Was Repacholi wollte

conviva

Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 18. Juni 2016 18:06

Was befähigt Menschen zum widerständigen Denken? Die Forschung liefert darauf ein paar erstaunliche Antworten, schreibt Natalie Knapp in einem ZEIT-online-Artikel 2013 mit dem etwas schwülstigen TitelDer Stoff, aus dem Helden sind.
http://www.zeit.de/2013/10/Psychologie- ... ettansicht

Der Artikel behandelt mit Bezug auf die Nazidikatur das Verhältnis von pathetischen Vorstellungen über "Helden" zu den nüchternen Ergebnissen eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Sozialpsychologen Harald Welzer, des Philosophen Michael Pauen und des Neurowissenschaftlers Christoph Herrmann. Sie versuchten herauszufinden, welche Eigenschaften jemand braucht, um selbstständig denken und autonom handeln zu können.
Im - unerwarteten - Ergebnis finden sich Hinweise, wodurch sich Mitläufer von Widerständlern unterscheiden. Welzers Forschertätigkeit ist von seinen früheren Untersuchungen zu den Erscheinungen der Entmenschlichung in der "Nazi-Zeit" geprägt. Von hier aus ergibt sich die Verbindung seiner Untersuchungsergebnisse mit der Deutung der Widerstandsfähigkeit im Nationalsozialismus, die eine Studie von Marten Düring herausarbeitete.
Die Untersuchung selbst bedient sich experimenteller und erhebender sozialpsychologischer Forschungmethoden um zu erfassen, welche Faktoren allgemein bewirken, dass Menschen zu eigenständigem Denken und Handeln fähig sind, auch wenn sie als Minderheit wegen ihrer abweichenden Orientierung durch Gegenkräfte einer dominaten Mehrheit in ihrer Existenz bedroht werden.

Kernpunkte der Ergebnisse, die im Zusammenhang, in dem dieses Forum steht, hier herausgehoben sein sollen:
- Die Selbsteinschätzung der Probanden hinsichtlich Eigenständigkeit oder Anpassungsneigung im urteilenden Denken kann erheblich von den Ergebnissen der Tests abweichen.
- Charaktereigenschaften, Erziehungsmethoden oder Lebensumstände, die als Faktoren für die Grundlegung zur Fähigkeit widerständigen Handelns gelten könnten, wurden nicht gefunden.
- Gemeinsam war Widerständlern die Fähigkeit, auch in scheinbar alternativlosen Szenarien Handlungsmöglichkeiten zu erkennen; dazu die Kunst, die richtigen Freunde und Netzwerke zu finden, sowie der Mut, den ersten Schritt zu wagen. Moralische Unterscheidungsfähigkeit wächst, wenn man sie nutzt.

Als Verbindung zum Titel dieses Beitrags, "Was wollte Repacholi", sei aus Dürings Studien angeführt, dass diese anspruchsvolle Unterscheidungsfähigkeit meist aus der langjährigen Einbettung in Kreise hervorging, »in denen ein solches Verhalten bestärkt wurde«. Die Helfer berieten und schulten sich gegenseitig. Wie ein Muskel wuchs die moralische Unterscheidungskraft in dem Maße, in dem sie durch gemeinsame Reflexion geübt und genutzt wurde.

Eben dies sollte mit der von der ICNIRP betriebenen Psychopathologisierung zur sozialen Isolierung und politischen Diskriminierung der sogenannten Elektrosensiblen gezielt unterbunden werden.

Teile und herrsche. Doch wer - unrechtmässig - herrscht, teilt immer und bringt damit die Unterscheidung der Geister hervor. Zur Unterscheidung fähige Geister erkennen sich und werden darin und dadurch produktiv.

Die Autorin schließt mit den Worten: Es empfiehlt sich also, darauf zu achten, mit wem wir Beziehungen führen und an wem wir uns ausrichten wollen. Wenn wir darüber nicht nachdenken, werden andere für uns entscheiden. Sie werden ihre Interessen durchsetzen, und wir werden es noch nicht einmal bemerken, weil wir sie irrtümlicherweise für die unseren halten.

Aussagen, auf die mit Blick auf die Verantwortung der Journalisten und Medien in der Auseinandersetzung über die Risiken des Mobilfunks noch zurück zu kommen sein wird.

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 7. Juli 2016 17:29

Als erstes begann ihr Herz zu hämmern. Als sie ihre Kinder zum Kindergeburtstag brachte, im Stau stand, oder einfach nur auf dem Sofa saß - immer wieder spürte Petra das Rasen in ihrer Brust. Sie fürchtete um ihr Leben, dachte, ihr Herz sei krank. Eine körperliche Ursache aber fanden die Ärzte nicht. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sie noch nicht, dass Panikattacken ihren Körper quälten.

