Was Repacholi wollte

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Re: Was Repacholi wollte

von Eva Weber » 11. März 2018 11:06

conviva hat geschrieben: Diesen wurde nämlich damit auf ganz subtile Weise eine Befürchtung eingegeben, die womöglich auf Dauer noch unerwünschet Folgen zeigen könnte. Die Ärtze könnten auf den Gedanken kommen, sich gerade wegen der Empfehlung im Fact Sheet Sorgen zu machen. Wie konnte man von Seiten der MF-Betreiber ein solches Risiko eingehen? Man scheint gerade bei diesen Fragen vor höchsten, grenzwertigen Herausforderungen an die mentale Präsenz zu stehen. Hier bleibt nur die eine Hoffnung, sich gegenüber den Ärzten auf das zu verlassen, was man zwischen Patienten und Ärzten untergraben will, das Vertrauen.

Ärzte haben in der Regel viel zu wenig Zeit, sich noch mit etwas anderem zu befassen, als dem was sie gelernt haben und was ihnen im Ärzteblatt - falls sie überhaupt dazu kommen es zu lesen - und auf Fortbildungen gesagt wird. Da wird ihnen das vermittelt, was die Technik fördert, nämlich, dass dieser Funk nichts macht, da nur ein Bruchteil der Grenzwerte ausgeschöpft ist, somit ist alles unbedeutend für die Gesundheit und eben, dass man bis heute nichts anderes weiß. Schon die Frage nach den Grenzwerten zeigt, dass sie selten informiert darüber sind. Es ist schon länger her, als mir eine ganz junge Ärztin, gerade von der Uni sagte, nur ionisierende Strahlung mache etwas aus - nicht ionisierende dagegen nicht.
Wie soll es auch anders sein, wenn Krankenkassen zu Gesundheits-Apps und Gesundheitsüberwachungs-Tools, ja gar zur ALEXA raten? Wenn Ärztekammern bis auf seltene Ausnahmen sich nicht zu Wort melden?

Wenn, wie üblich, in Wartezimmern munter gesurft und auch telefoniert wird, kann man als von Funk betroffen, nur versuchen irgendwohin auszuweichen. Treppenhaus, Flur. Im Übrigen ist fast überall WLAN.
Man gibt es bald auf, mit Ärzten darüber zu sprechen, vielleicht ein Schild aufzuhängen: "Bitte Handy aus". Ja, das kann man doch heutzutage nicht machen! Sollte es doch irgendwo hängen, bewirkt es nichts, außer dass man sich mit den Nutzern anlegen könnte.
In dieser Beziehung gibt es kein Vertrauen, da siegen Bequemlichkeit und das "auf keinen Fall irgendwo anecken".

Beispiel: Sehr starkes WLAN bei einer Ärztin. Mich wunderte nicht, dass die beiden jungen Damen, wovon auch jede noch unmittelbar vor einem eigenen DECT-Telefon saß, Smartphones lagen auch herum, ziemlich konfus waren. Wie viele Anrufe es mich kostete, einen Termin zu bekommen und wie viele Rückrufe in Bezug auf Änderung ich bekam, kann man schon als traumhaft bezeichnen. Jedenfalls es klappte nach einer gewissen Zeit. Ich empfand den Aufenthalt dort als sehr Funk belastet und war froh als ich drankam. Ich sagte der Ärztin, in deren Behandlungszimmer kein Stückchen Kabel zu sehen war, dass ich unter Funk leide und dass es gar nicht gut sei in den Räumen. Sie meinte, das habe man heute so und es sei praktisch. Ich sagte, dass es Menschen gibt, die die Strahlung nicht vertragen, dass man einen ganz dicken Kopf kriegt und Schwindel. Ich sagte, dass es mir sehr schwer fällt, so eingeschränkt leben zu müssen und wegen der hohen Funkbelastung durch Smartphones auch kaum mehr öffentlich fahren zu können. Sie legte den Kopf schief und sagte mit ganz hoher Stimme: "Dann fahren sie doch mit dem Fahrrad!" Diese suffisante Antwort empfand ich als Diskriminierung. Es funktioniert eben alles bestens! Als ich dann wieder vor der Rezeption stand, wünschten mir die beiden Damen sehr freundlich ein schönes Wochenende. Als ich sagte, dass ich doch etwas bezahlen müsse, kam die Antwort: "Ach ja, das hätten wir nun vergessen!"

