Bitte um Support: Elektr.WF auf Heizungsrohr

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NACHDENKLICHES

von Brummer » 22. Mai 2016 02:35

Sehr geehrter Herr Jakob!
Herzlichen Dank, dass Sie sich für mein Anliegen Zeit genommen (und Ihre Erklärung in einer Antwort-Mail noch einmal erläutert) haben!
Ein paar Dinge allerdings stimmen mich etwas nachdenklich:

• Ihre Erklärung passt leider nicht zu meinem Problem. :D
Bei mir liegen stark erhöhte elektrische Wechselfelder vor (wie berichtet), eine Signifikanz von magnetischen WF wurden vom Baubiologen (Mitglied des IBN) ausdrücklich verneint.

• Ich habe eine ganze Reihe von Menschen, die vorgeben, sich im Thema "Elektrosmog" auszukennen, freundlich gebeten, mir in Grundzügen die Funktionsweise eines simplen Spannungsfinders aus dem Baumarkt zu erklären. Nicht einer ist willens oder in der Lage dazu. Was ist da los, ich verstehe es nicht. :?

Schönen Gruß!

der Brummer
8)

Neue Perspektive

von Brummer » 19. Mai 2016 03:50

Hallo Herr Jakob,

herzlichen Dank für Ihre Antwort und die neue Perspektive auf mein Problem!
(Ich werde Ihrem freundlichen Angebot folgen und Sie per E-Mail zu kontaktieren.)

Die Sache mit meinem Spannungsfinder würde ich allerdings gerne noch von jemandem einmal etwas erklärt bekommen ... :wink:

Bin für weitere Hinweise dankbar,

Schönen Gruß,

der Brummer

Re: Bitte um Support: Elektr.WF auf Heizungsrohr

von Hans-U. Jakob » 18. Mai 2016 14:49

Brummer hat geschrieben:Guten Tag zusammen! 8)

Für mich ist das Thema "Elektrosmog" noch relativ neu, ich habe mich erst vor Kurzem zur Messung meines Schlafplatzes durch einen Baubiologen entschlossen. Nun ergeben sich für mich einige Fragen, ich möchte hierzu um Ihre Unterstützung bitten:


:shock: Baubiologe: Hier fehlt die Erdung.
Der Baubiologe konnte feststellen, dass elektrische Leitungen in der Nähe des Heizungsrohr-Systems (Kupferrohre, ca. 4 cm Durchm.) Störfelder aufspielen; er hat am Kopfbereich meines Schlafplatzes ein niederfrequentes (50 Hz) elektrisches Wechselfeld von 41 V/m gemessen, am Heizungsrohr selbst liegen 380 V/m an. Dies seien Werte, die extrem bedenklich seien und eine Veränderung der Situation erfordern. Die Werte bleiben auch bei Sicherung-Aus zu hoch. Man könnte das Problem lösen, indem man das Heizungsrohr-System an die Erde (Haupt-Potentialausgleich - HPA) anbinden würde, diese würde fehlen, so der Baubiologe.


:roll: Der Elektriker widerspricht!
Ein später zur Beseitigung dieses Mangels hinzugezogener Elektriker allerdings hat hat mit einem Messgerät eine Durchleitung von der Phase aus einer Steckdose auf das Heizungsrohr gelegt (als Erde) und eine Durchleitung "von 230 Volt" festgestellt; er sagte ausdrücklich, dass eine gute Erde bestehen würde. Dies stellt nun aber einen großen Widerspruch zur Aussage des Baubiologen dar.
Trotzdem hat der Elektriker in der Wohnung als auch im Keller zwischen Heizungsrohr, Wasserleitung und Erde des Stromnetzes quer-vererdet (um die Erdung insgesamt zu stärken, so seine Darstellung).
Wie lassen sich die widersprechenden Befunde von Baubiologen und Elektriker verstehen? Hat einer Recht einer nicht, oder handelt es sich um die Folgen unterschiedlicher technischer Paradigmen?


:idea: Eigenes Experiment: Spannungsfinder
http://www2.produktinfo.conrad.de/daten ... Balken.pdf
Ich selbst habe dann einmal mit einem einfachen Spannungsfinder (zeigt Stromkabel unter Putz durch "Zirp-Ton" an) im Schlafzimmer herumexperimentiert. Ich nehme an, dass dieser das durch die Wechselphase des Netzstromes bedingte magnetische Wechselfeld anzeigt. Man kann so m.E. Beziehungen erkennen zwischen Sicherung-Aus und dem Erden des Heizungsrohres zur Netz-Erde bzw. Wasser-Rohr und als Folge davon die jeweiligen Abnahme des magnetischen Wechselfeldes (weniger "Zirpen") auf dem Heizungsrohr.
• Was genau zeigt so ein Spannungsfinder an?
• Kann man vom "Zirpen" des Spannungsfinders irgendie auf elektrische Wechselfelder schließen?
• Wie lässt sich ungefähr das physikalische Verhältnis von 50 Hz-Wechselstrom und magnetischen und elektrischen Wechselfeldern beschreiben?
• Wie ist ungefähr das Ausbreitungsverhalten von magnetischen und elektrischen Wechselfelder um eine elektrische Leitung (z.B. Ausbreitung in Zentimentern und Stärke (in µT bzw. V/m) bei z.B. 10W/ 230V)?


Ich danke herzlich für jeden sachdienlichen Hinweis!