Was die Menschen dabei spüren, ist nichts anderes als die Reaktion des Körpers auf eine enorme Gefahr. "Das sind Anzeichen eines Notfallprogramms", sagt Borwin Bandelow von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen. Oft begleiten Brustschmerzen, Luftnot, Zittern, Schwindel, Übelkeit, Schwitzen oder Hitzewallungen das Herzrasen.

Das Problem: Das Notfallprogramm setzt bei Panikattacken ein, ohne dass eine reale Gefahr droht. Das macht es für die Betroffenen noch schwerer, das Gespürte zu deuten.


http://www.spiegel.de/gesundheit/psycho ... 97600.html

Wer diesen Artikel bei SPON plus weiter lesen will, muss bezahlen.
Doch wofür?
Nicht wenige kennen das: Oft begleiten Brustschmerzen, Luftnot, Zittern, Schwindel, Übelkeit, Schwitzen oder Hitzewallungen das Herzrasen. ... ohne dass eine reale Gefahr droht. Eine körperliche Ursache aber fanden die Ärzte nicht.
Wenige noch sind selbst in der Lage zu prüfen, ob und wie diese Leiden mit dem Einfluss von Funkstrahlung in Verbindung gebracht werden können. So einfach es wäre, so wenig soll es geschehen,
Dies war und ist das Ziel derer, denen Repacholi zu Diensten stand und steht. Als krank soll gelten, wer als Leidender vertritt, dass solche Beschwerden in Folge von Funkbelastungen auftreten. Dies zu behaupten sei eine psychopathische Fixierung, die ansteckend wirken könne. Daher sind die Betroffenen als Aussätzige zu behandeln, ohne dass sie es bemerken. Informelle Verunglimpfung, Diskriminierung und Isolation war und ist das Ziel. In welchem Umfang wurde es bisher erreicht?

Eva Weber
Beiträge: 2377
Registriert: 30. Oktober 2009 21:03

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von Eva Weber » 7. Juli 2016 23:24

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass durchgesetzt wird, was wirtschaftlichen Interessen entspricht, dass weggeschoben wird, was diesen nicht dienlich ist. Insofern wird diese Technik ungebremst weiterentwickelt und nahezu überall, wenn auch noch so absurd, angewandt werden. Auch kranke Menschen sind ein großer Wirtschaftsfaktor, das darf nicht vergessen werden.
conviva hat geschrieben:
Dies war und ist das Ziel derer, denen Repacholi zu Diensten stand und steht. Als krank soll gelten, wer als Leidender vertritt, dass solche Beschwerden in Folge von Funkbelastungen auftreten. Dies zu behaupten sei eine psychopathische Fixierung, die ansteckend wirken könne. Daher sind die Betroffenen als Aussätzige zu behandeln, ohne dass sie es bemerken. Informelle Verunglimpfung, Diskriminierung und Isolation war und ist das Ziel. In welchem Umfang wurde es bisher erreicht?
Bei Unterhaltungen stelle ich fest, dass mittlerweile auch eine gehörige Portion Skepsis dieser Technik gegenüber vorliegt. Trotzdem scheint mir das Konzept der Diskriminierung voll aufzugehen. Diese beginnt schon bei den Ärzten. Wenn ein Betroffener einen Arzt hat, der ihm einmal fünf Minuten zuhört, so kann er sich schon glücklich schätzen. Trotzdem wird er selbst nach Jahren noch in einem Wartezimmer sitzen, in dem sich jeder nach Lust und Laune die Zeit mit seinen elektronischen Unterhaltern vertreibt. Wenn er dann im Flur oder Treppenhaus steht, ist das völlig o.k..

Was Repacholi und die WHO wollten, wird überall praktiziert, obwohl Ärzte die Anweisung des Fact Sheet 296 WHO nicht direkt kennen. Wie Patienten zu behandeln sind, die verlauten lassen, dass sie unter Funk leiden, Ist jedenfalls den Ärzten gut bekannt. Fact Sheet 296 WHO gibt in etwa folgende Anweisung an Ärzte: "Wenn solche Patienten vorsprechen, schauen ob im Vorfeld psychische Erkrankungen vorliegen, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern, wie es der Patient für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld." M.E. ist eine solche Anweisung an Ärzte sogar gegen den ärztlichen Eid.

Daraus kann man schließen, dass es doch nützlich ist, außer Symptome zu behandeln, den Patienten auf die psychische Schiene zu schieben. Zudem kann man Funk ins Uferlose (natürlich nicht über die "wärmenden" Grenzwerte hinaus) erhöhen. Dies kann man als Schlussfolgerung sehen, auch am Arbeitsplatz. Sogar da, wo der Patient einen gewissen Einfluss hätte, nämlich in seinem Zuhause, sollen EMF nicht verringert werden.

Was mich einmal sehr schockierte, nämlich dass auf meine öffentliche Frage in Berlin 2008 bei Vorstellung des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms nach diesem Fact Sheet, Frau Dr. van Deventer,WHO, Abt. Strahlung und Herr Dr. Weiss vom Bundesamt für Strahlenschutz, BfS, Abt. Strahlung, vorgaben dieses Fact Sheet 296 gar nicht zu kennen. Nachdem mir aber auch Herr Matthes, BfS und damals Chairman der ICNIRP 2009 in der TU auf meine öffentliche Frage sagte, dass er mir diese nicht beantworte, schockiert mich nichts mehr, denn für mich ist die Haltung der Behörden mehr als klar. Umso mehr, als doch gerade Frau van Deventer mWn 2004 in Prag, wohl der Ursprung dieses Fact Sheets, mit dabei war. Erschienen ist es dann im Dez. 2005. M.E. sind Elektrosensible chancenlos, denn sie stören das Geschäft. Über Jahrhunderte hinweg hat Diskriminierung von Menschen über eine gewisse Zeit stets funktioniert.

Eva Weber









Betreff:

Helmut Breunig

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von Helmut Breunig » 29. Juli 2016 12:57

Anmerkung zu einem feinen Unterschied, den man bemerken sollte.

Im Trailer "Thank you for calling", http://www.filmladen.at/thank.you.for.calling, sagt Mike Repacholi etwas anderes, als im Untertitel eingeblendet:
Untertitel: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Mobiltelefone nicht sicher sind."
O-Ton: "We have not found any evidence to suggest, that these phones are not save."

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 26. Juni 2017 18:53

Power Causes Brain Damage
How leaders lose mental capacities—most notably for reading other people—that were essential to their rise

https://www.theatlantic.com/magazine/ar ... ge/528711/

Aus wissenschaftlicher Sicht dargestellt, dem wachen Zeitgenossen bekannt:
“Hubris syndrome,” Owen writes, “is a disorder of the possession of power.”
Powerful people “stop simulating the experience of others,” Keltner says, which leads to what he calls an “empathy deficit.”

Effekt in der Gegenrichtung: Wer sich unbedingt stark fühlen möchte oder muss, wird auf Einflussnahme ansprechbar sein, die Empathie gegenüber einem als schwach dargestellten Menschen einzustellen, um zu den Starken zu gehören.
Wusste Repacholi aus der Miltärpsychiatrie und Propagandapsychologie wie man die Ärzteschaft auf den Leim führt kann?
In Gruppen dient dieser Trick zur Ausgrenzung "Missliebiger", in der Politik und Medienwelt zur "Volksverhetzung.


So geht das z.B. in Schülergruppen:

BELASTUNG DURCH MOBBING: In Deutschland wird fast jeder sechste 15-Jährige (15,7 Prozent) regelmäßig Opfer von teils massiver körperlicher oder seelischer Misshandlung durch Mitschüler. Im Schnitt aller Teilnehmerländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist sogar nahezu jeder Fünfte (18,7 Prozent) mehrmals im Monat von Mobbing betroffen.

Wie also kommen "the powerfull" nach "oben"? Sie sind die erfolgreichsten im gemeinen Spiel.
DAZUGEHÖREN IST WICHTIG: Drei von vier Jugendlichen (75 Prozent) empfinden ein überdurchschnittlich starkes Zugehörigkeitsgefühl für ihre Schule und die Mitschüler (OECD: 73 Prozent). Und gut 85 Prozent schließen aus, im Schulalltag Außenseiter zu sein oder "geschnitten" zu werden (OECD: 82,8 Prozent).

http://www.zeit.de/news/2017-04/19/bild ... r-19120803

Wieviele Beteiligte, d.h. Mobbende, Unterstützer, Gleichgültige, Wegschauer kommen auf einen Gemobbten?
Setzt man deren Anzahl mit 5 Personen an, kommt man bei 15 % Gemobbten auf 75 % Beteilgte.
Also in etwa* so viele wie sich wohl fühlen. ( * Beteiligte und Gemobbte können in wechselnden Konstellationen die selben sein.)
Die überwiegende Zahl der Schüler hat sich demnach daran gewöhnt, an Gewalt gegenüber Mitschülern beteiligt zu sein und findet dieses soziale Klima angenehm.

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 3. Juli 2017 19:36

Zwanghafte Eskalation als alternativlose Durchsetzungsstrategie

Die Grundlagen für eine weitere Analyse der diskursiven Durchsetzungsstrategie der Mobilfunklobby sind in der oben (viewtopic.php?f=2&t=41326&p=70336#p70336) dargestellten Dynamik der sozialen Dysfunktionalität bei Mächtigen gegeben.

Am Beispiel Trump sind solche Muster aktuell ersichtlich geworden.
http://www.spiegel.de/video/donald-trum ... 79681.html

CNN hatte einen Bericht zurückgezogen, weil Standards für Rechereche nicht eingehalten wurden.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 54604.html

Damit hat CNN Einsicht bezeugt und sich auch entschuldigt.
Trump trat nach:https://www.welt.de/politik/ausland/vid ... iehen.html

Und nun eskalierte Trump die Angelgenheit mit einem tweet. Dazu eine Analyse auf SPON:
http://www.spiegel.de/video/donald-trum ... 79681.html

Trump demonstriert damit seinem Klientel, dass man Einsicht als Schwäche zu deuten hat und sich damit einen Vorteil im Kampf verschffen kann. Damit versucht er zugleich zu vermitteln, dass es gerechtfertigt sei, unter solchermassen geschaffenen Voraussetzungen die Eskalation weiter zu treiben.Wer sich stark fühlt, darf sich seine Rechtfertigungen für das Fertigmachen von Einsichtigen selbst zurechtzimmern.
Umso weniger wird er es sich aus seiner Binnensicht künftig politisch leisten können, Einsicht zu zeigen. Er wird sich immer gezwungen sehen eskalieren zu müssen, um nicht als ein Schwächerer zu erscheinen, der Gefahr läuft deswegen fertig gemacht zu werden. Er will die politische Beishemmung gegenüber dem Unterlegenen auflösen. Wwer solche Mittel zur Erhaltung seiner Machtposition benötigt, sieht sich immer vor einer Sitaution des Alles oder Nichts. Dialog ist nicht mehr möglich.

Hierin liegt die Parallele zur Mobilfunklobby. Repacholi hat als deren Funktionär unternommen, diese Dynamik von vorne herein in den medizinwissenschaftlichen und ärztlichen Diskurs um die Risiken des Mobilfunks einzuführen. Jeder, der abzuweichen gedenkt, soll von der Vorstellung eines drohenden sozialen Ausschlusses gebannt werden. Wer schlägt sich da nicht auf die Seite derer, die ihm als stärker erscheinen. Repacholi selbst konnte anscheinend nicht widerstehen. Er wurde zum Auserwählten andere zum Versagen zu führen.

conviva

Woher kommt Widerstand?

Beitrag von conviva » 14. Juli 2017 14:39

conviva hat geschrieben:Was befähigt Menschen zum widerständigen Denken? Die Forschung liefert darauf ein paar erstaunliche Antworten, ...
http://www.zeit.de/2013/10/Psychologie- ... ettansicht

Kernpunkte der Ergebnisse, die im Zusammenhang, in dem dieses Forum steht, hier herausgehoben sein sollen:
- Die Selbsteinschätzung der Probanden hinsichtlich Eigenständigkeit oder Anpassungsneigung im urteilenden Denken kann erheblich von den Ergebnissen der Tests abweichen.
- Charaktereigenschaften, Erziehungsmethoden oder Lebensumstände, die als Faktoren für die Grundlegung zur Fähigkeit widerständigen Handelns gelten könnten, wurden nicht gefunden.
- Gemeinsam war Widerständlern die Fähigkeit, auch in scheinbar alternativlosen Szenarien Handlungsmöglichkeiten zu erkennen; dazu die Kunst, die richtigen Freunde und Netzwerke zu finden, sowie der Mut, den ersten Schritt zu wagen. Moralische Unterscheidungsfähigkeit wächst, wenn man sie nutzt.
Woher kommt Widerstand
Deutschland: In besseren Gegenden leben viele Impfverweigerer
12. Juli 2017 - der standard.at
http://derstandard.at/2000061151327/Deu ... er?ref=rec
"In Regionen mit hohem Haushaltseinkommen, geringer Arbeitslosenquote und geringer gesundheitlicher Belastung liegt die Impfquote niedriger", schreiben die Forscher. Das bestätige eine in anderen Untersuchungen nachgewiesene negative Einstellung von Eltern und Ärzten gegenüber Impfungen etwa in Südbayern. Offenbar habe gerade in bessergestellten sozialen Milieus die individuelle Auseinandersetzung mit der Impfung des Kindes eine hohe Bedeutung, so die Wissenschafter. "Warum dies aber eher zu einer impfkritischen Haltung als zur Befolgung der Impfempfehlungen führt, sollte zur Verbesserung des Impfschutzes in diesen Regionen genauer analysiert werden."
Ist die Mutter entscheidend?
Bereits 2013 hatte eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung den Zusammenhang zwischen hohem sozioökonomischem Status und einer geringeren Bereitschaft, Impfungen durchführen zu lassen, bestätigt. Die Forscher identifizierten damals den Bildungsgrad der Mütter als den entscheidenden Faktor für die Impfentscheidung. So sinke die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder die empfohlenen Impfungen erhalten, mit der Quote hochqualifizierter Frauen in einer Region. Auch regional unterschiedlich stark vertretene impfkritische Ärzte, Heilpraktiker, Homöopathen und Hebammen sowie impfkritische Artikel in regionalen Gratiszeitungen dürften laut der Studie von 2013 die bei bessergestellten Familien verbreitete Haltung bezüglich Impfungen beeinflussen. Auch die Weltgesundheitsorganisation verweist immer wieder auf Studien, wonach besser ausgebildete Menschen in den Industrieländern eher zu Impfskepsis neigen.

Eva Weber
Beiträge: 2377
Registriert: 30. Oktober 2009 21:03

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von Eva Weber » 16. Juli 2017 19:01

Impfmüdigkeit und Anderes

In meinem Umkreis waren alle sehr froh, als die Schluckimpfung gegen Polio kam. In meiner Klasse bekamen seinerzeit zwei Mädchen Kinderlähmung, in einer anderen traf es auch ein Kind. In beiden Fällen in meiner Klasse blieben lebenslange schwerste Schäden. Ob das häufige Auftreten dieser Geißel mit der damaligen Unterernährung zu tun hatte, weiß ich nicht. Fast jedes Jahr kam die Polio. Wir hatten Angst davor.

Doch ich denke, es wird des Impfens mittlerweile wahrscheinlich zu viel getan, für alles und jedes. Ob diese Mehrfachimpfungen so sein müssen, wie das heute gehandhabt wird, ist für mich auch fraglich. So wie ich bei vielem sehe, steckt wohl auch eine Portion Geschäft dahinter - vorwiegend diktiert die Wirtschaft. Heutzutage ist vieles schwer voneinander zu trennen, das macht auch Entscheidungen oft schwierig. Bestes Geschäftsbeispiel, war doch die Entscheidung der WHO, die Schweinegrippe zur Pandemie zu erklären. Was war das für eine Erleichterung, wenn endlich die impfung erfolgte oder das ständig vergriffene Tamiflu im Kühlschrank war.

Man verliert ja auch das Vertrauen gegenüber den Verantwortlichen. Ich erwähne hier Glyphosat, das seine Giftigkeit zur Genüge zeigt - und was für ein Hick-Hack das ist.

Ich nenne auch das wohl beste Geschäft aller Zeiten, gleichzeitig verbunden mit Beherrschung der Menschen bis ins Kleinste - Mobilfunk. Täglich zunehmende Befeldung unseres Lebensraumes ist überhaupt kein Thema. Thema ist, wie kann man noch mehr machen, noch mehr Abhängigkeit erzeugen, noch mehr Anwendungsbereiche erschließen, was fällt uns noch alles ein - und das dann gekrönt in Bezug auf Strahlung mit einem lapidaren: "Wir wissen bis heute.....Langzeiterfahrungen gibt es nicht...über Kinder weiß man wenig." Menschen, die darunter leiden, werden auf die psychische Seite geschoben, weil es die sicherste ist. Ich würde dieses Verhalten der Zuständigen nicht gerade als vertrauensbildend bezeichnen.

Aufgrund zunehmender Erfahrungen wird eben das Vertrauen in Gewissenhaftigkeit zuständiger Stellen erschüttert. Manche Menschen finden es eben der Mühe wert, über etwas nachzudenken, andere eben nicht.
Wahrscheinlich trifft das auch auf das anfangs angesprochene Thema der Impfmüdigkeit zu.
Dazu wird dann eine Schar Psychologen bemüht, um zu erfahren, wer, wo und warum weniger gehorsam ist, als andere anderswo.

Eva Weber

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 29. Juli 2017 12:36

Ein krebskranker Republikaner stoppt Trumps jüngsten Versuch "Obamacare" abzuschaffen.

Wegen seines Neins zu Donald Trumps Gesundheitsreform steht der krebskranke Senator John McCain als Held da. Das ist zu viel der Ehre.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 60293.html
...eine wichtige Botschaft an die Republikaner hatte McCain.
... Nur eine Woche zuvor war bekannt geworden, dass der 80-Jährige wegen eines Glioblastoms operiert wurde. Patienten mit diesem bösartigen Hirntumor leben mit Behandlung im Durchschnitt noch 15 Monate.
... Hat McCains persönliche Erfahrung seine politische Haltung beeinflusst? Damit wäre der Senator jedenfalls nicht allein. Mark Meadows, Chef des erzkonservativen Freedom Caucus im Repräsentantenhaus, bekämpfte Trumps Reformpläne lange als zu wenig radikal. Als Reporter ihm aber Zahlen zum drohenden Versicherungsverlust von Patienten mit Vorerkrankungen präsentierten, wurde Meadows plötzlich emotional. Er erzählte, dass seine Schwester und sein Vater an Krebs gestorben seien, und deutete an, gegebenenfalls seine Haltung zu ändern. "Ich werde heute keine politische Entscheidung fällen, die der Schwester oder dem Vater von jemanden anderen schaden."

Unklar bleibt, wie Meadows abgestimmt hat.
Dennoch deuten dieses Beispiele an, welche Effekte bei einer künftigen Revidierung der Mobilfunkhype eine Rolle spielen werden. Die Betroffenheit von Personen aller Kreise in allen Gesellschaften wird eine Rolle spielen. Das war auch den Hinterleuten und Dienstherren des M.R. klar. Daher musste die medizinische Anerkennung der Zuschreibung von Symptomen auf die Einwirkung von Mobilfunkstrahlung unterbunden werden. Wegen der Erfahrungen, die die Menschen zunehmend machen, wird dies nicht endgültig möglich sein. Aber der Zeitgewinn, für den die die Propaganda der MF-Lobby sorgt, bewirkt einstweilen, dass Verhältnisse etabliert werden, aus denen man sich künftig nur sehr schwer einen Ausstieg wird vorstellen können. Die Abhängigkeit der Zivilisation von der Nutzung dieser Technik wird so groß werden, dass nur eine aufrechnende Abwägung zwischen Nutzen und Schäden zu einer Anpassung führen können wird. Auch in diesem Prozess wird die Abhängigkeit von der Techniknutzung jenen immense Machtanteile zuspielen, die für ihre Etablierung mit den Mitteln gesorgt haben, die am Beispiel M.R. erkenntlich werden.
Wir werden uns also auf Zustände einstellen müssen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass man kaum abschätzen kann, worauf und wie man sich auf was so einstellen könnte, dass es ausreichend wäre um andauernden Schutz zu gewähren. Das ist gleichbedeutend mit Zuständen im Krieg. Solche gesellschaftlichen Verhältnisse nützen den Intersessen von Profithaien und Warlords, früher Raubritter genannt.

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 23. September 2017 10:47

In früheren Beiträgen wurde vielmals die Suche nach den Eisbären in der Sahara als Bild genommen, um die Verschleierungstaktik der Mobilfunklobby zu kennzeichnen.
Frühester Fund auf der Seite von gigaherz zur Eisbärensuche in der Sahara:
Aber die Ursachen werden (siehe oben) überall gesucht (Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes, Stress, Beziehungskrisen , Reizüberflutung etc.) während ein ganz wichtiger Faktor (siehe ebenfalls oben) unberücksichtigt bleibt. ???Man sucht den Eisbären in der Sahara??? (Originalzitat von Prof. Dr. Olle Johansson, Karolinska-Institut, am 2. Nationalen Kongress Elektrosmog-Betroffener 2004 in Olten).
https://www.gigaherz.ch/eisbaeren-suche-in-der-sahara/
Suche auf der Hauptseite: https://www.gigaherz.ch/?s=Sahara / im Forum: search.php?st=0&sk=t&sd=d&sr=posts&keyw ... a&start=15

Eine Freundin hat mir heute folgenden Witz geschickt:
"Angeklagter, hören Sie doch endlich auf zu leugnen. Hier stehen vier Zeugen, die gesehen haben, dass Sie der Frau die Handtasche geklaut haben." "Aber Herr Richter, ich kann Ihnen hundert Zeugen bringen, die es nicht gesehen haben."

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 22. Dezember 2017 20:31

„Warum schweigen die Lämmer?“
Moralisch unsichtbar sind Verletzungen moralischer Normen, wenn sie zwar als Fakten sichtbar sind, jedoch in einen Kontext eingebettet sind, der verhindert, dass sie in der Bevölkerung ein moralisches Unbehagen oder Empörung auslösen.
Ein Beispiel sind die gesellschaftlichen und humanitären Folgen der mit der neoliberalen Wirtschaftsordnung einhergehenden strukturellen Gewalt, wie sie vor allem in der sog. ‚Dritten Welt‘, doch zunehmend auch in den westlichen Industrieländern sichtbar werden.

http://www.free21.org/warum-schweigen-die-laemmer/

Vortrag von Professor Dr. Rainer Mausfeld, Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel
http://www.leopoldina.org/fileadmin/red ... iner_D.pdf
Vortragsvideo: https://youtu.be/Rx5SZrOsb6M
Vortragsmanuskript: http://www.free21.org/wp-content/upload ... mmer-2.pdf

Die am oben angeführten Beispiel aufgedeckte Strategie kann auch in den Machenschaften der internationalen Mobilfunklobby wiederkannt werden. Eine anregende Abhandlung für nachdenkliche Winterabende. Was - auch in diesem Vortrag - nottut, sind praktische Antworten auf die Frage, wie sich Lösungen entwickeln lassen.
Die Rücksichtslosigkeit der allgemeinen globalen Verstrahlung wird wegen ihrer Bedeutung für die biologischen Grundlagen der Zivilisation auch auf jene zurückfallen, die sie vorantreiben oder hinnehmen. Chance und Gefahr zugleich.