Eva Weber

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 10. März 2018 14:55

conviva hat geschrieben:Vor allem, sage nie, dass Du bemerkst, dass Du leidest, weil Du Funkstrahlung abbekommst. Auf diesen Gedanken darfst Du gar nicht kommen. Psychische Leiden können nicht durch Einwirkung von Hochfrequenzstrahlung auf den Körper ausgelöst werden. Psychische Leiden haben ihren Ursprung immer in der Psyche. Beispiel: Wenn Du Alkohol trinkst, bildest Du Dir den anschließenden Rausch nur ein. Denn Du weist ja, dass Du Alkohohl getrunken hast. Das das so ist, ist ist einfach auch deswegen schon klar, weil ein Rausch eine psychische Erscheinung ist. Na! Alles, was passiert in der Psyche, kann keine Ursache im Körper haben. Immer wenn jemand denkt, dass die Psyche leidet, weil etwas mit seinem Körper nicht stimmt, z.B. im Stoffwechsel, könnte er ein Leiden bekommen, weil er eben dies denkt. Das ist dann der Nocebo-Effekt. Alles klar? :twisted:
Nachtrag zum "Nocebo-Effekt": Die obige Schlussfolgerung setzt voraus, dass ein Alkoholrausch als gesundheitsproblemtisch angesehen wird. Wird er als willkommenes Erlebnis erachtet, handelt es sich um einen Placebo-Effekt. 8)

Insofern könnte das Fact Sheet 296 des WHO-EMF-Projekts ein "institutionalisierter Nocebo-Effekt" sein.
Diese Institution ist selbst einem Effekt anheim gefallen, indem sie versucht hat ihn zu verhindern.
Die MF-Betreiber fürchten, dass die Folgen eines ehrlichen, ergebnisoffenen Gesprächs zwischen Patient und Arzt negativen Einfluss auf die "Volksgesundheit" hätten. Problematisch :shock: Denn die Befürchtung, dass sich unerwünschte Effekte durch ein vertrauensvolles Patient-Arzt-Verhältnis einstellen könnten, könnte zu einer Negativspirale von Befürchtungseffekten führen. Daher wäre es im Sinne der auf wissenschaftlicher Grundlage stehenden Überzeugung, welche verheerenden Folgen der Nocebo-Effekt haben kann, konsequent gewesen, wenn man von Seiten des WHO-EMF-Projekts diese Befürchtung gegenüber der Ärzteschaft gar nicht erst thematisiert hätte. Diesen wurde nämlich damit auf ganz subtile Weise eine Befürchtung eingegeben, die womöglich auf Dauer noch unerwünschet Folgen zeigen könnte. Die Ärtze könnten auf den Gedanken kommen, sich gerade wegen der Empfehlung im Fact Sheet Sorgen zu machen. Wie konnte man von Seiten der MF-Betreiber ein solches Risiko eingehen? Man scheint gerade bei diesen Fragen vor höchsten, grenzwertigen Herausforderungen an die mentale Präsenz zu stehen. Hier bleibt nur die eine Hoffnung, sich gegenüber den Ärzten auf das zu verlassen, was man zwischen Patienten und Ärzten untergraben will, das Vertrauen. Ein solcher Ansatz hat dann Aussicht auf Erfolg, wenn ein Vorrangiger von einem Nachrangigen verlangt, dass dieser seinem Nachrangigen gegenüber das Vertrauen aufkündigt und sich stattdessen auf blindes Vertrauen gegenüber seinem Vorrangigen einlässt.
Wie nennt man diesen Effekt? http://www.toonsup.com/users/e/eckicart ... 93E2A16BE6

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 7. März 2018 13:30

Er tut's trotzdem:
Über Gefühle sprechen, Ängste eingestehen, psychische Erkrankungen thematisieren - das gilt im Profisport als Tabu. NBA-Star Kevin kein Ersatz hat es trotzdem getan.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/kevin ... 96840.html
NBA-Star kein Ersatz über seine Panikattacke
"Als würde mein Gehirn versuchen, aus meinem Kopf zu klettern"


Taj, bei soviel Strahlung in der Halle, kann's dann schon mal soweit kommen.
Is' eh nur Gelee. :mrgreen:

Er mache den Vorfall nun öffentlich, "vor allem, weil zu wenig über psychische Gesundheit gesprochen" werde. Gerade Männer und Jungen hätten hier Defizite: "Du lernst, was es bedeutet 'ein Mann' zu sein. Es ist wie ein Matchplan: sei stark. Rede nicht über deine Gefühle", schrieb der Teamkollege von Superstar LeBron James.

