von conviva » 9. September 2018 10:12
conviva hat geschrieben: ↑8. September 2018 11:47
Notizen aus der Provinz ...
"5G bedeutet jedoch eine Verdoppelung bis zu einer Verzehnfachung der Sendemasten. Zur Beseitigung der Funklöcher brauchen wir schon jetzt deutlich mehr Sendemasten im Land", so Strobl.
Als Voraussetzung für eine sehr gute Mobilfunkversorgung brauche man aber auch ein flächendeckendes Glasfasernetz.
https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_a ... 75457.html
Der ländliche Landkreis, indem der ba-wü. Innenminister zu Besuch war, hat eines der am besten ausgebauten Glasfasernetze in D.
Glasfasernetze werden demnach als nicht zureichend angesehen sondern als funktionelles Teilstück von 5G für IoT, smarte Anwendungen, auton. Fahren etc.
viewtopic.php?f=2&t=42370
Kretschmann tanzt auf die Musik der Freiheit den Gleichschritt des Totalitären
Und was die flächendeckende Versorgung mit 5G betrifft, will ich nicht verschweigen, dass dabei auch auf die Bevölkerung noch einiges zukommen wird. Denn klar ist: wir werden dafür wesentlich mehr Sendemasten benötigen als heute. Da wir Grünen aus der kritischen Bevölkerung kommen, haben wir aber eine große Erfahrung damit, die Menschen mitzunehmen. Insofern bin ich sicher, dass wir bei der digitalen Infrastruktur den Anschluss schaffen werden.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 21555.html
Die Grünen als politischer Hort der "kritischen Bevölkerung", die Grünen als die einzig ökologisch Rechtgläubigen. Der Mann war mal beim KBW. Diesen mentalen Schatten hat er nach seiner Wahl zum MP mit abfälligen Bemerkungen über Zeugen Jehovas zu überspringen versucht. Seine Wahl hat er dem politischen Erdbeben nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu verdanken. Die politische kritische Masse für die Überwindung eines totalitären Stromversorgungssystems schien dadurch erreicht. Doch seine Anfälligkeit sich auf die Versuchung der totalitären Überwältigung einzulassen konnte er damit nicht überwinden.
Mit welchem Waschmittelmittel wurde diese Seele von falschen Zweifeln ihrer früheren Überzeugungen gereinigt? Wenn auch nicht ganz ...
Ich will es mal so sagen: Ich habe spätestens bei meiner Reise ins Silicon Valley gemerkt, dass uns unsere Fehlervermeidungskultur nicht weiterbringt. In der Politik ist der Anreiz, Fehler zu vermeiden um ein Vielfaches größer als der Antrieb, eine Innovation hervorzubringen. Vielleicht stellt sich die enge Zusammenarbeit mit der Autoindustrie eines Tages als Fehler heraus. Aber es ist trotzdem besser, zusammenzuarbeiten als nichts zu tun und dadurch Zukunftschancen zu verpassen.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 21555.html
So dürften die politischen Macher der globalen Atomwirtschaft auch gedacht haben.
Durchmarschieren als Flucht nach vorne, Ausweichen vor der verantwortungsbereiten Einbeziehung von Bedenken in die politischen Erwägungen, wenn einem scheint, dass so oder so nichts anderes übrig bleibt. "
Vielleicht ..." - und das war's dann. Eigentlich bedeutet die Aussage, dass für die öffentliche Abwägung von Risiken kein Raum bleibt.
In Aussagen zu politischen Angelegenheiten spricht Kretschmann immer mal vom "Marschieren". So auch im Interview: " ...ich kann gerade nicht erkennen, in welche Richtung die Bundesregierung dabei marschieren will. Ihr Digitalpakt etwa ist eine totale Katastrophe."
Wenn ich heute aus dem Hauptbahnhof komme und die Zeugen Jehovas mit dem Wachturm stehen sehe, dann denke ich: Genauso standest du damals mit der Kommunistischen Volkszeitung vor irgendeinem Betrieb im Regen. Alle revolutionären Bewegungen drohen irgendwann ins Totalitäre und Autoritäre abzusinken. Und die Bücher von Hannah Arendt haben mir ja geholfen, rauszukommen aus diesem linksradikalen, totalitären Denken und der ganzen Gewaltmystik.
https://www.cicero.de/innenpolitik/grue ... naer/54024
[quote=conviva post_id=71453 time=1536400041]
Notizen aus der Provinz ... :wink:
[i]"5G bedeutet jedoch eine Verdoppelung bis zu einer Verzehnfachung der Sendemasten. Zur Beseitigung der Funklöcher brauchen wir schon jetzt deutlich mehr Sendemasten im Land", so Strobl.
