Meiner im Beitrag "Elektrosensibilität und Arbeitsplatz" erwähnten Kollegin droht nun statt einer DECT-Anlage eine W-Lan-Anlage. (read.php?f=1&i=5384&t=5384).
In einer grossen Heiminstitution soll die Telefon- und Personen-Suchanlage ersetzt werden. Telefonieren per Voice over IP und Patienten-Medien-Terminal mit Radio, Flachbildschirm, Chip-Karten-Telefon und Schnittstelle für den Laptop.
In einer Informationsschrift kann meine Kollegin lesen: Die Ansprüche an die Erreichbarkeit der Mitarbeitenden sind hoch. Nur die drahtlose Uebermittlung von Sprachinformationen erfüllt die heutigen Anforderungen. Statt der bisherigen Personensuchanlage hätte man DECT-Systeme in Betrieb nehmen können, diese sollen in vielen Spitälern bereits zum Standard gehören. Grössere Datenmengen lassen sich über dieses drahtlose Netz aber nicht übertragen. Dazu müsse ein W-Lan-Funksystem zur Verfügung stehen, das sich für die Daten- und Sprachübermittlung eigne. Für eine optimale Patientendatenverwaltung werde ein Spital über kurz oder lang kaum mehr ohne W-Lan auskommen.
Und als Schlussatz, dass die elektromagnetische Strahlenbelastung durch W-Lan weit tiefer sei als bei DECT und GSM-Handy. Ob DECT oder W-Lan wenn sich für meine elektrosensible Kollegin nicht noch eine unerwartete Lösung finden lässt, bedeutet dies das Aus für sie an ihrem langjährigen Arbeitsplatz, an dem sie sonst gerne arbeitet und wo soll sie einen neuen elektrosmogmässig guten Arbeitsplatz finden?
Dass psychisch kranke Patienten Tag und Nacht einer solchen Strahlenbelastung ausgesetzt werden, finde ich gewissen- und verantwortungslos. Die Standartisierungsgremien liessen sich nur durch Druck "von oben" und durch die Konsumenten zu einer Reduzierung von Elektrosmog bewegen. Wenn bei den Patienten unter der Dauerbelastung durch W-Lan Probleme wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen und Aggressionen zunehmen, werden sie vermutlich einfach mit Psychopharmaka "ruhiggestellt". Für die Mitarbeiter kann der Elektrostress z.B. zu verminderter Belastbarkeit und Verschlechterung des Arbeitsklimas z.B. vermehrtes Mobbing führen.
Meine Kollegin sagt: sie sei sehr dankbar, dass es Herrn Jakob und Gigaherz gebe, die sich unentgeltlich und mit grossem Einsatz für die Elektrosmog-Betroffenen einsetzen, sonst wüsste kaum jemand, dass es uns Elektrosensible überhaupt gibt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
W-Lan-Anlage
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gesuana
Re: W-Lan-Anlage
Ich habe viele Kollegen inzwischen , die sich extrem belastet fühlen , ohne eine Ursache für ihr mangelndes Steh -und Leistungsvermögen zu kennen . Einigen Bekannten kommt es langsam auch etwas komisch vor, dass sie so schnell müde , so energielos sind . Ich und sie nehmen wahr , dass fast alle sehr "hochtourig" laufen , das kann eine Weile so funktionieren , doch weder ein Mensch noch eine Maschine sollte über längere Zeit auf zu hoher Drehzahl laufen, es hat bei Mensch und Maschine vorzeitigen Verschleiss und den Zusammenbruch zur Folge. Die IV lässt grüssen.
gesuana
gesuana
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Conrad
Re: W-Lan-Anlage
Das ist in der Tat ein Skandal. Unglaublich wie versessen manche Leute auf diese potentiell krankmachenden Mikrowellen- Spielzeuge sind.
Wenn schon nicht mit der Gesundheit argumentiert werden kann dann mit der Abhörsicherheit und dem Datenschutz. In einem drahtlosen Netzwerk kann jeder von außen mít einem Laptop mithören. Selbst das Verschlüsseln der Daten ist kein 100%tiger Schutz. Ein verkabeltes Netzwerk ist deutlich sicherer, empfindliche Daten werden durch Kabel verschickt, anstatt in die Luft geblasen zu werden.
Was spricht denn dagegen, wenn jeder Pfleger mit einem PDA herumrennt, und sich bei Bedarf an die nächste Netzwerkdose andockt?
Wenn schon nicht mit der Gesundheit argumentiert werden kann dann mit der Abhörsicherheit und dem Datenschutz. In einem drahtlosen Netzwerk kann jeder von außen mít einem Laptop mithören. Selbst das Verschlüsseln der Daten ist kein 100%tiger Schutz. Ein verkabeltes Netzwerk ist deutlich sicherer, empfindliche Daten werden durch Kabel verschickt, anstatt in die Luft geblasen zu werden.
Was spricht denn dagegen, wenn jeder Pfleger mit einem PDA herumrennt, und sich bei Bedarf an die nächste Netzwerkdose andockt?
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Peter
Re: W-Lan-Anlage
In Spitälern werden auch "wearable computers" eingeführt, mit denen die Ärzte ans Patientenbett kommen um die neusten Daten zu erfassen und drahtlos zum Zentralcomputer zu übermitteln. Die entsprechende Strahlendusche für den Patient dürfte zwar die Krankheitsparameter ziemlich beeinflussen...
Zweibeinige Versuchskaninchen waren abends KO, nachdem sie den ganzen Tag von wearable computers verstrahlt wurden. Diese körperlichen Beschwerden erklärten unsere steuergelder-bezahlten hochkarätigen ETH-Forscher dann aber nicht etwa mit Elektrosmog-Wirkungen, sondern mit dem ach-so-schweren GEWICHT der Geräte -- lumpige 480 Gramm !!!
So war am Spezial-Workhop "Human Factors" der ETH zu hören:
"Physiologische Probleme können sich durch eine Dauerbelastung von den zum Teil doch noch etwas schweren Geräte ergeben. Das Gewicht des unten abgebildeten Rechners beträgt 480 Gramm. Bei einem täglichen mehrstündigen Arbeitseinsatz über einen längeren Zeitraum im Bibliotheks- oder Postwesen, könnten beispielsweise körperliche Beschwerden auftreten. Marino Menozzi wies schliesslich auf die Schwierigkeit hin, die angeführten Überlegungen den Entwicklern von Minicomputern bewusst zu machen. Einerseits befänden sich die Technologien in einem steten Wandel, andererseits sei die Fluktuation der Mitarbeiter in den betreffenden Betrieben enorm gross."
( http://www.ethlife.ethz.ch/articles/tag ... rTeil.html )
Na denn Prost, mit solchen "Experten" !
Zweibeinige Versuchskaninchen waren abends KO, nachdem sie den ganzen Tag von wearable computers verstrahlt wurden. Diese körperlichen Beschwerden erklärten unsere steuergelder-bezahlten hochkarätigen ETH-Forscher dann aber nicht etwa mit Elektrosmog-Wirkungen, sondern mit dem ach-so-schweren GEWICHT der Geräte -- lumpige 480 Gramm !!!
So war am Spezial-Workhop "Human Factors" der ETH zu hören:
"Physiologische Probleme können sich durch eine Dauerbelastung von den zum Teil doch noch etwas schweren Geräte ergeben. Das Gewicht des unten abgebildeten Rechners beträgt 480 Gramm. Bei einem täglichen mehrstündigen Arbeitseinsatz über einen längeren Zeitraum im Bibliotheks- oder Postwesen, könnten beispielsweise körperliche Beschwerden auftreten. Marino Menozzi wies schliesslich auf die Schwierigkeit hin, die angeführten Überlegungen den Entwicklern von Minicomputern bewusst zu machen. Einerseits befänden sich die Technologien in einem steten Wandel, andererseits sei die Fluktuation der Mitarbeiter in den betreffenden Betrieben enorm gross."
( http://www.ethlife.ethz.ch/articles/tag ... rTeil.html )
Na denn Prost, mit solchen "Experten" !