Schönen Gruß,

der *Brummer*
Beide haben recht oder auch unrecht. Denn das Problem liegt ganz wo anders. Nämlich beim zu dünnen Nullleiter (Mittelleiter) in der Netzzuleitung zum Gebäude.
Durch die zu vielen Einphasen-Verbraucher im Netz entsteht oft eine Unsymmetrie im Stromfluss zwischen den 3 Polleitern, so dass der dadurch entstehende Rückstrom zur Stromquelle im Nullleiter zu hoch wird, um vollständig durch diesen zurückgeführt zu werden.
Der Rückstrom sucht sich dann über die Erdungsbrücke zwischen Nullleiter und Schutzleiter (bei der Hauptsicherung) einen Parallelweg über Wasserleitungen, Beton-Armierungen und oft auch Zentralheizungen den Weg zurück zur Quelle.
Berührungsspannungen entstehen dabei nicht, weil der Rückstrom das Erdpotential hat. Es entsteht lediglich ein Magnetfeld. Dieses zu berechnen ist unmöglich, da von zu vielen Unbekannten abhängig.
Dieses Magnetfeld bleibt auch dann bestehen, wenn Sie ihre Wohnung stromlos machen, da auch die Rückströme anderer Wohnungen oder anderer Häuser daran beteiligt sind.
Man spricht hier von vagabundierenden Strömen. Schlimm werden diese auch, wenn eine Bahnlinie in der Nähe ist. Bei der Bahnstromversorgung fliesst 1/3 des Rückstroms über die Schiene, 1/3 über den separaten Rückleiter und 1/3 über das Erdreich (sprich Wasserleitungen usw.)
Einzig mit einem Magnetfeld-Messgerät werden Sie zuverlässig feststellen können, wie weit oder wie nahe zur Zentralheizung ein zu hohes Magnetfeld besteht. In der Regel weniger als 0.5m.
Weitere Auskünfte erhalten Sie privat und kostenlos an meiner e-mail-Adresse prevotec@bluewin.ch
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

Bitte um Support: Elektr.WF auf Heizungsrohr

von Brummer » 18. Mai 2016 03:48

Guten Tag zusammen! 8)

Für mich ist das Thema "Elektrosmog" noch relativ neu, ich habe mich erst vor Kurzem zur Messung meines Schlafplatzes durch einen Baubiologen entschlossen. Nun ergeben sich für mich einige Fragen, ich möchte hierzu um Ihre Unterstützung bitten:


:shock: Baubiologe: Hier fehlt die Erdung.
Der Baubiologe konnte feststellen, dass elektrische Leitungen in der Nähe des Heizungsrohr-Systems (Kupferrohre, ca. 4 cm Durchm.) Störfelder aufspielen; er hat am Kopfbereich meines Schlafplatzes ein niederfrequentes (50 Hz) elektrisches Wechselfeld von 41 V/m gemessen, am Heizungsrohr selbst liegen 380 V/m an. Dies seien Werte, die extrem bedenklich seien und eine Veränderung der Situation erfordern. Die Werte bleiben auch bei Sicherung-Aus zu hoch. Man könnte das Problem lösen, indem man das Heizungsrohr-System an die Erde (Haupt-Potentialausgleich - HPA) anbinden würde, diese würde fehlen, so der Baubiologe.


:roll: Der Elektriker widerspricht!
Ein später zur Beseitigung dieses Mangels hinzugezogener Elektriker allerdings hat hat mit einem Messgerät eine Durchleitung von der Phase aus einer Steckdose auf das Heizungsrohr gelegt (als Erde) und eine Durchleitung "von 230 Volt" festgestellt; er sagte ausdrücklich, dass eine gute Erde bestehen würde. Dies stellt nun aber einen großen Widerspruch zur Aussage des Baubiologen dar.
Trotzdem hat der Elektriker in der Wohnung als auch im Keller zwischen Heizungsrohr, Wasserleitung und Erde des Stromnetzes quer-vererdet (um die Erdung insgesamt zu stärken, so seine Darstellung).
Wie lassen sich die widersprechenden Befunde von Baubiologen und Elektriker verstehen? Hat einer Recht einer nicht, oder handelt es sich um die Folgen unterschiedlicher technischer Paradigmen?


:idea: Eigenes Experiment: Spannungsfinder
http://www2.produktinfo.conrad.de/daten ... Balken.pdf
Ich selbst habe dann einmal mit einem einfachen Spannungsfinder (zeigt Stromkabel unter Putz durch "Zirp-Ton" an) im Schlafzimmer herumexperimentiert. Ich nehme an, dass dieser das durch die Wechselphase des Netzstromes bedingte magnetische Wechselfeld anzeigt. Man kann so m.E. Beziehungen erkennen zwischen Sicherung-Aus und dem Erden des Heizungsrohres zur Netz-Erde bzw. Wasser-Rohr und als Folge davon die jeweiligen Abnahme des magnetischen Wechselfeldes (weniger "Zirpen") auf dem Heizungsrohr.
• Was genau zeigt so ein Spannungsfinder an?
• Kann man vom "Zirpen" des Spannungsfinders irgendie auf elektrische Wechselfelder schließen?
• Wie lässt sich ungefähr das physikalische Verhältnis von 50 Hz-Wechselstrom und magnetischen und elektrischen Wechselfeldern beschreiben?
• Wie ist ungefähr das Ausbreitungsverhalten von magnetischen und elektrischen Wechselfelder um eine elektrische Leitung (z.B. Ausbreitung in Zentimentern und Stärke (in µT bzw. V/m) bei z.B. 10W/ 230V)?


Ich danke herzlich für jeden sachdienlichen Hinweis!


Schönen Gruß,

der *Brummer*

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