Als Voraussetzung für eine sehr gute Mobilfunkversorgung brauche man aber auch ein flächendeckendes Glasfasernetz.[/i]
https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-bessere-mobilfunkversorgung-das-land-braucht-mehr-sendemasten-_arid,375457.html
Der ländliche Landkreis, indem der ba-wü. Innenminister zu Besuch war, hat eines der am besten ausgebauten Glasfasernetze in D.
[u]Glasfasernetze werden demnach als nicht zureichend angesehen sondern als funktionelles Teilstück von 5G für IoT, smarte Anwendungen, auton. Fahren etc.[/u]
[/quote]
http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&t=42370
[b]Kretschmann tanzt auf die Musik der Freiheit den Gleichschritt des Totalitären[/b]
[i]Und was die flächendeckende Versorgung mit 5G betrifft, will ich nicht verschweigen, dass dabei auch auf die Bevölkerung noch einiges zukommen wird. Denn klar ist: wir werden dafür wesentlich mehr Sendemasten benötigen als heute. [b]Da wir Grünen aus der kritischen Bevölkerung kommen, haben wir aber eine große Erfahrung damit, die Menschen mitzunehmen. [/b]Insofern bin ich sicher, dass wir bei der digitalen Infrastruktur den Anschluss schaffen werden. [/i]
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kretschmann-zum-wandel-der-autobranche-wir-duerfen-uns-nicht-abhaengen-lassen.772dd75d-8d84-42d2-9151-8c8336921555.html
Die Grünen als politischer Hort der "kritischen Bevölkerung", die Grünen als die einzig ökologisch Rechtgläubigen. Der Mann war mal beim KBW. Diesen mentalen Schatten hat er nach seiner Wahl zum MP mit abfälligen Bemerkungen über Zeugen Jehovas zu überspringen versucht. Seine Wahl hat er dem politischen Erdbeben nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu verdanken. Die politische kritische Masse für die Überwindung eines totalitären Stromversorgungssystems schien dadurch erreicht. Doch seine Anfälligkeit sich auf die Versuchung der totalitären Überwältigung einzulassen konnte er damit nicht überwinden.
Mit welchem Waschmittelmittel wurde diese Seele von falschen Zweifeln ihrer früheren Überzeugungen gereinigt? Wenn auch nicht ganz ...
[i]Ich will es mal so sagen:[b] Ich habe spätestens bei meiner Reise ins Silicon Valley gemerkt, dass uns unsere Fehlervermeidungskultur nicht weiterbringt.[/b] In der Politik ist der Anreiz, Fehler zu vermeiden um ein Vielfaches größer als der Antrieb, eine Innovation hervorzubringen. [b]Vielleicht[/b] stellt sich die enge Zusammenarbeit mit der Autoindustrie eines Tages als Fehler heraus. Aber es ist trotzdem besser, zusammenzuarbeiten als nichts zu tun und dadurch Zukunftschancen zu verpassen.[/i]
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kretschmann-zum-wandel-der-autobranche-wir-duerfen-uns-nicht-abhaengen-lassen.772dd75d-8d84-42d2-9151-8c8336921555.html
So dürften die politischen Macher der globalen Atomwirtschaft auch gedacht haben.
Durchmarschieren als Flucht nach vorne, Ausweichen vor der verantwortungsbereiten Einbeziehung von Bedenken in die politischen Erwägungen, wenn einem scheint, dass so oder so nichts anderes übrig bleibt. "[i]Vielleicht[/i] ..." - und das war's dann. Eigentlich bedeutet die Aussage, dass für die öffentliche Abwägung von Risiken kein Raum bleibt.
In Aussagen zu politischen Angelegenheiten spricht Kretschmann immer mal vom "Marschieren". So auch im Interview: " ...ich kann gerade nicht erkennen, in welche Richtung die Bundesregierung dabei marschieren will. Ihr Digitalpakt etwa ist eine totale Katastrophe."
[i]Wenn ich heute aus dem Hauptbahnhof komme und die Zeugen Jehovas mit dem Wachturm stehen sehe, dann denke ich: Genauso standest du damals mit der Kommunistischen Volkszeitung vor irgendeinem Betrieb im Regen. Alle revolutionären Bewegungen drohen irgendwann ins Totalitäre und Autoritäre abzusinken. Und die Bücher von Hannah Arendt haben mir ja geholfen, rauszukommen aus diesem linksradikalen, totalitären Denken und der ganzen Gewaltmystik.[/i]
https://www.cicero.de/innenpolitik/gruene-winfried-kretschmann-die-nannten-mich-halbfaschist-und-reaktionaer/54024