Hallo Mips
Nach dem Lesen Deines Postings und dem Link von Gina zur Blick-Zeitung
"In der Schweiz sollen künftig Breitbandanschlüsse für das Internet zur Grundversorgung gehören. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung überarbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Die neue Konzession soll per Anfang 2008 vergeben werden."
habe ich beim Bakom angefragt. Ich erhielt dort Auskunft auf eine sehr vorsichtige und diplomatische Art, man spürte direkt, wie die auf der Hut sind vor allfälligen Gegnern, bei allem was sie sagen.
Wenn die Distanz zwischen Anschlusszentrale und entlegenem Haus zu gross sei, sei das ADSL-Signal zu schwach und da könne eine Funklösung vorgesehen werden, vor allem über die bereits bestehende Technologie UMTS, allenfalls wenn es günstiger käme vielleicht auch einmal über WiMAX. Bei der Konzession handle es sich um eine Grundversorgungskonzession, da die andere Konzession ablaufe.
Den Vernehmlassungstext finde man in den nächsten Tagen unter:
www.bk.admin.ch
Gesetzgebungsverfahren
Vernehmlassungsverfahren
Laufende Vernehmlassungsverfahren
Anhörungen
2006
UVEK
oder über Bundesgesetz, Vernehmlassungen
Mehr UMTS-Antennen in entlegene Gebiete, wo die Elektrosensiblen noch hinflüchten können.
Ist das zeitliche Zusammentreffen zwischen Konzessionsvergabe WiMAX und dem Grundversorgungsauftrag für ADSL Zufall?
Nicht nur die "grosse" WiMAX-Antenne strahlt, sondern auch die Antenne auf dem Haus des WiMAX-Nutzers. So einer kann schon morgen Dein Nachbar werden.
Statt Funkversorgung würde es einige Telefonzentralen mehr benötigen und Glasfaserkabel in die Häuser ziehen.
Noch so geringe Kosten werden eingespart für noch fettere Gewinne auf Kosten unserer Gesundheit, wir müssen dann unser letztes Geld geben für Abschirmungen, Umzüge und Arztkosten und im schlimmsten Fall mit unserem Leben zahlen, auf jeden Fall aber mit unserer Lebensqualität.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs