von Eva Weber » 9. September 2026 13:37
Was hatte ich Vögel im Garten. Im Winter fünf Futterstellen, die ich auf der Terrasse voll im Blick hatte. Es war eine tägliche Freude und ein Gewimmel verschiedenster Vögel. Dann kam ein Mobilfunkmast und auf diesen 2004 UMTS. Ich bekam große gesundheitliche Schwierigkeiten, die mir unerklärlich waren. Die Ursache der Beschwerden, die mich nachts in den Keller und schon frühmorgens aus dem Haus trieben, wurde mir erst durch eine Auskunft der Stadt über den nahestehenden Mobilfunkmast - wohlgemerkt, nicht ich fragte an - bewusst. Mein Handy gab ich auf.
Traurig, dass nicht nur die Bäume anfingen kaputt zu gehen, was ich als Erstes 2005 Ende Juni bemerkte. Mein wunderbarer Apfelbaum, von dem es heißt, dass er bis zu 120 Jahre alt wird - wohl aufgrund seiner Unkompliziertheit - warf in dem nicht trockenen Jahr 2005 (2003 war trocken) Ende Juni ca. ein Drittel seiner Blätter ab. Stämme und Äste der Bäume wurden schnell dicker, rissen auf und sind eigentlich kaputt, wenn nicht schon umgefallen oder gefällt.
Leider wurden dann Jahr für Jahr auch die Vögel immer weniger. Fünf Futterhäuschen im Winter auf der Terrasse zeigten im Laufe der jahre ein immer größeres Trauerspiel. Die vielen, vielen Grünlinge blieben aus. Immer weniger Spatzen, keine Gimpel mehr, keine Amseln. Die einzelnen Rotkehlchen kamen nicht mehr. In den letzten Jahren sind zuverlässig geblieben: Zwei Kohlmeisen! Von einem kleinen Beutel Sonnenblumenkerne, gekauft Ende Oktober, habe ich auch heuer wieder am Ende der Futterzeit die Hälfte im Gras verteilt. Es ist sinnlos geworden! Nun, es bekommt halt Mensch und Natur nicht, auf Dauer von einem Mobilfunkmast in ca. 100m Entfernung so ziemlich genau vom Hauptstrahl einer Sektorantenne getroffen zu werden.
Langsam reift der Entschluss, drei der Futterhäuschen zu entsorgen. Warum mache ich mir es jeden Winter zusätzlich noch traurig, wenn ich ständig sehe, dass sich nichts tut an den Futterstellen.
Jahrelang hatte ich Wespennester nordseitig unterm Dach. Ab und zu stach mich auch trotz großer Vorsicht eine. Ich ließ die Nester nicht entfernen, das erledigte 2005 die 200 Grad Sektorantenne. Damals wurde geschützt unterm Dach auch noch ein Amselnest gebaut, bezogen wurde es nicht.
Die vielen Schmetterlinge sind weg. Zuverlässig ein paar Kohlweißlinge sind geblieben und ein Zitronenfalter im Frühjahr. Das wars in etwa. Was bringt es, die Wiese nur immer stückweise mähen zu lassen, damit die Wiesenblumen erhalten bleiben? Wozu?
Geändert hat sich in der Gegend eigentlich nichts. Außer dass die nahe Würm sogar renaturiert wurde.
Leider glaube ich nicht, dass die wirklich Massgeblichen sich dafür interessieren. Das Interesse liegt ganz wo anders. Totale Beherrschung der Menschen, wahrscheinlich bis hin zum Gedankenlesen, unaufhaltbare Macht künstlicher Intelligenz, Beherrschung der Hirne Tag und Nacht. Rechenzentren über Rechenzentren um all dies zu bewerkstelligen, Energie- und Wasserverbrauch und weitere Folgen - na da schauen wir dann mal. Irgendwie werden wir es schon hinkriegen! Beruhigend - die Erde braucht den Menschen nicht!