Vor allem, sage nie, dass Du bemerkst, dass Du leidest, weil Du Funkstrahlung abbekommst. Auf diesen Gedanken darfst Du gar nicht kommen. Psychische Leiden können nicht durch Einwirkung von Hochfrequenzstrahlung auf den Körper ausgelöst werden. Psychische Leiden haben ihren Ursprung immer in der Psyche. Beispiel: Wenn Du Alkohol trinkst, bildest Du Dir den anschließenden Rausch nur ein. Denn Du weist ja, dass Du Alkohohl getrunken hast. Das das so ist, ist ist einfach auch deswegen schon klar, weil ein Rausch eine psychische Erscheinung ist. Na! Alles, was passiert in der Psyche, kann keine Ursache im Körper haben. Immer wenn jemand denkt, dass die Psyche leidet, weil etwas mit seinem Körper nicht stimmt, z.B. im Stoffwechsel, könnte er ein Leiden bekommen, weil er eben dies denkt. Das ist dann der Nocebo-Effekt. Alles klar? :twisted:

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 21. Februar 2018 19:44

Wörtlich aus Urteil 1C_323/2017 E3.2: 3.2: Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte Anspruch auf rechtliches Gehör räumt den Parteien in einem Gerichtsverfahren das Recht ein, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden (BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127). Ein Gericht darf jedoch auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichten, wenn es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen darf, seine Überzeugung könne durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert werden (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64 mit Hinweisen).
https://www.gigaherz.ch/alterszentrum-w ... hleuniger/

In der Intention ist dies deckungsgleich mit dem Geist des WHO Fact sheet 296.
http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf

Dazu passt auich
Leider müssen wir die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenzbereich inkl. von Artikeln, die sich mit Mobilfunk beschäftigen, aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen ab sofort (27. November 2017) einstellen. Wir bedauern dies und hoffen, in Zukunft eine Lösung zu finden.
EMF-Portal am Ende?
viewtopic.php?f=2&t=42029&p=70925&hilit ... tal#p70925
Das EMF-Portal gilt als eine Referenzdatenbank der WHO.
http://www.who.int/peh-emf/research/database/en/

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 20. Februar 2018 17:20

Dem SPIEGEL sagten Ärzte und Experten in zahlreichen Gesprächen, dass illegale Praktiken in der Pharmaindustrie seit Jahren die Norm seien. Für die Ärzte seien durch Bestechungsgeld und eine Vielzahl anderer Begünstigungen, Anreize geschaffen worden, bestimmte Medikamente zu verschreiben. Die Zahlungen kamen in verschiedener Form, von Bargeld in Umschlägen bis zu bezahlten Urlauben oder anderen Geschenken.
Korruption in Griechenland
"Der größte Skandal in der Geschichte des Staates"
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis soll üppige Schmiergelder an griechische Ärzte, Beamte und Spitzenpolitiker gezahlt haben - unter anderem an zwei Ex-Premierminister. Die Bevölkerung ist schockiert.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 93742.html
Für Novartis sind Vorwürfe dieser Art nicht neu. Im Oktober 2015 stimmte der Konzern einer Zahlung von 390 Millionen Dollar an das amerikanische Justizministerium zu, es ging um Bestechungsgelder, die das Unternehmen an amerikanische Apotheker gezahlt haben soll. Im August 2016 wurde ein Geschäftsführer der südkoreanischen Niederlassung wegen illegalen Zahlungen in Höhe von 2,4 Millionen Dollar an Ärzte angeklagt.

Wo Korruption so geht, geht Korruption auch anders.

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 13. Februar 2018 14:11

Um nach Amerika fahren zu dürfen, benötigte Kolumbus den "Segen" der autoritären Kirche, die "Abweichler" nicht selten durch die Inquisition gnadenlos verfolgte. Denn dass die Erde als Kugel angesehen wurde, war ein schwerwiegendes ideologisches Problem, durch das die Kirche ihre Herrschaft in Frage gestellt sah.
Wer heutzutage Elektrosensibilität und Strahlenschäden bei Mensch und Natur konstatiert, muss noch immer mit dem Bann der WHO rechnen.
Was der Inquisition die "Laienprediger"* waren sind heute den WHO die Patienten mit selbst zugeordneten Symptomen. Sie werden systeamtisch als esoterische Sektierer diskreditiert.

(* Die Anfänge der Inquisition
Im 12./13. Jahrhundert wächst in Rom die Angst vor Häretikern, also Anhängern abweichender Lehren. In Südfrankreich breitet sich die Sektenbewegung der Katharer aus, deren radikale Bußethik große Zustimmung findet. Wegen ihrer Hochburg Albi werden die Anhänger der Katharerlehre auch Albigenser genannt. Die seit etwa 1175 aktiven Waldenser, Anhänger des Kaufmanns Petrus Waldes aus Lyon, gelten ebenfalls als Häretiker. Sie üben die Laienpredigt aus, treten für freiwillige Armut ein und lehnen sowohl die Lehrautorität wie auch Hierarchie der Kirche ab. Während der Papst um die kirchliche Einheit fürchtet, strebt die französische Krone nach der Erweiterung ihres Territoriums. So ermutigt Papst Innozenz III. (1198-1216) den französischen König zum Albigenserkreuzzug (1209-1229), der in ein einen regelrechten Ausrottungskrieg mündet.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendunge ... r-100.html)

Von dem entsprechenden phantasmagorischen Hetztiraden moderner Form über die bevorstehende Vernichtung von Abweichlern wurde in diesem Forum mehrfach berichtet.

