von mips » 3. Dezember 2005 10:40
Nationales Forschungsprogramm 57
Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit
Dieses Nationale Forschungsprogramm (NFP) soll wissenschaftliche Schlüsselfragen zu den möglicherweise gesundheitsschädlichen Auswirkungen der von den heutigen und künftigen Technologien erzeugten nichtionisierenden Strahlung (NIS) untersuchen. Das Programm ergänzt die internationale Forschungsarbeit auf dem Gebiet der NIS und konzentriert sich auf spezifische Aspekte, die im EMF-Projekt der WHO festgelegt sind. So versucht es, Antworten auf die wachsende Besorgnis der Schweizer Bevölkerung hinsichtlich der möglichen Gesundheitsgefährdung durch die in unserer Umwelt vorkommenden NIS zu finden.
Da das Hauptaugenmerk der internationalen Forschung auf der allfälligen krebserregenden Wirkung liegt, wird das NFP andere mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen wie etwa den Einfluss dieser Strahlung auf das Wohlbefinden und Verhalten oder auf die Gehirnaktivitäten und den Schlaf untersuchen sowie Erkenntnisse über grundlegende Mechanismen zwischen elektromagnetischen Feldern und biologischen Systemen zu gewinnen versuchen. Ein besseres Verständnis der Kausalbeziehung zwischen nichtionisierender Strahlung und neurophysiologischen sowie zellbiologischen Reaktionen soll es erlauben, die mit heutigen und künftigen Technologien verbundenen Risiken besser abzuschätzen.
Im Rahmen des NFP 57 werden hauptsächlich folgende Forschungsthemen behandelt:
- Dosimetrie und Exposition
- Epidemiologische Untersuchungen und experimentelle Humanstudien, darunter auch mit Gruppen von elektrosensiblen Menschen
- Zellularbiologie von NIS-Effekten
- Risikomanagement, Risikostratifizierung und Risikokommunikation
Leitungsgruppe:
- Prof. Alexander A. Borbély, (Präsident), Institute of Pharmacology, University Zürich, CH
- Prof. Anders Ahlbom, Karolinska Institute, Epidemiology, Stockholm, Sweden
- Prof. Jørgen Bach Andersen, Institute of Electronic Systems, Aalborg, Denmark
- Prof. Yngve Hamnerius, Department of Electromagnetics, Chalmers University of Technology, Göteborg, Sweden
- Prof. Christian Hess, Neurologisches Klinik, Inselspital, Bern, CH
- Prof. Darius Leszczynski, Department of Research and Environmental Surveillance, STUK-Radiation and Nuclear Safety Authority, Helsinki, Finland
- Prof. Ragnar Löfstedt, King's College London, King's Centre for Risk Management, London, UK
Umsetzungsbeauftragter:
- Herr Mathis Brauchbar, Advocacy AG, Zürich, CH
Beobachter des Bundes:
- Dr. Mirjana Moser, Bundesamt für Gesundheit (BAG)
- Dr. Jürg Baumann, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
Forschungsratsdelegierter:
- Prof. André G. Kléber, Physiologisches Institut, Bern
Nationales Forschungsprogramm 57
Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit
Dieses Nationale Forschungsprogramm (NFP) soll wissenschaftliche Schlüsselfragen zu den möglicherweise gesundheitsschädlichen Auswirkungen der von den heutigen und künftigen Technologien erzeugten nichtionisierenden Strahlung (NIS) untersuchen. Das Programm ergänzt die internationale Forschungsarbeit auf dem Gebiet der NIS und konzentriert sich auf spezifische Aspekte, die im EMF-Projekt der WHO festgelegt sind. So versucht es, Antworten auf die wachsende Besorgnis der Schweizer Bevölkerung hinsichtlich der möglichen Gesundheitsgefährdung durch die in unserer Umwelt vorkommenden NIS zu finden.
Da das Hauptaugenmerk der internationalen Forschung auf der allfälligen krebserregenden Wirkung liegt, wird das NFP andere mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen wie etwa den Einfluss dieser Strahlung auf das Wohlbefinden und Verhalten oder auf die Gehirnaktivitäten und den Schlaf untersuchen sowie Erkenntnisse über grundlegende Mechanismen zwischen elektromagnetischen Feldern und biologischen Systemen zu gewinnen versuchen. Ein besseres Verständnis der Kausalbeziehung zwischen nichtionisierender Strahlung und neurophysiologischen sowie zellbiologischen Reaktionen soll es erlauben, die mit heutigen und künftigen Technologien verbundenen Risiken besser abzuschätzen.
Im Rahmen des NFP 57 werden hauptsächlich folgende Forschungsthemen behandelt:
- Dosimetrie und Exposition
- Epidemiologische Untersuchungen und experimentelle Humanstudien, darunter auch mit Gruppen von elektrosensiblen Menschen
- Zellularbiologie von NIS-Effekten
- Risikomanagement, Risikostratifizierung und Risikokommunikation
Leitungsgruppe:
- Prof. Alexander A. Borbély, (Präsident), Institute of Pharmacology, University Zürich, CH
- Prof. Anders Ahlbom, Karolinska Institute, Epidemiology, Stockholm, Sweden
- Prof. Jørgen Bach Andersen, Institute of Electronic Systems, Aalborg, Denmark
- Prof. Yngve Hamnerius, Department of Electromagnetics, Chalmers University of Technology, Göteborg, Sweden
- Prof. Christian Hess, Neurologisches Klinik, Inselspital, Bern, CH
- Prof. Darius Leszczynski, Department of Research and Environmental Surveillance, STUK-Radiation and Nuclear Safety Authority, Helsinki, Finland
- Prof. Ragnar Löfstedt, King's College London, King's Centre for Risk Management, London, UK
Umsetzungsbeauftragter:
- Herr Mathis Brauchbar, Advocacy AG, Zürich, CH
Beobachter des Bundes:
- Dr. Mirjana Moser, Bundesamt für Gesundheit (BAG)
- Dr. Jürg Baumann, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
Forschungsratsdelegierter:
- Prof. André G. Kléber, Physiologisches Institut, Bern