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 3. Februar 2018 13:33

Medizin ist heute vorrangig ein Geschäftsmodell.
Deshalb läuft die organisierte Ignoranz gegenüber ESmoggeschädigten bisher so gut.
Welche Zustände im "Gesundheitssystem" heute möglich sind zeigt ein Beispiel aus dem SPON-Forum zu Artikel Labour-Chef verspricht "kommunalen Sozialismus".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... -box-pager

Little_Nemo heute, 12:46 Uhr
13. Die Tücken der Absahnkultur
Das Konzept der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und Infrastruktur, zumindest wie es bisher betrieben wurde, halte ich auch für ein Debakel, gleicht sie doch nicht selten schon einer Wiedereinführung des Raubrittertums. Eine Verbesserung der Leistungen durch Wettbewerb ist jedenfalls in sehr vielen Fällen nicht zu erkennen. Oft sogar das genaue Gegenteil. Nehmen wir nur die Deutsche Bahn, mittlerweile berühmt für ihre Verspätungen und ihren fragwürdigen Service - sofern sie überhaupt fährt. Noch desaströser das Gesundheitswesen. Ein plastisches Beispiel habe ich gerade selbst erlebt. Da sollte in einem Krankenhaus meine Ohrspeicheldrüse mit einer Sonde untersucht werden. Keine große Sache ansich. Das sollte unter Vollnarkose geschehen, obwohl das für gewöhnlich unter örtlicher Betäubung gemacht wird. Im Behandlungsvertrag, den man mir bei der Voruntersuchung aushändigte, stand dann, dass bei mir ein Speichelstein entfernt werden solle, wofür ein Schnitt notwendig gewesen wäre - obwohl weder mein HNO-Arzt noch die Ärzte im Krankenhaus bei mir einen Speichelstein festgestellt hatten. Ich reklamierte das sofort und bekam nach einigem Murren seitens der zuständigen Sprechstundenhilfe einen neuen Vertrag, in dem dann stand, dass mir eine Unterkieferspeicheldrüse entfernt werden solle. Das war natürlich noch weniger zutreffend. Ich reklamierte das wieder und bekam dann keinen neuen Vertrag. Im anschließenden Arztgespräch hieß es beschwichtigend, dass der Inhalt des Vertrages ohnehin nur provisorisch sei und es letztlich nur auf dieses Gespräch ankomme. Das hatte die Sprechstundenhilfe auch schon gesagt. Unterschreiben hätte ich diesen Vertrag aber natürlich trotzdem sollen. Abschließend sagte mir der Arzt, dass die Untersuchung nicht zwingend nötig sei und ich mich auch dagegen entscheiden könne. Was ich angesichts einer Behandlung unter Vollnarkose, bei arg perforiertem Vertrauensverhältnis und mit äußerst ungewissem Ausgang natürlich auch tat. Ich habe den starken Verdacht, dass es darum ging mir eine lukrative aber überflüssige Operation unterzujubeln. Was ich angesichts der beträchtlichen Behandlungsrisiken für kriminell halte. Solche Verhältnisse sind natürlich die Folge der Privatisierung, die selbst Krankenhäuser dazu bringt ihren Kunden, hier Patienten, möglichst alles möglichst gewinnbringend zu verscherbeln, was sie im Sortiment haben.

http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/ ... t_62309269

Was Wunder dass nun auch vermehrt die kranken Kassen Apps für Funktechnik anbieten, damit die Leute ihre Gesundheit besser pflegen können.

Mit Musik geht manches besser zu ertragen.
PINK FLOYD: MONEY
https://youtu.be/1NXBLxZcO2Q
Bedenkenlos viel Elektronik - mal kreativ eingesetzt...

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 13. Februar 2018 14:11

Um nach Amerika fahren zu dürfen, benötigte Kolumbus den "Segen" der autoritären Kirche, die "Abweichler" nicht selten durch die Inquisition gnadenlos verfolgte. Denn dass die Erde als Kugel angesehen wurde, war ein schwerwiegendes ideologisches Problem, durch das die Kirche ihre Herrschaft in Frage gestellt sah.
Wer heutzutage Elektrosensibilität und Strahlenschäden bei Mensch und Natur konstatiert, muss noch immer mit dem Bann der WHO rechnen.
Was der Inquisition die "Laienprediger"* waren sind heute den WHO die Patienten mit selbst zugeordneten Symptomen. Sie werden systeamtisch als esoterische Sektierer diskreditiert.

(* Die Anfänge der Inquisition
Im 12./13. Jahrhundert wächst in Rom die Angst vor Häretikern, also Anhängern abweichender Lehren. In Südfrankreich breitet sich die Sektenbewegung der Katharer aus, deren radikale Bußethik große Zustimmung findet. Wegen ihrer Hochburg Albi werden die Anhänger der Katharerlehre auch Albigenser genannt. Die seit etwa 1175 aktiven Waldenser, Anhänger des Kaufmanns Petrus Waldes aus Lyon, gelten ebenfalls als Häretiker. Sie üben die Laienpredigt aus, treten für freiwillige Armut ein und lehnen sowohl die Lehrautorität wie auch Hierarchie der Kirche ab. Während der Papst um die kirchliche Einheit fürchtet, strebt die französische Krone nach der Erweiterung ihres Territoriums. So ermutigt Papst Innozenz III. (1198-1216) den französischen König zum Albigenserkreuzzug (1209-1229), der in ein einen regelrechten Ausrottungskrieg mündet.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendunge ... r-100.html)

Von dem entsprechenden phantasmagorischen Hetztiraden moderner Form über die bevorstehende Vernichtung von Abweichlern wurde in diesem Forum mehrfach berichtet.

Die überwiegende Mehrheit der Ärzteschaft bemerkt nicht den Verlust an Selbstachtung und Vertrauensverlust, der sich infolge der geübten Toleranz gegenüber ihrer Bevormundung einschleicht. Man ist sich anscheinend seiner überlegenen Position ganz sicher. Wem sehen Ärzte sich verpflichtet? Wo und wie reflektieren sie professionell und unabhängig ihre fachliche Postion zu den Gesundheitsfragen, die durch die zunehmnede EMF-Belastungen aufkommen? Worauf konnte Repacholi bauen, dass er den Versuch der autoritären Entmündigung der Ärzte überhaupt wagte? Geschah dies ohne verdeckten Rückhalt durch Militär und Geheimdienste? Warum müssen die Wissenschaftler und Funktionäre in der WHO den Mund halten? Wo sie erkennen müssten, dass sie selbst zu Opfern werden könnten. Womöglich haben sie das bereits erkannt und sich zumindest im WHO-Gebäude in Genf selbst schon etwas mehr Sicherheit verschafft. Der pötzliche Tod ihres früheren Chefs Lee Jong-wook an einer Gehirnblutung im Jahr 2006 hat vielleicht nachgewirkt. http://www.who.int/dg/lee/biography/en/
Bemerkenswert niedrige Strahlenbelastung bei der WHO
viewtopic.php?f=2&t=40527&p=70439&hilit ... ung#p70439

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 20. Februar 2018 17:20

Dem SPIEGEL sagten Ärzte und Experten in zahlreichen Gesprächen, dass illegale Praktiken in der Pharmaindustrie seit Jahren die Norm seien. Für die Ärzte seien durch Bestechungsgeld und eine Vielzahl anderer Begünstigungen, Anreize geschaffen worden, bestimmte Medikamente zu verschreiben. Die Zahlungen kamen in verschiedener Form, von Bargeld in Umschlägen bis zu bezahlten Urlauben oder anderen Geschenken.
Korruption in Griechenland
"Der größte Skandal in der Geschichte des Staates"
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis soll üppige Schmiergelder an griechische Ärzte, Beamte und Spitzenpolitiker gezahlt haben - unter anderem an zwei Ex-Premierminister. Die Bevölkerung ist schockiert.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 93742.html
Für Novartis sind Vorwürfe dieser Art nicht neu. Im Oktober 2015 stimmte der Konzern einer Zahlung von 390 Millionen Dollar an das amerikanische Justizministerium zu, es ging um Bestechungsgelder, die das Unternehmen an amerikanische Apotheker gezahlt haben soll. Im August 2016 wurde ein Geschäftsführer der südkoreanischen Niederlassung wegen illegalen Zahlungen in Höhe von 2,4 Millionen Dollar an Ärzte angeklagt.

Wo Korruption so geht, geht Korruption auch anders.

conviva

Re: Was Repacholi wollte

Beitrag von conviva » 21. Februar 2018 19:44

Wörtlich aus Urteil 1C_323/2017 E3.2: 3.2: Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte Anspruch auf rechtliches Gehör räumt den Parteien in einem Gerichtsverfahren das Recht ein, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden (BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127). Ein Gericht darf jedoch auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichten, wenn es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen darf, seine Überzeugung könne durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert werden (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64 mit Hinweisen).
https://www.gigaherz.ch/alterszentrum-w ... hleuniger/

In der Intention ist dies deckungsgleich mit dem Geist des WHO Fact sheet 296.
http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf

Dazu passt auich
Leider müssen wir die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenzbereich inkl. von Artikeln, die sich mit Mobilfunk beschäftigen, aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen ab sofort (27. November 2017) einstellen. Wir bedauern dies und hoffen, in Zukunft eine Lösung zu finden.
EMF-Portal am Ende?
viewtopic.php?f=2&t=42029&p=70925&hilit ... tal#p70925
Das EMF-Portal gilt als eine Referenzdatenbank der WHO.
http://www.who.int/peh-emf/research/database/en/

Antworten