Die überwiegende Mehrheit der Ärzteschaft bemerkt nicht den Verlust an Selbstachtung und Vertrauensverlust, der sich infolge der geübten Toleranz gegenüber ihrer Bevormundung einschleicht. Man ist sich anscheinend seiner überlegenen Position ganz sicher. Wem sehen Ärzte sich verpflichtet? Wo und wie reflektieren sie professionell und unabhängig ihre fachliche Postion zu den Gesundheitsfragen, die durch die zunehmnede EMF-Belastungen aufkommen? Worauf konnte Repacholi bauen, dass er den Versuch der autoritären Entmündigung der Ärzte überhaupt wagte? Geschah dies ohne verdeckten Rückhalt durch Militär und Geheimdienste? Warum müssen die Wissenschaftler und Funktionäre in der WHO den Mund halten? Wo sie erkennen müssten, dass sie selbst zu Opfern werden könnten. Womöglich haben sie das bereits erkannt und sich zumindest im WHO-Gebäude in Genf selbst schon etwas mehr Sicherheit verschafft. Der pötzliche Tod ihres früheren Chefs Lee Jong-wook an einer Gehirnblutung im Jahr 2006 hat vielleicht nachgewirkt. http://www.who.int/dg/lee/biography/en/
Bemerkenswert niedrige Strahlenbelastung bei der WHO
viewtopic.php?f=2&t=40527&p=70439&hilit ... ung#p70439

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 3. Februar 2018 13:33

Medizin ist heute vorrangig ein Geschäftsmodell.
Deshalb läuft die organisierte Ignoranz gegenüber ESmoggeschädigten bisher so gut.
Welche Zustände im "Gesundheitssystem" heute möglich sind zeigt ein Beispiel aus dem SPON-Forum zu Artikel Labour-Chef verspricht "kommunalen Sozialismus".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... -box-pager

Little_Nemo heute, 12:46 Uhr
13. Die Tücken der Absahnkultur
Das Konzept der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und Infrastruktur, zumindest wie es bisher betrieben wurde, halte ich auch für ein Debakel, gleicht sie doch nicht selten schon einer Wiedereinführung des Raubrittertums. Eine Verbesserung der Leistungen durch Wettbewerb ist jedenfalls in sehr vielen Fällen nicht zu erkennen. Oft sogar das genaue Gegenteil. Nehmen wir nur die Deutsche Bahn, mittlerweile berühmt für ihre Verspätungen und ihren fragwürdigen Service - sofern sie überhaupt fährt. Noch desaströser das Gesundheitswesen. Ein plastisches Beispiel habe ich gerade selbst erlebt. Da sollte in einem Krankenhaus meine Ohrspeicheldrüse mit einer Sonde untersucht werden. Keine große Sache ansich. Das sollte unter Vollnarkose geschehen, obwohl das für gewöhnlich unter örtlicher Betäubung gemacht wird. Im Behandlungsvertrag, den man mir bei der Voruntersuchung aushändigte, stand dann, dass bei mir ein Speichelstein entfernt werden solle, wofür ein Schnitt notwendig gewesen wäre - obwohl weder mein HNO-Arzt noch die Ärzte im Krankenhaus bei mir einen Speichelstein festgestellt hatten. Ich reklamierte das sofort und bekam nach einigem Murren seitens der zuständigen Sprechstundenhilfe einen neuen Vertrag, in dem dann stand, dass mir eine Unterkieferspeicheldrüse entfernt werden solle. Das war natürlich noch weniger zutreffend. Ich reklamierte das wieder und bekam dann keinen neuen Vertrag. Im anschließenden Arztgespräch hieß es beschwichtigend, dass der Inhalt des Vertrages ohnehin nur provisorisch sei und es letztlich nur auf dieses Gespräch ankomme. Das hatte die Sprechstundenhilfe auch schon gesagt. Unterschreiben hätte ich diesen Vertrag aber natürlich trotzdem sollen. Abschließend sagte mir der Arzt, dass die Untersuchung nicht zwingend nötig sei und ich mich auch dagegen entscheiden könne. Was ich angesichts einer Behandlung unter Vollnarkose, bei arg perforiertem Vertrauensverhältnis und mit äußerst ungewissem Ausgang natürlich auch tat. Ich habe den starken Verdacht, dass es darum ging mir eine lukrative aber überflüssige Operation unterzujubeln. Was ich angesichts der beträchtlichen Behandlungsrisiken für kriminell halte. Solche Verhältnisse sind natürlich die Folge der Privatisierung, die selbst Krankenhäuser dazu bringt ihren Kunden, hier Patienten, möglichst alles möglichst gewinnbringend zu verscherbeln, was sie im Sortiment haben.

http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/ ... t_62309269

Was Wunder dass nun auch vermehrt die kranken Kassen Apps für Funktechnik anbieten, damit die Leute ihre Gesundheit besser pflegen können.

Mit Musik geht manches besser zu ertragen.
PINK FLOYD: MONEY
https://youtu.be/1NXBLxZcO2Q
Bedenkenlos viel Elektronik - mal kreativ eingesetzt...

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 22. Dezember 2017 20:31

„Warum schweigen die Lämmer?“
Moralisch unsichtbar sind Verletzungen moralischer Normen, wenn sie zwar als Fakten sichtbar sind, jedoch in einen Kontext eingebettet sind, der verhindert, dass sie in der Bevölkerung ein moralisches Unbehagen oder Empörung auslösen.
Ein Beispiel sind die gesellschaftlichen und humanitären Folgen der mit der neoliberalen Wirtschaftsordnung einhergehenden strukturellen Gewalt, wie sie vor allem in der sog. ‚Dritten Welt‘, doch zunehmend auch in den westlichen Industrieländern sichtbar werden.

http://www.free21.org/warum-schweigen-die-laemmer/

Vortrag von Professor Dr. Rainer Mausfeld, Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel
http://www.leopoldina.org/fileadmin/red ... iner_D.pdf
Vortragsvideo: https://youtu.be/Rx5SZrOsb6M
Vortragsmanuskript: http://www.free21.org/wp-content/upload ... mmer-2.pdf

Die am oben angeführten Beispiel aufgedeckte Strategie kann auch in den Machenschaften der internationalen Mobilfunklobby wiederkannt werden. Eine anregende Abhandlung für nachdenkliche Winterabende. Was - auch in diesem Vortrag - nottut, sind praktische Antworten auf die Frage, wie sich Lösungen entwickeln lassen.
Die Rücksichtslosigkeit der allgemeinen globalen Verstrahlung wird wegen ihrer Bedeutung für die biologischen Grundlagen der Zivilisation auch auf jene zurückfallen, die sie vorantreiben oder hinnehmen. Chance und Gefahr zugleich.

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 23. September 2017 10:47

In früheren Beiträgen wurde vielmals die Suche nach den Eisbären in der Sahara als Bild genommen, um die Verschleierungstaktik der Mobilfunklobby zu kennzeichnen.
Frühester Fund auf der Seite von gigaherz zur Eisbärensuche in der Sahara:
Aber die Ursachen werden (siehe oben) überall gesucht (Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes, Stress, Beziehungskrisen , Reizüberflutung etc.) während ein ganz wichtiger Faktor (siehe ebenfalls oben) unberücksichtigt bleibt. ???Man sucht den Eisbären in der Sahara??? (Originalzitat von Prof. Dr. Olle Johansson, Karolinska-Institut, am 2. Nationalen Kongress Elektrosmog-Betroffener 2004 in Olten).
https://www.gigaherz.ch/eisbaeren-suche-in-der-sahara/
Suche auf der Hauptseite: https://www.gigaherz.ch/?s=Sahara / im Forum: search.php?st=0&sk=t&sd=d&sr=posts&keyw ... a&start=15

Eine Freundin hat mir heute folgenden Witz geschickt:
"Angeklagter, hören Sie doch endlich auf zu leugnen. Hier stehen vier Zeugen, die gesehen haben, dass Sie der Frau die Handtasche geklaut haben." "Aber Herr Richter, ich kann Ihnen hundert Zeugen bringen, die es nicht gesehen haben."

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 29. Juli 2017 12:36

Ein krebskranker Republikaner stoppt Trumps jüngsten Versuch "Obamacare" abzuschaffen.

Wegen seines Neins zu Donald Trumps Gesundheitsreform steht der krebskranke Senator John McCain als Held da. Das ist zu viel der Ehre.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 60293.html
...eine wichtige Botschaft an die Republikaner hatte McCain.
... Nur eine Woche zuvor war bekannt geworden, dass der 80-Jährige wegen eines Glioblastoms operiert wurde. Patienten mit diesem bösartigen Hirntumor leben mit Behandlung im Durchschnitt noch 15 Monate.
... Hat McCains persönliche Erfahrung seine politische Haltung beeinflusst? Damit wäre der Senator jedenfalls nicht allein. Mark Meadows, Chef des erzkonservativen Freedom Caucus im Repräsentantenhaus, bekämpfte Trumps Reformpläne lange als zu wenig radikal. Als Reporter ihm aber Zahlen zum drohenden Versicherungsverlust von Patienten mit Vorerkrankungen präsentierten, wurde Meadows plötzlich emotional. Er erzählte, dass seine Schwester und sein Vater an Krebs gestorben seien, und deutete an, gegebenenfalls seine Haltung zu ändern. "Ich werde heute keine politische Entscheidung fällen, die der Schwester oder dem Vater von jemanden anderen schaden."

Unklar bleibt, wie Meadows abgestimmt hat.
Dennoch deuten dieses Beispiele an, welche Effekte bei einer künftigen Revidierung der Mobilfunkhype eine Rolle spielen werden. Die Betroffenheit von Personen aller Kreise in allen Gesellschaften wird eine Rolle spielen. Das war auch den Hinterleuten und Dienstherren des M.R. klar. Daher musste die medizinische Anerkennung der Zuschreibung von Symptomen auf die Einwirkung von Mobilfunkstrahlung unterbunden werden. Wegen der Erfahrungen, die die Menschen zunehmend machen, wird dies nicht endgültig möglich sein. Aber der Zeitgewinn, für den die die Propaganda der MF-Lobby sorgt, bewirkt einstweilen, dass Verhältnisse etabliert werden, aus denen man sich künftig nur sehr schwer einen Ausstieg wird vorstellen können. Die Abhängigkeit der Zivilisation von der Nutzung dieser Technik wird so groß werden, dass nur eine aufrechnende Abwägung zwischen Nutzen und Schäden zu einer Anpassung führen können wird. Auch in diesem Prozess wird die Abhängigkeit von der Techniknutzung jenen immense Machtanteile zuspielen, die für ihre Etablierung mit den Mitteln gesorgt haben, die am Beispiel M.R. erkenntlich werden.
Wir werden uns also auf Zustände einstellen müssen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass man kaum abschätzen kann, worauf und wie man sich auf was so einstellen könnte, dass es ausreichend wäre um andauernden Schutz zu gewähren. Das ist gleichbedeutend mit Zuständen im Krieg. Solche gesellschaftlichen Verhältnisse nützen den Intersessen von Profithaien und Warlords, früher Raubritter genannt.

Re: Was Repacholi wollte

von Eva Weber » 16. Juli 2017 19:01

Impfmüdigkeit und Anderes

In meinem Umkreis waren alle sehr froh, als die Schluckimpfung gegen Polio kam. In meiner Klasse bekamen seinerzeit zwei Mädchen Kinderlähmung, in einer anderen traf es auch ein Kind. In beiden Fällen in meiner Klasse blieben lebenslange schwerste Schäden. Ob das häufige Auftreten dieser Geißel mit der damaligen Unterernährung zu tun hatte, weiß ich nicht. Fast jedes Jahr kam die Polio. Wir hatten Angst davor.

Doch ich denke, es wird des Impfens mittlerweile wahrscheinlich zu viel getan, für alles und jedes. Ob diese Mehrfachimpfungen so sein müssen, wie das heute gehandhabt wird, ist für mich auch fraglich. So wie ich bei vielem sehe, steckt wohl auch eine Portion Geschäft dahinter - vorwiegend diktiert die Wirtschaft. Heutzutage ist vieles schwer voneinander zu trennen, das macht auch Entscheidungen oft schwierig. Bestes Geschäftsbeispiel, war doch die Entscheidung der WHO, die Schweinegrippe zur Pandemie zu erklären. Was war das für eine Erleichterung, wenn endlich die impfung erfolgte oder das ständig vergriffene Tamiflu im Kühlschrank war.

Man verliert ja auch das Vertrauen gegenüber den Verantwortlichen. Ich erwähne hier Glyphosat, das seine Giftigkeit zur Genüge zeigt - und was für ein Hick-Hack das ist.

Ich nenne auch das wohl beste Geschäft aller Zeiten, gleichzeitig verbunden mit Beherrschung der Menschen bis ins Kleinste - Mobilfunk. Täglich zunehmende Befeldung unseres Lebensraumes ist überhaupt kein Thema. Thema ist, wie kann man noch mehr machen, noch mehr Abhängigkeit erzeugen, noch mehr Anwendungsbereiche erschließen, was fällt uns noch alles ein - und das dann gekrönt in Bezug auf Strahlung mit einem lapidaren: "Wir wissen bis heute.....Langzeiterfahrungen gibt es nicht...über Kinder weiß man wenig." Menschen, die darunter leiden, werden auf die psychische Seite geschoben, weil es die sicherste ist. Ich würde dieses Verhalten der Zuständigen nicht gerade als vertrauensbildend bezeichnen.

Aufgrund zunehmender Erfahrungen wird eben das Vertrauen in Gewissenhaftigkeit zuständiger Stellen erschüttert. Manche Menschen finden es eben der Mühe wert, über etwas nachzudenken, andere eben nicht.
Wahrscheinlich trifft das auch auf das anfangs angesprochene Thema der Impfmüdigkeit zu.
Dazu wird dann eine Schar Psychologen bemüht, um zu erfahren, wer, wo und warum weniger gehorsam ist, als andere anderswo.

Eva Weber

Woher kommt Widerstand?

von conviva » 14. Juli 2017 14:39

conviva hat geschrieben:Was befähigt Menschen zum widerständigen Denken? Die Forschung liefert darauf ein paar erstaunliche Antworten, ...
http://www.zeit.de/2013/10/Psychologie- ... ettansicht

Kernpunkte der Ergebnisse, die im Zusammenhang, in dem dieses Forum steht, hier herausgehoben sein sollen:
- Die Selbsteinschätzung der Probanden hinsichtlich Eigenständigkeit oder Anpassungsneigung im urteilenden Denken kann erheblich von den Ergebnissen der Tests abweichen.
- Charaktereigenschaften, Erziehungsmethoden oder Lebensumstände, die als Faktoren für die Grundlegung zur Fähigkeit widerständigen Handelns gelten könnten, wurden nicht gefunden.
- Gemeinsam war Widerständlern die Fähigkeit, auch in scheinbar alternativlosen Szenarien Handlungsmöglichkeiten zu erkennen; dazu die Kunst, die richtigen Freunde und Netzwerke zu finden, sowie der Mut, den ersten Schritt zu wagen. Moralische Unterscheidungsfähigkeit wächst, wenn man sie nutzt.
Woher kommt Widerstand
Deutschland: In besseren Gegenden leben viele Impfverweigerer
12. Juli 2017 - der standard.at
http://derstandard.at/2000061151327/Deu ... er?ref=rec
"In Regionen mit hohem Haushaltseinkommen, geringer Arbeitslosenquote und geringer gesundheitlicher Belastung liegt die Impfquote niedriger", schreiben die Forscher. Das bestätige eine in anderen Untersuchungen nachgewiesene negative Einstellung von Eltern und Ärzten gegenüber Impfungen etwa in Südbayern. Offenbar habe gerade in bessergestellten sozialen Milieus die individuelle Auseinandersetzung mit der Impfung des Kindes eine hohe Bedeutung, so die Wissenschafter. "Warum dies aber eher zu einer impfkritischen Haltung als zur Befolgung der Impfempfehlungen führt, sollte zur Verbesserung des Impfschutzes in diesen Regionen genauer analysiert werden."
Ist die Mutter entscheidend?
Bereits 2013 hatte eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung den Zusammenhang zwischen hohem sozioökonomischem Status und einer geringeren Bereitschaft, Impfungen durchführen zu lassen, bestätigt. Die Forscher identifizierten damals den Bildungsgrad der Mütter als den entscheidenden Faktor für die Impfentscheidung. So sinke die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder die empfohlenen Impfungen erhalten, mit der Quote hochqualifizierter Frauen in einer Region. Auch regional unterschiedlich stark vertretene impfkritische Ärzte, Heilpraktiker, Homöopathen und Hebammen sowie impfkritische Artikel in regionalen Gratiszeitungen dürften laut der Studie von 2013 die bei bessergestellten Familien verbreitete Haltung bezüglich Impfungen beeinflussen. Auch die Weltgesundheitsorganisation verweist immer wieder auf Studien, wonach besser ausgebildete Menschen in den Industrieländern eher zu Impfskepsis neigen.

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 3. Juli 2017 19:36

Zwanghafte Eskalation als alternativlose Durchsetzungsstrategie

Die Grundlagen für eine weitere Analyse der diskursiven Durchsetzungsstrategie der Mobilfunklobby sind in der oben (viewtopic.php?f=2&t=41326&p=70336#p70336) dargestellten Dynamik der sozialen Dysfunktionalität bei Mächtigen gegeben.

Am Beispiel Trump sind solche Muster aktuell ersichtlich geworden.
http://www.spiegel.de/video/donald-trum ... 79681.html

CNN hatte einen Bericht zurückgezogen, weil Standards für Rechereche nicht eingehalten wurden.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 54604.html

Damit hat CNN Einsicht bezeugt und sich auch entschuldigt.
Trump trat nach:https://www.welt.de/politik/ausland/vid ... iehen.html

Und nun eskalierte Trump die Angelgenheit mit einem tweet. Dazu eine Analyse auf SPON:
http://www.spiegel.de/video/donald-trum ... 79681.html

Trump demonstriert damit seinem Klientel, dass man Einsicht als Schwäche zu deuten hat und sich damit einen Vorteil im Kampf verschffen kann. Damit versucht er zugleich zu vermitteln, dass es gerechtfertigt sei, unter solchermassen geschaffenen Voraussetzungen die Eskalation weiter zu treiben.Wer sich stark fühlt, darf sich seine Rechtfertigungen für das Fertigmachen von Einsichtigen selbst zurechtzimmern.
Umso weniger wird er es sich aus seiner Binnensicht künftig politisch leisten können, Einsicht zu zeigen. Er wird sich immer gezwungen sehen eskalieren zu müssen, um nicht als ein Schwächerer zu erscheinen, der Gefahr läuft deswegen fertig gemacht zu werden. Er will die politische Beishemmung gegenüber dem Unterlegenen auflösen. Wwer solche Mittel zur Erhaltung seiner Machtposition benötigt, sieht sich immer vor einer Sitaution des Alles oder Nichts. Dialog ist nicht mehr möglich.

Hierin liegt die Parallele zur Mobilfunklobby. Repacholi hat als deren Funktionär unternommen, diese Dynamik von vorne herein in den medizinwissenschaftlichen und ärztlichen Diskurs um die Risiken des Mobilfunks einzuführen. Jeder, der abzuweichen gedenkt, soll von der Vorstellung eines drohenden sozialen Ausschlusses gebannt werden. Wer schlägt sich da nicht auf die Seite derer, die ihm als stärker erscheinen. Repacholi selbst konnte anscheinend nicht widerstehen. Er wurde zum Auserwählten andere zum Versagen zu führen.

Re: Was Repacholi wollte

von conviva » 26. Juni 2017 18:53

Power Causes Brain Damage
How leaders lose mental capacities—most notably for reading other people—that were essential to their rise

https://www.theatlantic.com/magazine/ar ... ge/528711/

Aus wissenschaftlicher Sicht dargestellt, dem wachen Zeitgenossen bekannt:
“Hubris syndrome,” Owen writes, “is a disorder of the possession of power.”
Powerful people “stop simulating the experience of others,” Keltner says, which leads to what he calls an “empathy deficit.”

Effekt in der Gegenrichtung: Wer sich unbedingt stark fühlen möchte oder muss, wird auf Einflussnahme ansprechbar sein, die Empathie gegenüber einem als schwach dargestellten Menschen einzustellen, um zu den Starken zu gehören.
Wusste Repacholi aus der Miltärpsychiatrie und Propagandapsychologie wie man die Ärzteschaft auf den Leim führt kann?
In Gruppen dient dieser Trick zur Ausgrenzung "Missliebiger", in der Politik und Medienwelt zur "Volksverhetzung.


So geht das z.B. in Schülergruppen:

BELASTUNG DURCH MOBBING: In Deutschland wird fast jeder sechste 15-Jährige (15,7 Prozent) regelmäßig Opfer von teils massiver körperlicher oder seelischer Misshandlung durch Mitschüler. Im Schnitt aller Teilnehmerländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist sogar nahezu jeder Fünfte (18,7 Prozent) mehrmals im Monat von Mobbing betroffen.

Wie also kommen "the powerfull" nach "oben"? Sie sind die erfolgreichsten im gemeinen Spiel.
DAZUGEHÖREN IST WICHTIG: Drei von vier Jugendlichen (75 Prozent) empfinden ein überdurchschnittlich starkes Zugehörigkeitsgefühl für ihre Schule und die Mitschüler (OECD: 73 Prozent). Und gut 85 Prozent schließen aus, im Schulalltag Außenseiter zu sein oder "geschnitten" zu werden (OECD: 82,8 Prozent).

http://www.zeit.de/news/2017-04/19/bild ... r-19120803

Wieviele Beteiligte, d.h. Mobbende, Unterstützer, Gleichgültige, Wegschauer kommen auf einen Gemobbten?
Setzt man deren Anzahl mit 5 Personen an, kommt man bei 15 % Gemobbten auf 75 % Beteilgte.
Also in etwa* so viele wie sich wohl fühlen. ( * Beteiligte und Gemobbte können in wechselnden Konstellationen die selben sein.)
Die überwiegende Zahl der Schüler hat sich demnach daran gewöhnt, an Gewalt gegenüber Mitschülern beteiligt zu sein und findet dieses soziale Klima angenehm.

Re: Was Repacholi wollte

von Helmut Breunig » 29. Juli 2016 12:57

Anmerkung zu einem feinen Unterschied, den man bemerken sollte.

Im Trailer "Thank you for calling", http://www.filmladen.at/thank.you.for.calling, sagt Mike Repacholi etwas anderes, als im Untertitel eingeblendet:
Untertitel: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Mobiltelefone nicht sicher sind."
O-Ton: "We have not found any evidence to suggest, that these phones are not save."

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