenden Strahlung auseinandersetzt, ich bin ja nicht die einzige Betroffene in Österreich. Aber meine Beschwerden haben eben keine Lobby.

Tips:Was wünschen Sie sich derzeit am sehnlichsten?

Reibenberger: Mein sehnlichster Wunsch sind ein paar Tage Erholung in einem Haus ohne Strahleneinwirkung, wo ich endlich wieder durchschlafen kann. Ich würde natürlich dafür auch bezahlen.

Tips:Langfristig hilft Ihnen das aber nicht weiter.

Reibenberger: Nein, auf lange Sicht bräuchte ich eine Unterkunft, ein Zimmer in einem strahlenarmen Haus oder einen Stellplatz für mein Wohnmobil hinter Mauern, zum Beispiel in in einer Garage.

Tips: Welche Perspektive haben Sie noch?

Reibenberger: Perspektive.... Keine Ahnung, wie es weitergeht. Im Moment kämpfe ich einen Tag um den anderen. So lange ich es aushalte, lebe ich noch. Aber ich spüre, dass meine Kraft zu Ende geht.

Wer für kurze Zeit oder länger Wohnraum möglichst ohne Strahleneinwirkung (dezentral, kein WLAN, kein Sendemast, großer Abstand zu Nachbarn) zur Verfügung stellen könnte, schreibt an redaktion-freistadt@tips.at Gerne Ferien- oder Wochenendhäuschen, gegen Bezahlung.

Tips hat bereits zweimal über Helga Reibenberger berichtet. Hier die Artikel zum Nachlesen:

www.tips.at/n/553807

www.tips.at/n/555256

https://www.tips.at/nachrichten/freista ... en-anderen

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von birgit12 » 8. Oktober 2020 11:21

Für alle die vielleicht noch nicht davon gehört haben. Es gibt einen Stein namens Schungit. Der ist circa. 2 Milliarden Jahre alt und der einzige Fundort liegt im russischen Dorf Karelien. Ich habe mich dazu einmal belesen und der Stein wandelt EMF in ein für den Menschen besser verträglichen Frequenzbereich um und schirmt teilweise Strahlung sogar vollständig ab. Habe jetzt einige bekannte die sich solche Schungit-Pyramiden zu Hause hinstellen um den Raum vor schädlicher Strahlung zu schützen.

Kann das wirklich nur jedem empfehlen. Es gibt sogar die Möglichkeit mit Edel Schungit Splitt (besteht zu über 90% aus Kohlenstoff und enthält Fullerene, welche freie Radikale im Körper abfangen) das Wasser zu Hause aufzubereiten. In einem Shop den ich gefunden habe wird beschrieben, dass Schungit folgende Dinge aus unserem Leitungswasser entfernen kann:
  • Phenol
  • Eisen
  • Mangan
  • Chlor
  • Nitrate
  • Nitrite
  • Bakterien
  • Mikroorganismen

Laut dem besagten Shop kann er sogar bei der Bekämpfung einiger Krankheiten hilfreich sein:
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen der Niere
  • Leberkrankheiten
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
  • Cholezystitis
  • Gastritis und Dyspepsie
  • Gallenblasen-Probleme
  • Anämie
  • Asthma
  • Chronische Müdigkeit
  • Arthritis
Falls ihr euch dazu mal belesen wollt kann ich euch diesen Link empfehlen:

Forum Admin: Links wegen Werbeverbot gelöscht, können von Interessierten per pn erfragt werden.

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 20. Juli 2020 18:38

Thuner Tagblatt vom 20. Juli 2020
Steigt die Strahlung, leidet Marlène Studer aus Unterseen
Gesundheit Für Marlène Studer ist der Kamp gegen 5G nicht primär technischer Natur. Sie leidet unter der hochfrequenten Strahlung

Verloren im grenzenlosen Strahlenmeer
Marlène Studer leidet an Elektrosensibilität. Die Folgen der immer vernetzteren und immer stärker digitalisierten Welt bringen die Frau aus Unterseen immer wie an körperliche Grenzen

Siehe https://www.thunertagblatt.ch/verloren- ... 7941025049

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 6. September 2019 10:00

Elektrosensibel:

https://www.elektrosensibel-ehs.de/betroffene/

https://www.elektrosensibel-ehs.de/berichte/

"Carolin Sandner

Berichtet über ihre Elektrosensibilität. “Stell dir vor, du bist allergisch auf etwas, das plötzlich überall ist. An deinem Arbeitsplatz, in deiner Wohnung, an deinem Schlafplatz. Es gibt kein Entkommen mehr. Stell dir vor, diese Allergie führt zu Schlaflosigkeit und heftigen körperlichen Schmerzen. Wo kannst du dann noch hin?“

Re: Erfahrungsberichte von Elektrosmog-Erkrankten

von Elisabeth Buchs » 28. August 2019 06:04

Wenn Leben nur im Funkloch erträglich ist

"Wenn Leben nur im Funkloch erträglich ist" (Rhein-Zeitung, Ausgabe H, vom 19.08.2019, Seite 19,

Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung

https://www.weisse-zone-rhoen.de/app/do ... 1566633232

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