Eva Weber
Was hatte ich Vögel im Garten. Im Winter fünf Futterstellen, die ich auf der Terrasse voll im Blick hatte. Es war eine tägliche Freude und ein Gewimmel verschiedenster Vögel. Dann kam ein Mobilfunkmast und auf diesen 2004 UMTS. Ich bekam große gesundheitliche Schwierigkeiten, die mir unerklärlich waren. Die Ursache der Beschwerden, die mich nachts in den Keller und schon frühmorgens aus dem Haus trieben, wurde mir erst durch eine Auskunft der Stadt über den nahestehenden Mobilfunkmast - wohlgemerkt, nicht ich fragte an - bewusst. Mein Handy gab ich auf.
Traurig, dass nicht nur die Bäume anfingen kaputt zu gehen, was ich als Erstes 2005 Ende Juni bemerkte. Mein wunderbarer Apfelbaum, von dem es heißt, dass er bis zu 120 Jahre alt wird - wohl aufgrund seiner Unkompliziertheit - warf in dem nicht trockenen Jahr 2005 (2003 war trocken) Ende Juni ca. ein Drittel seiner Blätter ab. Stämme und Äste der Bäume wurden schnell dicker, rissen auf und sind eigentlich kaputt, wenn nicht schon umgefallen oder gefällt.
[u]Leider wurden dann Jahr für Jahr auch die Vögel immer weniger.[/u] Fünf Futterhäuschen im Winter auf der Terrasse zeigten im Laufe der jahre ein immer größeres Trauerspiel. Die vielen, vielen Grünlinge blieben aus. Immer weniger Spatzen, keine Gimpel mehr, keine Amseln. Die einzelnen Rotkehlchen kamen nicht mehr. In den letzten Jahren sind zuverlässig geblieben: Zwei Kohlmeisen! Von einem kleinen Beutel Sonnenblumenkerne, gekauft Ende Oktober, habe ich auch heuer wieder am Ende der Futterzeit die Hälfte im Gras verteilt. Es ist sinnlos geworden! Nun, es bekommt halt Mensch und Natur nicht, auf Dauer von einem Mobilfunkmast in ca. 100m Entfernung so ziemlich genau vom Hauptstrahl einer Sektorantenne getroffen zu werden.
Langsam reift der Entschluss, drei der Futterhäuschen zu entsorgen. Warum mache ich mir es jeden Winter zusätzlich noch traurig, wenn ich ständig sehe, dass sich nichts tut an den Futterstellen.
Jahrelang hatte ich Wespennester nordseitig unterm Dach. Ab und zu stach mich auch trotz großer Vorsicht eine. Ich ließ die Nester nicht entfernen, das erledigte 2005 die 200 Grad Sektorantenne. Damals wurde geschützt unterm Dach auch noch ein Amselnest gebaut, bezogen wurde es nicht.
Die vielen Schmetterlinge sind weg. Zuverlässig ein paar Kohlweißlinge sind geblieben und ein Zitronenfalter im Frühjahr. Das wars in etwa. Was bringt es, die Wiese nur immer stückweise mähen zu lassen, damit die Wiesenblumen erhalten bleiben? Wozu?
Geändert hat sich in der Gegend eigentlich nichts. Außer dass die nahe Würm sogar renaturiert wurde.
Leider glaube ich nicht, dass die wirklich Massgeblichen sich dafür interessieren. Das Interesse liegt ganz wo anders. Totale Beherrschung der Menschen, wahrscheinlich bis hin zum Gedankenlesen, unaufhaltbare Macht künstlicher Intelligenz, Beherrschung der Hirne Tag und Nacht. Rechenzentren über Rechenzentren um all dies zu bewerkstelligen, Energie- und Wasserverbrauch und weitere Folgen - na da schauen wir dann mal. Irgendwie werden wir es schon hinkriegen! Beruhigend - die Erde braucht den Menschen nicht!
Eva Weber