von Elisabeth Buchs » 8. Oktober 2005 19:13
Meiner im Beitrag "Elektrosensibilität und Arbeitsplatz" erwähnten Kollegin droht nun statt einer DECT-Anlage eine W-Lan-Anlage. (
read.php?f=1&i=5384&t=5384).
In einer grossen Heiminstitution soll die Telefon- und Personen-Suchanlage ersetzt werden. Telefonieren per Voice over IP und Patienten-Medien-Terminal mit Radio, Flachbildschirm, Chip-Karten-Telefon und Schnittstelle für den Laptop.
In einer Informationsschrift kann meine Kollegin lesen: Die Ansprüche an die Erreichbarkeit der Mitarbeitenden sind hoch. Nur die drahtlose Uebermittlung von Sprachinformationen erfüllt die heutigen Anforderungen. Statt der bisherigen Personensuchanlage hätte man DECT-Systeme in Betrieb nehmen können, diese sollen in vielen Spitälern bereits zum Standard gehören. Grössere Datenmengen lassen sich über dieses drahtlose Netz aber nicht übertragen. Dazu müsse ein W-Lan-Funksystem zur Verfügung stehen, das sich für die Daten- und Sprachübermittlung eigne. Für eine optimale Patientendatenverwaltung werde ein Spital über kurz oder lang kaum mehr ohne W-Lan auskommen.
Und als Schlussatz, dass die elektromagnetische Strahlenbelastung durch W-Lan weit tiefer sei als bei DECT und GSM-Handy. Ob DECT oder W-Lan wenn sich für meine elektrosensible Kollegin nicht noch eine unerwartete Lösung finden lässt, bedeutet dies das Aus für sie an ihrem langjährigen Arbeitsplatz, an dem sie sonst gerne arbeitet und wo soll sie einen neuen elektrosmogmässig guten Arbeitsplatz finden?
Dass psychisch kranke Patienten Tag und Nacht einer solchen Strahlenbelastung ausgesetzt werden, finde ich gewissen- und verantwortungslos. Die Standartisierungsgremien liessen sich nur durch Druck "von oben" und durch die Konsumenten zu einer Reduzierung von Elektrosmog bewegen. Wenn bei den Patienten unter der Dauerbelastung durch W-Lan Probleme wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen und Aggressionen zunehmen, werden sie vermutlich einfach mit Psychopharmaka "ruhiggestellt". Für die Mitarbeiter kann der Elektrostress z.B. zu verminderter Belastbarkeit und Verschlechterung des Arbeitsklimas z.B. vermehrtes Mobbing führen.
Meine Kollegin sagt: sie sei sehr dankbar, dass es Herrn Jakob und Gigaherz gebe, die sich unentgeltlich und mit grossem Einsatz für die Elektrosmog-Betroffenen einsetzen, sonst wüsste kaum jemand, dass es uns Elektrosensible überhaupt gibt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Meiner im Beitrag "Elektrosensibilität und Arbeitsplatz" erwähnten Kollegin droht nun statt einer DECT-Anlage eine W-Lan-Anlage. (http://forum.gigaherz.ch/read.php?f=1&i=5384&t=5384).
In einer grossen Heiminstitution soll die Telefon- und Personen-Suchanlage ersetzt werden. Telefonieren per Voice over IP und Patienten-Medien-Terminal mit Radio, Flachbildschirm, Chip-Karten-Telefon und Schnittstelle für den Laptop.
In einer Informationsschrift kann meine Kollegin lesen: Die Ansprüche an die Erreichbarkeit der Mitarbeitenden sind hoch. Nur die drahtlose Uebermittlung von Sprachinformationen erfüllt die heutigen Anforderungen. Statt der bisherigen Personensuchanlage hätte man DECT-Systeme in Betrieb nehmen können, diese sollen in vielen Spitälern bereits zum Standard gehören. Grössere Datenmengen lassen sich über dieses drahtlose Netz aber nicht übertragen. Dazu müsse ein W-Lan-Funksystem zur Verfügung stehen, das sich für die Daten- und Sprachübermittlung eigne. Für eine optimale Patientendatenverwaltung werde ein Spital über kurz oder lang kaum mehr ohne W-Lan auskommen.
Und als Schlussatz, dass die elektromagnetische Strahlenbelastung durch W-Lan weit tiefer sei als bei DECT und GSM-Handy. Ob DECT oder W-Lan wenn sich für meine elektrosensible Kollegin nicht noch eine unerwartete Lösung finden lässt, bedeutet dies das Aus für sie an ihrem langjährigen Arbeitsplatz, an dem sie sonst gerne arbeitet und wo soll sie einen neuen elektrosmogmässig guten Arbeitsplatz finden?
Dass psychisch kranke Patienten Tag und Nacht einer solchen Strahlenbelastung ausgesetzt werden, finde ich gewissen- und verantwortungslos. Die Standartisierungsgremien liessen sich nur durch Druck "von oben" und durch die Konsumenten zu einer Reduzierung von Elektrosmog bewegen. Wenn bei den Patienten unter der Dauerbelastung durch W-Lan Probleme wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen und Aggressionen zunehmen, werden sie vermutlich einfach mit Psychopharmaka "ruhiggestellt". Für die Mitarbeiter kann der Elektrostress z.B. zu verminderter Belastbarkeit und Verschlechterung des Arbeitsklimas z.B. vermehrtes Mobbing führen.
Meine Kollegin sagt: sie sei sehr dankbar, dass es Herrn Jakob und Gigaherz gebe, die sich unentgeltlich und mit grossem Einsatz für die Elektrosmog-Betroffenen einsetzen, sonst wüsste kaum jemand, dass es uns Elektrosensible überhaupt gibt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs